Clementoni Genial Daneben Testbericht

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ab 10,33
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  durchschnittlich
  • Spaßfaktor:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  durchschnittlich
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen

Erfahrungsbericht von LilithIbi

Spiel mir das Lied vom Müll....

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  • Präsentation:  gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spaßfaktor:  gering
  • Spielanleitung:  durchschnittlich
  • Wird langweilig:  nach wenigen Tagen
  • Spieldauer:  kurz, unter 30 Minuten
  • Das Spiel für:  Gelegenheitsspieler
  • Spielerzahl:  ab 2

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Es ist Samstag abend ~ eigentlich wollte ich heute abend im Shadow sein; doch meine Begleitung hat nun doch keine Zeit für mich. Halb so wild; denn ich hab heute doch mal wieder die Muße, mich mitzuteilen. Nachdem ich dann alle mails beantwortet habe wollte ich eigentlich „Genial daneben“ gucken ~ doch mit der heutigen Besetzung dachte ich, dass es kaum vielversprechend sein kann.

Tja ~ so voreingenommen war und bin ich selten ~ doch seitdem ich „das Spiel zur Sendung“ ausprobieren durfte ist meine „Genial daneben“ –Begeisterung eben doch gewichen. Auch wenn die TV Produktion nicht wirklich was für das „Brettspiel“ kann.

//DAS PRODUKT AN SICH//

...wurde mir in den letzten Ausgaben von „Genial daneben“ mehr als einmal vorgestellt. Es sollte laut Angaben von Herrn Balder genauso viel Spaß bringen wie die TV-Show. Da ich nun alleine wohne, kam der Kauf für mich ohnehin nicht in Frage ~ denn mir selbst Fragen zu stellen kann nicht wirklich die Erfüllung eines Gesellschaftsspieles sein.

Wie es das Schicksal aber nun so wollte hat eine Freundin von mir zu ihrem Geburtstag eben dieses Spiel geschenkt bekommen ~ und dabei kannte sie die Serie nichtmal. Jedenfalls haben wir uns also letzte Woche zusammengesetzt und das Spiel einfach mal ausprobiert.

Zum Spiel selbst sei zu sagen, dass es für zwei bis vier Personen gemacht wurde; laut Verpackungsangabe für Spieler ab 10 Jahren geeignet sein und diese eine halbe bis eine Stunde beschäftigen.

Beim Auspacken bzw. „aufbauen“ des Spieles war ich schon irritiert ~ ich hatte ehrlich gesagt nicht mal ansatzweise eine Vorstellung von dem Spiel und hatte mit einem bloßen „Kartenspiel“ gerechnet ~ doch hier gibt es Tatsache ein hübsch buntes Brettchen mit je einer eigenen Zahlenreihe pro Spieler; daneben vier verschiedenfarbene Spielfiguren und diverse Spielkarten.

Noch mehr verwirrt hat mich die Tatsache, dass es hier drei (!) Ablageplätze für die Spielkarten gibt ~ ich hatte mit zwei Stapeln gerechnet; quasi mit einem Frage und einem Antwortstapel. Aber gut, das ungewöhnliche hat mich ja noch nie so wirklich abgeschreckt.

Für das Studium der Spielregeln haben wir zwei Damen übrigens doch eher etwas länger gebraucht ~ vermutlich aber auch einfach begründet auf meine unlogischen Schlussfolgerungen bezüglich diverser Vorstellungen von dem Spiel, die hier nicht weiter ausgeführt werden müssen.

Nun denn, im Endeffekt ist das Spiel dann doch rasch erklärt:
Die Karten werden wie üblich gemischt, und jeder Spieler bekommt 9 Karten. Soweit ich das verstanden habe hängt die Anzahl der ausgeteilten Karten von der Anzahl der Spieler ab; was uns beide aber auch nicht sonderlich interessierte.....

Ich für meinen Teil war vielmehr damit beschäftigt mich drüber aufzuregen, dass man hier im Gegensatz zu der Sendung drei Antwortmöglichkeiten präsentiert bekommt. Im Grunde gestaltet sich das ganze Spiel verwirrend ~ denn anstatt einfach nur den Antwortbuchstaben zu verkünden, soll man versuchen, die anderen Mitspieler zur Abgabe einer falschen Antwort animieren.

Wie das genau funktionieren soll bleibt mir ein Rätsel, zumal wir ja ohnehin nur zu zweit waren.
Logischerweise bekommt man für die richtige Antwort Punkte, und wie es halt immer so ist hat der gewonnen der am schnellsten die maximale Punktzahl (ich glaub, die lag bei 500) erreicht hat.


//ERGO//

Wenn ich ehrlich bin, habe ich nach der zweiten Frage einfach nur noch einen Buchstaben geplärrt; und zwar den, wo die Antwort am unlogischsten klang. Mit dieser Theorie bin ich auch beim TV „Wer wird Millionär“ gut gefahren.
Und genau das ist der Witz an dem ganzen ~ die Spielvariante von „Genial daneben“ erinnert eben nur an ein Ratequiz a la „Wer wird Millionär“, was halt ein wenig ausgefeilt wurde ( z.B. das bei einer falschen Antwort dem Fragesteller Punkte gutgeschrieben werden). Zu zweit gespielt macht dieses Spiel zudem noch weniger Sinn, da einige Regeln gar nicht mal mehr angewandt werden können.

Die Fragen an sich sind nicht allzu schwer und hochgestochen formuliert ~ auch wenn die Antworten einem ab und an Kopfschmerzen bereiten. Oder eher gesagt: sie bereitem dem Vorleser irgendwann Heiserkeit. Denn nachdem er auch nur eine Karte, gespickt mit ein paar Fremdwörtern, vorgelesen hat könnte man meinen grade einer Rede gelauscht zu haben....

Nach einer Spielrunde hatten wir beide wahrlich keine Lust mehr auf eine Wiederholung, sondern haben uns nur noch so die Karten durchgelesen, damit wir wenigstens ein wenig Wissen schöpfen. Auch wenn wir vermutlich teilweise die falschen Antworten eher im Kopf haben ~ wat soll et!
Zu irgendwas muss dieses Spiel ja zu nütze sein....

Ich hatte früher mal ein kleines Brettspiel, wo es ähnlich zu ging; sprich: Frage / Antwort – Spiel mit 3 Auswahlmöglichkeiten. Das war dann auch für 9,95 DM zu haben; und hat auch mehr Spaß gemacht als das hier.

Die einzige Ähnlichkeit zur TV Variante ist wohl die, dass die Fragen seltenst mit der schulischen Allgemeinbildung zu beantworten sind. Aber wenn mir jemand gegenüber sitzt und mir Auswahlmöglichkeiten präsentiert komme ich mir dann eben eher doch vor wie in einer „ernsten“ Runde ~ während ich beim Fernsehgucken gar nicht genug von den Fragen bekommen kann.

6 Bewertungen, 3 Kommentare

  • MatthiasHuehr

    08.08.2006, 19:42 Uhr von MatthiasHuehr
    Bewertung: sehr hilfreich

    mfg Matthias

  • ManoK

    08.08.2006, 14:22 Uhr von ManoK
    Bewertung: sehr hilfreich

    hehe... der Bericht hatte was ;) *top*

  • Bayer04-Fan

    08.08.2006, 14:16 Uhr von Bayer04-Fan
    Bewertung: sehr hilfreich

    schon wieder du! sh again