Cicero, Marcus Tullius (106-43) Testbericht
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Erfahrungsbericht von *fabian*
Marcus Tullius Cicero - Pflicht im LK Latein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Liebe Leserinnen und Leser!
Heute habe ich mir gedacht, ich schlage zwei Fliegen
mit einer Klappe. Da ich in der nächsten Woche
eine Leistungskurs in Latein schreibe, habe ich sehr
viel dafür zu lernen, unter anderem über den lateinischen
Autor Cicero, von dem wohl jeder schon einmal gehört hat.
Genauer gesagt, ich muss sehr viele Details über diesen
Autor wissen, der übrigens mit vollem Namen Marcus
Tullius Cicero hieß. Ha, habe ich mir doch glatt schon was gemerkt! *g*
Und ich möchte Euch jetzt kurz diesen Mann vorstellen, wer er war, wann er lebte, was er geschaffen hat. Denn wie hat einer meiner Lehrer mal gesagt, man lernt am besten, wenn man schreibt, und genau das tue ich nun auch.
Also nun aber zu meiner Kurzbiographie:
Geboren wurde Marcus Tullius Cicero 106 v.C. in einem Ort namens Arpinum, sein Vater war Ritter, das heißt, Cicero war kein adeliger, sondern eben von ritterlichem Stand. Dennoch schickte ihn sein Vater frühzeitig nach Rom, damit sein Sohn bei den besten Lehrern studieren konnte. Ausgebildet wurde er in den Gebieten Philosophie, Rhetorik
und „Kunst und Wissenschaft“, den sogenannten „artes liberales“. Als seinen wichtigsten Lehrer hat Cicero Philon von Larissa bezeichnet.
Nach einigen Studienreisen nach Athen und Rhodos in den Jahren 79-77 hat Cicero beschlossen, in die Politik zu gehen, also schlug er die Ämterlaufbahn ein, die auch als „cursus honorum“ bezeichnet wird.
Er musste jedes Amt auf sich nehmen, wobei er immer zum frühest möglichen Zeitpunkt (=suo anno) innehatte: 75: Quästor; 69: Ädil; 66: Prätor; 63: Konsul Als Konsul hatte Cicero das höchste Amt der römischen Republik erreicht und
er genoss zudem als Anwalt großes Ansehen, da er seine rhetorischen Fähigkeiten immer wieder unter Beweis stellte, vor allem im berühmten Verresprozess im Jahr
70 oder in den bekannten Philippischen Reden, die sich gegen Antonius richteten.
Ein Jahr musste Cicero in Verbannung verbringen, die von Clodius, einem seiner Gegner durchgesetzt wurde, nachdem er aber aus dem Exil zurückgekehrt war,
hat er sich wieder seiner politischen und rhetorischen Tätigkeit gewidmet, was auch notwendig war, denn er versuchte zwischen den beiden sich konkurrierenden
emporstrebenden Feldherren Pompeius und Caesar zu vermitteln, was aber scheiterte.
Schließlich schlug er sich auf die Seite des Pompei, was sich allerdings als Fehler erweisen
sollte, da er im Jahr 48 in der Schlacht bei Pharsalos in Griechenland von Caesar besiegt wurde. Es war Ciceros Glück, dass Caesar ihn begnadigte, man spricht auch
von der sog. „clementia Caesaris“ (=Milde Caesars).
Nachdem Caesar im Jahr 44 ermordet wurde, fiel Cicero den Proskriptionen des Antonius zum Opfer, der die Macht an sich gerissen hatte, und der politische Gegner
beseitigen ließ. Cicero starb daher im Jahre 43.
Nun noch einiges zu seinen Werken:
Überliefert sind einerseits zahlreiche Reden, zum einen politische Reden, zum anderen
Gerichtsreden, außerdem philosophische Schriften, rhetorische Schriften und Briefe.
Zu den bekanntesten Reden zählen wohl „In Verrem“, „In Catilinam“, „Pro Sestio“, „Pro Roscio Amerino“, dann natürlich noch die philippischen Reden, die ich bereits oben erwähnt habe.
Als philosophische Werke sind „De re publika“ (Über das Staatswesen), „De officiis“, „De legibus“, „Consolatio ad se ipsum“, „Tusculanae disputationes“, „De finis bonorum et malorum“ und „De natura deorum“ zu nennen.
Heute habe ich mir gedacht, ich schlage zwei Fliegen
mit einer Klappe. Da ich in der nächsten Woche
eine Leistungskurs in Latein schreibe, habe ich sehr
viel dafür zu lernen, unter anderem über den lateinischen
Autor Cicero, von dem wohl jeder schon einmal gehört hat.
Genauer gesagt, ich muss sehr viele Details über diesen
Autor wissen, der übrigens mit vollem Namen Marcus
Tullius Cicero hieß. Ha, habe ich mir doch glatt schon was gemerkt! *g*
Und ich möchte Euch jetzt kurz diesen Mann vorstellen, wer er war, wann er lebte, was er geschaffen hat. Denn wie hat einer meiner Lehrer mal gesagt, man lernt am besten, wenn man schreibt, und genau das tue ich nun auch.
Also nun aber zu meiner Kurzbiographie:
Geboren wurde Marcus Tullius Cicero 106 v.C. in einem Ort namens Arpinum, sein Vater war Ritter, das heißt, Cicero war kein adeliger, sondern eben von ritterlichem Stand. Dennoch schickte ihn sein Vater frühzeitig nach Rom, damit sein Sohn bei den besten Lehrern studieren konnte. Ausgebildet wurde er in den Gebieten Philosophie, Rhetorik
und „Kunst und Wissenschaft“, den sogenannten „artes liberales“. Als seinen wichtigsten Lehrer hat Cicero Philon von Larissa bezeichnet.
Nach einigen Studienreisen nach Athen und Rhodos in den Jahren 79-77 hat Cicero beschlossen, in die Politik zu gehen, also schlug er die Ämterlaufbahn ein, die auch als „cursus honorum“ bezeichnet wird.
Er musste jedes Amt auf sich nehmen, wobei er immer zum frühest möglichen Zeitpunkt (=suo anno) innehatte: 75: Quästor; 69: Ädil; 66: Prätor; 63: Konsul Als Konsul hatte Cicero das höchste Amt der römischen Republik erreicht und
er genoss zudem als Anwalt großes Ansehen, da er seine rhetorischen Fähigkeiten immer wieder unter Beweis stellte, vor allem im berühmten Verresprozess im Jahr
70 oder in den bekannten Philippischen Reden, die sich gegen Antonius richteten.
Ein Jahr musste Cicero in Verbannung verbringen, die von Clodius, einem seiner Gegner durchgesetzt wurde, nachdem er aber aus dem Exil zurückgekehrt war,
hat er sich wieder seiner politischen und rhetorischen Tätigkeit gewidmet, was auch notwendig war, denn er versuchte zwischen den beiden sich konkurrierenden
emporstrebenden Feldherren Pompeius und Caesar zu vermitteln, was aber scheiterte.
Schließlich schlug er sich auf die Seite des Pompei, was sich allerdings als Fehler erweisen
sollte, da er im Jahr 48 in der Schlacht bei Pharsalos in Griechenland von Caesar besiegt wurde. Es war Ciceros Glück, dass Caesar ihn begnadigte, man spricht auch
von der sog. „clementia Caesaris“ (=Milde Caesars).
Nachdem Caesar im Jahr 44 ermordet wurde, fiel Cicero den Proskriptionen des Antonius zum Opfer, der die Macht an sich gerissen hatte, und der politische Gegner
beseitigen ließ. Cicero starb daher im Jahre 43.
Nun noch einiges zu seinen Werken:
Überliefert sind einerseits zahlreiche Reden, zum einen politische Reden, zum anderen
Gerichtsreden, außerdem philosophische Schriften, rhetorische Schriften und Briefe.
Zu den bekanntesten Reden zählen wohl „In Verrem“, „In Catilinam“, „Pro Sestio“, „Pro Roscio Amerino“, dann natürlich noch die philippischen Reden, die ich bereits oben erwähnt habe.
Als philosophische Werke sind „De re publika“ (Über das Staatswesen), „De officiis“, „De legibus“, „Consolatio ad se ipsum“, „Tusculanae disputationes“, „De finis bonorum et malorum“ und „De natura deorum“ zu nennen.
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