Club Grand Side Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von net_fish
Oase inmitten des Nirgendwo ...
Pro:
Sehr gepflegte Anlage, tolles Sport- und Erlebnisangebot, super Essen , ... siehe Bericht!
Kontra:
Umgebung (in der Gegend wird auch viel Abzocke betrieben)
Empfehlung:
Ja
Am 20. August 2002 war es endlich soweit:
Es ging in unseren wohlverdienten Urlaub in die Türkei!
Genauer gesagt nach Colakli (sprich „Tschollakle“) in der Nähe von Side.
Am recht schönen Flughafen Antalya angekommen, wurden wir, nachdem wir den Zoll passiert haben, gleich zu unserem vollklimatisierten Reisebus gelotst, der uns zu unserer 60 km entfernten Clubanlage „Club Grand Side“ bringen sollte.
Es klappte wirklich alles wie am Schnürchen, großes Lob an Neckermann!
Nach ca. einer Stunde kamen wir dort auch an und ein sehr schöner Urlaub begann ...
=======================
Inhalt:
I. Die Lage
II. Die Anlage
III. Das Personal
IV. Das Zimmer
V. Essen und Trinken
VI. Pool und Strand
VII. Unterhaltung
VIII. Sport und Wellness
IX. Meine Meinung
X. Fazit
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I. Lage
=======
Der Club „Club Grand Side“ befindet sich bei Colakli, einem kleinen Ort in der Nähe von Side (13 km) und 60 km östlich von Antalya.
Alle 20 min. kommt ein kleiner Van (Dolmus) mit 17 Sitzen vorbeigefahren, mit dem man nach Side, aber auch nach Manavgat usw. fahren kann.
Kosten: 1 Euro pro Person, für Nicht-Touristen auch weniger ....
Selbstverständlich stehen auch Taxis zur Verfügung (in der Türkei: „Taksi“).
Gegenüber der Anlage befindet sich eine kleine „Einkaufsstraße“ mit diversen Shops („Chefe, mache ihnen gude Prreis!“), sowie ein paar Bars („Esse, trinke, nur 2 Euro!“), aus denen gegen Abend recht laute Musik tönt (u.a leider auch deutscher Schlager). Dies ist ansonsten auch nicht weiter schlimm, nur für junge Familien mit kleinen Kindern könnte es ein Problem sein, wenn sie eben (so wie wir) direkt gegenüber residieren.
In der Ferne sieht man das Taurusgebirge, welches einen schönen Kontrast zur ansonsten doch recht flachen Landschaft bildet.
Die Landschaft selbst wirkt leicht karg, auch wenn hier und da einige landestypische Pflanzenarten das eintönige gelbbraun des trockenen Bodens aufwerten.
Leider sieht man auch recht häufig, dass die Einheimischen ihren Müll und sonstigen Schrott einfach am Straßenrand abladen.
Des weiteren bilden diverse Bauruinen und verkommen Häuser keinen schönen Anblick.
In der direkten Nähe von Hotels und Clubanlagen kommt man sich wie in einer Oase vor; hier legt man großen Wert auf Grünanlagen und eine ansprechende Optik.
Doch das ist wohl nicht nur in der Türkei so, sondern in recht vielen (südländischen) Tourismus-Gebieten.
Zum flachabfallenden Meer sind es ca. 300 m (näheres dazu später), der feine Sandstrand dehnt sich auf eine Länge von mehreren Kilometern aus.
Die Gegend befindet sich ca. auf der gleichen Höhe wie Rhodos und als Gast darf man sich (besonders im Sommer) an einem beständig schönen und recht warmen Klima erfreuen
Bewertung:
Wegen der (öden) Umgebung nur die Note 2-3 !
II. Die Anlage
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Erst einmal ein paar Fakten vorweg:
Wenn ich richtig gezählt habe, hat die Anlage ca. 21 Wohngebäude mit insgesamt 350 Zimmer, 35 Appartements, 25 Studios und 3 Suiten.
Sie verfügt über 2 Pools, ein Hallenbad für den Winter (unterirdisch), ein Haupt- und ein Strandrestaurant, 4 Bars, 4 Kongress- und Versammlungsräume (auch unterirdisch), 4 Tennisplätze, 2 Volleyballplätze, ein Basketball- und 3 Fußballplätze, eine Disco und ein Billardraum (beides über dem Restaurant), Miniclub, Animation, Wassersport, Tischtennis, Spielplatz, Fitnessraum, Türkisches Bad, Sauna, eine kleine Boutique, Lederwarenhändler, Teppichladen, Juwelier, Minimarkt, ärztliche Betreuung, ... und vieles mehr!
Wir waren von Anfang an von der Anlage begeistert:
Durch ein schönes Steintor (von Sicherheitsleuten bewacht) gelangt man auf eine Art Palmenallee.
Gleich rechts sieht man das Schild des Clubs, verziert mit diversen Flaggen. Daneben befindet sich die Rezeption (vollklimatisiert).
Das Einchecken verlief im Großen und Ganzen ohne Probleme, auch wenn die Dame recht schnell und in leicht brüchigem Deutsch sprach.
Wir bekamen drei Clubausweise, die man außerdem (bei der Rezeption) mit Geldbeträgen aufladen konnte, um damit Dinge bezahlen zu können, die nicht im All-Inclusive enthalten sind, wie Stieleis (Langnese heißt dort Algida), importierte Getränke (Cocktails, Barcardi, Champagner, ...) sowie die Einkäufe im Minimarkt der Anlage.
Gegen Kaution erhält man außerdem Badetuchkarten, die man am Pool gegen Badetücher einlösen kann. Gegen Kaution bekommt man auch den Schlüssel für den Safe und die Fernbedienung für das TV-Gerät (RTL, Pro7, Sat1, Mtv, DW, ZDF, SuperRTL, nicht-deutschsprachige Sender).
Der Kofferservice brachte uns zu unserem Gebäude, welches leider direkt beim Eingang uns somit fast 200m vom Pool und dem Restaurant entfernt war (demnach auch 500m bis zum Meer).
Doch wer gut zu Fuß ist (so wie ich ...*g*) dürfte damit keine Sorgen haben, da alle Natursteinpflaster-Wege sehr gepflegt und schön bepflanzt sind.
Allgemein ist die gesamte Anlage wirklich sehr gepflegt, sauber und sehr ansprechend bepflanzt (es hängt immer süßer Blumenduft in der Luft – es sei denn der Luftdruck bringt die Kanalisationsluft zu Tage ...).
Oh, beinahe hätte ich etwas vergessen:
Die gesamte Anlage ist sehr behindertenfreundlich konzipiert!
Bewertung:
Gepflegt, sauber, nett anzusehen, tolle Ausstattung: Note 1 !
Der Club hat auch sehr viele Angestellte, die in allerlei Bereichen arbeiten: Service, Gastronomie, Reinigung, Grünpflege,... . Irgendwo sieht man immer jemanden herumwuseln und Blumen gießen oder den Boden schrubben.
Womit wir auch beim nächsten Thema wären:
III. Personal
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Wie schon gesagt, war das Personal immer recht fleißig bei der Arbeit, seien es die Putzfrauen, die Gärtner oder die Leute vom Service. Das Personal trägt, je nach Aufgabenbereich, eine gewisse Einheitskleidung:
Die Kellner usw. Hawaiihemden und beige Shorts, die Putzfrauen die übliche Putzfrauenkluft, die Gärtner grüne Blaumänner (also Grünmänner?)... man sah also sofort, wer zum Personal gehörte.
So gut wie alle sprachen deutsch, wenn auch nur das Nötigste.
In den Restaurants und Bars brauchte man auch nicht mehr sagen als Cola, Radler, Wasser o.ä., was die dann auch immer verstanden. Manchmal wurde man von ihnen auch gefragt ob man einen schönen Tag hatte usw.; sie waren also auch recht kommunikativ.
Die Putzfrauen (mind. 2 für jedes Wohngebäude) waren echt putzig und unheimlich lieb. Jeden Morgen wurden man mit einem sehr freundlich Lächeln und „Guten Morgen!“ oder „Hallo!“ begrüßt und auch wenn man sich tagsüber sah, wurde man nett begrüßt. Ein paar hatten Probleme mit der deutschen Sprache, also mit Fragen lieber an die Rezeption wenden.
Ihre Arbeit taten sie immer sehr sorgfältig und regelmäßig:
Entweder so um 11.00 Uhr oder um 14.00 Uhr kamen sie, um die Wohnung zu reinigen und Handtücher usw. zu wechseln.
Falls gewünscht, brachten sie auch Schmutzwäsche in die Wäscherei.
Falls man nicht gestört werden wollte (Schildchen an die Türklinke hängen), kamen sie am Nachmittag wieder und fragten, ob die Zimmer nun gereinigt werden sollten.
Sie bestachen auch durch nette kleine Gesten; so stellten sie manchmal ein frisches Sträußchen Blumen auf den Tisch oder legten eine kleine Blume aufs gemachte Bett!
Die Gärtner waren auch recht aktiv, gossen die Ziersträucher, beschnitten die Palmen, rupften an den Apfelbäume (Früchte darf man essen!), mähten den Rasen, und und und !
Direkten Kontakt hatten wir eigentlich nicht zu ihnen, also kann ich auch wenig über sie sagen.
Wie schon erwähnt, die Grünanlagen waren immer sehr gepflegt und auch schön gestaltet.
Manchmal taten sie mir auch echt leid, wenn sie den ganzen Tag in der Sonne und der Hitze teilweise auf allen Vieren kriechen mussten.
Zusätzlich hat die Anlage mehrere Sicherheitsleute, die dafür sorgen, dass keine ungebetenen Gäste die Anlage betreten. Man fühlt sich schon allein durch ihre präsenz sehr sicher!
Bewertung:
Sehr fleißig, sorgfältige Arbeit, recht freundlich, wenn auch manchmal gestresst (Kellner...) : Note 1-2
IV. Unser Zimmer
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Wir hatten ein 3-Zimmer Appartement gemietet.
Es befand sich wie schon gesagt in leicht ungünstiger Lage (am Arsch der Welt sprich Clubanlage) im dritten Stock. Somit hatten wir von den zwei Balkonen einen recht guten Ausblick auf die Umgebung, einen Teil der Anlage und das Meer.
Meine Eltern schliefen in dem einem Zimmer, mein Bruder (11) und ich im anderen. Wir hatten insgesamt zwei Badezimmer, sowie einem Wohnraum mit Kochnische, Kühlschrank, Sitzecke mit Sofa und Sat-TV (siehe oben).
Sowohl Geschirr, Gläser, als auch Besteck waren vorhanden (wenn auch nicht vollzählig – böse Vormieter!).
Außerdem hatte jedes Zimmer (außer den Badezimmern) eine eigene Klimaanlage (war auch von Nöten), die im Winter (falls nötig) auf wärmend eingestellt werden kann. Sie läuft übrigens nicht, wie im Katalog angegeben, stundenweise, sondern immer wenn man wollte, so lange halt der Strom an war.
Wie ich das meine?
Ganz einfach:
Die Wohnung wurde (wie alle Wohnräume der Anlage) energiesparend konzipiert, d.h. wir hatten einen magnetischen Schlüsselanhänger, den man neben der Tür in eine Öffnung stecken konnte, um damit den Strom anzuschalten. Wenn man also nicht im Zimmer war und den Schlüssel dabei hatte, war das Zimmer ohne Strom (ist ja auch doof wenn die Klimaanlage läuft, wenn keiner drin ist).
Die Wohnung war recht ansprechend gestaltet, mit hellen Wänden, hübschem Plattenboden und dunkle Holzmöbel.
Man fühlte sich schnell wohl.
Genügend Beleuchtung ist vorhanden, auch wenn die Anordnung der Lichtschalter etwas konfus ist, vor allem weil einige Schalter funktionslos waren (Birnen kaputt?).
Die Betten waren sehr bequem, nicht zu weich oder gar zur hart; besonders die nackenfreundlichen Kissen hatten es mir angetan.
Zu Beginn kamen mir mein Bett zwar etwas zu klein vor (190/80), was aber auch nur Gewöhnungssache war.
Als Bettdecke diente ein normales Leintuch, was auch völlig ausreichte.
Im Flurschrank befand sich der kleine Safe, in dem man das wichtigste (Aufenthaltspapiere, Geld, ...) sicher verstauen konnte.
Im Großen und Ganzen war also alles zu unserer Zufriedenheit!
Bewertung:
Gut ausgestattet, groß, nett eingerichtet, Klimaanlage: Note 1-2
V. Essen und Trinken
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Erstmal vorweg:
Wer mit seinem Gewicht kämpft, darf nicht in diese Anlage!!
Man kann einfach nicht dem großen Angebot an Salaten, Hauptspeisen und dem immensen Nachtisch-Büffet widerstehen!
Von 7.30 Uhr (wer ist da schon wach??) bis 10.00 Uhr gab es Frühstück in Restaurant, welches erhöht direkt am Pool gelegen war und von der Außenterrasse aus einen schönen Ausblick auf die Anlage bot. Bei einer Auswahl von zig Milchspeisen, Brotarten, Wurstwaren und diversen Süßspeisen sowie deftigere Sachen wie Bratkartoffeln blieb kein Mund trocken.
Lecker!! Wer es bis 10.00 Uhr noch nicht aus den Federn geschafft hatte (wie ich manchmal) konnte sich von 10.00 bis 11.00 Uhr an der Poolbar laben, auch wenn hier selbstverständlich die Auswahl nicht so reichlich war.
Zu Trinken (morgens Selbstbedienung) gab es Limonade, Kirsch- und Orangensaft, sowie Kaffee, Milch, Schokomilch und natürlich auch verschiedenen Teesorten (unbedingt Apfeltee ausprobieren!)
Von 13.00 Uhr bis 14.30 gab es dann das Mittagsbüffet.
41 (!!!) diverse Salate laden zu gesunden Schlemmen ein, danach geht es weiter zu den frisch zubereiteten Reis-, Nudel-, und/oder Kartoffelspeisen, den reichhaltigem Gemüseangebot, sowie den vielen Fleisch- (nichts vom Schwein!), Geflügel- und Fischspeisen.
Wer dann noch Hunger hat, darf sich am riesigen Desert-Büffet austoben (allerdings ohne Eis):
Unzählige Creme- und Obsttorten, sowie frische Melonen und Trauben schreien geradezu „Nimm mich!“ ... wer kann diesem Geschrei schon widerstehen...;o) ?
Eis wird man hier nicht finden (wenn, dann selten und nicht so lecker wie zu Hause); wäre in so einem Land auch riskant (Salmonellen).
Die Getränke kann man hier beim netten Servicepersonal bestellen, die es förmlich riechen können, wenn man ein leeres Glas hat.
Übrigens: Sollte man zur Mittagszeit gerade am Strand sein, muss man natürlich nicht extra zurück in die Anlage, sich umziehen und zu Mittagessen gehen!
An der Strandbar (oberhalb des Strands auf einem kleinen Hügel) kann man in seinen Badesachen hinsitzen und dort seine Mahlzeit einnehmen, wenn auch mit Einbußen in der Auswahl.
Man muss nur seinen Schlüssel vorzeigen, dann bekommt man seinen Teller.
Es ist lange bis zum Abendessen, und so gibt es nachmittags einmal leckere FastFood-Snacks und später dann Kuchen, Gebäck und frisches Obst!
Geschwächt vom vielen Essen ;o) kann man sich ab 19.30 Uhr beim Abendessen stärken. Diesen Plan haben anscheinend viele, denn hier ist immer am meisten los.
Das Abendessen ist immer der krönende Abschluss des Tages gewesen. Die Angestellten geben sich hier auch besonders Mühe, gerade in der Gestaltung:
Die bombastischen Melonen-Schnitzereien MUSS man mal gesehen haben! Wahnsinn!
Blumen, Ornamente – alles aus Obst und Gemüse!!
Abends ist auch die Auswahl am größten und man isst oftmals schnell die doppelte Portion... .
Mit den Getränken verhält es sich wie mittags.
Nach dem Abendessen kann dann an der Poolbar das Abendprogramm der Animateure verfolgen, dabei kostenpflichtige Cocktails oder normale Getränke genießen.
Unterernährte dürfen sich dann wieder ab 24.00 Uhr mit Mitternachtssnacks stärken...
Zwischendurch was trinken kann man immer und überall (an den Bars am Pool oder Strand halt) und ist gerade am Anfang sehr zu empfehlen um zu akklimatisieren (ein Tipp vom äußerst netten Flughafentransferleiter).
Übrigens:
Alle Fleisch- und Milchprodukte sowie alles Obst und Gemüse, stammen von der firmeneigenen „Rani Farm“ und werden unter biologischen Gesichtspunkten (ohne Düngemittel) und tierärztlicher Aufsicht produziert
Summa Summarum:
WOW!!!
Super Auswahl, Super Essen, Super lecker!
Zu Beginn kann man sich fast nicht sattessen (-sehen) und haut doppelt rein, mäßigt sich dann mit der Zeit aber. Dennoch aufpassen und zu Begin nicht gleich alles ausprobieren, sonst wird’s gegen Ende langweilig.
Außerdem ist das Essen recht nahrhaft – alle aus meiner Familie haben schön zugenommen ... ! ;o)
Bewertung: Bestnote 1+ !
VI. Pool und Strand
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Der Hauptpool liegt direkt zwischen der Poolbar und dem Restaurant.
Der Pool ist recht groß und lang, aber nirgends tiefer als 180cm, die niedrigste Stelle ist in etwa 80cm (keine Gewähr – geschätzt!).
Um den Pool herum stehen viele Liegestühle, die aber nicht immer ausreichen und man somit recht früh reservieren sollte. Sonnenschirme sind genügend vorhanden.
Über der Mitte des Pools stellt eine Brücke eine Abkürzung zur anderen Seite dar, unten durch kommt durch 3 Durchgänge (wegen den Pfeilern).
Hier ist auch Vorsicht geboten: in der Unterseite und den Pfeilern der Brücke sind spitze Steine und Eisenstangen usw. im Beton verarbeitet, die an einigen Stellen und Ecken – wenn auch nicht stark, aber dennoch riskant – hervorstehen.
Also Achtung, gerade bei Kindern!
Genauso gefährlich ist auch der direkte Poolbereich sowie die Brücke: Beide sind extrem rutschig, sodass man sich beim überqueren der Brücke, sofern sie nass ist, an der Seite festhalten muss. Auch am Pool kommt man (besonders mit Badeschlappen) sehr schnell ins Schlittern.
Meiner Meinung nach ist das – gerade wenn Kinder am Pool rumrennen, sehr gefährlich (Marmorboden).
Deswegen auch folgende Zwischenbewertung:
Schöner Poolbereich mit netter Bepflanzung (Palmen und Bananenbäume), zentrale Lage, doch mit einigen Risikofaktoren (besonders wenn man Kinder hat):
Note 3+ !
Vom Pool aus gelangt man durch zwei Steintore in den riesigen Clubgarten, der mit reichlich Bäumen, Palmen, Ziersträucher sowie Blumen bepflanzt ist. Wirklich sehr schön!
Der geschlungene Weg (gleicher Steinboden wie in der Anlage) durch diesen Park führt zum Strand.
Schnell spürt man den frischen Wind, der vom Meer in Richtung Inland weht. Links befindet sich die Strandbar, wo man zur Mittagszeit sein Essen erhalten kann.
Am Strand werden auf Sonnenschirme verzichtet, stattdessen werden alle Liegestühle von einer Art durchgehenden grünen Plane vor der Sonne geschützt; wer sich der direkten Sonne aussetzten will (mittags nicht zu empfehlen!), muss bloß seinen Liegestuhl aus dem Schatten ziehen. Sonnencreme nicht vergessen!
Der Strand an sich ist feinsandig, wenn auch nicht so weißlich gelb wie in der Karibik, sondern mehr dunkelbeige.
Da keine Filtermaschinen darüber fahren, liegen viele Muscheln und kleine Steine im Sand herum, die aber kaum weiter stören.
Im Liegestuhlbereich liegt leider viel Müll in Form von Kippen usw. herum, die vom Strandpersonal (die tun mir auch leid) so gut wie möglich mit einem Kescher herausgefiltert werden. Die Strandmänner sorgen auch dafür, dass jeder einen Liegeplatz bekommt, keine Trinkbecher von der Strandbar herumliegen, sowie dass am Ende des Tages alle Liegestühle wieder in Reih und Glied stehen. Sie sorgen auch dafür, dass in den sanitären Anlagen (Duschen, Toiletten) alles sauber bleibt.
Das Wasser ist morgens am klarsten, allerdings auch am ruhigsten. Wer Lust auf schöne Wellen hat, sollte nachmittags oder gegen Abend wiederkommen, dann sind die Wellen am stärksten. Leider ist dann das Wasser auch nicht mehr so sauber, da es dann die ganzen Algen usw. hereinspült.
Außerdem ist das Wasser recht salzig, also aufpassen, auch wenn man sich mit der Zeit daran gewöhnt.
Die Wassertemperatur (im August) war übrigens sehr hoch; sie lagen so um die 30° Celsius! Frieren wird hier keiner!
Bewertung:
Note 1-2 !
Zum Wassersport komme ich später noch!
VII. Unterhaltung
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10 Animateure sorgten dafür, dass es keinem langweilig wurde.
Tagsüber gab es ein Poolspiel, Frühgymnastik, Luftgewehrschießen, Wasserball, usw. .., für die Kinder hatte der Mini-Club (von 4-12) seine Pforten geöffnet.
Am Pool lief die meiste Zeit sowohl türkische, als auch internationale Popmusik.
Nach dem Abendessen gab es dann ab 21.00 Uhr vor der Freilicht-Theaterbühne die Mini-Club Disco (recht spät wie ich finde), wobei man mit der Zeit die Liedern und die „Choreographien auswendig wusste ;o) .
Danach gab es eine kurze Pause, bis um 21.30 das eigentliche Abendprogramm begann.
Das 2-Wochen-Programm wiederholte sich alle 14 tage; wer 3 Wochen Urlaub machte, musste halt das gleiche noch mal sehen.
Montags war Türkischer Abend mit einer Volkstanz-Aufführung und einer kleinen Modeschau, Dienstags gab es entweder ein sehr schön choreographiertes Musical-Medley oder eine echt bombastische Michael-Jackson-Show (ein Animateur konnte genauso tanzen wie Michael und sah ihm sogar ähnlich!).
Mittwochs gab es wieder ein Muscical (wirklich immer schön gestaltet), aber natürlich mit Playback.
Donnerstags durften die Kinder des Mini-Clubs bei der Mini-Playback-Show oder der Disney-Show ihr Können unter Beweis stellen. Freitags gab es dann wieder ein Musical und Samstags war Dance-Night (toller DJ übrigens!).
Sonntags war immer entweder Mr. oder Mrs. Club Grand Side- Wahl. Wer’s braucht ... ;o)
Des weiteren öffnete täglich ab 23.00 Uhr nach dem Abendprogramm (zum Abschluss gab es immer den Club-Tanz) die hauseigene Disco über dem restaurant ohre Pforten und man konnte sich bis 02.00 Uhr bei türkischer und internationaler Popmusik amüsieren. Auch hier großes Lob an den Dj!
Alles in allem konnte es einem nicht langweilig werden, nur diejenigen, die Ruhe suchten, wurden eventuell von den Animateuren eher genervt als unterhalten, doch das ist wohl überall so.
Deshalb: Note 1-2
VIII. Sport und Wellness
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Hier war das Angebot riesig;
Sei es morgens zur Frühgymnastik zu Wasser oder an Land, beim Wasserball, (Beach-)Volleyball, Fussball, Basketball, Tennis oder im unterirdischen super ausgestatteten Fitnessraum ...
- es gab genügend Möglichkeiten sich körperlich zu betätigen!
Wer sich danach entspannen wollte (so wie ich), konnte das auch wunderbar im sehr schönen türkischen Bad oder der Sauna tun (beides unterirdisch in der Nähe des Fitnessraums und dem Hallenbad)!
Auch sehr zu empfehlen sind die Massageangebote:
Mein Beispiel: 45 min. Vollmassage für nur 20 Euro!
Einfach traumhaft, glaubt mir!
Geplant ist zurzeit ein Thalasso-Zentrum in der Anlage, wo man sich Schlammpackungen und Meerwasserbäder zu Gemüte führen kann. Noch habe ich keine Baustelle o.ä. gesehen, ist halt noch in Planung.
Am Strand kann man natürlich auch was erleben:
Für 60 Euro kann man an einem Schirm hängend den Strand erkunden und Höhenluft schnuppern (Parasailing), für 5 Euro kann man schon einen Ritt auf dem Banana-Boot wagen.
Zudem kann man natürlich Boote, Kanus usw. ausleihen um damit herumzupaddeln. Das Standard-Strand-Angebot eben!
Bewertung:
Einfach super! Klasse Angebot, super Austattung (Fitnessraum, Türkisches Bad, ....!)
Muss man unbedingt ausprobieren!
Note: 1+ !
IX. Meine Meinung
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Ich war echt begeistert und angenehm überrascht:
So viel hatte ich nicht erwartet, das Angebot im Neckermann-Katalog war förmlich untertrieben (z.Bsp. Fitnessecke – es war eine großer Fitnessraum!).
Es war wirklich alles sehr schön!
Super Essen, reichhaltiges Sport/Wellness- Angebot, schöner Grünanlagen, tolles Wetter (hat zwar nichts mit dem Club zu tun...) ... Wir waren vollends zufrieden!
Enttäuscht waren wir leider von der Umgebung und besonders von Side: Anstatt eines kleinen türkischen Städtchens fanden wir bloß ein riesiges Basar-Einkaufszentrum in der Größe eine großen Dorfes vor! Nichts zu sehen oder zu erleben, überall nur Bars, Restaurant, Ledergeschäfte, Teppichwaren, Textil-Shops, Juweliere... das war’s !
Man konnte auch nirgends ein bisschen im Angebot stöbern, ohne dass man regelrecht in den Laden geschleppt wurde.
Natürlich fanden wir hier diverse Textil-Schnäppchen zum kleinen Preis (Handeln erlaubt!). So kaufte sich mein Bruder eine Nike-Kappe, bei der auf die Innenseite das Addidas-Logo aufgenäht war... Der niedrige Preis für die teuren Marken ist also leicht zu erklären ;o)!
Allerdings wurde man hier in Side teilweise auch echt abgezockt:
Ein Mann mit einem großen Tablett rief uns zu ihm und sgate, wir sollen uns um ihn gruppieren, für ein Foto. Mein Vater schoss eins, wir wollten wieder gehen. Vorher schenkte er (wie wir dachten) uns jeweils ein Brötchen von seinem Tablett und bedankten uns für diese nette Geste.
Denkste!
Er streckte die Hand aus und rief in gebrochenem deutsch: „Taschengeld, Taschengeld!“
Gut, ich ging hin und gab ihm 1 Euro. War ihm aber nicht genug; er verlangt mehr. Schließlich hatte er sich 3 Euro von uns ergaunert. Ich traute mich nicht, ihm das Geld zu verweigern, wer weiß was dann passiert wäre...
Noch etwas sehr wichtiges!
Gegenüber der Clubanlage bietet ein Laden Geldauszahlungen über die EC-Karte an!
Unbedingt meiden:
Anstatt der angegebenen 5% Gebühr auf den Geldbetrag sind es über 15% !!
Also aufpassen!
Lieber gleich viel Bargeld (Euros) mitnehmen!
Ein Safe ist in jedem Zimmer vorhanden.
Es wird hier viel also Schmu mit dem Vertrauen der Touristen in die Gastfreundlichkeit der Türken betrieben!
Am besten immer schön zielstrebig weitergehen, „Nein Danke“ sagen und sich nicht weiter nerven lassen!
Danach hatten wir natürlich keine große Lust auf weitere „Ausflüge“ in die Umgebung, vor allem weil sie alle auch mit viel Geld verbunden waren.
Ich kam mir also manchmal echt wie in einem goldenen Käfig vor:
Anlage sehr schön und mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten, draußen Bauwüsten und kaum Sehenswürdigkeiten.
Wer letzteres sucht, sollte eher ins Landesinnere gehen (Pamukkale, Kappadokien).
Das einzige, was mich etwas gestört hat, war die Informationspolitik der Anlage.
Als wir ankamen, wussten wir nicht, wo das Restaurant, der Pool oder der Wellnessbereich ist.
Wir wussten auch nicht, wie es sich mit der Kleiderordnung verhält (keine Badesachen im Hauptrestaurant – für die Heeren kurze oder lange Hose, am Strand aber kann man ruhig in den Badesachen essen).
Das alles sollte die Rezeption bei der Ankunft schon mitteilen.
Einkäufe innerhalb der Anlage sind mehr oder weniger günstig, auch wenn das Stieleis und Zeitschriften teilweise doppelt soviel wie in Deutschland kosten!
Kleidung kann man – wie außerhalb der Anlage – sehr günstig erhaschen, genauso verhält es sich mit Schmuck, Uhren, usw... .
Auch ein Friseur ist vorhanden, über die preise dort weiß ich leider nicht Bescheid.
Der Fototgraf der Anlage macht täglich am Strand und abends am Pool sehr schöne Fotos, die natürlich auch verkauft werden. So kann man schöne Familien- oder Einzelfotos machen lassen
- wann sieht man schon sehr erholt aus?
Der Preis ist allerdings recht happig: 4 Euro pro Bild !
Trotzdem war es alles in allem ein wirklich sehr schöner Urlaub; ich hoffe, dass man das auch herauslesen konnte!
Am 3. September war der Urlaub leider vorbei, auch wenn ich mich doch wieder auf unser Zuhause freute.
Ein letztes mal frühstücken, dann hieß es schon Abschied nehmen. Um 9.00 holte uns wieder der Bus ab und brachte uns (unter einer sehr netten und lustigen Transferleitung) an den Flughafen Antalya.
Um 12.00 saßen wir dann im Flugzeug (Crossair) und starteten zurück nach Deutschland, wo uns Regen und 16° C erwarteten.
Na super ... :-( !
Trotzdem war es schön, wieder daheim zu sein!
X. Fazit
=========
Der Trend geht immer mehr weg von ehemaligen Tourismus-Hits wie Mallorca und Co. .
Der „Club Grand Side“ (hat übrigens 5 Sterne) stellt im türkischen Tourismussektor wahrlich ein Highlight dar:
Die Anlage ist sowohl für junge Leute, Cliquen, Paare, als auch für Familien mit großen und kleinen Kindern (trotzdem immer schön auf sie aufpassen, gerade am Pool!), aber auch für Senioren und ältere Ehepaare.
Wer absolute Ruhe sucht, sollte allerdings die Hauptsaison meiden; auch im Winter soll es hier sehr schön sein.
Wer dennoch im Sommer gehen will, sollte sich um ein Zimmer im Zentrum der Anlage bemühen, da es am Rand der Anlage aufgrund der nahegelegenen Bars usw. oft recht laut zugeht.
Also:
Schöner Urlaub zum akzeptablen Preis (kommt natürlich auf die Reisegesellschaft an), tolle Ausstattung, kompetentes Personal, ... ich weiß gar nicht, was ich noch alles aufzählen soll!
Es war einfach toll!
Für jeden, der in die Türkei will, auf jeden Fall sehr empfehlenswert!
Endnote (Durchschnitt) : 1-2
Wer sich noch ein bisschen über die Anlage informieren, sowie ein paar Bilder sehen will, kann sich mal die recht hübsch gestaltete Homepage der Anlage anschauen:
http://www.clubgrandside.com
In diesem Sinne,
vielen Dank für die Ausdauer für diesen Lesemarathon
und im Voraus für die Bewertungen und Kommentare!
Viele Grüße,
euer
net_fish
(PS: Dieser Bericht wurde auch auf ciao.de veröffentlicht.)
Es ging in unseren wohlverdienten Urlaub in die Türkei!
Genauer gesagt nach Colakli (sprich „Tschollakle“) in der Nähe von Side.
Am recht schönen Flughafen Antalya angekommen, wurden wir, nachdem wir den Zoll passiert haben, gleich zu unserem vollklimatisierten Reisebus gelotst, der uns zu unserer 60 km entfernten Clubanlage „Club Grand Side“ bringen sollte.
Es klappte wirklich alles wie am Schnürchen, großes Lob an Neckermann!
Nach ca. einer Stunde kamen wir dort auch an und ein sehr schöner Urlaub begann ...
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Inhalt:
I. Die Lage
II. Die Anlage
III. Das Personal
IV. Das Zimmer
V. Essen und Trinken
VI. Pool und Strand
VII. Unterhaltung
VIII. Sport und Wellness
IX. Meine Meinung
X. Fazit
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I. Lage
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Der Club „Club Grand Side“ befindet sich bei Colakli, einem kleinen Ort in der Nähe von Side (13 km) und 60 km östlich von Antalya.
Alle 20 min. kommt ein kleiner Van (Dolmus) mit 17 Sitzen vorbeigefahren, mit dem man nach Side, aber auch nach Manavgat usw. fahren kann.
Kosten: 1 Euro pro Person, für Nicht-Touristen auch weniger ....
Selbstverständlich stehen auch Taxis zur Verfügung (in der Türkei: „Taksi“).
Gegenüber der Anlage befindet sich eine kleine „Einkaufsstraße“ mit diversen Shops („Chefe, mache ihnen gude Prreis!“), sowie ein paar Bars („Esse, trinke, nur 2 Euro!“), aus denen gegen Abend recht laute Musik tönt (u.a leider auch deutscher Schlager). Dies ist ansonsten auch nicht weiter schlimm, nur für junge Familien mit kleinen Kindern könnte es ein Problem sein, wenn sie eben (so wie wir) direkt gegenüber residieren.
In der Ferne sieht man das Taurusgebirge, welches einen schönen Kontrast zur ansonsten doch recht flachen Landschaft bildet.
Die Landschaft selbst wirkt leicht karg, auch wenn hier und da einige landestypische Pflanzenarten das eintönige gelbbraun des trockenen Bodens aufwerten.
Leider sieht man auch recht häufig, dass die Einheimischen ihren Müll und sonstigen Schrott einfach am Straßenrand abladen.
Des weiteren bilden diverse Bauruinen und verkommen Häuser keinen schönen Anblick.
In der direkten Nähe von Hotels und Clubanlagen kommt man sich wie in einer Oase vor; hier legt man großen Wert auf Grünanlagen und eine ansprechende Optik.
Doch das ist wohl nicht nur in der Türkei so, sondern in recht vielen (südländischen) Tourismus-Gebieten.
Zum flachabfallenden Meer sind es ca. 300 m (näheres dazu später), der feine Sandstrand dehnt sich auf eine Länge von mehreren Kilometern aus.
Die Gegend befindet sich ca. auf der gleichen Höhe wie Rhodos und als Gast darf man sich (besonders im Sommer) an einem beständig schönen und recht warmen Klima erfreuen
Bewertung:
Wegen der (öden) Umgebung nur die Note 2-3 !
II. Die Anlage
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Erst einmal ein paar Fakten vorweg:
Wenn ich richtig gezählt habe, hat die Anlage ca. 21 Wohngebäude mit insgesamt 350 Zimmer, 35 Appartements, 25 Studios und 3 Suiten.
Sie verfügt über 2 Pools, ein Hallenbad für den Winter (unterirdisch), ein Haupt- und ein Strandrestaurant, 4 Bars, 4 Kongress- und Versammlungsräume (auch unterirdisch), 4 Tennisplätze, 2 Volleyballplätze, ein Basketball- und 3 Fußballplätze, eine Disco und ein Billardraum (beides über dem Restaurant), Miniclub, Animation, Wassersport, Tischtennis, Spielplatz, Fitnessraum, Türkisches Bad, Sauna, eine kleine Boutique, Lederwarenhändler, Teppichladen, Juwelier, Minimarkt, ärztliche Betreuung, ... und vieles mehr!
Wir waren von Anfang an von der Anlage begeistert:
Durch ein schönes Steintor (von Sicherheitsleuten bewacht) gelangt man auf eine Art Palmenallee.
Gleich rechts sieht man das Schild des Clubs, verziert mit diversen Flaggen. Daneben befindet sich die Rezeption (vollklimatisiert).
Das Einchecken verlief im Großen und Ganzen ohne Probleme, auch wenn die Dame recht schnell und in leicht brüchigem Deutsch sprach.
Wir bekamen drei Clubausweise, die man außerdem (bei der Rezeption) mit Geldbeträgen aufladen konnte, um damit Dinge bezahlen zu können, die nicht im All-Inclusive enthalten sind, wie Stieleis (Langnese heißt dort Algida), importierte Getränke (Cocktails, Barcardi, Champagner, ...) sowie die Einkäufe im Minimarkt der Anlage.
Gegen Kaution erhält man außerdem Badetuchkarten, die man am Pool gegen Badetücher einlösen kann. Gegen Kaution bekommt man auch den Schlüssel für den Safe und die Fernbedienung für das TV-Gerät (RTL, Pro7, Sat1, Mtv, DW, ZDF, SuperRTL, nicht-deutschsprachige Sender).
Der Kofferservice brachte uns zu unserem Gebäude, welches leider direkt beim Eingang uns somit fast 200m vom Pool und dem Restaurant entfernt war (demnach auch 500m bis zum Meer).
Doch wer gut zu Fuß ist (so wie ich ...*g*) dürfte damit keine Sorgen haben, da alle Natursteinpflaster-Wege sehr gepflegt und schön bepflanzt sind.
Allgemein ist die gesamte Anlage wirklich sehr gepflegt, sauber und sehr ansprechend bepflanzt (es hängt immer süßer Blumenduft in der Luft – es sei denn der Luftdruck bringt die Kanalisationsluft zu Tage ...).
Oh, beinahe hätte ich etwas vergessen:
Die gesamte Anlage ist sehr behindertenfreundlich konzipiert!
Bewertung:
Gepflegt, sauber, nett anzusehen, tolle Ausstattung: Note 1 !
Der Club hat auch sehr viele Angestellte, die in allerlei Bereichen arbeiten: Service, Gastronomie, Reinigung, Grünpflege,... . Irgendwo sieht man immer jemanden herumwuseln und Blumen gießen oder den Boden schrubben.
Womit wir auch beim nächsten Thema wären:
III. Personal
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Wie schon gesagt, war das Personal immer recht fleißig bei der Arbeit, seien es die Putzfrauen, die Gärtner oder die Leute vom Service. Das Personal trägt, je nach Aufgabenbereich, eine gewisse Einheitskleidung:
Die Kellner usw. Hawaiihemden und beige Shorts, die Putzfrauen die übliche Putzfrauenkluft, die Gärtner grüne Blaumänner (also Grünmänner?)... man sah also sofort, wer zum Personal gehörte.
So gut wie alle sprachen deutsch, wenn auch nur das Nötigste.
In den Restaurants und Bars brauchte man auch nicht mehr sagen als Cola, Radler, Wasser o.ä., was die dann auch immer verstanden. Manchmal wurde man von ihnen auch gefragt ob man einen schönen Tag hatte usw.; sie waren also auch recht kommunikativ.
Die Putzfrauen (mind. 2 für jedes Wohngebäude) waren echt putzig und unheimlich lieb. Jeden Morgen wurden man mit einem sehr freundlich Lächeln und „Guten Morgen!“ oder „Hallo!“ begrüßt und auch wenn man sich tagsüber sah, wurde man nett begrüßt. Ein paar hatten Probleme mit der deutschen Sprache, also mit Fragen lieber an die Rezeption wenden.
Ihre Arbeit taten sie immer sehr sorgfältig und regelmäßig:
Entweder so um 11.00 Uhr oder um 14.00 Uhr kamen sie, um die Wohnung zu reinigen und Handtücher usw. zu wechseln.
Falls gewünscht, brachten sie auch Schmutzwäsche in die Wäscherei.
Falls man nicht gestört werden wollte (Schildchen an die Türklinke hängen), kamen sie am Nachmittag wieder und fragten, ob die Zimmer nun gereinigt werden sollten.
Sie bestachen auch durch nette kleine Gesten; so stellten sie manchmal ein frisches Sträußchen Blumen auf den Tisch oder legten eine kleine Blume aufs gemachte Bett!
Die Gärtner waren auch recht aktiv, gossen die Ziersträucher, beschnitten die Palmen, rupften an den Apfelbäume (Früchte darf man essen!), mähten den Rasen, und und und !
Direkten Kontakt hatten wir eigentlich nicht zu ihnen, also kann ich auch wenig über sie sagen.
Wie schon erwähnt, die Grünanlagen waren immer sehr gepflegt und auch schön gestaltet.
Manchmal taten sie mir auch echt leid, wenn sie den ganzen Tag in der Sonne und der Hitze teilweise auf allen Vieren kriechen mussten.
Zusätzlich hat die Anlage mehrere Sicherheitsleute, die dafür sorgen, dass keine ungebetenen Gäste die Anlage betreten. Man fühlt sich schon allein durch ihre präsenz sehr sicher!
Bewertung:
Sehr fleißig, sorgfältige Arbeit, recht freundlich, wenn auch manchmal gestresst (Kellner...) : Note 1-2
IV. Unser Zimmer
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Wir hatten ein 3-Zimmer Appartement gemietet.
Es befand sich wie schon gesagt in leicht ungünstiger Lage (am Arsch der Welt sprich Clubanlage) im dritten Stock. Somit hatten wir von den zwei Balkonen einen recht guten Ausblick auf die Umgebung, einen Teil der Anlage und das Meer.
Meine Eltern schliefen in dem einem Zimmer, mein Bruder (11) und ich im anderen. Wir hatten insgesamt zwei Badezimmer, sowie einem Wohnraum mit Kochnische, Kühlschrank, Sitzecke mit Sofa und Sat-TV (siehe oben).
Sowohl Geschirr, Gläser, als auch Besteck waren vorhanden (wenn auch nicht vollzählig – böse Vormieter!).
Außerdem hatte jedes Zimmer (außer den Badezimmern) eine eigene Klimaanlage (war auch von Nöten), die im Winter (falls nötig) auf wärmend eingestellt werden kann. Sie läuft übrigens nicht, wie im Katalog angegeben, stundenweise, sondern immer wenn man wollte, so lange halt der Strom an war.
Wie ich das meine?
Ganz einfach:
Die Wohnung wurde (wie alle Wohnräume der Anlage) energiesparend konzipiert, d.h. wir hatten einen magnetischen Schlüsselanhänger, den man neben der Tür in eine Öffnung stecken konnte, um damit den Strom anzuschalten. Wenn man also nicht im Zimmer war und den Schlüssel dabei hatte, war das Zimmer ohne Strom (ist ja auch doof wenn die Klimaanlage läuft, wenn keiner drin ist).
Die Wohnung war recht ansprechend gestaltet, mit hellen Wänden, hübschem Plattenboden und dunkle Holzmöbel.
Man fühlte sich schnell wohl.
Genügend Beleuchtung ist vorhanden, auch wenn die Anordnung der Lichtschalter etwas konfus ist, vor allem weil einige Schalter funktionslos waren (Birnen kaputt?).
Die Betten waren sehr bequem, nicht zu weich oder gar zur hart; besonders die nackenfreundlichen Kissen hatten es mir angetan.
Zu Beginn kamen mir mein Bett zwar etwas zu klein vor (190/80), was aber auch nur Gewöhnungssache war.
Als Bettdecke diente ein normales Leintuch, was auch völlig ausreichte.
Im Flurschrank befand sich der kleine Safe, in dem man das wichtigste (Aufenthaltspapiere, Geld, ...) sicher verstauen konnte.
Im Großen und Ganzen war also alles zu unserer Zufriedenheit!
Bewertung:
Gut ausgestattet, groß, nett eingerichtet, Klimaanlage: Note 1-2
V. Essen und Trinken
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Erstmal vorweg:
Wer mit seinem Gewicht kämpft, darf nicht in diese Anlage!!
Man kann einfach nicht dem großen Angebot an Salaten, Hauptspeisen und dem immensen Nachtisch-Büffet widerstehen!
Von 7.30 Uhr (wer ist da schon wach??) bis 10.00 Uhr gab es Frühstück in Restaurant, welches erhöht direkt am Pool gelegen war und von der Außenterrasse aus einen schönen Ausblick auf die Anlage bot. Bei einer Auswahl von zig Milchspeisen, Brotarten, Wurstwaren und diversen Süßspeisen sowie deftigere Sachen wie Bratkartoffeln blieb kein Mund trocken.
Lecker!! Wer es bis 10.00 Uhr noch nicht aus den Federn geschafft hatte (wie ich manchmal) konnte sich von 10.00 bis 11.00 Uhr an der Poolbar laben, auch wenn hier selbstverständlich die Auswahl nicht so reichlich war.
Zu Trinken (morgens Selbstbedienung) gab es Limonade, Kirsch- und Orangensaft, sowie Kaffee, Milch, Schokomilch und natürlich auch verschiedenen Teesorten (unbedingt Apfeltee ausprobieren!)
Von 13.00 Uhr bis 14.30 gab es dann das Mittagsbüffet.
41 (!!!) diverse Salate laden zu gesunden Schlemmen ein, danach geht es weiter zu den frisch zubereiteten Reis-, Nudel-, und/oder Kartoffelspeisen, den reichhaltigem Gemüseangebot, sowie den vielen Fleisch- (nichts vom Schwein!), Geflügel- und Fischspeisen.
Wer dann noch Hunger hat, darf sich am riesigen Desert-Büffet austoben (allerdings ohne Eis):
Unzählige Creme- und Obsttorten, sowie frische Melonen und Trauben schreien geradezu „Nimm mich!“ ... wer kann diesem Geschrei schon widerstehen...;o) ?
Eis wird man hier nicht finden (wenn, dann selten und nicht so lecker wie zu Hause); wäre in so einem Land auch riskant (Salmonellen).
Die Getränke kann man hier beim netten Servicepersonal bestellen, die es förmlich riechen können, wenn man ein leeres Glas hat.
Übrigens: Sollte man zur Mittagszeit gerade am Strand sein, muss man natürlich nicht extra zurück in die Anlage, sich umziehen und zu Mittagessen gehen!
An der Strandbar (oberhalb des Strands auf einem kleinen Hügel) kann man in seinen Badesachen hinsitzen und dort seine Mahlzeit einnehmen, wenn auch mit Einbußen in der Auswahl.
Man muss nur seinen Schlüssel vorzeigen, dann bekommt man seinen Teller.
Es ist lange bis zum Abendessen, und so gibt es nachmittags einmal leckere FastFood-Snacks und später dann Kuchen, Gebäck und frisches Obst!
Geschwächt vom vielen Essen ;o) kann man sich ab 19.30 Uhr beim Abendessen stärken. Diesen Plan haben anscheinend viele, denn hier ist immer am meisten los.
Das Abendessen ist immer der krönende Abschluss des Tages gewesen. Die Angestellten geben sich hier auch besonders Mühe, gerade in der Gestaltung:
Die bombastischen Melonen-Schnitzereien MUSS man mal gesehen haben! Wahnsinn!
Blumen, Ornamente – alles aus Obst und Gemüse!!
Abends ist auch die Auswahl am größten und man isst oftmals schnell die doppelte Portion... .
Mit den Getränken verhält es sich wie mittags.
Nach dem Abendessen kann dann an der Poolbar das Abendprogramm der Animateure verfolgen, dabei kostenpflichtige Cocktails oder normale Getränke genießen.
Unterernährte dürfen sich dann wieder ab 24.00 Uhr mit Mitternachtssnacks stärken...
Zwischendurch was trinken kann man immer und überall (an den Bars am Pool oder Strand halt) und ist gerade am Anfang sehr zu empfehlen um zu akklimatisieren (ein Tipp vom äußerst netten Flughafentransferleiter).
Übrigens:
Alle Fleisch- und Milchprodukte sowie alles Obst und Gemüse, stammen von der firmeneigenen „Rani Farm“ und werden unter biologischen Gesichtspunkten (ohne Düngemittel) und tierärztlicher Aufsicht produziert
Summa Summarum:
WOW!!!
Super Auswahl, Super Essen, Super lecker!
Zu Beginn kann man sich fast nicht sattessen (-sehen) und haut doppelt rein, mäßigt sich dann mit der Zeit aber. Dennoch aufpassen und zu Begin nicht gleich alles ausprobieren, sonst wird’s gegen Ende langweilig.
Außerdem ist das Essen recht nahrhaft – alle aus meiner Familie haben schön zugenommen ... ! ;o)
Bewertung: Bestnote 1+ !
VI. Pool und Strand
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Der Hauptpool liegt direkt zwischen der Poolbar und dem Restaurant.
Der Pool ist recht groß und lang, aber nirgends tiefer als 180cm, die niedrigste Stelle ist in etwa 80cm (keine Gewähr – geschätzt!).
Um den Pool herum stehen viele Liegestühle, die aber nicht immer ausreichen und man somit recht früh reservieren sollte. Sonnenschirme sind genügend vorhanden.
Über der Mitte des Pools stellt eine Brücke eine Abkürzung zur anderen Seite dar, unten durch kommt durch 3 Durchgänge (wegen den Pfeilern).
Hier ist auch Vorsicht geboten: in der Unterseite und den Pfeilern der Brücke sind spitze Steine und Eisenstangen usw. im Beton verarbeitet, die an einigen Stellen und Ecken – wenn auch nicht stark, aber dennoch riskant – hervorstehen.
Also Achtung, gerade bei Kindern!
Genauso gefährlich ist auch der direkte Poolbereich sowie die Brücke: Beide sind extrem rutschig, sodass man sich beim überqueren der Brücke, sofern sie nass ist, an der Seite festhalten muss. Auch am Pool kommt man (besonders mit Badeschlappen) sehr schnell ins Schlittern.
Meiner Meinung nach ist das – gerade wenn Kinder am Pool rumrennen, sehr gefährlich (Marmorboden).
Deswegen auch folgende Zwischenbewertung:
Schöner Poolbereich mit netter Bepflanzung (Palmen und Bananenbäume), zentrale Lage, doch mit einigen Risikofaktoren (besonders wenn man Kinder hat):
Note 3+ !
Vom Pool aus gelangt man durch zwei Steintore in den riesigen Clubgarten, der mit reichlich Bäumen, Palmen, Ziersträucher sowie Blumen bepflanzt ist. Wirklich sehr schön!
Der geschlungene Weg (gleicher Steinboden wie in der Anlage) durch diesen Park führt zum Strand.
Schnell spürt man den frischen Wind, der vom Meer in Richtung Inland weht. Links befindet sich die Strandbar, wo man zur Mittagszeit sein Essen erhalten kann.
Am Strand werden auf Sonnenschirme verzichtet, stattdessen werden alle Liegestühle von einer Art durchgehenden grünen Plane vor der Sonne geschützt; wer sich der direkten Sonne aussetzten will (mittags nicht zu empfehlen!), muss bloß seinen Liegestuhl aus dem Schatten ziehen. Sonnencreme nicht vergessen!
Der Strand an sich ist feinsandig, wenn auch nicht so weißlich gelb wie in der Karibik, sondern mehr dunkelbeige.
Da keine Filtermaschinen darüber fahren, liegen viele Muscheln und kleine Steine im Sand herum, die aber kaum weiter stören.
Im Liegestuhlbereich liegt leider viel Müll in Form von Kippen usw. herum, die vom Strandpersonal (die tun mir auch leid) so gut wie möglich mit einem Kescher herausgefiltert werden. Die Strandmänner sorgen auch dafür, dass jeder einen Liegeplatz bekommt, keine Trinkbecher von der Strandbar herumliegen, sowie dass am Ende des Tages alle Liegestühle wieder in Reih und Glied stehen. Sie sorgen auch dafür, dass in den sanitären Anlagen (Duschen, Toiletten) alles sauber bleibt.
Das Wasser ist morgens am klarsten, allerdings auch am ruhigsten. Wer Lust auf schöne Wellen hat, sollte nachmittags oder gegen Abend wiederkommen, dann sind die Wellen am stärksten. Leider ist dann das Wasser auch nicht mehr so sauber, da es dann die ganzen Algen usw. hereinspült.
Außerdem ist das Wasser recht salzig, also aufpassen, auch wenn man sich mit der Zeit daran gewöhnt.
Die Wassertemperatur (im August) war übrigens sehr hoch; sie lagen so um die 30° Celsius! Frieren wird hier keiner!
Bewertung:
Note 1-2 !
Zum Wassersport komme ich später noch!
VII. Unterhaltung
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10 Animateure sorgten dafür, dass es keinem langweilig wurde.
Tagsüber gab es ein Poolspiel, Frühgymnastik, Luftgewehrschießen, Wasserball, usw. .., für die Kinder hatte der Mini-Club (von 4-12) seine Pforten geöffnet.
Am Pool lief die meiste Zeit sowohl türkische, als auch internationale Popmusik.
Nach dem Abendessen gab es dann ab 21.00 Uhr vor der Freilicht-Theaterbühne die Mini-Club Disco (recht spät wie ich finde), wobei man mit der Zeit die Liedern und die „Choreographien auswendig wusste ;o) .
Danach gab es eine kurze Pause, bis um 21.30 das eigentliche Abendprogramm begann.
Das 2-Wochen-Programm wiederholte sich alle 14 tage; wer 3 Wochen Urlaub machte, musste halt das gleiche noch mal sehen.
Montags war Türkischer Abend mit einer Volkstanz-Aufführung und einer kleinen Modeschau, Dienstags gab es entweder ein sehr schön choreographiertes Musical-Medley oder eine echt bombastische Michael-Jackson-Show (ein Animateur konnte genauso tanzen wie Michael und sah ihm sogar ähnlich!).
Mittwochs gab es wieder ein Muscical (wirklich immer schön gestaltet), aber natürlich mit Playback.
Donnerstags durften die Kinder des Mini-Clubs bei der Mini-Playback-Show oder der Disney-Show ihr Können unter Beweis stellen. Freitags gab es dann wieder ein Musical und Samstags war Dance-Night (toller DJ übrigens!).
Sonntags war immer entweder Mr. oder Mrs. Club Grand Side- Wahl. Wer’s braucht ... ;o)
Des weiteren öffnete täglich ab 23.00 Uhr nach dem Abendprogramm (zum Abschluss gab es immer den Club-Tanz) die hauseigene Disco über dem restaurant ohre Pforten und man konnte sich bis 02.00 Uhr bei türkischer und internationaler Popmusik amüsieren. Auch hier großes Lob an den Dj!
Alles in allem konnte es einem nicht langweilig werden, nur diejenigen, die Ruhe suchten, wurden eventuell von den Animateuren eher genervt als unterhalten, doch das ist wohl überall so.
Deshalb: Note 1-2
VIII. Sport und Wellness
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Hier war das Angebot riesig;
Sei es morgens zur Frühgymnastik zu Wasser oder an Land, beim Wasserball, (Beach-)Volleyball, Fussball, Basketball, Tennis oder im unterirdischen super ausgestatteten Fitnessraum ...
- es gab genügend Möglichkeiten sich körperlich zu betätigen!
Wer sich danach entspannen wollte (so wie ich), konnte das auch wunderbar im sehr schönen türkischen Bad oder der Sauna tun (beides unterirdisch in der Nähe des Fitnessraums und dem Hallenbad)!
Auch sehr zu empfehlen sind die Massageangebote:
Mein Beispiel: 45 min. Vollmassage für nur 20 Euro!
Einfach traumhaft, glaubt mir!
Geplant ist zurzeit ein Thalasso-Zentrum in der Anlage, wo man sich Schlammpackungen und Meerwasserbäder zu Gemüte führen kann. Noch habe ich keine Baustelle o.ä. gesehen, ist halt noch in Planung.
Am Strand kann man natürlich auch was erleben:
Für 60 Euro kann man an einem Schirm hängend den Strand erkunden und Höhenluft schnuppern (Parasailing), für 5 Euro kann man schon einen Ritt auf dem Banana-Boot wagen.
Zudem kann man natürlich Boote, Kanus usw. ausleihen um damit herumzupaddeln. Das Standard-Strand-Angebot eben!
Bewertung:
Einfach super! Klasse Angebot, super Austattung (Fitnessraum, Türkisches Bad, ....!)
Muss man unbedingt ausprobieren!
Note: 1+ !
IX. Meine Meinung
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Ich war echt begeistert und angenehm überrascht:
So viel hatte ich nicht erwartet, das Angebot im Neckermann-Katalog war förmlich untertrieben (z.Bsp. Fitnessecke – es war eine großer Fitnessraum!).
Es war wirklich alles sehr schön!
Super Essen, reichhaltiges Sport/Wellness- Angebot, schöner Grünanlagen, tolles Wetter (hat zwar nichts mit dem Club zu tun...) ... Wir waren vollends zufrieden!
Enttäuscht waren wir leider von der Umgebung und besonders von Side: Anstatt eines kleinen türkischen Städtchens fanden wir bloß ein riesiges Basar-Einkaufszentrum in der Größe eine großen Dorfes vor! Nichts zu sehen oder zu erleben, überall nur Bars, Restaurant, Ledergeschäfte, Teppichwaren, Textil-Shops, Juweliere... das war’s !
Man konnte auch nirgends ein bisschen im Angebot stöbern, ohne dass man regelrecht in den Laden geschleppt wurde.
Natürlich fanden wir hier diverse Textil-Schnäppchen zum kleinen Preis (Handeln erlaubt!). So kaufte sich mein Bruder eine Nike-Kappe, bei der auf die Innenseite das Addidas-Logo aufgenäht war... Der niedrige Preis für die teuren Marken ist also leicht zu erklären ;o)!
Allerdings wurde man hier in Side teilweise auch echt abgezockt:
Ein Mann mit einem großen Tablett rief uns zu ihm und sgate, wir sollen uns um ihn gruppieren, für ein Foto. Mein Vater schoss eins, wir wollten wieder gehen. Vorher schenkte er (wie wir dachten) uns jeweils ein Brötchen von seinem Tablett und bedankten uns für diese nette Geste.
Denkste!
Er streckte die Hand aus und rief in gebrochenem deutsch: „Taschengeld, Taschengeld!“
Gut, ich ging hin und gab ihm 1 Euro. War ihm aber nicht genug; er verlangt mehr. Schließlich hatte er sich 3 Euro von uns ergaunert. Ich traute mich nicht, ihm das Geld zu verweigern, wer weiß was dann passiert wäre...
Noch etwas sehr wichtiges!
Gegenüber der Clubanlage bietet ein Laden Geldauszahlungen über die EC-Karte an!
Unbedingt meiden:
Anstatt der angegebenen 5% Gebühr auf den Geldbetrag sind es über 15% !!
Also aufpassen!
Lieber gleich viel Bargeld (Euros) mitnehmen!
Ein Safe ist in jedem Zimmer vorhanden.
Es wird hier viel also Schmu mit dem Vertrauen der Touristen in die Gastfreundlichkeit der Türken betrieben!
Am besten immer schön zielstrebig weitergehen, „Nein Danke“ sagen und sich nicht weiter nerven lassen!
Danach hatten wir natürlich keine große Lust auf weitere „Ausflüge“ in die Umgebung, vor allem weil sie alle auch mit viel Geld verbunden waren.
Ich kam mir also manchmal echt wie in einem goldenen Käfig vor:
Anlage sehr schön und mit vielen Unterhaltungsmöglichkeiten, draußen Bauwüsten und kaum Sehenswürdigkeiten.
Wer letzteres sucht, sollte eher ins Landesinnere gehen (Pamukkale, Kappadokien).
Das einzige, was mich etwas gestört hat, war die Informationspolitik der Anlage.
Als wir ankamen, wussten wir nicht, wo das Restaurant, der Pool oder der Wellnessbereich ist.
Wir wussten auch nicht, wie es sich mit der Kleiderordnung verhält (keine Badesachen im Hauptrestaurant – für die Heeren kurze oder lange Hose, am Strand aber kann man ruhig in den Badesachen essen).
Das alles sollte die Rezeption bei der Ankunft schon mitteilen.
Einkäufe innerhalb der Anlage sind mehr oder weniger günstig, auch wenn das Stieleis und Zeitschriften teilweise doppelt soviel wie in Deutschland kosten!
Kleidung kann man – wie außerhalb der Anlage – sehr günstig erhaschen, genauso verhält es sich mit Schmuck, Uhren, usw... .
Auch ein Friseur ist vorhanden, über die preise dort weiß ich leider nicht Bescheid.
Der Fototgraf der Anlage macht täglich am Strand und abends am Pool sehr schöne Fotos, die natürlich auch verkauft werden. So kann man schöne Familien- oder Einzelfotos machen lassen
- wann sieht man schon sehr erholt aus?
Der Preis ist allerdings recht happig: 4 Euro pro Bild !
Trotzdem war es alles in allem ein wirklich sehr schöner Urlaub; ich hoffe, dass man das auch herauslesen konnte!
Am 3. September war der Urlaub leider vorbei, auch wenn ich mich doch wieder auf unser Zuhause freute.
Ein letztes mal frühstücken, dann hieß es schon Abschied nehmen. Um 9.00 holte uns wieder der Bus ab und brachte uns (unter einer sehr netten und lustigen Transferleitung) an den Flughafen Antalya.
Um 12.00 saßen wir dann im Flugzeug (Crossair) und starteten zurück nach Deutschland, wo uns Regen und 16° C erwarteten.
Na super ... :-( !
Trotzdem war es schön, wieder daheim zu sein!
X. Fazit
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Der Trend geht immer mehr weg von ehemaligen Tourismus-Hits wie Mallorca und Co. .
Der „Club Grand Side“ (hat übrigens 5 Sterne) stellt im türkischen Tourismussektor wahrlich ein Highlight dar:
Die Anlage ist sowohl für junge Leute, Cliquen, Paare, als auch für Familien mit großen und kleinen Kindern (trotzdem immer schön auf sie aufpassen, gerade am Pool!), aber auch für Senioren und ältere Ehepaare.
Wer absolute Ruhe sucht, sollte allerdings die Hauptsaison meiden; auch im Winter soll es hier sehr schön sein.
Wer dennoch im Sommer gehen will, sollte sich um ein Zimmer im Zentrum der Anlage bemühen, da es am Rand der Anlage aufgrund der nahegelegenen Bars usw. oft recht laut zugeht.
Also:
Schöner Urlaub zum akzeptablen Preis (kommt natürlich auf die Reisegesellschaft an), tolle Ausstattung, kompetentes Personal, ... ich weiß gar nicht, was ich noch alles aufzählen soll!
Es war einfach toll!
Für jeden, der in die Türkei will, auf jeden Fall sehr empfehlenswert!
Endnote (Durchschnitt) : 1-2
Wer sich noch ein bisschen über die Anlage informieren, sowie ein paar Bilder sehen will, kann sich mal die recht hübsch gestaltete Homepage der Anlage anschauen:
http://www.clubgrandside.com
In diesem Sinne,
vielen Dank für die Ausdauer für diesen Lesemarathon
und im Voraus für die Bewertungen und Kommentare!
Viele Grüße,
euer
net_fish
(PS: Dieser Bericht wurde auch auf ciao.de veröffentlicht.)
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