Coach Carter (DVD) Testbericht

ab 7,11
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Erfahrungsbericht von bessergehtsnicht

ein Leben für den Sport?

Pro:

Samuel L Jackson in einer Paraderolle, viele Special Features und vor allem mal mit richtigem Informationsgehalt

Kontra:

Mischung aus Sport- und Motivationsfilm, vielleicht ist man entttäuscht, wenn man einen reinen Sportfilm erwartet, das ist der Film nicht

Empfehlung:

Ja

Zunächst ein paar Fakten zum Inhalt der DVD und des Films:

Titel: „Coach Carter“
Besetzung: Samuel L. Jackson, Robert Ri-chard, Rob Brown, Channing Tatum, Rick Gonzalez, Ashanti, Adrienne Bailon, Dana Davis, Denise Y. Dowse
Director: Thomas Carter
Screenwriter Mark Schwahn and John Gatins
Distributor Paramount
Länge: ca. 131 Min
Video: Dolby Surround

Inhalt: Film über Coach Carter und sein Team
Special Features:
• Coach Carter: Der Mann hinter der Geschichte
• Schneller Break an der Richmond High
• Entfernte Szenen
• Musikvideos


Einige Ereignisse im Leben oder spezielle Personen, die etwas für andere erreicht haben, verdienen es verfilmt zu werden. Die Geschichte von Basketball Coach „Carter“ ist eine dieser wunderschönen und Mut machenden Storys, bei denen es Frevel wäre sie nicht zu verfilmen.

Ich bin jemand, der an das Gute im Menschen glaubt. Jeder kann etwas aus sich heraus holen, denn jeder von uns ist mit irgendwelchen Gaben und Talenten ausgestattet. Das soziale Umfeld, in das wir geboren wurden, ist nicht zwangsläufig das, in dem wir unser Leben lang bleiben müssen.
Diese Idee versuchte vor einigen Jahren der schwarzafrikanische Coach Carter seinen Jungs an der Richmond High ebenfalls zu vermitteln. Nicht nur das Spiel, der Sport sind wichtig, sondern auch die Leistung in der Schule, die Basis für einen guten Lebensweg sind, auf dem sich so mancher Wunsch erfüllt.
Die Jungs aus dem Viertel sind in zerrütteten Verhältnissen aufgewachsen, kennen keine Regeln, halten sich an nichts, sind teilweise kriminell.
Coach Carter stellt Regeln auf, macht Verträge mit den Jungs. Nachdem einige verstanden, dass dieses keine schlechte Idee sei und er den Teamgeist stärken möchte, indem er alle für einen und einer für alle einstehen lässt.
Mithilfe dieser Regelen, harten Trainings und einer Menge anderer Details, auf die Carter peinlich genau achtet, stellt sich der Erfolg ein.

Doch wie lautet das alte Sprichwort: „Hochmut kommt vor dem Fall“.

Coach Carter ist enttäuscht. Enttäuscht über sich selbst, dass er es nicht schaffte mit seinen Methoden die Burschen zur Selbstverantwortung zu erziehen. Die Jungs haben noch nicht verstanden, worum es wirklich geht.

Aber: Vertrag ist Vertrag. Coach Carter lässt niemanden mehr Basketball spielen, zieht sich enttäuscht zurück.

Seine Mannschaft verfällt in den alten Trott, im Ghetto wird geraubt und gemordet.
Doch was passiert dann?

Das wird hier nicht verraten ;). Für das Spoilern eines Filmendes war ich ja noch nie;)!

So viel sei gesagt: Der gute Einfluss von respektablen und menschlichen Charakteren kann Wunder bewirken.

Zur Besetzung:
Samuel L. Jackson ist ein grossartiger Schauspieler. Natürlich kennen wir ihn aus „Pulp Fiction“, dem Kultfilm der noch immer zu meinen Lieblingsfilmen gehört.

Ashanti:
Ashanti kann nicht nur singen und tanzen, sondern hat eindeutig auch ein Talent zum schauspielern. Meines Wissens nach, ist die Rolle in Coach Carter ihr erster Ausflug ins Filmfach. Als Freundin einer der Basketballspieler, die schwanger wird, hat auch sie eine Entscheidung zu treffen, welches Leben sie leben möchte.


Robert Ri-chard:
Als Sohn des Trainers tritt Robert Ri-chard auf. Im Film werden die Irrungen und Wirrungen seiner Jugend heraus gestellt, das teilweise Unverständnis für die strikten Regeln seines Vaters. Sein einprägsames Gesicht ist für die Rolle passend, vielleicht kennt ihn der ein oder andere aus „House Of Wax“?

Zu den Features:
Das Schlechtere Vorweg: Die Szenen, die heraus geschnitten wurden, braucht ja eigentlich keiner. Zwar ist zu bemerken, dass der Film mit diesen Szenen eine etwas andere Wendung genommen hätte, aber das bringt niemanden weiter, wie ich persönlich finde.

Richtig toll sind dagegen die „Schneller Break an Richmond High“.
Deutlich wird der Aufwand und der Anspruch, der hinter diesem Film steckte. Die wirklich guten Kamerafahrten auf dem Basketballfeld, wollen auch die entsprechende spielerische Leistung erbracht sehen.

Wie kniffelig dieses in der Umsetzung ist, wird hier durch Interviews mit den Schauspielern und dem Coach klar.

Zu guter Letzt: Auf der DVD wird der reale Coach Carter interviewt, samt seiner durchaus lebhaften Familie, die alle ihren Tick haben, aber ansonsten sehr possierlich sind. Eine Frage drängt sich beim Schauen des Films auf: Was hat all das Training, inklusive das autogene, für die Jungs gebracht? Was ist aus ihnen geworden? Haben sie weitere Ziele erreichen können? Diese Frage findet ihre Antwort. (Auch hier: selbst angucken;)).

Fazit:
Der Film macht Mut: Jeder kann etwas schaffen, wenn man nur will. Die DVD Umsetzung ist erfreulich liebevoll gemacht, insbesondere was die Specials angeht.

10 Bewertungen, 3 Kommentare

  • honeymaus

    14.07.2006, 12:23 Uhr von honeymaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH & LG, Manuela

  • nuova

    17.01.2006, 11:17 Uhr von nuova
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh Bericht <br/>LG Angela

  • Nicoleoprz

    14.09.2005, 12:57 Uhr von Nicoleoprz
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bericht, habe von dem Film schon einiges gehört, sollte ich auch mal ansehen.GlG Nici