Center Stage (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von DieEine
Tanz, Marieschen, Tanz!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hobbies prägen einen Menschen ja bekanntlich, denn wer übt schon ein Hobby aus, bei dem er nicht mit Leib, Seele und Herz dabei ist?!
Ich hab elf Jahre lang Jazzdance gemacht und tanze auch heute noch gerne und ich schaue gerne Leuten beim Tanzen zu.
Klar, dass ich auch total auf Tanzfilme stehe, denn schließlich bin ich auch mit Fame, Flashdance und Footloose aufgewachsen. In der Videothek hab ich mir dann letztens einen etwas aktuelleren Film ums Tanzen ausgeliehen und zwar \"Center Stage\".
*Die Story*
**********
Für junge Tänzer aus aller Welt ist es der größte Traum in der rennomieren \"American Ballet Academy\" aufgenommen zu werden und dort zum Tänzer / zur Tänzerin ausgebildet zu werden.
Jährlich haben nur zwölf die Chance sich durch diese Schule an die Spitze zu tanzen.
Jody Sawyer gehört trotz einiger Schwächen zu den glücklichen. In der Academy teilt sie sich mit der ebenfalls in diesem Jahr aufgenommenen Afroamerikanerin Eva, die Schwierigkeiten hat sich anzupassen, ein Zimmer. Eine weitere Zimmerpartnerin ist Maureen. Sie ist schon etwas länger in der Acedemy und der große Star der Schule. Sie wird von ihrer Mutter gepusht was das Zeug hält und man sagt ihr eine große Zukunft als Balletttänzerin voraus.
Jody und Eva freunden sich mit den anderen Neulingen der Academy an und verbringen auch viel Zeit außerdem der Academy zusammen in New Yorks Nachtleben.
Eines Abends nach einem Benefizballettabend lernt Maureen den Medizinstudenten Jim kennen und verliebt sich in ihn. Seitdem ist sie nicht mehr voll konzentriert bei ihrem Training. Dabei steht der große Abschluß, ein Ballett vor wichtigen Leuten aufzuführen, bevor.
Jody, an der immer rumgemäkelt wird, weil sie nicht gut genug für die Academy zu sein scheint, verliebt sich in der Zeit in den weltbesten Ballettänzer Cooper Nielsen.
Cooper Nielsen arbeitet bei der Academy liegt aber ständig im Klinsch mit dem Leiter Jonathan Reeves, weil dieser Cooper die Verlobte ausgespannt hat.
Außgerechnet diese beiden Rivalen sollen die beiden Abschlußchoreographien gestalten, die für die Schüler enorme Wichtigkeit haben.
Während Reeves ein klassisches Ballett mit seinem Star Maureen inszeniert, kreiert Cooper ein modernes Stück mit Jody.
Wer jetzt bei meiner Inhaltsangabe nicht ganz durchgeblickt hat, hier nochmal in Kurzform: Jody tanz nicht perfekt, wird aber trotzdem an der Academy aufgenommen und muß hart arbeiten. Sie verliebt sich in Cooper Nielsen, der ihre Freundschaft aber leugnet, sie aber trotzdem zum großen Star seines Stückes macht und ihr somit die große Chance auf eine Tanzkarriere gibt. Mauree, der arrogante Star der Schule, verliebt sich und muß sich am Ende zwischen ihrer Liebe zu einem Mann und ihrer Liebe zum Ballett entscheiden. Eva, die sich nicht anpassen mag, aber großes Talent hat, muß sich auch entscheiden zwischen ihrem bisherigen Lebensstil oder einer Tanzkarriere.
Ganz kurz: es geht um das Leben, die Liebe und die Träume.
*Die Schauspieler*
***************
Klar, dass man für diesen Film keine \"richtigen\" Schauspieler nehmen konnte, da die Personen ja auch tanzen können mußten.
Man castete also TänzerInnen und schaute, ob diese auch schauspielerisches Talent besitzen, was sie ja als Profi-Tänzer eigentlich haben müssen.
Jody wird von Amanda Schull mit viel Hingabe gespielt. Man kann echt mitfühlen, wenn sie von den Trainern fertiggemacht wird, sich aber nicht unterkriegen läßt.
Cooper Nielsen wurde mit einem Miglied des American Ballet, nämlich Ethan Stiefel, besetzt. Auch er spielt seine Rolle als netter Fiesling sehr gut.
Zoe Saldana ist Eva, die Schwierigkeiten hat, sich den Regeln der Academy anzupassen.
Als einziger bekannterer Schauspieler agiert Peter Gallagher als Jonathen Reeves. Man sieht ihn nie tanzen, aber den ehrgeizigen Academy-Leiter nimmt man ihm aufgrund seiner Kälte ohne weiteres ab.
*Länge und Freigabe*
******************
111 Minuten Tanzspaß garantiert: für alle, keine Altersbeschränkung.
*Meine Meinung*
**************
Ich als Tanzmaus bin natürlich total begeistert von diesem Film, weil die Tanzszenen wahnsinnig schön und genial sind. Ich hätte am Liebsten mitgetanzt.
Das Leben an dieser Schule wird zwar schon sehr hart dargestellt, aber ich glaube, es geht in Wirklichkeit noch viel Härter zu.
Jody wird einmal ins Zimmer gerufen, weil sie nicht gut genug zu sein scheint und sich Gedanken machen soll, ob Tanzen das Richtige für sie sei. An normalen Schulen hätte sie ihre Koffer packen können. Auch ein Mädchen, das sich plötzlich nicht mehr an dem Schlankheitswahn beteiligen wollte, wurde vor die Tür gesetzt. Die Härte und dem psychischen Druck, dem man an solchen Elite-Academys ausgesetzt ist, wurden sehr schön gezeigt, aber eben auch nicht zu hart dargestellt, denn schließlich will man kleinen Mädchen nicht sofort die Träume nehmen.
Die Schauspieler bei \"Center Stage\" sind alle sehr natürlich und sehr überzeugend. Auch hat mir gefallen, dass die Geschichte mehr bietet als ein bischen Tanzen, Schweiss und Tränen oder Liebesgeschichtchen.
Ein ganz großes Lob gilt natürlich den Choreographen, weil die wirklich die Beste Arbeit bei diesem Film geleistet haben. Die beiden Schlußchoreographien hab ich mir bestimmt fünfmal angeschaut, weil die wirklich sensationell waren. Mir hat natürlich besonders die moderne Fassung gefallen, weil ich ja eher schnellere Sachen mag und mit steifen, klassichem Ballett nicht so viel anfangen kann.
Der ganze Film hat mir einfach nur Spaß gemacht, weil er für mich schöne, temporeiche Unterhaltung war, die ich auf jeden Fall empfehlen kann.
Ich hab elf Jahre lang Jazzdance gemacht und tanze auch heute noch gerne und ich schaue gerne Leuten beim Tanzen zu.
Klar, dass ich auch total auf Tanzfilme stehe, denn schließlich bin ich auch mit Fame, Flashdance und Footloose aufgewachsen. In der Videothek hab ich mir dann letztens einen etwas aktuelleren Film ums Tanzen ausgeliehen und zwar \"Center Stage\".
*Die Story*
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Für junge Tänzer aus aller Welt ist es der größte Traum in der rennomieren \"American Ballet Academy\" aufgenommen zu werden und dort zum Tänzer / zur Tänzerin ausgebildet zu werden.
Jährlich haben nur zwölf die Chance sich durch diese Schule an die Spitze zu tanzen.
Jody Sawyer gehört trotz einiger Schwächen zu den glücklichen. In der Academy teilt sie sich mit der ebenfalls in diesem Jahr aufgenommenen Afroamerikanerin Eva, die Schwierigkeiten hat sich anzupassen, ein Zimmer. Eine weitere Zimmerpartnerin ist Maureen. Sie ist schon etwas länger in der Acedemy und der große Star der Schule. Sie wird von ihrer Mutter gepusht was das Zeug hält und man sagt ihr eine große Zukunft als Balletttänzerin voraus.
Jody und Eva freunden sich mit den anderen Neulingen der Academy an und verbringen auch viel Zeit außerdem der Academy zusammen in New Yorks Nachtleben.
Eines Abends nach einem Benefizballettabend lernt Maureen den Medizinstudenten Jim kennen und verliebt sich in ihn. Seitdem ist sie nicht mehr voll konzentriert bei ihrem Training. Dabei steht der große Abschluß, ein Ballett vor wichtigen Leuten aufzuführen, bevor.
Jody, an der immer rumgemäkelt wird, weil sie nicht gut genug für die Academy zu sein scheint, verliebt sich in der Zeit in den weltbesten Ballettänzer Cooper Nielsen.
Cooper Nielsen arbeitet bei der Academy liegt aber ständig im Klinsch mit dem Leiter Jonathan Reeves, weil dieser Cooper die Verlobte ausgespannt hat.
Außgerechnet diese beiden Rivalen sollen die beiden Abschlußchoreographien gestalten, die für die Schüler enorme Wichtigkeit haben.
Während Reeves ein klassisches Ballett mit seinem Star Maureen inszeniert, kreiert Cooper ein modernes Stück mit Jody.
Wer jetzt bei meiner Inhaltsangabe nicht ganz durchgeblickt hat, hier nochmal in Kurzform: Jody tanz nicht perfekt, wird aber trotzdem an der Academy aufgenommen und muß hart arbeiten. Sie verliebt sich in Cooper Nielsen, der ihre Freundschaft aber leugnet, sie aber trotzdem zum großen Star seines Stückes macht und ihr somit die große Chance auf eine Tanzkarriere gibt. Mauree, der arrogante Star der Schule, verliebt sich und muß sich am Ende zwischen ihrer Liebe zu einem Mann und ihrer Liebe zum Ballett entscheiden. Eva, die sich nicht anpassen mag, aber großes Talent hat, muß sich auch entscheiden zwischen ihrem bisherigen Lebensstil oder einer Tanzkarriere.
Ganz kurz: es geht um das Leben, die Liebe und die Träume.
*Die Schauspieler*
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Klar, dass man für diesen Film keine \"richtigen\" Schauspieler nehmen konnte, da die Personen ja auch tanzen können mußten.
Man castete also TänzerInnen und schaute, ob diese auch schauspielerisches Talent besitzen, was sie ja als Profi-Tänzer eigentlich haben müssen.
Jody wird von Amanda Schull mit viel Hingabe gespielt. Man kann echt mitfühlen, wenn sie von den Trainern fertiggemacht wird, sich aber nicht unterkriegen läßt.
Cooper Nielsen wurde mit einem Miglied des American Ballet, nämlich Ethan Stiefel, besetzt. Auch er spielt seine Rolle als netter Fiesling sehr gut.
Zoe Saldana ist Eva, die Schwierigkeiten hat, sich den Regeln der Academy anzupassen.
Als einziger bekannterer Schauspieler agiert Peter Gallagher als Jonathen Reeves. Man sieht ihn nie tanzen, aber den ehrgeizigen Academy-Leiter nimmt man ihm aufgrund seiner Kälte ohne weiteres ab.
*Länge und Freigabe*
******************
111 Minuten Tanzspaß garantiert: für alle, keine Altersbeschränkung.
*Meine Meinung*
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Ich als Tanzmaus bin natürlich total begeistert von diesem Film, weil die Tanzszenen wahnsinnig schön und genial sind. Ich hätte am Liebsten mitgetanzt.
Das Leben an dieser Schule wird zwar schon sehr hart dargestellt, aber ich glaube, es geht in Wirklichkeit noch viel Härter zu.
Jody wird einmal ins Zimmer gerufen, weil sie nicht gut genug zu sein scheint und sich Gedanken machen soll, ob Tanzen das Richtige für sie sei. An normalen Schulen hätte sie ihre Koffer packen können. Auch ein Mädchen, das sich plötzlich nicht mehr an dem Schlankheitswahn beteiligen wollte, wurde vor die Tür gesetzt. Die Härte und dem psychischen Druck, dem man an solchen Elite-Academys ausgesetzt ist, wurden sehr schön gezeigt, aber eben auch nicht zu hart dargestellt, denn schließlich will man kleinen Mädchen nicht sofort die Träume nehmen.
Die Schauspieler bei \"Center Stage\" sind alle sehr natürlich und sehr überzeugend. Auch hat mir gefallen, dass die Geschichte mehr bietet als ein bischen Tanzen, Schweiss und Tränen oder Liebesgeschichtchen.
Ein ganz großes Lob gilt natürlich den Choreographen, weil die wirklich die Beste Arbeit bei diesem Film geleistet haben. Die beiden Schlußchoreographien hab ich mir bestimmt fünfmal angeschaut, weil die wirklich sensationell waren. Mir hat natürlich besonders die moderne Fassung gefallen, weil ich ja eher schnellere Sachen mag und mit steifen, klassichem Ballett nicht so viel anfangen kann.
Der ganze Film hat mir einfach nur Spaß gemacht, weil er für mich schöne, temporeiche Unterhaltung war, die ich auf jeden Fall empfehlen kann.
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