Citroen ZX Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Rubberduck
ein Hüpfer für alle Fälle
Pro:
Günstig, sparsam, Passt in jede Parklücke
Kontra:
Bedienungselemente schlecht beleuchtet
Empfehlung:
Ja
Mein erstes Auto nach dem Führerschein, ein kleiner roter Hüpfer, den vor mir schon Papi und Schwesterherz fuhren und den nun ich überlassen bekam.
Überlassen wurde der 94er (jetzt also zehn Jahre) mit 130.000 km im Mai letzen Jahres. Nun hat er 150.000 km und war mir die 20.000 km über immer ein treuer Begleiter.
Fangen wir mal mit den Äußerlichkeiten an: der ZX meines Baujahres lässt sich auch zehn Jahre später noch gut anschauen und sieht noch gar nicht so alt aus wie er ist. Vorallem von hinten ist das Design relativ zeitlos und noch modern. Ja gut , von vorne wirkt er nocht etwas eckig und man kann sein wirkliches Alter schon eher erahnen. Ich fahre ihn in Rot, Sondermodell Premiere. Was das allerdings bedeutet wurde mir die ganze Zeit noch nicht klar, außer das an meinen hinteren Koflügeln in Türkis Premiere steht;-). Der Lack hat sich relativ gut erhalten, ist nur an den Kunststoffstellen ein bißchen matt geworden. Dafür hat der Kleine kein bißchen Rost angesetzt, obwohl er bei mir grundsätzlich auf der Straße steht und nach Fahrten zum Pferdestall oft mals extrem matschig und dreckig ist! (Und Autowaschen ist echt nicht mein Ding!)
Zum Innenleben. Im ZX haben fünf Personen Platz, die komfortabel über vier Türen einsteigen können. Längere Fahrten zu viert sind überhaupt kein Problem, da der ZX doch relativ viel Platz für seine Größe bietet. Fährt man zu fünft, sollte es aber nur für Kurzstrecken sein, da es dann auf der Rückbank ein bißchen eng wird. Im Kofferraum lässt sich einiges Verstauen. Mit ein bißchen System bekommt man so locker zwei Kisten Mineralwasser und zwei Kästen Saft rein. Die Rückbank kann in zwei Teile getrennt umgeklappt werden, so dass sich noch mehr Stauraum bildet .
Der Fahrersitz lässt sich nur vor und zurück verstellen, die Rückenlehne lässt sich mit einem Rad zum daran drehen verstellen, was etwas Kraft und Ausdauer verlangt (der Beifahrersitz genauso). Der Fahrer kann während der Fahr bequem an Radio und Lüftung langen und sie verstellen. Allerdings, nur so lange es hell ist. Denn die Lüftung ist nicht beleuchtet und so kann man nachts nur als geübter ZX -Fahrer die Lüftungseinstellung verändern.
Ähnlich geübt muss man beim Fahren in der Nacht sein, da das Abblendlicht nicht wirklich weit reicht. Dafür ist das Fernlicht aber für einen Kleinwagen sehr gut.
Der Fahrer hat durch die Höhenverstellbarkeit des Lenkrades freien Blick auf die Instrumente. Da findet sich jedoch nur die Geschwindigkeitsanzeige (in deren Mitte Tageskilometerzähler und Gesamtkilometerzähler), Tankanzeige und eine riesige analoge Uhr. Fahranfänger müssen also lernen, ohne Drehzahlmesser schalten zu können.
Ebenfalls ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist die Hupe am rechten Hebel neben dem Lenkrad mit dem auch die Scheibenwischer aktiviert werden.
Die Außenspiegeleinstellung funktioniert über einen kleinen Hebel an der jeweiligen Türe und ist relativ einfach.
Wirklich vorteilhaft sind die vielen Fächer zum Verstauen von Straßenkarten, Bedienunsanleitung, Eiskrazter und co. Es befindet sich jeweils eines an den beiden vorderen Seitentüren, vor dem Beifahrersitz an stelle eines Handschuhfachs und jeweils zwei Ablagetaschen an den Rückseiten der vorderen Sitze.
Auch schön, das Glasschiebedach und die großen, tiefsitzenden Fenster. So habe ich auch als relativ kleiner Fahrer eine gute Sicht .
Die gute Sicht wird durch Scheibenwischer vorne und hinten ergänzt. Die Scheibenwaschanlage fast 4,5 Liter.
Die größten Vorteile am ZX dürften aber wohl die Unterhaltskosten sein. In der Steuer fällt er kaum auf, ist das erste Jahr soger steuerbefreit gewesen. Im Jahr zahle ich nun 92 Euro. Versicherung mit Teilkasko kostet im Jahr 489,71 Euro. Der Kleine trinkt Normalbenzin und mit dem 48 Liter Tank fahre ich fast 600 km bei sparsamer Fahrweise. Durschnittlich braucht er also 8 Liter auf 100 km.
Mit seinen 75 PS nutze ich den ZX als Stadtfahrzeug, aber auch für längere Strecken. In der Stadt überzeugt seine Übersichtlichkeit und Größe beim einparken. Es gibt kaum eine Lücke in die der ZX nicht passt. Auf Strecke ist er ab 140 relativ laut, dafür fährt er aber auch ganz locker seine 180 kmh. Dann schluckt er aber ganz ordentlich Benzin. Wer allerdings auf schnelle Beschleunigung steht, ist hier fehl am Platz. Ich fahre nun jedes Wochenende zweimal 260 km und er macht alles brav mit. Außerdem waren wir zusammen schon an der Nordsee (ca. 800km), in Österreich und in Italien.
Wer jetzt denkt, dass der ZX dauernd in der Werkstatt steht hat sich getäuscht. Seit dem der ZX bei uns fährt wurde lediglich eimal der Simmering ausgetauscht und die Kupplung. Allerdings kann nun schon jeder in dieser Familie Kühlerschläuche wechseln, denn der Marder der hier lebt findet diese extrem lecker.
Als Winterfahrzeug kann ich den ZX nur empfehlen. Ich hatte weder Probleme mit zugefrorenen Schlössern noch musste ich im Auto lange frieren, da die Heizung recht schnell wärmt. Durch die Heckscheibenheizung ist die Rückscheibe schnell enteist. Auch als Fahranfänger hatte ich auf Schnee und Glatteis ein zuverlässiges und berechenbares Fahrzeug.
FAZIT:Als erstes Auto war der kleine, wenn auch ohne Servo, echt spitze. Er ist auch jetzt mit 150.000 km noch ein braver und zuverlässiger Begleiter den ich so schnell nicht hergeben möchte und deshalb hoffe dass er noch lange lebt. Allerdings hat der Citroen so seine kleinen Macken, die man eben mit lieben muss. Er ist und bleibt eben ein Citroen, ein Franzose!
Überlassen wurde der 94er (jetzt also zehn Jahre) mit 130.000 km im Mai letzen Jahres. Nun hat er 150.000 km und war mir die 20.000 km über immer ein treuer Begleiter.
Fangen wir mal mit den Äußerlichkeiten an: der ZX meines Baujahres lässt sich auch zehn Jahre später noch gut anschauen und sieht noch gar nicht so alt aus wie er ist. Vorallem von hinten ist das Design relativ zeitlos und noch modern. Ja gut , von vorne wirkt er nocht etwas eckig und man kann sein wirkliches Alter schon eher erahnen. Ich fahre ihn in Rot, Sondermodell Premiere. Was das allerdings bedeutet wurde mir die ganze Zeit noch nicht klar, außer das an meinen hinteren Koflügeln in Türkis Premiere steht;-). Der Lack hat sich relativ gut erhalten, ist nur an den Kunststoffstellen ein bißchen matt geworden. Dafür hat der Kleine kein bißchen Rost angesetzt, obwohl er bei mir grundsätzlich auf der Straße steht und nach Fahrten zum Pferdestall oft mals extrem matschig und dreckig ist! (Und Autowaschen ist echt nicht mein Ding!)
Zum Innenleben. Im ZX haben fünf Personen Platz, die komfortabel über vier Türen einsteigen können. Längere Fahrten zu viert sind überhaupt kein Problem, da der ZX doch relativ viel Platz für seine Größe bietet. Fährt man zu fünft, sollte es aber nur für Kurzstrecken sein, da es dann auf der Rückbank ein bißchen eng wird. Im Kofferraum lässt sich einiges Verstauen. Mit ein bißchen System bekommt man so locker zwei Kisten Mineralwasser und zwei Kästen Saft rein. Die Rückbank kann in zwei Teile getrennt umgeklappt werden, so dass sich noch mehr Stauraum bildet .
Der Fahrersitz lässt sich nur vor und zurück verstellen, die Rückenlehne lässt sich mit einem Rad zum daran drehen verstellen, was etwas Kraft und Ausdauer verlangt (der Beifahrersitz genauso). Der Fahrer kann während der Fahr bequem an Radio und Lüftung langen und sie verstellen. Allerdings, nur so lange es hell ist. Denn die Lüftung ist nicht beleuchtet und so kann man nachts nur als geübter ZX -Fahrer die Lüftungseinstellung verändern.
Ähnlich geübt muss man beim Fahren in der Nacht sein, da das Abblendlicht nicht wirklich weit reicht. Dafür ist das Fernlicht aber für einen Kleinwagen sehr gut.
Der Fahrer hat durch die Höhenverstellbarkeit des Lenkrades freien Blick auf die Instrumente. Da findet sich jedoch nur die Geschwindigkeitsanzeige (in deren Mitte Tageskilometerzähler und Gesamtkilometerzähler), Tankanzeige und eine riesige analoge Uhr. Fahranfänger müssen also lernen, ohne Drehzahlmesser schalten zu können.
Ebenfalls ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist die Hupe am rechten Hebel neben dem Lenkrad mit dem auch die Scheibenwischer aktiviert werden.
Die Außenspiegeleinstellung funktioniert über einen kleinen Hebel an der jeweiligen Türe und ist relativ einfach.
Wirklich vorteilhaft sind die vielen Fächer zum Verstauen von Straßenkarten, Bedienunsanleitung, Eiskrazter und co. Es befindet sich jeweils eines an den beiden vorderen Seitentüren, vor dem Beifahrersitz an stelle eines Handschuhfachs und jeweils zwei Ablagetaschen an den Rückseiten der vorderen Sitze.
Auch schön, das Glasschiebedach und die großen, tiefsitzenden Fenster. So habe ich auch als relativ kleiner Fahrer eine gute Sicht .
Die gute Sicht wird durch Scheibenwischer vorne und hinten ergänzt. Die Scheibenwaschanlage fast 4,5 Liter.
Die größten Vorteile am ZX dürften aber wohl die Unterhaltskosten sein. In der Steuer fällt er kaum auf, ist das erste Jahr soger steuerbefreit gewesen. Im Jahr zahle ich nun 92 Euro. Versicherung mit Teilkasko kostet im Jahr 489,71 Euro. Der Kleine trinkt Normalbenzin und mit dem 48 Liter Tank fahre ich fast 600 km bei sparsamer Fahrweise. Durschnittlich braucht er also 8 Liter auf 100 km.
Mit seinen 75 PS nutze ich den ZX als Stadtfahrzeug, aber auch für längere Strecken. In der Stadt überzeugt seine Übersichtlichkeit und Größe beim einparken. Es gibt kaum eine Lücke in die der ZX nicht passt. Auf Strecke ist er ab 140 relativ laut, dafür fährt er aber auch ganz locker seine 180 kmh. Dann schluckt er aber ganz ordentlich Benzin. Wer allerdings auf schnelle Beschleunigung steht, ist hier fehl am Platz. Ich fahre nun jedes Wochenende zweimal 260 km und er macht alles brav mit. Außerdem waren wir zusammen schon an der Nordsee (ca. 800km), in Österreich und in Italien.
Wer jetzt denkt, dass der ZX dauernd in der Werkstatt steht hat sich getäuscht. Seit dem der ZX bei uns fährt wurde lediglich eimal der Simmering ausgetauscht und die Kupplung. Allerdings kann nun schon jeder in dieser Familie Kühlerschläuche wechseln, denn der Marder der hier lebt findet diese extrem lecker.
Als Winterfahrzeug kann ich den ZX nur empfehlen. Ich hatte weder Probleme mit zugefrorenen Schlössern noch musste ich im Auto lange frieren, da die Heizung recht schnell wärmt. Durch die Heckscheibenheizung ist die Rückscheibe schnell enteist. Auch als Fahranfänger hatte ich auf Schnee und Glatteis ein zuverlässiges und berechenbares Fahrzeug.
FAZIT:Als erstes Auto war der kleine, wenn auch ohne Servo, echt spitze. Er ist auch jetzt mit 150.000 km noch ein braver und zuverlässiger Begleiter den ich so schnell nicht hergeben möchte und deshalb hoffe dass er noch lange lebt. Allerdings hat der Citroen so seine kleinen Macken, die man eben mit lieben muss. Er ist und bleibt eben ein Citroen, ein Franzose!
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