Cloer 6219 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 05/2003
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Erfahrungsbericht von surround999
Aber bitte mit Käse...
Pro:
dreistufige Griffverriegelung, gute Form, Optik, Aufbewahrung platzsparend, einfache Handhabung, Länge des Kabels, Kabelaufwicklung, verlässliche Kontrolllampe
Kontra:
Bedienungsanleitung dürftig
Empfehlung:
Ja
Ein Waffeleisen besitze ich schon seit langem. Das jetztige Eisen, das ich habe, ist nicht das erste. Auch ein Cloer-Waffelautomat stand schon mehrere Jahre lang in meiner Küche. Meinen ersten Sandwich-Toaster habe ich dagegen erst vor einem Jahr gekauft und den Kauf bisher nicht bereut. Als Abwechslung zu einem „normalen“ Abendessen oder als Snack für sich selbst oder auch für seine Gäste sind heiße Toast-Sandwiches mal ganz angenehm. Allzu oft benutze ich das Gerät nicht, aber es steht auch nicht ungenutzt in der Ecke. Jeden Tag würden mir heiße, gefüllte Toasts nicht schmecken, aber einmal in vier/sechs Wochen kommen sie auf meinen Tisch. Diesen Cloer-Sandwich-Toaster, über den ich hier berichten will, hat ein angenehmes Outfit. Deshalb darf auch das Gerät auf meinen Esstisch, so dass die Toasts superfrisch auf die Teller kommen, ohne aus der Küche getragen werden zu müssen. Der Sandwichmaker ist nicht nur formschön, sondern auch in seiner Funktion gut:
Mein Cloer 6219:
Der Sandwich-Toaster ist hier bei Yopi zwar nicht abgebildet, deshalb verzichte ich trotzdem auf eine Beschreibung der Geräte-Optik, weil ich auf der Ciao-Plattform einige Fotos ausgestellt habe, die ihr jederzeit begutachten könnt. Das matte Silbergrau gefällt mir. Ob es dieses Gerät auch noch in anderen Farben gibt, ist mir nicht bekannt. Bei Amazon wird nur dieser eine Farbton angeboten. Das Silbergrau ist dezent. Was mir beim Kauf auch sehr gut gefallen hat, ist die Form des Gerätes: Es ist rechteckig mit abgerundeten Kanten (Länge und Breite einschließlich Griff: 23 x 20 cm). Sehr praktisch ist die geringe Gesamthöhe, denn so kann man den Sandwich-Toaster hochkant platzsparend verstauen: Zusammen mit den Füßen ist der Toaster nur 7 cm hoch. Das Gerät stelle ich zum Wegstellen auf den „Rücken“, so dass die Griffe nach oben stehen. Da die vier Füße auf der Unterseite gleichzeitig die Halterungen für das Kabel darstellen, kann man das Kabel bequem aufrollen. Mit der Kabellänge bin ich äußerst zufrieden: Ich war angenehm überrascht, dass es keinesfalls zu kurz ist: Es misst mit Steckerkopf 85 cm – sehr löblich für den Hersteller.
Mit diesem Gerät umzugehen, ist schnell erlernt, auch wenn man vorher noch keinen anderen Sandwichmaker besessen hat: Man steckt den Stecker in die Steckdose (das Gerät verfügt über keinen Ein- und Aus-Schalter), schließt das Gerät und lässt es aufheizen, und zwar so lange, bis die Kontrolllampe, die zunächst rot erleuchtet ist, erlischt. Erst jetzt öffnet man das Gerät wieder und legt zwei Doppel-Sandwiches auf die Platten. Die Kontrolllampe funktioniert besser als bei meinem Waffeleisen: Ich kann mich tatsächlich darauf verlassen, dass das Gerät nach dem Erlischen der Kontrolllampe heiß genug ist und mich auch darauf verlassen, dass die Toasts wirklich fertig sind, wenn die Kontrolllampe ein zweites Mal erlischt, nachdem ich die Toast eingelegt habe (dann leuchtet die Lampe wieder auf). Die Kontrolllampe, die auf der Oberseite zu sehen ist, ist schön groß und die Leuchtkraft sehr gut.
Die Bedienungsanleitung ist extrem knapp gehalten und dürftig. Erst durch den Gebrauch des Sandwich-Toasters erfährt man von Funktionen, die das Gerät aufweist, die aber nicht beschrieben werden. Ich finde es zum Beispiel sehr praktisch, dass es drei Stufen gibt, wenn man die Ober- und Unterseite des Toasters schließt: Man kann das Gerät bei dünnen Sandwiches sehr tief schließen und bei dicken (prall gefüllten) Sandwiches den Toaster weiter oben einrasten lasten – dazwischen gibt es noch eine Zwischenstufe. Dieses Stufen-Regelung befindet sich am Griff. Das Gerät öffnet man, indem man eine Klapptaste zusammen mit dem oberen Teil des Griffs nach oben zieht. Beim Schließen des Gerätes kann man die gerade beschriebenen Stufen einstellen, indem man den Griff an einer der drei Stellen einrasten lässt. Da ich natürlich selbst weiß, wie dick oder dünn ich meine Toastscheiben belegt habe, quetsche ich dick belegte Brote nicht zu sehr zusammen. Ein wenig Gefühlssache ist es schon. Ich würde auf keinen Fall „Gewalt“ anwenden und dicke Toasts übermäßig zusammenquetschen – es quillt sonst alles, was eigentlich zwischen zwei Toasts bleiben soll, seitlich heraus. Das ergibt eine Schmiererei im Sandwich-Toaster und sieht nicht sehr appetitlich aus. Ich esse am liebsten Toasts mit gekochtem Gemüse (z.B. Brokkoli oder Porree) oder rohem Gemüse (Paprika in Streifen), etwas Schinken und Hartkäse. Diese Sandwiches sind ziemlich dick und ich wähle dafür stets die Stufe, die bereits nach dem ersten Griff-Einrasten erreicht ist. Einen Tipp, der sehr nützlich ist, enthält die Bedienungsanleitung: Man sollte bereits alle Toastscheiben komplett belegt bzw. die Sandwiches fertig haben, bevor man mit dem Rösten beginnt. Andernfalls würde man aus einer gemütlichen Sandwich-Zubereitung ein stressiges Erlebnis machen. Sind die ersten beiden Doppel-Sandwiches erst einmal fertig und aus dem Gerät geholt, geht es ruckzuck weiter mit den nächsten Toasts, die erhitzt werden wollen.
Dieser Sandwich-Toaster ist für „normale“, genormte Toastscheiben gedacht, wie man sie zum Beispiel von Golden Toast und vielen anderen Herstellern kaufen kann (12 x 12 cm große Scheiben). Ich esse zu gerne Weißbrot von Harry, das genauso verpackt ist wie das besagte Toast, das aber größer ist. Als ich vor einem halben Jahr mit meinen Weißbrot-Sandwiches vor dem heißen Toaster stand, musste ich eingestehen, dass ich diesen Größenunterschied ganz vergessen hatte. Bei den nächsten Malen, bei denen ich Weißbrot statt Toast benutzt habe, habe ich vor dem Belegen der Brotscheiben nach Augenmaß die Scheiben abgeschnitten. Das funktioniert. Was ihr auch bedenken solltet, ist, dass man für ein Sandwich ZWEI Scheiben Toast bzw. Weißbrot benötigt, also möglichst genügend Toast im Hause hat. Der Sandwich-Toaster verfügt über vier muschelförmige Heizplatten, wobei jeweils zwei Muschelformen zwei Sandwiches ergeben. Links kommt ein Doppel-Sandwich auf die Platte und genauso auf der rechten Seite. Ein Doppel-Sandwich (zwei Toastscheiben, gefüllt mit den Zutaten) wird beim Backen durch zwei schräge Erhöhungen diagonal geteilt. Bei diesem Gerät funktioniert das Teilen eines Doppel-Sandwiches sehr gut: Obwohl die Erhöhungen überhaupt nicht scharf sind und man sich dementsprechend nicht daran verletzen kann, werden die Toast zufriedenstellend halbiert.
Was das Erhitzen und Rösten der Toast-Sandwiches betrifft, bin ich bei dem Cloer 6219 sehr zufrieden. Das Aufheizen vor dem Einlegen der ersten Toastscheiben dauert vier bis fünf Minuten. Dies kam mir zunächst etwas lang vor, aber wenn das Gerät erst einmal seine Hitze erreicht hat, geht das Abbacken wirklich schnell vonstatten. Wenn die Kontrolllampe, wie sie es auch soll, erlischt, um anzuzeigen, dass die Sandwiches fertig sind, dann sind die Toasts auch fertig und mittelbraun – genau richtig vom Bräunungsgrad her und der Käse in den Sandwiches ist zerlaufen. Was mir nicht so gut gefällt, ist das Reinigen des Gerätes: Es ist keine Schwierigkeit, die anthihaftbeschichteten Backflächen mit einem heißen Lappen, der mit ein wenig Spülmittel getränkt ist, sauber zu bekommen (anschließend wische ich noch mit einem feuchten Tuch ohne Spülmittel nach). Problematisch ist allerdings die Säuberung zwischen der Ober- und Unterseite des Gerätes: Essensreste hängen zwischen den Scharnieren und sind äußerst schwer wieder herauszubekommen. Inzwischen liegt bei mir unter der Spüle eine Reinigungs-Zahnbürste, mit der ich zwischen die Scharniere und umzu bürste – allerdings sehr vorsichtig wegen der Beschichtung. Ich habe auch schon mit Holz-Zahnstochern herumgewerkelt, aber es ist eine Geduldsarbeit. Von außen lässt sich das Gerät natürlich sehr einfach reinigen – einfach heiß abwischen, fertig. Dann sieht man auch keine Fingerabdrücke mehr auf dem schwarzen Untergriff.
In der Bedienungsanleitung (in vier europäischen Sprachen) steht, dass man eine Holzgabel nehmen sollte, um die fertig gebackenen Toast-Sandwiches aus dem Gerät zu nehmen. Aber wer hat schon eine Holzgabel, frage ich mich. Ich habe für mich eine Lösung gefunden: In Supermärkten gibt es kleine Holz-Schieber für Raclette-Geräte zu kaufen, mit denen man sein Essen von den Raclette-Pfännchen holt. Diese benutze ich jetzt wie einen Mini-Pfannenwender, auch wenn meine Sandwiches nicht gewendet, sondern nur aus dem Sandwich-Toaster herausgehebelt werden müssen. Der Antihaftbeschichtung passiert dabei nichts.
Preis:
Ich habe den Cloer 6219 bei Amazon gekauft und 26,50 Euro dafür bezahlt (Portogebühren fielen nicht an).
Fazit:
Dieser Sandwich-Toaster ist angenehm für das Auge, formschön und lässt sich platzsparend aufbewahren. Von der Leistung her ist das Gerät mit seinen 900 Watt überzeugend: Nach dem Aufheizen werden die Sandwiches ziemlich schnell fertig und ich kann mich sowohl beim Aufheizen als auch beim Abbacken auf die Kontrolllampe verlassen: Das Gerät lässt die Toast-Sandwiches mittelbraun werden und teilt die zwei Hälften der Doppel-Sandwiches ohne Probleme. Die Bedienungsanleitung weist nicht alle Vorzüge bzw. Funktionen dieses Gerätes auf, was ich etwas schade finde. Das, was man zu lesen bekommt, ist nur die minimale Gebrauchsanweisung und drei Rezepte, auf die ich hätte verzichten können. Die drei Stufen, unter denen man bei der Griff-Verriegelung je nach Dicke der Toasts wählen kann, finde ich sehr praktisch und das Einrasten bei der gewünschten Stufe funktioniert sehr gut. Die Reinigung des Gerätes ist, was die Zwischenräume bei den Scharnieren betrifft, fummelig. Ansonsten ist mein Gesamteindruck des Cloer 6219 sehr gut: Wenn man die Oberflächen gut behandelt (nur Holz und keine Metallgegenstände benutzt), wird das Gerät lange ansehnlich und appetitlich bleiben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich für gut, denn die Funktionalität und die Leistung sind wirklich in Ordnung.
Hersteller:
Cloer Elektrogeräte GmbH
59757 Arnsberg
www.cloer.de
Einen toastigen Gruß
surround999
Ich poste meine Berichte auch bei Ciao unter dem Namen surround999
Mein Cloer 6219:
Der Sandwich-Toaster ist hier bei Yopi zwar nicht abgebildet, deshalb verzichte ich trotzdem auf eine Beschreibung der Geräte-Optik, weil ich auf der Ciao-Plattform einige Fotos ausgestellt habe, die ihr jederzeit begutachten könnt. Das matte Silbergrau gefällt mir. Ob es dieses Gerät auch noch in anderen Farben gibt, ist mir nicht bekannt. Bei Amazon wird nur dieser eine Farbton angeboten. Das Silbergrau ist dezent. Was mir beim Kauf auch sehr gut gefallen hat, ist die Form des Gerätes: Es ist rechteckig mit abgerundeten Kanten (Länge und Breite einschließlich Griff: 23 x 20 cm). Sehr praktisch ist die geringe Gesamthöhe, denn so kann man den Sandwich-Toaster hochkant platzsparend verstauen: Zusammen mit den Füßen ist der Toaster nur 7 cm hoch. Das Gerät stelle ich zum Wegstellen auf den „Rücken“, so dass die Griffe nach oben stehen. Da die vier Füße auf der Unterseite gleichzeitig die Halterungen für das Kabel darstellen, kann man das Kabel bequem aufrollen. Mit der Kabellänge bin ich äußerst zufrieden: Ich war angenehm überrascht, dass es keinesfalls zu kurz ist: Es misst mit Steckerkopf 85 cm – sehr löblich für den Hersteller.
Mit diesem Gerät umzugehen, ist schnell erlernt, auch wenn man vorher noch keinen anderen Sandwichmaker besessen hat: Man steckt den Stecker in die Steckdose (das Gerät verfügt über keinen Ein- und Aus-Schalter), schließt das Gerät und lässt es aufheizen, und zwar so lange, bis die Kontrolllampe, die zunächst rot erleuchtet ist, erlischt. Erst jetzt öffnet man das Gerät wieder und legt zwei Doppel-Sandwiches auf die Platten. Die Kontrolllampe funktioniert besser als bei meinem Waffeleisen: Ich kann mich tatsächlich darauf verlassen, dass das Gerät nach dem Erlischen der Kontrolllampe heiß genug ist und mich auch darauf verlassen, dass die Toasts wirklich fertig sind, wenn die Kontrolllampe ein zweites Mal erlischt, nachdem ich die Toast eingelegt habe (dann leuchtet die Lampe wieder auf). Die Kontrolllampe, die auf der Oberseite zu sehen ist, ist schön groß und die Leuchtkraft sehr gut.
Die Bedienungsanleitung ist extrem knapp gehalten und dürftig. Erst durch den Gebrauch des Sandwich-Toasters erfährt man von Funktionen, die das Gerät aufweist, die aber nicht beschrieben werden. Ich finde es zum Beispiel sehr praktisch, dass es drei Stufen gibt, wenn man die Ober- und Unterseite des Toasters schließt: Man kann das Gerät bei dünnen Sandwiches sehr tief schließen und bei dicken (prall gefüllten) Sandwiches den Toaster weiter oben einrasten lasten – dazwischen gibt es noch eine Zwischenstufe. Dieses Stufen-Regelung befindet sich am Griff. Das Gerät öffnet man, indem man eine Klapptaste zusammen mit dem oberen Teil des Griffs nach oben zieht. Beim Schließen des Gerätes kann man die gerade beschriebenen Stufen einstellen, indem man den Griff an einer der drei Stellen einrasten lässt. Da ich natürlich selbst weiß, wie dick oder dünn ich meine Toastscheiben belegt habe, quetsche ich dick belegte Brote nicht zu sehr zusammen. Ein wenig Gefühlssache ist es schon. Ich würde auf keinen Fall „Gewalt“ anwenden und dicke Toasts übermäßig zusammenquetschen – es quillt sonst alles, was eigentlich zwischen zwei Toasts bleiben soll, seitlich heraus. Das ergibt eine Schmiererei im Sandwich-Toaster und sieht nicht sehr appetitlich aus. Ich esse am liebsten Toasts mit gekochtem Gemüse (z.B. Brokkoli oder Porree) oder rohem Gemüse (Paprika in Streifen), etwas Schinken und Hartkäse. Diese Sandwiches sind ziemlich dick und ich wähle dafür stets die Stufe, die bereits nach dem ersten Griff-Einrasten erreicht ist. Einen Tipp, der sehr nützlich ist, enthält die Bedienungsanleitung: Man sollte bereits alle Toastscheiben komplett belegt bzw. die Sandwiches fertig haben, bevor man mit dem Rösten beginnt. Andernfalls würde man aus einer gemütlichen Sandwich-Zubereitung ein stressiges Erlebnis machen. Sind die ersten beiden Doppel-Sandwiches erst einmal fertig und aus dem Gerät geholt, geht es ruckzuck weiter mit den nächsten Toasts, die erhitzt werden wollen.
Dieser Sandwich-Toaster ist für „normale“, genormte Toastscheiben gedacht, wie man sie zum Beispiel von Golden Toast und vielen anderen Herstellern kaufen kann (12 x 12 cm große Scheiben). Ich esse zu gerne Weißbrot von Harry, das genauso verpackt ist wie das besagte Toast, das aber größer ist. Als ich vor einem halben Jahr mit meinen Weißbrot-Sandwiches vor dem heißen Toaster stand, musste ich eingestehen, dass ich diesen Größenunterschied ganz vergessen hatte. Bei den nächsten Malen, bei denen ich Weißbrot statt Toast benutzt habe, habe ich vor dem Belegen der Brotscheiben nach Augenmaß die Scheiben abgeschnitten. Das funktioniert. Was ihr auch bedenken solltet, ist, dass man für ein Sandwich ZWEI Scheiben Toast bzw. Weißbrot benötigt, also möglichst genügend Toast im Hause hat. Der Sandwich-Toaster verfügt über vier muschelförmige Heizplatten, wobei jeweils zwei Muschelformen zwei Sandwiches ergeben. Links kommt ein Doppel-Sandwich auf die Platte und genauso auf der rechten Seite. Ein Doppel-Sandwich (zwei Toastscheiben, gefüllt mit den Zutaten) wird beim Backen durch zwei schräge Erhöhungen diagonal geteilt. Bei diesem Gerät funktioniert das Teilen eines Doppel-Sandwiches sehr gut: Obwohl die Erhöhungen überhaupt nicht scharf sind und man sich dementsprechend nicht daran verletzen kann, werden die Toast zufriedenstellend halbiert.
Was das Erhitzen und Rösten der Toast-Sandwiches betrifft, bin ich bei dem Cloer 6219 sehr zufrieden. Das Aufheizen vor dem Einlegen der ersten Toastscheiben dauert vier bis fünf Minuten. Dies kam mir zunächst etwas lang vor, aber wenn das Gerät erst einmal seine Hitze erreicht hat, geht das Abbacken wirklich schnell vonstatten. Wenn die Kontrolllampe, wie sie es auch soll, erlischt, um anzuzeigen, dass die Sandwiches fertig sind, dann sind die Toasts auch fertig und mittelbraun – genau richtig vom Bräunungsgrad her und der Käse in den Sandwiches ist zerlaufen. Was mir nicht so gut gefällt, ist das Reinigen des Gerätes: Es ist keine Schwierigkeit, die anthihaftbeschichteten Backflächen mit einem heißen Lappen, der mit ein wenig Spülmittel getränkt ist, sauber zu bekommen (anschließend wische ich noch mit einem feuchten Tuch ohne Spülmittel nach). Problematisch ist allerdings die Säuberung zwischen der Ober- und Unterseite des Gerätes: Essensreste hängen zwischen den Scharnieren und sind äußerst schwer wieder herauszubekommen. Inzwischen liegt bei mir unter der Spüle eine Reinigungs-Zahnbürste, mit der ich zwischen die Scharniere und umzu bürste – allerdings sehr vorsichtig wegen der Beschichtung. Ich habe auch schon mit Holz-Zahnstochern herumgewerkelt, aber es ist eine Geduldsarbeit. Von außen lässt sich das Gerät natürlich sehr einfach reinigen – einfach heiß abwischen, fertig. Dann sieht man auch keine Fingerabdrücke mehr auf dem schwarzen Untergriff.
In der Bedienungsanleitung (in vier europäischen Sprachen) steht, dass man eine Holzgabel nehmen sollte, um die fertig gebackenen Toast-Sandwiches aus dem Gerät zu nehmen. Aber wer hat schon eine Holzgabel, frage ich mich. Ich habe für mich eine Lösung gefunden: In Supermärkten gibt es kleine Holz-Schieber für Raclette-Geräte zu kaufen, mit denen man sein Essen von den Raclette-Pfännchen holt. Diese benutze ich jetzt wie einen Mini-Pfannenwender, auch wenn meine Sandwiches nicht gewendet, sondern nur aus dem Sandwich-Toaster herausgehebelt werden müssen. Der Antihaftbeschichtung passiert dabei nichts.
Preis:
Ich habe den Cloer 6219 bei Amazon gekauft und 26,50 Euro dafür bezahlt (Portogebühren fielen nicht an).
Fazit:
Dieser Sandwich-Toaster ist angenehm für das Auge, formschön und lässt sich platzsparend aufbewahren. Von der Leistung her ist das Gerät mit seinen 900 Watt überzeugend: Nach dem Aufheizen werden die Sandwiches ziemlich schnell fertig und ich kann mich sowohl beim Aufheizen als auch beim Abbacken auf die Kontrolllampe verlassen: Das Gerät lässt die Toast-Sandwiches mittelbraun werden und teilt die zwei Hälften der Doppel-Sandwiches ohne Probleme. Die Bedienungsanleitung weist nicht alle Vorzüge bzw. Funktionen dieses Gerätes auf, was ich etwas schade finde. Das, was man zu lesen bekommt, ist nur die minimale Gebrauchsanweisung und drei Rezepte, auf die ich hätte verzichten können. Die drei Stufen, unter denen man bei der Griff-Verriegelung je nach Dicke der Toasts wählen kann, finde ich sehr praktisch und das Einrasten bei der gewünschten Stufe funktioniert sehr gut. Die Reinigung des Gerätes ist, was die Zwischenräume bei den Scharnieren betrifft, fummelig. Ansonsten ist mein Gesamteindruck des Cloer 6219 sehr gut: Wenn man die Oberflächen gut behandelt (nur Holz und keine Metallgegenstände benutzt), wird das Gerät lange ansehnlich und appetitlich bleiben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis halte ich für gut, denn die Funktionalität und die Leistung sind wirklich in Ordnung.
Hersteller:
Cloer Elektrogeräte GmbH
59757 Arnsberg
www.cloer.de
Einen toastigen Gruß
surround999
Ich poste meine Berichte auch bei Ciao unter dem Namen surround999
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