Cimetiere Pere-Lachaise Testbericht
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Erfahrungsbericht von carlo2000
Ein Friedhof als Touristenattraktion
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Allgemeines
===========
Wenn man sich in seinem Urlaub mal wieder auf Sightseeing-Tour begibt, trifft man ja hin und wieder auch mal auf die ein oder andere skurrile Sehenswürdigkeit. Und den Père Lachaise in der französischen Hauptstadt Paris kann man zweifelsohne dazu zählen, denn hierbei handelt es sich um einen Friedhof. Nun mag es ja dem ein oder anderen merkwürdig vorkommen, dass man sich in seinem Urlaub auf Friedhöfen herumtreibt und in der Tat hat es mich auch erst bei meinem dritten Paris-Besuch auf den Pere Lachaise gezogen. Wenn man aber einmal dort gewesen ist, dass weiß man sehr schnell, warum dieser Friedhof zu einer Touristenattraktion geworden ist und man auf dem Père Lachaise ständig von Touris umgeben ist.
Wo liegt der Père Lachaise?
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Der Père Lachaise liegt ganz im Osten von Paris im 20. Arrondissement und ist aufgrund des sehr geringen Grünanteils in der französischen Hauptstadt aus der Luft beim Anflug auf Paris oder aber auch von den Aussichtspunkten der Stadt (Eiffelturm, Tour Montparnasse) sehr schön zu erkennen. Von weitem erscheint einem die Friedhofsanlage dann als großes Waldgebiet. Das Gelände hat eine Ausdehnung von etwa 45 Hektar und zählt damit zu den größten Grünanlagen im Pariser Stadtgebiet und wäre alleine deswegen schon einen Besuch wert, da man grüne Oasen der Entspannung sonst in Paris ja nicht allzu oft findet. Wenn man den Père Lachaise erreichen will, setzt man sich am besten in die Metro und steigt nach wenigen Minuten entweder an der Haltestelle Père Lachaise oder an der Station Philippe Auguste aus. Von dort sind es jeweils nur wenige Meter bis zum Eingang des Friedhofs. Ich empfehle vor dem Betreten des übrigens den Erwerb eines Lageplans desselben, der nicht allzu teuer ist und die Orientierung auf dem riesigen Gelände deutlich erleichtert. Denn Verlaufen möchte man sich auf einem Friedhof schließlich nur sehr ungern.
Was macht diesen Friedhof so besonders?
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Nun, dies sind in erster Linie zwei Gründe, nämlich zum einem die Art und Weise, wie der Père Lachaise angelegt wurde und zum anderen - so makaber das auch klingen mag - die hohe Anzahl an prominenten Verstorbenen, die ihre letzte Ruhestätte auf diesem Friedhof gefunden haben. Kommen wir aber zunächst zum ersten Punkt. Auch wenn das Grün auf dem Père Lachaise längst nicht mehr die dominierende Farbe ist - auch wenn es aus der Luft so aussieht -, da fast jeder verfügbare Zentimeter mit Grabsteinen belegt ist, ist das Gelände insgesamt dennoch immer noch eine wunderschöne Parkanlage, die von den Franzosen auch immer wieder als solche genutzt wird. Wer auf diesem Friedhof anzutreffen ist, der ist nur selten aus dem Grund eines Besuches von verstorbenen Verwandten auf dem Gelände. Und so bietet es sich auch als Tourist an, einfach mal die Hektik des Pariser Zentrums hinter sich zu lassen und auf dem Père Lachaise die Ruhe zu geniessen. Dabei ist es immer wieder interessant, sich die vorhandenen Gräber anzusehen. Denn da es auf dem Père Lachaise keine besonderen Vorschriften gibt, wie die Grabstellen anzulegen sind, sind hier die skurrilsten Variationen von Grabgestaltung zu finden. Von der einfachen Kapelle bis hin zum griechischen Tempel findet man hier alles, was Verstorbenen und Angehörigen gefällt.
Leider werden viele der Gräber nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr gepflegt, so dass zahlreiche Grabstellen verfallen und nicht mehr schön anzusehen sind. Man geht übrigens auf kleinen Straßen durch das Friedhofsgelände, die allesamt Namen tragen, so dass man sich fast wie in einer kleinen Stadt fühlen kann. Allerdings sind diese Wegbezeichnungen für die Orientierung auf dem Gelände auch absolut unerläßlich.
Der andere interessante Punkt am Père Lachaise sind wie gesagt die Prominenten \"Gäste\". Zu den bekanntesten dabei zählt sicherlich Jim Morrisson, dessen Grab wohl auch das meist besuchte auf dem Gelände ist. Die Grabstelle ist allerdings wie die meisten anderen auch nicht allzu leicht zu finden, weshalb der kostenpflichtige Lageplan hierfür ein Muß ist. Zu den vielen weiteren Prominenten zählen unter anderem Edith Piaf, Oscar Wilde und Chopin. Man kann es ja schon etwas skurril finden, dass man sich für die Gräber von Prominenten interessiert und in der Tat habe ich vor meinem Besuch auf dem Père Lachaise auch so gedacht, aber es ist unheimlich interessant zu sehen, was sich so lange nach dem Tod dieser Personen Fans heute noch einfallen lassen, um die Grabstellen zu verzieren.
Fazit
=====
Ich möchte an dieser Stelle nicht sagen, dass der Père Lachaise zum Pflichtprogramm eines jeden Paris-Besuchers gehören sollte, denn dies ist meiner Ansicht nach sicher nicht der Fall. Wer aber vielleicht nicht zum ersten Mal in die französische Hauptstadt kommt und auf das Touristen-Gewusel in der Innenstadt und an der Hauptsehenswürdigkeiten keine Lust mehr hat, der sollte sich ruhig einmal in die Metro setzen und raus zum Père Lachaise fahren. Auch wenn Friedhöfe vielleicht nicht jedermanns Sache sind, so bietet dieses Gelände doch eine willkommene Abwechslung zum Großstadtdschungel. Und was besonders schön ist: abgesehen von dem Lageplan ist der Besuch auf dem Père Lachaise kostenlos. Meine Empfehlung lautet also: erst einmal den Rest von Paris ansehen und wenn dann noch Zeit ist, raus zum Père Lachaise.
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Wenn man sich in seinem Urlaub mal wieder auf Sightseeing-Tour begibt, trifft man ja hin und wieder auch mal auf die ein oder andere skurrile Sehenswürdigkeit. Und den Père Lachaise in der französischen Hauptstadt Paris kann man zweifelsohne dazu zählen, denn hierbei handelt es sich um einen Friedhof. Nun mag es ja dem ein oder anderen merkwürdig vorkommen, dass man sich in seinem Urlaub auf Friedhöfen herumtreibt und in der Tat hat es mich auch erst bei meinem dritten Paris-Besuch auf den Pere Lachaise gezogen. Wenn man aber einmal dort gewesen ist, dass weiß man sehr schnell, warum dieser Friedhof zu einer Touristenattraktion geworden ist und man auf dem Père Lachaise ständig von Touris umgeben ist.
Wo liegt der Père Lachaise?
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Der Père Lachaise liegt ganz im Osten von Paris im 20. Arrondissement und ist aufgrund des sehr geringen Grünanteils in der französischen Hauptstadt aus der Luft beim Anflug auf Paris oder aber auch von den Aussichtspunkten der Stadt (Eiffelturm, Tour Montparnasse) sehr schön zu erkennen. Von weitem erscheint einem die Friedhofsanlage dann als großes Waldgebiet. Das Gelände hat eine Ausdehnung von etwa 45 Hektar und zählt damit zu den größten Grünanlagen im Pariser Stadtgebiet und wäre alleine deswegen schon einen Besuch wert, da man grüne Oasen der Entspannung sonst in Paris ja nicht allzu oft findet. Wenn man den Père Lachaise erreichen will, setzt man sich am besten in die Metro und steigt nach wenigen Minuten entweder an der Haltestelle Père Lachaise oder an der Station Philippe Auguste aus. Von dort sind es jeweils nur wenige Meter bis zum Eingang des Friedhofs. Ich empfehle vor dem Betreten des übrigens den Erwerb eines Lageplans desselben, der nicht allzu teuer ist und die Orientierung auf dem riesigen Gelände deutlich erleichtert. Denn Verlaufen möchte man sich auf einem Friedhof schließlich nur sehr ungern.
Was macht diesen Friedhof so besonders?
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Nun, dies sind in erster Linie zwei Gründe, nämlich zum einem die Art und Weise, wie der Père Lachaise angelegt wurde und zum anderen - so makaber das auch klingen mag - die hohe Anzahl an prominenten Verstorbenen, die ihre letzte Ruhestätte auf diesem Friedhof gefunden haben. Kommen wir aber zunächst zum ersten Punkt. Auch wenn das Grün auf dem Père Lachaise längst nicht mehr die dominierende Farbe ist - auch wenn es aus der Luft so aussieht -, da fast jeder verfügbare Zentimeter mit Grabsteinen belegt ist, ist das Gelände insgesamt dennoch immer noch eine wunderschöne Parkanlage, die von den Franzosen auch immer wieder als solche genutzt wird. Wer auf diesem Friedhof anzutreffen ist, der ist nur selten aus dem Grund eines Besuches von verstorbenen Verwandten auf dem Gelände. Und so bietet es sich auch als Tourist an, einfach mal die Hektik des Pariser Zentrums hinter sich zu lassen und auf dem Père Lachaise die Ruhe zu geniessen. Dabei ist es immer wieder interessant, sich die vorhandenen Gräber anzusehen. Denn da es auf dem Père Lachaise keine besonderen Vorschriften gibt, wie die Grabstellen anzulegen sind, sind hier die skurrilsten Variationen von Grabgestaltung zu finden. Von der einfachen Kapelle bis hin zum griechischen Tempel findet man hier alles, was Verstorbenen und Angehörigen gefällt.
Leider werden viele der Gräber nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr gepflegt, so dass zahlreiche Grabstellen verfallen und nicht mehr schön anzusehen sind. Man geht übrigens auf kleinen Straßen durch das Friedhofsgelände, die allesamt Namen tragen, so dass man sich fast wie in einer kleinen Stadt fühlen kann. Allerdings sind diese Wegbezeichnungen für die Orientierung auf dem Gelände auch absolut unerläßlich.
Der andere interessante Punkt am Père Lachaise sind wie gesagt die Prominenten \"Gäste\". Zu den bekanntesten dabei zählt sicherlich Jim Morrisson, dessen Grab wohl auch das meist besuchte auf dem Gelände ist. Die Grabstelle ist allerdings wie die meisten anderen auch nicht allzu leicht zu finden, weshalb der kostenpflichtige Lageplan hierfür ein Muß ist. Zu den vielen weiteren Prominenten zählen unter anderem Edith Piaf, Oscar Wilde und Chopin. Man kann es ja schon etwas skurril finden, dass man sich für die Gräber von Prominenten interessiert und in der Tat habe ich vor meinem Besuch auf dem Père Lachaise auch so gedacht, aber es ist unheimlich interessant zu sehen, was sich so lange nach dem Tod dieser Personen Fans heute noch einfallen lassen, um die Grabstellen zu verzieren.
Fazit
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Ich möchte an dieser Stelle nicht sagen, dass der Père Lachaise zum Pflichtprogramm eines jeden Paris-Besuchers gehören sollte, denn dies ist meiner Ansicht nach sicher nicht der Fall. Wer aber vielleicht nicht zum ersten Mal in die französische Hauptstadt kommt und auf das Touristen-Gewusel in der Innenstadt und an der Hauptsehenswürdigkeiten keine Lust mehr hat, der sollte sich ruhig einmal in die Metro setzen und raus zum Père Lachaise fahren. Auch wenn Friedhöfe vielleicht nicht jedermanns Sache sind, so bietet dieses Gelände doch eine willkommene Abwechslung zum Großstadtdschungel. Und was besonders schön ist: abgesehen von dem Lageplan ist der Besuch auf dem Père Lachaise kostenlos. Meine Empfehlung lautet also: erst einmal den Rest von Paris ansehen und wenn dann noch Zeit ist, raus zum Père Lachaise.
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