Collateral (DVD) Testbericht

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Collateral-dvd-thriller
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Erfahrungsbericht von JustOliver

Bedingt spannend!

Pro:

Darsteller, Storyidee

Kontra:

Vorhersehbar, unnötige Nebenhandlung

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich gestern abend im Kino war, will ich dies zum Anlass nehmen, mal wieder einen Bericht zu schreiben. Begleitet von zwei fantastischen Frauen, fiel unsere Wahl auf den neuen Film mit Tom Cruise.

ALLGEMEINE DATEN
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Kinostart: 23.09.2004
Land: USA 2004
Originaltitel: Collateral
Regie: Michael Mann
Darsteller: Tom Cruise, Jamie Foxx, Peter Berg, Mark Ruffalo, Bruce McGill, Klea Scott, Jada Pinkett Smith, Richard T. Jones, Irma P. Hall, Barry Henley
FSK: ab 16

INHALT
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Der Film beginnt recht harmlos. Max, Taxifahrer mit großen Zielen, fährt eine Staatsanwältin zu ihrem Büro. Sie kommen ins Gespräch, flirten und sie gibt ihm zum Abschied ihre Visitenkarte (Die Männer unter den Lesern werden an dieser Stelle schon feststellen, dass der Film absolut unrealistisch ist. So etwas würde eine Frau nie tun.). Noch am selben Gebäude steigt Vincent in das Taxi. Bei seinem Ziel angekommen, bietet er Max viel Geld, wenn dieser ihn die kommende Nacht fährt. Vincent will angeblich ein paar Besuche machen und dann am morgen die Stadt verlassen. Max fährt das Taxi in die nächste Seitenstraße und eigentlich ist alles gut, bis auf einmal eine Leiche auf sein Auto fällt. Eine Leiche, für deren Zustand, wie sich bald rausstellt, Vincent gesorgt hat. Dieser zwingt Max ihn zu seinem nächsten Opfer zu fahren. Es stellt sich heraus, dass Vincent für einen großen Verbrecherboss arbeitet, der darum bemüht ist, Zeugen für ein kommendes Gerichtsverfahren aus dem Weg zu räumen. Somit beginnt eine spannende und nervenaufreibende Fahrt durch die Nacht....

DARSTELLER
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Um die Leistung der Darsteller zu beurteilen kann man sich auf die beiden Hauptdarsteller konzentrieren. Max wird gespielt von Jamie Foxx. Mir war dieser Darsteller gänzlich unbekannt. Aber, er bringt die Rolle des ängstlichen, zugleich jedoch immer wieder verzweifelt rebellischen Taxifahrers verdammt gut rüber. Alles wirkt glaubhaft und überzeugend.
Tom Cruise spielt den Killer Vincent. Was soll ich sagen. Ich bin kein ausgesprochender Cruise-Fan. Aber er ist halt kein schlechter Schauspieler. Den weitgehend kalten Vincent verkörpert er sehr gut. Ist aufgrund seines Äußeren vielleicht sogar für den Bösewicht besser geeignet, als für den Guten. Auf jeden Fall füllt er die Rolle des kalten aber zugleich auch ansatzweise philosphischen Vincent gut aus. Selbst die tiefsinnigen Ansätze kommen in dem Film gut rüber.

MEIN EINDRUCK
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Das gute vorne weg. Was mir an dem Film gut gefallen hat, ist der Verzciht auf übermäßigen Einsatz von Special Effects. Sehr positiv. Und wie gesagt, die Darsteller konnten auch durchaus überzeugen. Hierbei fand ich vor allem die Entwicklung der Beziehung der beiden zueinander sehr gelungen und auch sehr interessant. Hieraus hätte man wesentlich mehr machen können. Und zum Ende wurde der Film auch ein wenig spannend. Aber, das war es aus meiner Sicht auch. Denn vieles hat mich gestört. Erstens war der Film wahnsinnig vorhersehbar. Welche Rolle sollte die Staatsanwältin spielen, wenn sie nicht selbst zur Zielperson wird? dadurch kam für mich nur bedingt Spannung auf.
Was mich weiter gestört hat, war die Nebenhandlung. Was sollten die Polizisten, was sollte das FBI? Sie entdecken die beiden, sind ihnen dicht auf den Fersen, es kommt zu einer dicken Schießerei und am Ende ist ein Polizist tot, ein FBI-Mann verletzt und die beiden verlieren die Spur zu Max und Vincent wieder. Dieser Handlungsstrang ist so überflüssig wie nur irgendwas. Er dient lediglich dazu, aufzudecken, dass Vincent auf Zeugenjagd ist, was man auch anders hätte darstellen können. Genau das ist es, was mir eben nicht gefallen hat. In einem wirklich guten Film hätte man sich auf Vincent und Max konzentriert, ne Menge Spannung aus der Beziehung der beiden zueinander erzeugen können. Statt dessen verplempert man dieses Potenzial mit einer total unwichtigen Nebenhandlung.

FAZIT
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Der Film war gute Unterhaltung. Man muss nicht viel denken, wird an der ein oder anderen Stelle gepackt ohne dass er dies jedoch über die gesamte Dauer schaffen würde. Von daher kann man ihn sich anschauen, man verpasst aber auch nicht viel, wenn man ihn nicht sieht. Demnach gibt es nur eine bedingte Empfehlung.

51 Bewertungen, 2 Kommentare

  • hjid55

    03.06.2007, 19:14 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah

  • Lianchen

    12.10.2004, 14:48 Uhr von Lianchen
    Bewertung: sehr hilfreich

    naja wenn man ihn sich nicht unbedingt anschauen sollte, werd ich wohl watren bis er auf dvd draußen ist...danke für den tip:-)