ClubHotel Riu Paraiso Lanzarote Resort Playa de los Pocillos Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
Erfahrungsbericht von tyranessa
Ferien auf RIU-Art
Pro:
Anlage sauber, freundliches Personal
Kontra:
relativ weit vom "Schuss"
Empfehlung:
Nein
Letztes Jahr Ende März besuchten mein Mann und ich, keiner älter als 40, keiner jünger als 20 und ohne Kinder das oben genannte Hotel.
Buchung
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Es fing damit an, dass mein Göttergatte mit einem Flugangebot ankam, 19€ pro Person Hinflug nach Lanzarote. Ok, klingt gut, was hält uns hier? Nix, also ins Reisebüro. Liebe gute Frau, buche uns diesen Flug und suche uns für den einwöchigen Zeitraum ein schickes All-Inclusive-Hotel, so 4 Sterne sollten es wohl sein. Gesagt, getan, wie durch ein Wunder hatte genau dieses Hotel zu besagtem Termin ein unschlagbares Angebot. Es war zwar relativ günstig, aber es hat uns trotzdem Geld gekostet, daher bin ich mit einer Preisangabe mal sehr vorsichtig und spare sie mir ganz, da sich der Reisepreis ja bekanntlich aus verschiedenen Faktoren zusammen setzt, Pauschalangebot mit Flug, Reisezeit, Dauer.......
Flug
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Nun, die Buchung hat geklappt, Tickets in der Tasche, ab zum Flughafen. Je nach Pilot, Wetterlage und Flugverkehr dauert der Flug ca. viereinhalb Stunden, war bei uns zumindest so. Gegen 19:00h Ortszeit abends erreichten wir den Flughafen auf Lanzarote und konnten in aller Ruhe ein Taxi besteigen, während die mitgereisten Pauschaltouristen panisch nach ihrem Bus Ausschau hielten :) Die Taxifahrt dauerte rund 10Minuten, kostete runde 10€ und war absolut angenehm, der Fahrer kannte das Hotel, fuhr manierlich , das Taxi war sauber und brachte sogar die Koffer bis in die Eingangshalle!
Rezeption
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So, da standen wir nun an der Rezeption, gaben unsere Unterlagen ab und wir wurden danach zunächst einmal gebeten, erst einmal Platz zu nehmen. Während wir auf weitere Anweisungen warteten, servierte man uns einen Cocktail. Es dauerte gar nicht lange, da wurden wir aufgerufen und zwar mit korrekter Aussprache des niederländischen Namen meines Mannes. Deshalb mußte man uns auch zweimal rufen, weil wir zuerst gar nicht reagierten :) Die nette junge Dame an der Rezeption kam aus Belgien und erzählte uns dann ein wenig, warum sie gerade auf Lanzarote arbeitete. Nebenbei erledigte sie völlig souverän alle anfallenden Arbeiten, drückte uns die Zimmerschlüssel in die Hand, ebenso eine Flasche Wasser und wünschte einen netten Aufenthalt.
Als wir uns umdrehten, um unsere Koffer zu schnappen und zum Zimmer zu tigern, wurden die schon aus selbiges gebracht. Gerade so bekamen wir mit, dass ein Tross völlig genervter Miturlauber, die wir aus dem Flieger schon kannten, ihre Koffer in die Eingangshalle hievten, die gerade aus dem Bus gepurzelt waren :)
Erster Eindruck vom Hotel: Spitzenklasse, höfliches Personal, umfassende Erklärung der hoteleigenen Einrichtungen, sauberer Eingangsbereich.......
Zimmer
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Auf dem Zimmer angekommen, wollte mein Mann dem Kofferträger ein Trinkgeld zukommen lassen, doch der war so schnell und unauffällig verschwunden, wie er auch den Koffer ins Zimmer gebracht hatte.
Ein erster Rundumblick sagte uns: Ein zweckmäßig eingerichtetes Zimmer. Was erwartet der geneigte ciao-Leser jetzt? Die Farbe der Bettwäsche? Weiß, übrigends ein Doppelbett, nicht zwei zusammen gestellte Betten. Was noch? Ein Bad, klar, vorhanden, sogar mit Badewanne, Dusche, Waschbecken, Spiegel und dem kleinen Körbchen, wo Miniseife, Miniduschgel und ein Notnähset drin lagen. Auch hier wieder sauber, zweckmäßig eben.
Gegenüber vom Bett eine Kommode, darauf der Fernseher, davor ein Stuhl. Der Fernseher übrigends mit den üblichen deutschen Programmen programmiert.
Ein kleiner Balkon mit Meerblick, einem kleinen Tischchen und zwei Stühlen.
Wunderbar, Koffer in die Ecke und wieder raus aus dem Zimmer zum Telefonieren. Wieso raus aus dem Zimmer zum Telefonieren????? Doch, doch, es gab ein Telefon im Zimmer, aber ich bin im Urlaub immer noch Fan von Münztelefonen, so hat man den Kostenüberblick und bekommt beim Auschecken keine böse Überraschung.
Reinigung des Zimmers war jeden Tag üblich. Handtuchtausch allerdings nur, wenn man die Handtücher auf den Boden im Bad warf. Anscheinend ist es allgemein bei den RIU-Hotels üblich, dass extra darauf hingewiesen wird, dass nicht automatisch täglich die Handtücher gewechselt werden. Die Tücher müssen dann ja auch logischerweise jedesmal gewaschen werden, das bedeutet Waschmittel, Wasser, also alles im Zeichen des Umweltschutzes. Naja, ich wechsel zu Hause ja auch nicht täglich meine Handtücher, erst recht nicht, wenn ich nur die Hände damit abtrockne, also hatte ich dafür absolut volles Verständnis.
Essen
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Tja, All Inclusive heißt: Den ganzen Tag rund um sich zu fressen. Sorry für den Ausdruck, aber so in etwa kommt das doch hin, oder nicht?
Beginnen wir unüblicherweise mit dem Abendessen im Speisesaal. Man betritt eben jenen und sucht sich ein Plätzchen, was direkt zur Öffnung um 18:30h meine ich, nicht einfach ist. Denn 10 Minuten vorher, wenn nicht sogar noch eher, stehen die ausgehungertsten Urlauberexemplare in Gala-Garderobe und Glitzertäschchen vor der Türe und warten darauf, eingelassen zu werden. Hat man einen Platz ergattert, kommt einer der Kellner und bietet Wein an. Wie? Gibt es nichts anderes zu trinken? Aber natürlich, nur gehört das zur Selbstbedienung, lediglich der Wein wird am Tisch ausgeschenkt. Eine breite Theke mit vielen Gläsern und einem Cola-Fanta-Sprite-Wasser-Zapfautomat steht für den durstigen Zeitgenossen bereit. Pluspunkt, egal, wie voll der Saal war, es gab IMMER saubere Gläser.
Direkt daneben war das warme Buffet, immer reichhaltig an verschiedenen Speisen, für jeden Geschmack etwas dabei. Alle Speisen waren gut beschildert, leere Soßen- oder Gemüseschüsseln wurden sofort ausgetauscht. Ebenso reichhaltig wie die Auswahl der Hauptspeisen gestaltete sich auch das Salatbuffet, frische Knoblauchzehen, verschiedene Dressings, alle nur erdenklichen Salatzutaten eben. So unterschiedlich Geschmäcker auch sein können, wer hier nicht auf seine Kosten gekommen ist, hat selbst Schuld gehabt!
Machen wir weiter mit dem Mittagessen. Wir haben jenes immer auf der Terrasse eingenommen, wo auch eine Art "Fast-Food-Bar" aufgebaut war, daneben wieder eine Salatbar. So bekam man eine Rohfassung von Burger oder HotDog und konnte Soßen und weitere Zutaten selbst am Buffet zusammen stellen. Auch Pizza wurde massig angeboten. Eigentlich nicht so toll bei den Temperaturen, diese Nahrung, aber man konnte ja auch auf einen frischen Salat zurückgreifen, wenn man keine Lust auf heißen Hund hatte.
Frühstück, mein liebstes Thema in Hotels. Während wir auf Kreta ein klasse Frühstück hatten, in Bulgarien ein absolut miserables vorfanden, waren wir gespannt, was uns jetzt auf Lanzarote erwartete. Spannung, Trommelwirbel......... Wir waren genau EINMAL frühstücken. Woran lag das? Furchtbares Essen, kalter Kaffee...? Nein, katastrophale Mitmenschen, die einem den Start in den Tag schon gründlich vermiesen konnten, wenn man mit eben diesen gemeinsam im Speisesaal stand, um die wichtigste Mahlzeit des Tages einzunehmen. Nein, es war keine Freude. Wir ergatterten mit Ach und Krach einen über und über verschmierten und verkrümelten Tisch, verzichteten auf die übliche tischeigene Kaffeekanne, weil das arme Personal kaum den, entschuldigung, teilweise dämlichen und völlig bekloppten Sonderwünschen mancher Urlauber nachkommen konnte. Das Frühstück an sich war völlig in Ordnung, mehrere Brötchen- und Brotsorten, Croissants, vielfältiger Brotaufstrich und Belag. Warum war es aber nur morgens so extrem voll und nervig? Weil das Frühstückszeitfenster wesentlich knapper bemessen war, als das des Abendessens. Für das Abendessen waren grob vier Stunden eingeplant, für das Frühstück allerdings nur zwei Stunden. So verteilten sich die Urlaubermassen natürlich abends wesentlich besser und die Einnahme einer Mahlzeit vollzog sich wesentlich entspannter.
Was gab es sonst noch an Gaumenfreuden? An der Hauptbar konnte man sämtliches Flüssiges bekommen, wonach einem gelüstete. Während zur Selbstbedienung eine Zapfanlage mit alkoholfreien Getränken, Cola, Fanta, Wasser & Co., und normalem Bier bereit stand, bekam man an der Bar heißes und alkoholisches. Kaffe, Cappucino, Cocktails, Whiskey........
Specials zum Abendessen gab es zweimal die Woche, einmal einen asiatischen Abend, das andere war ein spanischer Grillabend mit landestypischen Gerichten, den wir leider nicht mitmachen konnten, da unser Urlaubszeitraum ungünstig fiel. Den asiatischen Abend haben wir uns gegönnt, was allerdings nur mit Voranmeldung und fester Uhrzeit möglich war. Das ganze fand in einem separaten Raum statt und war ein asiatisches Buffet, nicht großartig anders, als ich es von hause kenne. Allerdings war das Personla relaxter, die hatten hier halt nicht mit den Massen an Leuten zu kämpfen, was aber auf keinen Fall heißen soll, dass das Personal im "normalen" Speisesaal irgendwie unfreundlich oder ähnliches war!
Einrichtungen im Hotel
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Neben den Schlafstätten für die Urlauber gibt es auch in diesem Hotel zahlreiche Einrichtungen, die zur Erholung und Entspannung dienen sollen.
Insgesamt gibt es drei Pools, da das Hotel ursprünglich zwei eigenständige Anlagen waren, was man auch am Einrichtungsstil erkennen kann.
Es gibt natürlich eine Massagepraxis, die ich auch getestet habe, 50€ hat mich die halbstündige Massage gekostet. Ich mußte mich halt freimachen und dann ewig warten, bis der deutsche Masseur kam. Der machte seine Sache zwar gut, jedoch war das nicht so mein Ding, alles so im Sanftstil, immer schön streichen, nur ganz leicht kneten, Wuselmucke im Hintergrund, die entspannen sollte. Ich mags halt nicht, wenn ich eine Massage möchte, dann soll sie auch was bringen! Nach der Massage sollte ich noch ein wenig liegenbleiben, der Kneter verschwand heimlich, still und leise und als er wiederkam, mußte ich feststellen, dass ich doch fast eingeduselt war. Also doch entspannend gewesen :) Trotzdem war ich für 50€ recht enttäuscht, ich hatte etwas mehr erwartet. Die versprochene halbe Stunde bestand aus 10 Minuten mit einem heißen Handtuch zum Muskeln lockern auf dem Rücken, und die anschließende Ruhephase war auch in der halben Stunde inbegriffen.
Natürlich gab es auch einen Friseur, mit dem mein Mann sehr zufrieden war, mehrere Souvenirgeschäfte mit den üblichen Angeboten, Postkarten, Sonnencremes, Sonnenbrillen, Bücher, Tücher, Bademoden, einen Fitnessraum mit mehreren Geräten und natürlich auch eine hauseigene Disco.
Was wir noch in Anspruch nahmen, war die Autovermietungsstation, die im Hotel untergebracht war. Holla die Waldfee, war die (deutsche) Tante unfreundlich! Kein Lächeln, kein "Hallo!", nur die lackierten Nägel über die Tarife fahren lassen und mit monotoner Stimme nur das allernötigste runtergerasselt. Wenn wir nicht schonmal mit halbprivaten einheimischen Vermietungen auf die Nase gefallen wären, wären wir wieder aufgestanden, aber schließlich wollten wir ein Auto mieten und nicht die Dame, die gerade vor uns saß.
Einen Daewoo Matiz, angeblich mit zu einem Viertel gefüllten Tank vermietete sie uns für drei Tage. Wir bekamen keine Einweisung in das Fahrzeug, keine Kontrolle eventuell schon bestehender Mängel, nein, sie bewegte ihr Popöchen keinen Meter von ihrem Stuhl.
Nicht aufregen, selbst kontrolliert, eingestiegen und erstmal losgedüst. Alles in allem war das Fahrzeug in einem guten bis sehr guten Zustand, da gibt es nichts zu meckern! Allerdings scheinen auf Lanzarote andere Volumenmaße zu gelten. Viertelvoll hieß staubtrocken und die nächste Tankstelle noch lange nicht in Sicht. Aber, alles gutgegangen, Tank aufgefüllt und auf Inselerkundungstour gegangen.
Bei der Schlüsselabgabe stellten wir das Auto auf dem großen schlauchförmigen Parkplatz vor dem Hotel ab, legten die Schlüssel bei Madame auf den Tisch und konnten verschwinden. Auch diesmal erfolgte keine Ansicht des Fahrzeugs durch die Angestellte der Autovermietung. Nunja, wieder galt, nicht aufregen, nur wundern, das Fahrzeug war ja ok!
Lage des Hotels
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Ohje, also zentral kann man die Lage dieses Hotels wirklich nicht nennen. Es liegt zwar direkt am sehr breiten Sandstrand und ein paar Geschäfte, Kneipen und Restaurants sind auch in der unmittelbaren Umgebung, aber "das Leben" tobt gut 2km weiter. Dort sind Discos, Eisdielen, Kneipen, Souvenirläden, Pubs, Restaurants...... Für jeden Geschmack etwas dabei. Also man muss schon gut zu fuß sein, ein Auto gemietet haben oder ein paar Euro für ein Taxi investieren. Letzteres haben wir gemacht, als wir das Auto nicht mehr hatten. Der ganze Spass hat uns ca. 2 Euro pro Fahrt gekostet und die Fahrer kannten eigentlich die gängigsten Lokalitäten. Wir hatten uns einen heimeligen Irish Pub mit allabendlicher Livemusik ausgesucht und verbrachten dort unsere Abende. Hä? Sind die doof? Wieso bezahlen die noch Getränke in einem Pub, wenn sie All inclusive gebucht hatten? Weil wir noch zu jung sind, um das abendliche Programm im Hotel über uns ergehen zu lassen, oder zu alt, je nach Sichtweise. Wobei wir gleich beim Thema
Animation
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wären. Hm, also es gab lustige Spiele im Pool, Wasserball zum Beispiel. Das haben wir allerdings nru aus der Ferne gesehen, da wir nicht so die Poolgänger sind, wenn wir schon den Atlantik vor der Nase haben. Desweiteren gab es Freiluftaerobic, wiederum lustige Spielchen im Hauptterrassenbereich, die Animateure waren sehr freundlich, aber hatten einen schweren Job, Leute in sengender Mittagshitze zum Seilchenspringen zu animieren. Sie hatten aber den schmalen Grat zwischen Animation und Aufdringlichkeit geschickt gemeistert, sprachen sie jemanden an, ob er mitmachen wolle und verneinte dieser, zerrten sie nicht wie wild an dieser Person, sondern ließen ihn in Ruhe, ohne ihn noch stundenlang zu beknien. Absolut positiver Punkt, die Animation lief, aber im Hintergrund, man konnte, man musste nicht.
Abends waren wir allerdings reichlich angenervt. Alle drei Tage wiederholte sich das Programm und wieder stürmten die Touristenmassen nach dem Abendessen in den Vorführsaal, wo erst 1,5 Stunden (!!!!) später die Animation anlief.
Wir vertrieben uns die Zeit mit einer Partie Skipbo an den Tischen auf der Terrasse und konnten einen Teil der Show durch die großen Fenster sehen und die Musik natürlich auch hören. ABBA ist zwar gut und schön, höre ich ab und an auch sehr sehr gern, aber JEDEN Abend? Nö, nicht wirklich. So zuckelten wir dann irgendwann los, um uns an der Rezeption ein Taxi rufen zu lassen und verbrachten den Abend und einen Teil der Nacht im Irish Pub ;-)
Strand
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Der Strand war durch Überqueren einer breiten Hauptverkehrsstrasse zu erreichen, doch es gab alle paar Meter Zebrastreifen. Schöner heißer Sand, allerdings kein hoteleigener Abschnitt, was bedeutet, die Liegen sind extra zu bezahlen. Wer das nicht möchte, nimmt mit seinem eigenem Strandtuch vorlieb.
Hier bekam ich noch eine tolle Massage :) Wir dösten unter unserem Schirmchen, als uns jemand eine asiatische Massage anbot, 20€ pro Person, dauert rund eine Stunde, natürlich auch pro Person. Mein Mann rückte den Schein raus und dann ging es los! Von wegen zartes Gestreichel, DAS war eine Massage. Zuerst bearbeitete sie meines Mannes Rückseite, hieß, auf den Bauch legen und liegenbleiben. Rücken, klar, plötzlich schon sie ihm die Badeshorts ganz hoch und klemmte sie sozusagen in die Poritze! Ja, wirklich, sie massierte eben auch den Übergang vom Rücken zu den Beinen, dann die Beine selbst und auch die Füße. Danach hieß es umdrehen und die Vorderseite war dran. Anschließend sollte er sich auf die Liege setzen und bekam das Knie ins Kreuz, sah schmerzhaft aus, war es wohl auch, aber nur in dem Moment. Dann wurde sein Kopf megamäßig bearbeitet. Also zimperlich war die Gute nicht! Als ich dann an der Reihe war, hatte ich richtig Angst, aber nix da, hm, ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich an die Knetkur denke, da kann sich der Hotelkneter eine dicke Scheibe abschneiden!
Kleine Gäste
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Für Kinder gab es täglich ein Mitmachprogramm mit Basteln und Spiel, das Babybecken war allerdings ein wenig weiter ab vom großen Pool, wer also Kids passend für diesen Pool hatte, mußte sich wohl auch dort eine Liege suchen, zumindest hatten die Familien dort ein schattiges Plätzchen. Auch beim Essen gab es eigentlich immer etwas, was so ziemlich allen Kindern schmeckt. Nudeln, Pizza, Würstchen…… Das Personal war IMMER superfreundlich zu den kleinen Gästen. Einmal purzelte ein Steppke kopfüber drei Stufen hinunter, zum Glück "nur" gestoßen, aber eine Kellnerin "schmiss" ihr Tablett auf den nächstbesten Tisch und eilte zum Trösten, bis Mama kam und den Sprößling an sich nahm. Auch alle anderen waren wirklich toll zu den Kindern, auch wenn es Sprachschwierigkeiten gab, irgendwie schafften es die Kellner immer, die Kids zum Lachen zu bringen. Das Hotel ist zwar nicht gekennzeichnet als besonderes Familienhotel, aber dennoch durchaus sehr familienfreundlich.
Außenanlage
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Liebevoll angelegte Außenanlagen, die auch super gehegt und gepflegt wurden. Riesige Kakteen säumten den Eingangsbereich, Palmen, saubere Rasenflächen, Fußduschen für diejenigen, die gerade vom Strand kamen oder einfach so barfuß gelaufen sind und ständig sah man jemanden rumflitzen, der sich darum kümmerte, dass alles auch so schön bleibt. Auch abends waren die Wege nicht taghell, aber ausreichend ausgeleuchtet, um in der Anlage ein paar Schritte spazieren zu gehen.
Was nicht so toll war, waren die ganzen streunenden Katzen, aber damit kämpft dort anscheinend jedes Hotel. Gleich zu Beginn unseres Aufenthaltes wurden wir gebeten, die Tiere weder zu füttern, noch zu streicheln. Und auch im Zimmer lag ein Informationsblatt, wo nochmals eindringlich darauf hingewiesen wurde, dass de Katzen NICHT gefüttert werden sollten und dass auch darauf zu achten sei, dass Kinder nicht unbedingt mit ihnen spielten. Es gibt eine Einrichtung auf Lanzarote, die sich um die Katzen kümmert, allerdings wird ihre Arbeit erschwert, wenn Touristen die Tiere zum Beispiel mit Resten vom Abendessen füttern.
Resümee
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So, habe ich an alles gedacht? Essen, Zimmer, Einrichtungen, bissel Umgebung, Kinder, Außenanlage…… Ich denke schon. Also nochmal zusammengefasst, saubere Zimmer, insgesamt saubere und gepflegte Anlage, korrektes und freundliches Personal, relativ weit vom Schuss, allerdings alles ganz gut zu erreichen, Essen top, wir hatten keine Probleme, Montezuma hatte nichts zu rächen. Insgesamt kann ich eine Empfehlung aussprechen, es ist keine Luxussuite, aber dann hätte das Hotel auch minimum 5 Sterne! Was soll ich noch mehr schreiben, es sei denn, ich habe wirklich etwas sehr wichtiges vergessen und mich weist jemand darauf hin, ansonsten….. Wer die Insel kennen lernen möchte macht mit dem Hotel nicht viel verkehrt!
Gute Reise!
14 Bewertungen, 6 Kommentare
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17.08.2007, 21:34 Uhr von Kjeldi
Bewertung: sehr hilfreichklasse Bericht
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10.08.2007, 16:32 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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10.08.2007, 16:13 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreichZeigen wir Demut, so wachsen unsre positiven Eigenschaften an. Sind wir jedoch voller Stolz, rückt das Glück in weite Ferne, drum lese auch gegen. Lg XXLALF
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10.08.2007, 00:39 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichl.g. petra
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09.08.2007, 23:18 Uhr von Mondlicht1957
Bewertung: sehr hilfreichSH + + + LG pet
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09.08.2007, 20:41 Uhr von kleine_fee
Bewertung: sehr hilfreichGroßartiger Bericht!
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