Christrose Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von darkunit
Alle Jahre wieder...
Pro:
anspruchslos, überbringt die ersten Frühlingsgrüße
Kontra:
kein
Empfehlung:
Ja
Die Christrose, oder auch schwarzer Nieswurz genannt, gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse. Sie hört aber auch auf den botanischen Namen Helleburus niger. Ausgerechnet heute möchte ich von ihr erzählen, denn wer mag, kann sich die ersten Frühlingsgrüße mit ihr schon zu Weihnachten ins Zimmer zaubern. Auch jetzt, wir haben ja schon fast Mitte Mai steht sie noch draußen im Garten und blüht. Ist doch unglaublich!
Mehr durch Zufall sind wir in ihren Besitz gekommen, eine Gärtnerei hat schamlos Blumen ausrangiert und ich konnte nicht wiederstehen und habe alle Blümchen bei mir aufgenommen.
Sie ist je nach Anwendung giftig bis heilsam. Soviel ich weiß werden Pflanzenteile von ihr in der Herzmedizin verwendet. Doch viel hilft nicht immer viel, überlassen wir es also den Fachkräften...
Normalerweise locken ihre großen, erst weißen Blüten, die sich mit jedem Tag etwas purpurner färben, im Freiland so ab Februar oder März den Frühling. Die Christrosen sind jedes Jahr, außer den Frühblühern, die ersten im Garten die blühen. Doch man kann auch nachhelfen, dann blühen sie schon ab Dezember bis in den April hinein. Rosen zu Weihnachten...
(`*•.¸_Pflege_¸.•*´)
Gerade jetzt wo es draußen fast immer dunkel ist brauche ich etwas woran ich mich erfreuen kann. Dazu hole ich die Pflanzen Ende Oktober oder Anfang November aus der Erde im Garten und setze sie in große Töpfe. Erst dieses Wochenende habe ich das wieder getan was auch der Anlass hierfür was. Vorläufig bleiben die alten abgestorbenen Blätter noch an der Pflanze, was zwar nicht so schön aussieht, aber schon Mitte November schneide ich die abgestorbenen Blätter ab. In der ganzen Zeit versuche ich der Christrose den Winter „vorzuspielen“ indem ich den Topf, wo sie drin sitzt, einfach draußen im Frühbeet in den Garten stelle. Noch schneller geht es, habe ich bemerkt, wenn ich sie im Haus behalte und ihr immer wieder täglich eine Stunde eine schwarze Folie überstülpe. Schon nach 3 Wochen zeigen sich die ersten Blüten. Ab jetzt mögen sie es kühl und hell. Ich bin immer ganz hingerissen über diese Frühlingsgrüße. Mit Kerzen kombiniert auf dem Adventstisch eine Augenweide. Ähnlich treibe ich ja auch die Blüten der Amaryllis voran, so dass es schon richtig bunt wird im großen Blumenfenster.
Sind sie abgeblüht, werden sie wieder ins Frühbeet verbannt und im April kommen sie wieder in die Blumenrabatte.
Während der Blüte haben Christrosen es gerne gleichmäßig feucht aber nicht nass. Dann, ich hatte es schon erwähnt, keine pralle Sonne, sondern Halbschatten, also hell und kühl. Kühl sind ca. 15 °C, wir haben sie im Glasanbau, wo auch andere Pflanzen überwintert werden, die keinen Frost mögen. Und nach der Blüte stelle ich sie immer wieder raus ins Frühbeet, die Kälte macht ihnen ja nichts aus.
(`*•.¸_Vermehrung_¸.•*´)
Diese ist kinderleicht. Ist die Pflanze zu groß geworden, teile ich einfach ihren Wurzelballen. Aber auch durch Samen kann man sich neue Pflänzchen anziehen. Diese müssen aber erst mal Frost abbekommen.
(`*•.¸_Fazit_¸.•*´)
Ansonsten sind Christrosen sehr anspruchslos, ganz normale Erde, oder lehmige Humuserde vertragen sie gut. Sie mögen es hell, kühl und nicht nass. Ein Jahr hatte ich mal mit Blattläusen zu kämpfen, sie war über und über damit bedeckt. Richtig eklig, aber auch ohne das ich was dagegen unternommen habe, hat sie es gut überstanden. Aber alles in allem haben Schädlinge wenig Chancen, da die Blätter hart und ledrig sind und sicher keinem schmecken. So jetzt kann es aber trotzdem langsam Sommer werden...
Mehr durch Zufall sind wir in ihren Besitz gekommen, eine Gärtnerei hat schamlos Blumen ausrangiert und ich konnte nicht wiederstehen und habe alle Blümchen bei mir aufgenommen.
Sie ist je nach Anwendung giftig bis heilsam. Soviel ich weiß werden Pflanzenteile von ihr in der Herzmedizin verwendet. Doch viel hilft nicht immer viel, überlassen wir es also den Fachkräften...
Normalerweise locken ihre großen, erst weißen Blüten, die sich mit jedem Tag etwas purpurner färben, im Freiland so ab Februar oder März den Frühling. Die Christrosen sind jedes Jahr, außer den Frühblühern, die ersten im Garten die blühen. Doch man kann auch nachhelfen, dann blühen sie schon ab Dezember bis in den April hinein. Rosen zu Weihnachten...
(`*•.¸_Pflege_¸.•*´)
Gerade jetzt wo es draußen fast immer dunkel ist brauche ich etwas woran ich mich erfreuen kann. Dazu hole ich die Pflanzen Ende Oktober oder Anfang November aus der Erde im Garten und setze sie in große Töpfe. Erst dieses Wochenende habe ich das wieder getan was auch der Anlass hierfür was. Vorläufig bleiben die alten abgestorbenen Blätter noch an der Pflanze, was zwar nicht so schön aussieht, aber schon Mitte November schneide ich die abgestorbenen Blätter ab. In der ganzen Zeit versuche ich der Christrose den Winter „vorzuspielen“ indem ich den Topf, wo sie drin sitzt, einfach draußen im Frühbeet in den Garten stelle. Noch schneller geht es, habe ich bemerkt, wenn ich sie im Haus behalte und ihr immer wieder täglich eine Stunde eine schwarze Folie überstülpe. Schon nach 3 Wochen zeigen sich die ersten Blüten. Ab jetzt mögen sie es kühl und hell. Ich bin immer ganz hingerissen über diese Frühlingsgrüße. Mit Kerzen kombiniert auf dem Adventstisch eine Augenweide. Ähnlich treibe ich ja auch die Blüten der Amaryllis voran, so dass es schon richtig bunt wird im großen Blumenfenster.
Sind sie abgeblüht, werden sie wieder ins Frühbeet verbannt und im April kommen sie wieder in die Blumenrabatte.
Während der Blüte haben Christrosen es gerne gleichmäßig feucht aber nicht nass. Dann, ich hatte es schon erwähnt, keine pralle Sonne, sondern Halbschatten, also hell und kühl. Kühl sind ca. 15 °C, wir haben sie im Glasanbau, wo auch andere Pflanzen überwintert werden, die keinen Frost mögen. Und nach der Blüte stelle ich sie immer wieder raus ins Frühbeet, die Kälte macht ihnen ja nichts aus.
(`*•.¸_Vermehrung_¸.•*´)
Diese ist kinderleicht. Ist die Pflanze zu groß geworden, teile ich einfach ihren Wurzelballen. Aber auch durch Samen kann man sich neue Pflänzchen anziehen. Diese müssen aber erst mal Frost abbekommen.
(`*•.¸_Fazit_¸.•*´)
Ansonsten sind Christrosen sehr anspruchslos, ganz normale Erde, oder lehmige Humuserde vertragen sie gut. Sie mögen es hell, kühl und nicht nass. Ein Jahr hatte ich mal mit Blattläusen zu kämpfen, sie war über und über damit bedeckt. Richtig eklig, aber auch ohne das ich was dagegen unternommen habe, hat sie es gut überstanden. Aber alles in allem haben Schädlinge wenig Chancen, da die Blätter hart und ledrig sind und sicher keinem schmecken. So jetzt kann es aber trotzdem langsam Sommer werden...
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