Mord im Orientexpress (Taschenbuch) / Agatha Christie Testbericht

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Erfahrungsbericht von schrei_

Mord im Orientexpress - Inhaltsangabe

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hierfür musste ich in der Schule mal eine Inhaltsangabe schreiben. Ich denke sie könnte hilfreich und nützlich sein, aber Achtung unten ist die Auflösung angegeben.

Hercule Poirot hat gerade einen schwierigen Fall gelöst und ist auf der Rückreise nach London. Unterwegs möchte er noch 2-3 Tage in Istanbul bleiben und sich die Stadt anschauen. Allerdings bekommt er während des Hotelaufenthalts ein Telegramm, in dem er schnellstmöglichst nach London gebeten wird. So steigt er also in den nächsten Zug. Den Orientexpress. Dort trifft er alte Bekannte wieder. Im Zug, der ihn nach Istanbul brachte, waren sie ihm schon einmal begegnet. Mary Debenham und Oberst Arbuthnot.

Eigentlich ist der Orientexpress im Winter sehr leer, nur in diesen Tagen ist er ungewöhnlich voll. Selbst das Abteil, dass der Schaffner normalerweise freihält ist schon belegt. Als ein Gast jedoch nicht erschien, bekam Poirot das Abteil.
Einer der Fahrgäste, Mr Ratchett, bittet ihn zu einem Gespräch unter vier Augen. In dem Gespräch bietet Ratchett Poirot 15000 Dollar wenn Poirot ihn schützt. Er hat Angst vor Angriffen auf ihn. Poirot lehnt jedoch ab.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Belgrad legen sich die Reisenden schlafen. Poirot kann nicht richtig schlafen, weshalb er auch noch hört, wie Ratchett um 0.40 Uhr den Schaffner herbeiklingelt. Dieser klopft an die Tür, wird jedoch in gutem und fließendem Französisch abgewimmelt.
Am nächsten Tag wird Ratchett tot in seinem Abteil aufgefunden. Der Zug ist in einer Schneewehe stecken geblieben, sodass der Mörder, insofern er von draußen kam, noch im Zug sein musste. Poirot wurde beauftragt, den Fall zu lösen.
Die Unterhaltung mit dem Arzt gibt ihm einige Fakten. Ratchett wurde zuerst betäubt und dann mit 12 Messerstichen erstochen. Das merkwürdige an den Stichen ist, dass es einige schwache und einige starke Stiche gibt. Das lässt darauf schließen, dass es nicht nur einen Mörder gab.

Schnell fällt Poirot auf, dass es zu viele Spuren gibt. Allerdings entziffert er auf einem halb verbrannten Zettel den Namen Daisy Armstrong. Dann lässt er alle Abteile durchsuchen. Und siehe da, in Mrs. Hubbards Abteil findet er eine Uniform eines Schlafwagenschaffners an dem ein Knopf fehlt. Ein solcher Knopf wird im Abteil des Toten gefunden.
Poirot befragt jeden der zwölf Fahrgäste, die ihre Plätze im Kurswagen nach Calais haben: Hector MacQuee und den Butler, die schwedische Missionarin Greta Ohlsson, Prinzessin Natalia Dragomiroff und ihre Zofe Hildegard Schmid, den Autohändler Foscarelli, den ungarischen Grafen Andrenyi und dessen aus Deutschland stammende Ehefrau, eine geborene Helena Grünwald, Oberst Arbutnot und dessen heimliche Geliebte Mary Debenham, Mrs. Hubbard und den Schlafwagenschaffner Pierre.

Bald stellt sich heraus, dass alle Fahrgäste in irgendeiner Verbindung zu den Armstrongs stehen, deren dreijährige Tochter Daisy Armstrong vor fünf Jahren entführt und ermordet wurde. Und zwar von Ratchett der als Cassetti entlarvt wurde. Obwohl die Armstrongs das geforderte Lösegeld zahlten, ermordeten die Erpresser das Kind. Die Gerichtsverhandlung wurde jedoch fallengelassen. Wegen ‚mangelnder Beweise’. Danach erlitt Sonya Armstrong eine Fehlgeburt, bei der sie starb. Und kurz darauf nahm sich auch Oberst Armstrong das Leben. Somit war das Motiv des Mörders klar, denn jeder würde sich für so etwas rächen wollen.

Zwölf Fahrgäste, zwölf Messerstiche, aus zwölf Buchstaben bestehende Drohbriefe, und in einem Mordprozess befinden zwölf Geschworene über Schuld bzw. Unschuld des Angeklagten. Die Menschen die im Haushalt der Armstrongs lebten, hatten selbst über den Mörder ihres kleinen Lieblings gerichtet. Alle gingen nacheinander in Ratchetts Abteil und stachen mit dem Messer auf ihn ein.

Der jugoslawischen Polizei präsentierte man dann allerdings doch eine andere, weniger absurde Geschichte. Denn schließlich hätte man ihnen sowieso nicht geglaubt.

22 Bewertungen, 1 Kommentar

  • _symphonie

    12.06.2005, 14:09 Uhr von _symphonie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hört sich echt spannend an & ist auch nützlich.