Christusdorn Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Marchy
Der attraktive Dornenbaum
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo Ihr Lieben
Habt Ihr noch einen Sonnenplatz frei? Vergesst Ihr öfter mal das Blumengießen? Wenn ja, dann ist der Christusdorn die ideale Zimmerpflanze für Euch.
Ein Wolfsmilchgewächs
Der Christusdorn ist eine dicht üppig wachsende Pflanze mit äußerst spitzen Dornen. Er gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse(lateinisch Euphorbiaceen). Man erkennt diese botanische Familie daran, dass die Pflanzen einen weisen Milchsaft enthalten, der austritt, sobald ein Trieb verletzt wird. Die Experten unterscheiden über 1600 verschiedenen Wolfsmilchgewächsen.
Warme Heimat
Der Christusdorn stammt von der afrikanischen Insel Madagaskar. Da es dort warm und häufig trocken ist, kommt die Pflanze auch bei uns mit wenig Wasser und Luftfeuchtigkeit aus. In der Natur gibt es den Christusdorn nur mit roten Blüten. Gelbblühende Arten sind Zuchtformen. Ich besitze beide Formen.
Falscher Blütenzauber
Entgegen dem ersten Eindruck sind die Blüten des Christusdorns in Wirklichkeit klein und unscheinbar. Der farbige Effekt stammt von den Hochblättern, die rot oder gelb gefärbt sein können. Die Pflanze blüht normalerweise im Sommer. An einem besonders hellen Platz kann sich die Blütezeit erheblich verlängern.
Eine genügsame Pflanze
Am liebsten steht der Christusdorn an einem hellen, sonnigen Fenster. Das Außergewöhnliche an ihm ist, dass er sogar trockene Heizungsluft verträgt. Im Sommer könnt Ihr ihn, wenn Ihr wollt, ins Frei, auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Im Winter fühlt er sich in einem beheizten Zimmer wohl. Wenn die Temperaturen unter 16°C sinkt, dann braucht er kaum noch Feuchtigkeit.
Der Christusdorn ist eine Pflanze die kaum Feuchtigkeit braucht. Er wächst aber besser, wenn Ihr die Erde immer ein wenig feucht haltet.
Er nimmt es Euch nicht übel, wenn Ihr das gießen hin und wieder vergesst. Ganz austrocknen sollte er aber auch nicht, sonst verliert die Pflanze ihre Blätter.
Ein Tipp: Je mehr Licht der Christusdorn bekommt, desto länger blüht er. An einem sonnigen Platz kann er den ganzen Winter über blühen.
Das Düngen
Während der Wachstumszeit, vom Frühjahr bis in den Herbst, braucht der Christusdorn Nährstoffe. Gebt alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger mit ins Gießwasser.
Das Umtopfen
Alle zwei Jahre braucht der Christusdorn ein neues, etwas größeres Pflanzgefäß. Wichtig ist bei der Vorbereitung, dass in dem neuen Gefäß keine Staunässe entstehen kann. Füllt dazu eine Kiesschicht auf den Boden, dass das Wasser abfließen kann. Die Blumenerde solltet Ihr mit etwas Sand mischen. Die Pflanze wird nun aus seinem alten Topf genommen und von der alten Erde befreit. Der Wurzelballen wird in das neue Gefäß eingesetzt. Dann füllt Ihr den Topf ringsum mit neuer Erde auf und drückt diese fest an. Haltet den Boden gut feucht.
Die Vermehrung
Den Christusdorn könnt Ihr selbst vermehren. Im zeitigen Frühjahr kann man einige, etwa 10 Zentimeter lange Triebspitzen abschneiden. Dies taucht man ins Wasser bis keine Milch mehr austritt. Dann lasst den Steckling einen Tag lang trocknen. Diese sogenanten Kopfstecklinge werden in Töpfe mit einem Torf-, Sand-Gemisch gesetzt und leicht feucht gehalten. Nach einigen Wochen sind die kleinen Pflanzen bewurzelt und können in Töpfchen mit Blumenerde gepflanzt werden.
Was fehlt der Pflanze?
• Abfallende Blätter bedeuten, dass es der Pflanze zu kalt ist. Stellt sie an einem wärmeren Platz.
• Faulstellen am Stamm und abfallende Blätter lassen auf Bodenpilze schließen. Gießt weniger und last die Erde fast austrocknen.
• Pulvrig-Weise Blätter deuten auf Mehltau hin. Dagegen hilft meist nur ein chemisches Mittel.
• Wenn die Blätter Flecken bekommen, handelt es sich meistens um Schmierläuse. Die weißen Insekten sind mit bloßem Auge zu erkennen. Wischt sie mit spiritusgetränkter Watte ab.
Noch eine letzt Info zum Schluss:
Der Christusdorn kann als Zimmerpflanze Jahrzehnte alt und bis zu zwei Meter hoch werden.
Ich hoffe ich konnte Euch helfen!
Liebe Grüsse Marchy
Habt Ihr noch einen Sonnenplatz frei? Vergesst Ihr öfter mal das Blumengießen? Wenn ja, dann ist der Christusdorn die ideale Zimmerpflanze für Euch.
Ein Wolfsmilchgewächs
Der Christusdorn ist eine dicht üppig wachsende Pflanze mit äußerst spitzen Dornen. Er gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse(lateinisch Euphorbiaceen). Man erkennt diese botanische Familie daran, dass die Pflanzen einen weisen Milchsaft enthalten, der austritt, sobald ein Trieb verletzt wird. Die Experten unterscheiden über 1600 verschiedenen Wolfsmilchgewächsen.
Warme Heimat
Der Christusdorn stammt von der afrikanischen Insel Madagaskar. Da es dort warm und häufig trocken ist, kommt die Pflanze auch bei uns mit wenig Wasser und Luftfeuchtigkeit aus. In der Natur gibt es den Christusdorn nur mit roten Blüten. Gelbblühende Arten sind Zuchtformen. Ich besitze beide Formen.
Falscher Blütenzauber
Entgegen dem ersten Eindruck sind die Blüten des Christusdorns in Wirklichkeit klein und unscheinbar. Der farbige Effekt stammt von den Hochblättern, die rot oder gelb gefärbt sein können. Die Pflanze blüht normalerweise im Sommer. An einem besonders hellen Platz kann sich die Blütezeit erheblich verlängern.
Eine genügsame Pflanze
Am liebsten steht der Christusdorn an einem hellen, sonnigen Fenster. Das Außergewöhnliche an ihm ist, dass er sogar trockene Heizungsluft verträgt. Im Sommer könnt Ihr ihn, wenn Ihr wollt, ins Frei, auf den Balkon oder die Terrasse stellen. Im Winter fühlt er sich in einem beheizten Zimmer wohl. Wenn die Temperaturen unter 16°C sinkt, dann braucht er kaum noch Feuchtigkeit.
Der Christusdorn ist eine Pflanze die kaum Feuchtigkeit braucht. Er wächst aber besser, wenn Ihr die Erde immer ein wenig feucht haltet.
Er nimmt es Euch nicht übel, wenn Ihr das gießen hin und wieder vergesst. Ganz austrocknen sollte er aber auch nicht, sonst verliert die Pflanze ihre Blätter.
Ein Tipp: Je mehr Licht der Christusdorn bekommt, desto länger blüht er. An einem sonnigen Platz kann er den ganzen Winter über blühen.
Das Düngen
Während der Wachstumszeit, vom Frühjahr bis in den Herbst, braucht der Christusdorn Nährstoffe. Gebt alle zwei Wochen etwas Flüssigdünger mit ins Gießwasser.
Das Umtopfen
Alle zwei Jahre braucht der Christusdorn ein neues, etwas größeres Pflanzgefäß. Wichtig ist bei der Vorbereitung, dass in dem neuen Gefäß keine Staunässe entstehen kann. Füllt dazu eine Kiesschicht auf den Boden, dass das Wasser abfließen kann. Die Blumenerde solltet Ihr mit etwas Sand mischen. Die Pflanze wird nun aus seinem alten Topf genommen und von der alten Erde befreit. Der Wurzelballen wird in das neue Gefäß eingesetzt. Dann füllt Ihr den Topf ringsum mit neuer Erde auf und drückt diese fest an. Haltet den Boden gut feucht.
Die Vermehrung
Den Christusdorn könnt Ihr selbst vermehren. Im zeitigen Frühjahr kann man einige, etwa 10 Zentimeter lange Triebspitzen abschneiden. Dies taucht man ins Wasser bis keine Milch mehr austritt. Dann lasst den Steckling einen Tag lang trocknen. Diese sogenanten Kopfstecklinge werden in Töpfe mit einem Torf-, Sand-Gemisch gesetzt und leicht feucht gehalten. Nach einigen Wochen sind die kleinen Pflanzen bewurzelt und können in Töpfchen mit Blumenerde gepflanzt werden.
Was fehlt der Pflanze?
• Abfallende Blätter bedeuten, dass es der Pflanze zu kalt ist. Stellt sie an einem wärmeren Platz.
• Faulstellen am Stamm und abfallende Blätter lassen auf Bodenpilze schließen. Gießt weniger und last die Erde fast austrocknen.
• Pulvrig-Weise Blätter deuten auf Mehltau hin. Dagegen hilft meist nur ein chemisches Mittel.
• Wenn die Blätter Flecken bekommen, handelt es sich meistens um Schmierläuse. Die weißen Insekten sind mit bloßem Auge zu erkennen. Wischt sie mit spiritusgetränkter Watte ab.
Noch eine letzt Info zum Schluss:
Der Christusdorn kann als Zimmerpflanze Jahrzehnte alt und bis zu zwei Meter hoch werden.
Ich hoffe ich konnte Euch helfen!
Liebe Grüsse Marchy
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