Chrysler LeBaron Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von tina65
Mein Auto, Schrottauto!
Pro:
schickes, bequemes Fahrzeug
Kontra:
teuer in der Haltung
Empfehlung:
Ja
Auf ein Neues!
1991 machte ich damals meinen Führerschein. Selbst hatte ich aber zu dem Zeitpunkt noch kein eigenes Auto. Aber mein Vater! Er kaufte sich damals den Chrysler Le Baron Cabrio in schwarz, super Ausstattung, 140 PS, und mein Vater mußte sehr mutig gewesen sein, als er mich damals damit fahren ließ, am selben Tag, an dem ich meinen Führerschein bestanden hatte. Wie gesagt, der Le Baron war schwarz, hatte natürlich Zentralveriegelung, elektrische Fensterheber, war ganz in Leder ausgestattet, ein Zweitürer, mit elektrischer Sitzverstellung, elektrischem Verdeck und von der Form sehr schön. Für meine Begriffe, gut, ich bin nicht sehr groß, sitzt man ein bißchen zu tief in diesen Fahrzeugen. Auch hatte ich jedesmal das Gefühl, wenn ich wieder ausstieg, von der schweren Tür erschlagen zu werde. Ansonsten ist der Le Baron, gleich welcher Art, sehr bequem. Leider konnte ich das Ende der Motorhaube sehr schlecht erkennen, wenn ich damit gefahren bin, eben weil man ziemlich tief sitzt. Ich hatte nicht gerade den besten Überblick beim Parken. Vom Fahrgefühl her muß ich aber sagen, saß ich bis jetzt noch in keinem besseren Fahrzeug, und mein Vater hatte viele Autos, da er damals mit Autos handelte. Leider gab er auch den Baron nach einigen Jahren wieder ab, um sich wieder einen anderen Wagen zu kaufen.
Wer fährt für einen Chrysler Le Baron 500 km weit? (mit dem Zug). Ich mach so was. Wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe, dann zieh ich das auch durch. Und das alles ist dieses Jahr geschehen. Ich verkaufte meinen Opel Astra Caravan und stand da ohne Auto. Undenkbar! Also mußte so schnell wie möglich wieder ein neuer Wagen her, aber welcher sollte es denn sein? Ich erinnerte mich an damals, an das Jahr 91 und natürlich an den Le Baron meines Vaters. Also setzte ich mir in den Kopf, mir solch einen Wagen zu kaufen.
Da ich nicht viel Geld hatte, kaufte ich schließlich einen Baron über Autoscout für wenig Geld. Den Wagen mußte ich allerdings in Stuttgart abholen. Mir war zu diesem Zeitpunkt alles egal, Hauptsache ich bekam meinen Chrysler und setzte mich in den Zug, mußte zig mal umsteigen, bis ich endlich da war. Das der Wagen von Aussen keine Schönheit mehr war, wußte ich aus der Anzeige, was mich aber später noch alles erwarten sollte, konnte ich ja nicht ahnen.
Es war mal ein blauer Le Baron gewesen, der aber mit Batteriesäure überschüttet worden war und dementsprechend auch aussah. Egal, dachte ich, das kriege ich auch wieder hin! Also kaufte in den Baron, Baujahr 1990, mit einem 6 Zylindermotor, 98 PS (reichte für mich), G-Kat, elektrische Fensterheber und Spiegel, innen ganz in blauem Velour ausgestattet, Zentralveriegelung, die nie ging! Wie sovieles nicht. Ich fuhr mit dem Fahrzeug zurück ins Sauerland und schwitzte unterwegs Wasser und Blut. Ich hatte noch nie soviel Angst, mit einem Auto unterwegs zu sein, wie mit diesem Wagen. Während ich fuhr blinkte die ganze Zeit über ein rotes Warnlicht auf, das mir sagte, es stimmt was nicht mit dem Motor. Gut das ich nachts fuhr. Trotz aller Ängste bin ich gut zu hause angekommen. Und dann fing er Ärger erstmal richtig an.
Die einstmals blaue Farbe übersprühte ich schwarz. Und der Le Baron sah wieder etwas besser aus. Ich wollte meinen Sohn in Essen besuchen, kam allerdings nur bis Soest, da ging die Antriebswelle kaputt und ich mußte abgeschleppt werden. Das Schlimme war, ich mußte mehr als eine Woche warten, bis ich das Fahrzeug wieder aus der Werkstatt zurück bekam, da es sich um einen aus den USA importierten Wagen handelte, dauerte es so lange, bis das Ersatzteil endlich da war. Gut, ich bin schließlich noch nach Essen gekommen. Die Zentralveriegelung ging nur einseitig. Die Beifahrerseite funktionierte nicht. Die Fensterheber gingen ebenfalls nur auf der Fahrerseite. Bediente man sie von der Beifahrerseite aus, ging immer irgendwas kaputt im Wagen, manchmal war es irgendein Licht, oder die Scheibenwischer funktionierten nicht mehr. Egal, dachte ich wieder. Wenns weiter nichts ist! Also wechselte ich ständig Sicherungen aus.
Das Nächste was kaputt ging, kurz nach der Antriebswelle, war der Zahnriemen und die dazugehörige Spule. Also wieder ab in die Werkstatt. Echte amerikanische Wertarbeit. Der Riemen war wohl noch nie gewechselt worden. Diesmal wartete ich 2 Wochen, bis ich das Auto wieder hatte. Dies wird das letzte mal sein, dachte ich mir. Nicht noch mal soviel Geld in die Karre stecken. Ich bekam meinen Baron wieder, doch leider dauerte das Glück nicht lange an. Ich mußte den Wagen schließlich wegen einem Lagerschaden verschrotten lassen. Alles in allem hat mich der Wagen viele Nerven gekostet. Also, kauft euch lieber einen etwas teureren Baron, bevor ihr genauso auf die Nase fallt wie ich.
Nun fahre ich einen Golf, leider hat der keine Servolenkung, und vom Fahrgefühl her ist er natürlich auch nicht so schön. Irgendwann werde ich mir bestimmt noch mal einen Chrysler Le Baron kaufen. Irgenwann einmal! Ich werden den Baron trotzdem in den Produktdetails gut bewerten, denn ich erinnere mich nur allzu gerne an das Fahrzeug meines Vaters.
1991 machte ich damals meinen Führerschein. Selbst hatte ich aber zu dem Zeitpunkt noch kein eigenes Auto. Aber mein Vater! Er kaufte sich damals den Chrysler Le Baron Cabrio in schwarz, super Ausstattung, 140 PS, und mein Vater mußte sehr mutig gewesen sein, als er mich damals damit fahren ließ, am selben Tag, an dem ich meinen Führerschein bestanden hatte. Wie gesagt, der Le Baron war schwarz, hatte natürlich Zentralveriegelung, elektrische Fensterheber, war ganz in Leder ausgestattet, ein Zweitürer, mit elektrischer Sitzverstellung, elektrischem Verdeck und von der Form sehr schön. Für meine Begriffe, gut, ich bin nicht sehr groß, sitzt man ein bißchen zu tief in diesen Fahrzeugen. Auch hatte ich jedesmal das Gefühl, wenn ich wieder ausstieg, von der schweren Tür erschlagen zu werde. Ansonsten ist der Le Baron, gleich welcher Art, sehr bequem. Leider konnte ich das Ende der Motorhaube sehr schlecht erkennen, wenn ich damit gefahren bin, eben weil man ziemlich tief sitzt. Ich hatte nicht gerade den besten Überblick beim Parken. Vom Fahrgefühl her muß ich aber sagen, saß ich bis jetzt noch in keinem besseren Fahrzeug, und mein Vater hatte viele Autos, da er damals mit Autos handelte. Leider gab er auch den Baron nach einigen Jahren wieder ab, um sich wieder einen anderen Wagen zu kaufen.
Wer fährt für einen Chrysler Le Baron 500 km weit? (mit dem Zug). Ich mach so was. Wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe, dann zieh ich das auch durch. Und das alles ist dieses Jahr geschehen. Ich verkaufte meinen Opel Astra Caravan und stand da ohne Auto. Undenkbar! Also mußte so schnell wie möglich wieder ein neuer Wagen her, aber welcher sollte es denn sein? Ich erinnerte mich an damals, an das Jahr 91 und natürlich an den Le Baron meines Vaters. Also setzte ich mir in den Kopf, mir solch einen Wagen zu kaufen.
Da ich nicht viel Geld hatte, kaufte ich schließlich einen Baron über Autoscout für wenig Geld. Den Wagen mußte ich allerdings in Stuttgart abholen. Mir war zu diesem Zeitpunkt alles egal, Hauptsache ich bekam meinen Chrysler und setzte mich in den Zug, mußte zig mal umsteigen, bis ich endlich da war. Das der Wagen von Aussen keine Schönheit mehr war, wußte ich aus der Anzeige, was mich aber später noch alles erwarten sollte, konnte ich ja nicht ahnen.
Es war mal ein blauer Le Baron gewesen, der aber mit Batteriesäure überschüttet worden war und dementsprechend auch aussah. Egal, dachte ich, das kriege ich auch wieder hin! Also kaufte in den Baron, Baujahr 1990, mit einem 6 Zylindermotor, 98 PS (reichte für mich), G-Kat, elektrische Fensterheber und Spiegel, innen ganz in blauem Velour ausgestattet, Zentralveriegelung, die nie ging! Wie sovieles nicht. Ich fuhr mit dem Fahrzeug zurück ins Sauerland und schwitzte unterwegs Wasser und Blut. Ich hatte noch nie soviel Angst, mit einem Auto unterwegs zu sein, wie mit diesem Wagen. Während ich fuhr blinkte die ganze Zeit über ein rotes Warnlicht auf, das mir sagte, es stimmt was nicht mit dem Motor. Gut das ich nachts fuhr. Trotz aller Ängste bin ich gut zu hause angekommen. Und dann fing er Ärger erstmal richtig an.
Die einstmals blaue Farbe übersprühte ich schwarz. Und der Le Baron sah wieder etwas besser aus. Ich wollte meinen Sohn in Essen besuchen, kam allerdings nur bis Soest, da ging die Antriebswelle kaputt und ich mußte abgeschleppt werden. Das Schlimme war, ich mußte mehr als eine Woche warten, bis ich das Fahrzeug wieder aus der Werkstatt zurück bekam, da es sich um einen aus den USA importierten Wagen handelte, dauerte es so lange, bis das Ersatzteil endlich da war. Gut, ich bin schließlich noch nach Essen gekommen. Die Zentralveriegelung ging nur einseitig. Die Beifahrerseite funktionierte nicht. Die Fensterheber gingen ebenfalls nur auf der Fahrerseite. Bediente man sie von der Beifahrerseite aus, ging immer irgendwas kaputt im Wagen, manchmal war es irgendein Licht, oder die Scheibenwischer funktionierten nicht mehr. Egal, dachte ich wieder. Wenns weiter nichts ist! Also wechselte ich ständig Sicherungen aus.
Das Nächste was kaputt ging, kurz nach der Antriebswelle, war der Zahnriemen und die dazugehörige Spule. Also wieder ab in die Werkstatt. Echte amerikanische Wertarbeit. Der Riemen war wohl noch nie gewechselt worden. Diesmal wartete ich 2 Wochen, bis ich das Auto wieder hatte. Dies wird das letzte mal sein, dachte ich mir. Nicht noch mal soviel Geld in die Karre stecken. Ich bekam meinen Baron wieder, doch leider dauerte das Glück nicht lange an. Ich mußte den Wagen schließlich wegen einem Lagerschaden verschrotten lassen. Alles in allem hat mich der Wagen viele Nerven gekostet. Also, kauft euch lieber einen etwas teureren Baron, bevor ihr genauso auf die Nase fallt wie ich.
Nun fahre ich einen Golf, leider hat der keine Servolenkung, und vom Fahrgefühl her ist er natürlich auch nicht so schön. Irgendwann werde ich mir bestimmt noch mal einen Chrysler Le Baron kaufen. Irgenwann einmal! Ich werden den Baron trotzdem in den Produktdetails gut bewerten, denn ich erinnere mich nur allzu gerne an das Fahrzeug meines Vaters.
42 Bewertungen, 3 Kommentare
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20.06.2006, 22:25 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich۩...sh...۩
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10.04.2006, 14:24 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichEin klasse Bericht....LG Sandy :-)))
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27.11.2005, 00:32 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichAber ein sehr schönes Auto war es. LG Maria
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