Celine Dion Testbericht

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Erfahrungsbericht von mamamela

Céline Dion- einfach bezaubernd

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Celine Dion- eine außergewöhnliche Frau mit einer ebenso außergewöhnlichen Stimme die fünf(!) Oktaven umfast. Wem diese Info nichts nützt sollte sich einfach mal eine CD dieser genialen Frau anhören. Am besten eine die nach 1993 erschienen ist, da fällt das zuhören nämlich nicht so schwer, wie bei ihren ersten, meist französischen Platten. Mit über 15 Millionen verkaufter Platten seit 1993 kann sie locker mit Mariah Carey und Whitney Housten mithalten. Sollte jemand diese sympathische Frau noch nicht kennen, was ich mir gar nicht vorstellen kann, hier die Fakts.

Familie

Das französische Quebec ist ihre Heimat. Dort wird Celine Dion am 30. März 1968 in dem Städtchen Charlemagne als jüngstes von 14(!!) Geschwistern (8 Schwestern,4 Brüder) geboren. Unterstützt von Mutter Thérèse und Bruder Jacques, die ihr erste Lieder schreiben, singt sie schon in frühester Kindheit im Stammlokal der Familie. Das weitere Leben klingt fast wie ein Märchen. 1981 wird sie von René Angélil entdeckt, der sie von da an managt. Schließlich verlieben sich die beiden und heiraten 1994 trotz des gewaltigen Altersunterschiedes von 27 Jahren. Leider wurde ihre Ehe auf eine harte Probe gestellt, als 1999 bei ihrem Mann Hautkrebs diagnostiziert wird. Während dieser Zeit versuchen die beiden durch eine künstliche Befruchtung ein Kind zu bekommen, was 2001 mit der Geburt ihres Sohnes René- Charles offensichtlich endlich geklappt hat. Auch den Hautkrebs kann ihr Mann besiegen und somit sind alle 3 glücklich und zufrieden. (Wie im Märchen, gell?!)

Erfolgsweg

Mit 13 Jahren wird sie von René Angélil entdeckt und erhält durch ihn einen Plattenvertrag bei der Kölner „EMI“. Das Cover ihrer ersten Platte heißt absolut treffend: „Une voix d’or dans un coeur d’enfant“ (Eine goldene Stimme in einem Kinderherz). Der nächste Titel „D’amour ou d’amitié“ wird nicht nur in Quebec, sondern auch in Frankreich ein Hit. René schickt sie 1982 zum „Yamaha“- Songfestival nach Tokio, wo sie ihre erste Goldmedaille gewinnt.
Danach sammelt sie in ihrem Heimatland einen „Felix“ nach dem anderen (höchster Musikpreis in Kanada), der Erfolg in Frankreich bleibt jedoch aus. Das ändert sich auch nicht, als sie 1987 bei dem Label „Carrière“ unter Vertrag kommt.
Schließlich schickt man sie 1988 zum Grand Prix d’Eurovision. Sie gewinnt dank ihrer Stimme und ihrer professionellen Interpretation von „Ne partez pas sans moi“ für die Schweiz. Immerhin wird der Titel in Deutschland auf Platz 68 und in Frankreich auf Platz 36 notiert. Der große Erfolg bleibt ihr jedoch weiterhin vorenthalten.
Erst als sie 1989 bei „Sony“ einen Vertrag unterzeichnet, erhält ihre Karriere Aufschwung. Von nun an erscheinen abwechselnd Alben in französisch und englisch, was sie erst lernen musste. Ihre englischen Platten kommen weltweit auf den Markt.
1990 überrascht sie mit dem Album „Unison“ in englischer Sprache. Mit diesem Album mutiert sie vom braven Schlagermädchen zur leidenschaftlich liebenden jungen Frau mit erotischer Ausstrahlung. Die Platte kommt in den „Billboard“- Charts auf Platz 35. Die Single „Where does my heart beat now“ schafft in den USA sogar Platz 4. Auch in Japan und Australien gefällt die Platte, die insgesamt 2 Millionen Mal verkauft wird. In Europa taucht „Unison“ allerdings in keiner Hitparade auf!
Durch Luc Plamondon macht sie ein Jahr später in Frankreich von sich reden. Mit „Ziggy“ steht sie im Sommer 1991 an der Spitze der französischen Hitparade.
Zu diesem Zeitpunkt überschlagen sich die Ereignisse auf dem internationalen Markt. Mit Peabo Bryson singt sie die Titelmusik zu Disneys „Beauty and the Beast“ und landet damit weltweit einen Hit. Am 30. März 1992 erhält sie dafür in Hollywood ihren ersten „Oscar“. Ein Jahr später überreicht man ihr in Monte Carlo dafür auch noch den „World Music Award“.
Ihr 1992er Album „Celine Dion“ ist wieder randvoll mit Liebeshymnen, die dem Zuhörer Gänsehaut bereiten. Der Sänger Michael Balton engagiert sie für das Vorprogramm seiner US-Tournee, und im weißen Haus singt sie zur Amtseinweisung von Bill Clinton. Zweifellos ist sie nun in den USA ein Star.
Erst „The colour of my love“(1993) bringt ihr auch in Europa den Durchbruch. Das Album führt sieben Wochen lang die englischen Charts an und landet in Deutschland unter den Top 20. Musikalisch klingt das neue Album abwechslungsreicher als die ersten. So streift sie eine ganze Reihe von Musikrichtungen, von Pop über Soul, bis hin zu rockigen Ansätzen. Die Single „Think twice“ aus diesem Album ereicht in England Platz 1 und kommt auch in Deutschland endlich unter die Top 10. Für die Titelmusik aus „Schlaflos in Seattle“, „When I fall in love“ wird sie für einen „Grammy“ nominiert.
Am 11. Februar startet Celine ihrer erste Headliner- Tour durch die USA. Im Frühjahr ist sie in Japan mit einem Symphonieorchester unterwegs und im September begeistert sie die Franzosen im Pariser „Olympia“.
Mit an die 8 Millionen verkaufter Exemplare regnet es 1994 weltweit Edelmetall und Auszeichnungen für „The colour of my love“. Allein in den USA erhält sie dafür dreifach Platin. Der „Billboard“ ehrt sie mit einem seiner begehrten Preise. Im März 1995 wird sie von der „Canadien Academy of Recording Arts and Siences“ als „Album des Jahres“ und „Best selling Album“ ausgezeichnet. Im Mai des selben Jahres nimmt sie einen weiteren „World Music Award“ entgegen, was der vorläufige Höhepunkt ihrer Karriere ist.
Im Frühjahr 1995 erscheint das Album „D’eux“ das in Frankreich Diamantstatus erreicht (über 2 Millionen Exemplare). Ihre Frankreichtournee ist lange vor Beginn restlos ausverkauft.
Auch 1996 schwimmt sie weiter auf der Erfolgswelle. Der Titelsong des Films „Aus nächster Nähe“, „Because I love you“ ist in den USA der Nummer- Eins- Hit ihres Albums „Falling into you“, das im März des Jahres erscheint. Mit diesem Album vervollständigt sie ihre Sammlung an Platin- und Goldauszeichnungen. In Deutschland kommt sie damit unter die Top Ten und wird im Herbst mit einem „Bambi“ preisgekrönt.
Bei den Olympischen Sommerspielen in Atlanta hat sie die große Ehre, die Spiele mit der Siegeshymne „The power of the dream“ zu eröffnen. Im Sommer 1996 tourt sie durch die USA und bevor sie das Pariser Sportstadion für fünf abende füllt, gelingt ihr in Japan ein ganz besonderer Clou. Für eine japanische Fernsehserie spielt sie den Titel „To love you more“, als Titelmusik ein. Erstmals seit zwölf Jahren belegt sie damit als Ausländerin die Nummer Eins der Japanischen Hitparade. Als weiterer Meilenstein zur Legende erscheint im November ein Mitschnitt ihres Pariser Konzerts „A Paris“.
Die Erfolgsstory setzt sich auch 1997 weiter fort, als ihr Album „Let’s talk about love“ erscheint. Auf diesem Album performt sie Lieder mit Barbara Streisand, den Bee Gee’s und Luciano Pavarotti. Ein Titel auf dem Album wurde auf sämtlichen radio- und Fernsehstationen rauf und runter gespielt; der Titelsong zu „Titanic“, „ My heart will go on“. Das da ein „Oscar“ nicht ausbleibt ist ganz klar. Dieser wird ihr 1998 verliehen, und reiht sich brav in die vielen anderen Auszeichnungen ein.
Leider war das Jahr 1998, bis auf den „Oscar“, für uns Fans weniger spektakulär. Einzig ihr wunderschönes Weihnachtsalbum, dass das Duett mit R. Kelly enthält, gibt es da nichts allzu viel neues. Dafür gibt es 1999 gleich zwei Alben von ihr im Handel. Unteranderem „All the way…a decade of Songs”, auf dem ein brandneuer Titel enthalten ist. „That’s the way it is“ ist wiederum ein absolut gelungenes Werk und erreicht in Deutschland Platz 3. Außerdem tourt sie im Sommer durch Europa, in Deutschland war sie in München zu sehen. (Ich war dabei!!!!) Hingegen das Album „Au coeur du stade“ bleibt in Deutschland ungehört.
Und endlich 2002 ist sie wieder voll da. Das Album „a new day has come“ wird von allen Kritikern hochgelobt. Sie ist wieder „alive“! Diese hammermäßige Album haben wir sicherlich auch der Geburt ihres Sohnes und der überstanden Krebskrankheit ihres Mannes zu verdanken. Am 15. Februar ist sie für den „Echo“ als beste internationale Rock/Pop Künstlerin nominiert und sie hat beste Chancen auch diesen Preis entgegen zu nehmen.
Absolutes Highlight dieses Jahr ist ihre Show in Las Vegas im „Cesars Palace“, für die extra ein riesen Saal gebaut wird. Karten dafür gibt es jetzt auf ihrer Homepage in der Preisklasse von 87,50$ bis 200$. Mit diesem 3-jährigen Projekt erfüllt sie sich einen Kindheitstraum und ich bin sicher, wir werden uns noch lange an ihr erfreuen dürfen.

Discographie

  • 1981 La voix du Bon Dieu
  • 1981 Celine chante Noël
  • 1982 Tellement j’ai d’amour
  • 1983 Du soleil au cœur
  • 1983 Chantes et contes de Noël
  • 1983 Les chemins de ma maison
  • 1984 Les oiseaux du bonheur
  • 1984 Les plus grands succès de Celine Dion
  • 1984 Mélanie
  • 1985 C’est pour toi
  • 1985 Celine Dion en concert
  • 1986 Les chansons en or
  • 1987 Incognito
  • 1989 Vivre/ The best of Celine Dion
  • 1990 Unison
  • 1991 Dion chante Plamondon
  • 1992 Celine Dion
  • 1993 The colour of my love
  • 1993 Les premières années
  • 1994 Celine Dion a l’Olympia
  • 1995 D’eux
  • 1996 Ne partez pas sans moi
  • 1996 Falling into you
  • 1996 Gold Volume One
  • 1996 Gold Volume Two
  • 1996 Live à Paris
  • 1997 Let’s talk about love
  • 1998 S’il suffisait d’aimer
  • 1998 These are special times
  • 1999 Au Cœur du stade
  • 1999 All the way… a decade of Songs
  • 2000 The Collectors Series Volume One
  • 2002 A new day has come

weitere Alben ohne mir bekanntem Erscheinungsdatum:

Des mots qui sonnent
Amour
French love Songs
Mon Ami
Love Collection
Les Indispensables de Celine Dion
French Collection
3 CD Boxset



Video

All the way VHS/DVD
The colour of my love Concert VHS/DVD
Live à Paris VHS
Live in Memphis- The Concert VHS
Au Cœur du Stade DVD


Okay, ihr seht was die Frau bis jetzt alles geleistet hat. Hoffe der Bericht ist nicht zu lang geworden und ihr hattet trotz der Länge noch Freude am lesen. Wenn jemand die mir unbekannten Daten weiß, ich bin ganz Ohr!

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