Coffee and Cigarettes (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2011
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Erfahrungsbericht von annaaa
Endlich mal kein "Blockbuster", sondern feinste Unterhaltung!
Pro:
- tolle Stimmung - siehe Testbericht ;)
Kontra:
- nichts für Fans von Hollywood-Bustern - nicht jede Szene berührt
Empfehlung:
Ja
Jim Jarmuschs neuer Film über seine beiden Lieblingslaster: Tabak und Kaffee. Extrem minimalistisch gehalten. Schwarz-weiß gedreht.
Im Zentrum der elf Kurzfilme stehen Menschen, die beim Plaudern gefilmt werden. Ohne technischen Schnickschnack hält die Kamera das Wesentliche fest: Beziehungen zwischen zwei Menschen, allesamt süchtig nach Kaffee und Rauch. Es geht um Konkurrenz, Neid, Sprachlosigkeit und Lüge, also um eben jene Dinge, die in einer Freundschaft oder Paarbeziehung für Reibung sorgen. Die Protagonisten treffen in minimalistisch gehaltenen kaffeeartigen Örtlichkeiten aufeinander. Der Raum ist extrem begrenzt. Die Grundausstattung: Zwei Stühle und ein Tisch, der häufig mit einem schachbrettartigen Muster versehen ist. Ein Symbol für das Verborgene, Unausgesprochene und taktische Verhalten der Figuren.
Die Atmosphäre in den Szenen ist sehr gebündelt und springt auf die Zuschauer über. Im Kino ist es sehr ruhig. Ab und an ein Lacher. Gebannt starrt jeder auf die Leinwand und verfolgt aufmerksam die Szenen. Erreicht wird dies ohne äußere Action oder Special-Effekts - ganz pur. Schon nach kurzer Zeit bekommt man den Eindruck, dass das Kino einer Räucherhöhle gleiche. Der intensive Duft des Kaffees und der Qualm der Zigaretten scheinen förmlich im Saal zu wabern.
Die teils komisch-grotesken Szenen drehte Jarmusch über einen Zeitraum von 17 Jahren mit Schauspielern, bzw. Musikern, wie Roberto Benigni, Jim Murray, Kate Blanchet, Tom Waits, Iggi Pop etc.
Die einzelnen Episoden berühren mit Sicherheit unterschiedlich tief, doch besitzt jede Szene etwas sehr Ursprüngliches und Tiefes. Dieser Film lädt geradezu ein, Charakterstudien zu betreiben.
Wer Kino möchte, das so gar nicht ins Hollywood-Action-Romantik-Genre fällt, sondern durch seine reduzierte Machart nebst feinem Humor besticht, der wird mit "Coffee and Cigarettes" glücklich werden. Die Filmmusik, eine Mischung aus Klassik, Jazz, Rock und Funk, kommt gut rüber und bereichert die Szenen auf hervorragende Weise.
Regie: Jim Jarmusch
USA 2003
Im Zentrum der elf Kurzfilme stehen Menschen, die beim Plaudern gefilmt werden. Ohne technischen Schnickschnack hält die Kamera das Wesentliche fest: Beziehungen zwischen zwei Menschen, allesamt süchtig nach Kaffee und Rauch. Es geht um Konkurrenz, Neid, Sprachlosigkeit und Lüge, also um eben jene Dinge, die in einer Freundschaft oder Paarbeziehung für Reibung sorgen. Die Protagonisten treffen in minimalistisch gehaltenen kaffeeartigen Örtlichkeiten aufeinander. Der Raum ist extrem begrenzt. Die Grundausstattung: Zwei Stühle und ein Tisch, der häufig mit einem schachbrettartigen Muster versehen ist. Ein Symbol für das Verborgene, Unausgesprochene und taktische Verhalten der Figuren.
Die Atmosphäre in den Szenen ist sehr gebündelt und springt auf die Zuschauer über. Im Kino ist es sehr ruhig. Ab und an ein Lacher. Gebannt starrt jeder auf die Leinwand und verfolgt aufmerksam die Szenen. Erreicht wird dies ohne äußere Action oder Special-Effekts - ganz pur. Schon nach kurzer Zeit bekommt man den Eindruck, dass das Kino einer Räucherhöhle gleiche. Der intensive Duft des Kaffees und der Qualm der Zigaretten scheinen förmlich im Saal zu wabern.
Die teils komisch-grotesken Szenen drehte Jarmusch über einen Zeitraum von 17 Jahren mit Schauspielern, bzw. Musikern, wie Roberto Benigni, Jim Murray, Kate Blanchet, Tom Waits, Iggi Pop etc.
Die einzelnen Episoden berühren mit Sicherheit unterschiedlich tief, doch besitzt jede Szene etwas sehr Ursprüngliches und Tiefes. Dieser Film lädt geradezu ein, Charakterstudien zu betreiben.
Wer Kino möchte, das so gar nicht ins Hollywood-Action-Romantik-Genre fällt, sondern durch seine reduzierte Machart nebst feinem Humor besticht, der wird mit "Coffee and Cigarettes" glücklich werden. Die Filmmusik, eine Mischung aus Klassik, Jazz, Rock und Funk, kommt gut rüber und bereichert die Szenen auf hervorragende Weise.
Regie: Jim Jarmusch
USA 2003
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