Collie kurzhaarig Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von rsdcberlin
Meine treue Begleiterin
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi-Mitglieder,
seit einiger Zeit habe ich eine 18 Monate alte Collie Hündin. Sie hört auf den Namen Cassy. Meine Erlebnisse mit ihr haben mich bewogen, einen Bericht über sie zu schreiben.
Meine Entscheidung mir einen Hund anzuschaffen
Ich habe seit jeher eine große Tierliebe. Bin selbst als Kind mit einem Hund aufgewachsen. Ich hatte über 10 Jahre Wellensittiche und einen Nymphensittich, habe mir auch ein Aquarium zugelegt. Meine größte Zuneigung gilt aber Hunden. Bis vor Kurzem wäre es für mich aber undenkbar gewesen, einen Hund zu halten. Beruflich war ich täglich mehrere Stunden unterwegs. Der Hund hätte allein sein müssen. Manchmal vielleicht 12 Stunden und mehr am Tag. Als Hundebesitzer wird man meine Einwände verstehen. Schließlich braucht jeder Hund seine Gassizeiten. Es wäre Tierquälerei, dem Hund dieses Bedürfnis nicht in ausreichender Form zukommen zu lassen. Hunde sind zudem Rudeltiere. Sie brauchen die Gemeinschaft. Einsamkeit macht ihnen sehr zu schaffen. Nachdem ich mich nun meinen selbstständigen Beruf, und das zu Hause, ausübe, sind die Grundbedingungen erfüllt, mir einen Hund zu halten. Unsere Hausanlage besitzt einen großen begrünten Hof, der zudem noch eingezäunt ist, wo das Tier nach Herzenslust unangeleint herumtollen kann. In der Nachbarschaft sind reichlich Grünanlagen zum Spazierengehen. Da wird dann so manche Hundefreundschaft geschlossen. Von dem Hund und mir. Sollte ich mal krank werden, oder in Urlaub fahren, so habe ich zuverlässige Familienmitglieder, die sich zwischenzeitlich des Hundes annehmen können. Das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt, denn leider werden ja sehr viele Tiere, gerade in der Urlaubszeit, ausgesetzt.
Hier haben sich die Hundehalter im Vorfeld keine Gedanken gemacht was sein wird, wenn sie mal verreisen sollten.
Der Kurzhaarcollie
Meine Cassy gehört zur Rasse der Kurzhaarcollies. Ihr Fell ist trotzdem etwas länger, als bei einem Schäferhund. Es sollte stets gepflegt werden. Tägliches Bürsten ist unerläßlich, weil das Unterhaar schnell verfilzt. Dabei kann man auch sehr gut kontrollieren, ob sich das Tier bei seinen Streifzügen keine Zecke eingefangen hat. Meine Hündin genießt das Bürsten in vollen Zügen. Ein bis zweimal im Monat bade ich sie auch. Obwohl sie wasserscheu ist, lässt sie die Tortur über sich ergehen. Gehen wir anschließend ins Freie, das Fell ist natürlich schon wieder trocken, wälzt sie sich erst mal ausgiebig im Gras. Für Hunde bedeutet nämlich gut riechen etwas anderes, als für uns Menschen.
Auch wenn das Tier so brav neben einem trottet so glaubt man gar nicht, wie flink und ungestüm es manchmal sein kann. Diese Verwandlung kann sich von einer Sekunde auf die andere vollziehen. Dabei entwickelt der Collie ungeahnte Kräfte. Kleinere Kinder werden ein solches Tier schwer unter Kontrolle bringen können. Auch wenn man mit Erziehung so einiges erreicht, ein Collie ist kein Schoßhund. Er wird auch Schottischer Schäferhund genannt. Dort benutzt man ihn, um die Schafe im Zaun zu halten. Er ist sehr ausdauernd, gelehrig und gewissenhaft.
Die Erziehung
Am schnellsten lernt der Collie, wenn man ihn für etwas positiv geleistetes belohnt.
Dabei muss die Belohnung nicht immer ein Leckerli sein. Streicheleinheiten und liebes Zureden haben eine größere Wirkung. Schlagen sollte man ihn nie, höchstens die Hand erheben und etwas lauter seinen Unwillen Kundtun. Der Hund mag nämlich keine lauten Geräusche. Kommt er anschließend in Kriechhaltung auf sie zu dann wissen sie, dass der Hund verstanden hat. Ein anschließendes Kraulen besänftigt ihn dann auch noch. Der Collie ist sehr schnell beleidigt und tut das mit Jaulen zum Ausdruck bringen. Dann sollte man ihm wenigstens ein paar Minuten Aufmerksamkeit schenken und somit von seinem Kummer ablenken. (Hat mich Herrchen doch nicht den netten Rüden von Nebenan beschnuppern lassen)
Bisherige Erfahrungen
Meine Cassy ist sehr schnupperfreudig. Ewig hängt die Nase über dem Boden. Ist die Fährte eines Artgenossen aufgenommen, dann verfolgt sie diese unbeirrt. Nur ein wirsches \"Cassy\" bringt sie wieder zu mir zurück. Sie ist 100% stubenrein. Wenn sie muss, dann läßt sie es mich wissen. Nutzen Nasestupsereien nicht aus, um mich morgens aus meinem Schlaf zu holen, dann wird mal ebend etwas gejault. (Schönes langes Ausschlafen während des Urlaubs ade)
Am Liebsten macht sie mit Herrchen Wettrennen, oder spielt mit ihrem Quietschball. Da kann sie nie genug von bekommen. Hänge ich aber mal wieder stundenlang vor dem Computer, dann liegt sie ganz brav zu meinen Füßen und schläft. Übertreibe ich das Berichteschreiben, dann steht sie auf und haut auch mal in die Tasten. Nach dem Motto- Jetzt aber genug, ich bin auch noch da-
So lange sie bei mir ist, hat sie erst einmal gebellt. Nachbars Katze war Schuld. Hat die sich doch einen Meter neben meine Cassy gesetzt. Der dumme Zaun verhinderte das Beschnuppern, und so wurde der ebend angebellt. Der Zaun blieb leider stehen, nur die Katze verduftete.
Mit dem Futter ist sie sehr wählerisch. Hart- oder Trockenfutter- nein Danke. Am Liebsten alles nur hineinschlingen. Da hilft nur eisern bleiben, und warten bis sie Kohldampf hat, dann knabbert sie auch mal einen Kauknochen. Als Belohnung gibt es dann ein Stück Pansen. Am leibsten mag sie natürlich Sachen, die Herrchen auch isst. Habe ich da keine Bedenken, dann reiche ich ihr auch mal etwas rüber. Betteln danach tut sie nicht. Sie liegt brav auf dem Boden. Ihren großen Kulleraugen kann ich aber meist nicht standhalten. 10 - 12 mal am Tag gibts Frischwasser. Abgestandenes Wasser schmeckt ja auch nicht.
Sie ist sehr kinderlieb. Mit Nichte und Neffen tollt sie oft herum. Trotzdem passe ich bei fremden Kindern höllisch auf. Ein schnelles Wegziehen der Händchen könnte sie vielleicht animieren mal zuzuschnappen. Deshalb sollte man einen Hund niemals unbeaufsichtigt mit Kindern lassen.
Wir haben zusammen schon sehr schöne Stunden verlebt. Meiner Cassy tat es gut, meiner Gesundheit aber auch. Bin ich doch sehr oft an der frischen Luft, halte meine geplagten Augen vom Computer fern und habe viele neue Freunde kennengelernt.
Komme ich mal nach 30 Minuten Abwesenheit zurück werde ich begrüßt, als wenn ich 2 Jahre weg war. Da könnte meine Frau noch was von lernen.
Fazit
Der Kurzhaarcollie ist ein sehr zugängliches liebes und treues Tier. Man muss sich viel mit ihm beschäftigen. Er braucht reichlich Auslauf, ist nicht so bellfreudig wie andere Hunde, sehr gelehrig und aufmerksam, manchmal auch etwas ungestüm. Im Internet findet ihr sehr nützliche Hinweise zum Collie und auch Ratschläge für alle Hunde bei Krankheits- und Vergiftungserscheinungen usw. unter www.collie.de
Euer rsdcberlin
seit einiger Zeit habe ich eine 18 Monate alte Collie Hündin. Sie hört auf den Namen Cassy. Meine Erlebnisse mit ihr haben mich bewogen, einen Bericht über sie zu schreiben.
Meine Entscheidung mir einen Hund anzuschaffen
Ich habe seit jeher eine große Tierliebe. Bin selbst als Kind mit einem Hund aufgewachsen. Ich hatte über 10 Jahre Wellensittiche und einen Nymphensittich, habe mir auch ein Aquarium zugelegt. Meine größte Zuneigung gilt aber Hunden. Bis vor Kurzem wäre es für mich aber undenkbar gewesen, einen Hund zu halten. Beruflich war ich täglich mehrere Stunden unterwegs. Der Hund hätte allein sein müssen. Manchmal vielleicht 12 Stunden und mehr am Tag. Als Hundebesitzer wird man meine Einwände verstehen. Schließlich braucht jeder Hund seine Gassizeiten. Es wäre Tierquälerei, dem Hund dieses Bedürfnis nicht in ausreichender Form zukommen zu lassen. Hunde sind zudem Rudeltiere. Sie brauchen die Gemeinschaft. Einsamkeit macht ihnen sehr zu schaffen. Nachdem ich mich nun meinen selbstständigen Beruf, und das zu Hause, ausübe, sind die Grundbedingungen erfüllt, mir einen Hund zu halten. Unsere Hausanlage besitzt einen großen begrünten Hof, der zudem noch eingezäunt ist, wo das Tier nach Herzenslust unangeleint herumtollen kann. In der Nachbarschaft sind reichlich Grünanlagen zum Spazierengehen. Da wird dann so manche Hundefreundschaft geschlossen. Von dem Hund und mir. Sollte ich mal krank werden, oder in Urlaub fahren, so habe ich zuverlässige Familienmitglieder, die sich zwischenzeitlich des Hundes annehmen können. Das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt, denn leider werden ja sehr viele Tiere, gerade in der Urlaubszeit, ausgesetzt.
Hier haben sich die Hundehalter im Vorfeld keine Gedanken gemacht was sein wird, wenn sie mal verreisen sollten.
Der Kurzhaarcollie
Meine Cassy gehört zur Rasse der Kurzhaarcollies. Ihr Fell ist trotzdem etwas länger, als bei einem Schäferhund. Es sollte stets gepflegt werden. Tägliches Bürsten ist unerläßlich, weil das Unterhaar schnell verfilzt. Dabei kann man auch sehr gut kontrollieren, ob sich das Tier bei seinen Streifzügen keine Zecke eingefangen hat. Meine Hündin genießt das Bürsten in vollen Zügen. Ein bis zweimal im Monat bade ich sie auch. Obwohl sie wasserscheu ist, lässt sie die Tortur über sich ergehen. Gehen wir anschließend ins Freie, das Fell ist natürlich schon wieder trocken, wälzt sie sich erst mal ausgiebig im Gras. Für Hunde bedeutet nämlich gut riechen etwas anderes, als für uns Menschen.
Auch wenn das Tier so brav neben einem trottet so glaubt man gar nicht, wie flink und ungestüm es manchmal sein kann. Diese Verwandlung kann sich von einer Sekunde auf die andere vollziehen. Dabei entwickelt der Collie ungeahnte Kräfte. Kleinere Kinder werden ein solches Tier schwer unter Kontrolle bringen können. Auch wenn man mit Erziehung so einiges erreicht, ein Collie ist kein Schoßhund. Er wird auch Schottischer Schäferhund genannt. Dort benutzt man ihn, um die Schafe im Zaun zu halten. Er ist sehr ausdauernd, gelehrig und gewissenhaft.
Die Erziehung
Am schnellsten lernt der Collie, wenn man ihn für etwas positiv geleistetes belohnt.
Dabei muss die Belohnung nicht immer ein Leckerli sein. Streicheleinheiten und liebes Zureden haben eine größere Wirkung. Schlagen sollte man ihn nie, höchstens die Hand erheben und etwas lauter seinen Unwillen Kundtun. Der Hund mag nämlich keine lauten Geräusche. Kommt er anschließend in Kriechhaltung auf sie zu dann wissen sie, dass der Hund verstanden hat. Ein anschließendes Kraulen besänftigt ihn dann auch noch. Der Collie ist sehr schnell beleidigt und tut das mit Jaulen zum Ausdruck bringen. Dann sollte man ihm wenigstens ein paar Minuten Aufmerksamkeit schenken und somit von seinem Kummer ablenken. (Hat mich Herrchen doch nicht den netten Rüden von Nebenan beschnuppern lassen)
Bisherige Erfahrungen
Meine Cassy ist sehr schnupperfreudig. Ewig hängt die Nase über dem Boden. Ist die Fährte eines Artgenossen aufgenommen, dann verfolgt sie diese unbeirrt. Nur ein wirsches \"Cassy\" bringt sie wieder zu mir zurück. Sie ist 100% stubenrein. Wenn sie muss, dann läßt sie es mich wissen. Nutzen Nasestupsereien nicht aus, um mich morgens aus meinem Schlaf zu holen, dann wird mal ebend etwas gejault. (Schönes langes Ausschlafen während des Urlaubs ade)
Am Liebsten macht sie mit Herrchen Wettrennen, oder spielt mit ihrem Quietschball. Da kann sie nie genug von bekommen. Hänge ich aber mal wieder stundenlang vor dem Computer, dann liegt sie ganz brav zu meinen Füßen und schläft. Übertreibe ich das Berichteschreiben, dann steht sie auf und haut auch mal in die Tasten. Nach dem Motto- Jetzt aber genug, ich bin auch noch da-
So lange sie bei mir ist, hat sie erst einmal gebellt. Nachbars Katze war Schuld. Hat die sich doch einen Meter neben meine Cassy gesetzt. Der dumme Zaun verhinderte das Beschnuppern, und so wurde der ebend angebellt. Der Zaun blieb leider stehen, nur die Katze verduftete.
Mit dem Futter ist sie sehr wählerisch. Hart- oder Trockenfutter- nein Danke. Am Liebsten alles nur hineinschlingen. Da hilft nur eisern bleiben, und warten bis sie Kohldampf hat, dann knabbert sie auch mal einen Kauknochen. Als Belohnung gibt es dann ein Stück Pansen. Am leibsten mag sie natürlich Sachen, die Herrchen auch isst. Habe ich da keine Bedenken, dann reiche ich ihr auch mal etwas rüber. Betteln danach tut sie nicht. Sie liegt brav auf dem Boden. Ihren großen Kulleraugen kann ich aber meist nicht standhalten. 10 - 12 mal am Tag gibts Frischwasser. Abgestandenes Wasser schmeckt ja auch nicht.
Sie ist sehr kinderlieb. Mit Nichte und Neffen tollt sie oft herum. Trotzdem passe ich bei fremden Kindern höllisch auf. Ein schnelles Wegziehen der Händchen könnte sie vielleicht animieren mal zuzuschnappen. Deshalb sollte man einen Hund niemals unbeaufsichtigt mit Kindern lassen.
Wir haben zusammen schon sehr schöne Stunden verlebt. Meiner Cassy tat es gut, meiner Gesundheit aber auch. Bin ich doch sehr oft an der frischen Luft, halte meine geplagten Augen vom Computer fern und habe viele neue Freunde kennengelernt.
Komme ich mal nach 30 Minuten Abwesenheit zurück werde ich begrüßt, als wenn ich 2 Jahre weg war. Da könnte meine Frau noch was von lernen.
Fazit
Der Kurzhaarcollie ist ein sehr zugängliches liebes und treues Tier. Man muss sich viel mit ihm beschäftigen. Er braucht reichlich Auslauf, ist nicht so bellfreudig wie andere Hunde, sehr gelehrig und aufmerksam, manchmal auch etwas ungestüm. Im Internet findet ihr sehr nützliche Hinweise zum Collie und auch Ratschläge für alle Hunde bei Krankheits- und Vergiftungserscheinungen usw. unter www.collie.de
Euer rsdcberlin
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