Christoph Metzelder Testbericht

Christoph-metzelder
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Erfahrungsbericht von fussballfreak

Die Jungen Wilden kommen (5)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer spiele gewinnen will, der benötigt nicht nut effektive Stürmer oder Mittelfeldstrategen, sondern, gemäß Huub Stevens gern zitierter Phrase, „die Null muss stehen“, auch Abwehrspieler. Nun ist der Abwehrspieler in einer recht schwierigen Situation, denn ähnlich wie bei einem Torwart fallen Fehler eher auf, als gewonnene Zweikämpfe. Trifft der Stürmer das Tor einmal nicht, so geht die Welt nicht unter. Lässt der Manndecker seinen Gegenspieler aber einmal ziehen so ist dies oft gleichbedeutend mit einem Gegentor, oft sogar entscheidend über Sieg und Niederlage.


# Was man halt so wissen muss…
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Das Christoph Metzelder im späterem Leben einmal Manndecker werden würde, damit hat er sicher nicht gerechnet und so absolvierte der gebürtige Haltener auch zunächst sein Abitur (Notenschnitt 1,8) ehe er sich ganz dem Profifußball verschrieb. Begann die Karriere des Skorpions (Geburtsdatum, der 5. November 1980) bei seinem Heimatverein, dem TUS Haltern ehe er zur Jugend des FC Schalke, später zu Preußen Münster wechselte, wo auch einer seiner drei Brüder, Malte Metzelder, spielte. Dort wurden die Späher von Borussia Dortmund auf den jungen Manndecker aufmerksam und so wurde Metzelder Borusse.

# Saison 2001/02
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In Dortmund sollte Metzelder der Nachfolger für Jürgen Kohler werden und so übernahm dieser, langsam die aufgaben des „Koksers“ und spielte sich langsam in die Stammelf. So absolvierte er in der letzten Saison bereits 25 Einsätze bei denen er immerhin 3 Tore vorbereitete und sich sehr Zweikampfstark präsentierte. Insgesamt gewann der 1.93 Hüne, der gegen Borussen Stürmer Jan Koller dennoch wie ein kleiner Junge wirkt, 73 % seiner Kopfballduelle und auch am Boden zeigte er ähnlich gute Werte. Es folgte die Berufung in die Nationalmannschaft, wo er nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft, mit dem Gewinn der Vizeweltmeisterschaft eine großartige Saison abschließen konnte.


# Was er kann – Was er nicht kann
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Für seine 22 Jahre ist Christoph unwahrscheinlich ruhig und souverän auf dem Platz. Kein Wunder, denn nach der guten WM und einigen internationalen Spielen mit Dortmund (u.a. Champions Leaugue, später UEFA Cup) hat der Junge Manndecker schon eine ganze Menge an Erfahrung gesammelt und kann es mit beinahe jedem Stürmer der Welt aufnehmen. Zu seinen Großen Stärken gehört, dass Kopfballspiel. Während er in der Defensive mit seiner Größe Gefahr aus luftiger Höhe schnell bannen kann, ist er in der Offensive aufgrund seiner Größe ein gern angespielter Unruhestift bei Standartsituationen. Weiterhin bemerkenswert ist der Offensivdrang des talentierten Deutschen, denn ähnlich wie Lucio bei Bayer Leverkusen oder Roberto Carlos bei Real Madrid, schaltet sich „Metze“, wie er von seinen Fans genannt wird, immer wieder in die Offensivbemühungen, vorwiegend auf der linken Seite, ein. Einzig die mangelnde Konzentration ist ihm hin und wieder ein Hindernis und so stimmt sein Stellungsspiel nicht immer, was meiner Meinung nach, seine größte, aber nicht wirklich bemerkenswerte Schwäche ist.

# Ausblick
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Nach einer Überragenden WM, bei der er neben Oliver Kahn, Michael Ballack und Thorsten Frings meiner Meinung nach zu den Stärksten Deutschen gehörte, gehört Metzelder bereits jetzt zu den gefragtesten Manndeckern auf der Welt. So ist es kein Wunder das mit Real Madrid und Co auch bald die ersten Interessenten an die Tür der Borussen klopften, um ihn in deren Teams zu holen, doch den bis 2005 verlängerten Vertrag wird er wohl erfüllen. So könnte Metzelder auch 2006 noch in der Bundesliga spielen um nach der, hoffentlich erfolgreichen, WM nach Spanien oder Italien so wechseln denn spätestens dann gehört Christoph zu den ganz großen. So wird Metzelder, sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft in den kommenden Jahren zu den Leistungsträgern zählen und noch einige Erfolge feiern können. Und so dürfte die Frage ob Metze 2006 beim Eröffnungsspiel auf dem Rasen stehen wird, nicht anders als mit Ja zu beantworten.

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