Compeed Blasenpflaster Medium Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Qualität & Verarbeitung:
- Wirkung:
- Tragekomfort:
- Preis-Leistungs-Verhältnis:
Erfahrungsbericht von Avicularia
optimale Rettung für wehe Füße
Pro:
sofort keine Schmerzen mehr, haftet sehr gut
Kontra:
Preis
Empfehlung:
Ja
Die Vorgeschichte:
Aus irgendeinem Impuls heraus waren mein Freund und ich über Silvester in Göteborg/Schweden.
Dank einer bekannten Billigfluggesellschaft wars erschwinglich, aber als Student muss man sparen, und so dachten wir, sparen wir uns doch einfach zwei Übernachtungen von vier und machen die Nächte durch.
Aber wie man ahnt war das weniger sinnvoll als geplant. Unser Gepäck in Bahnhofsschliessfächern verstaut machten wir uns auf den Weg zur angestrebten Rockbar. Mein Erinnerungsvermögen brachte uns gleich da hin - aber der Laden war zu. Die nächsten drei ebenso. Wie kann man auch ahnen dass in Göteborg fast alles Sonntag abends geschlossen ist?
Wir irrten also kreuz und quer durch Göteborg und meine Füße taten weh und weher bis ich nach etwa 6 Stunden des Umherirrens und zwei drei Getränken irgendwo aufgab. \"Lass mich hier sitzen und sterben. Du kommst alleine besser voran.\" ...oder so ähnlich zumindest.
Die Entdeckung:
Mit dem Wunsch nach einem Bett quälten wir uns des Morgends ins erste erreichbare Einkaufszentrum und ich hatte mich bereits mit einem total misslungenen Ausflug abgefunden als ich jene türkisgrünen Päckchen in der Apotheke an einem Haken baumeln sah.
COMPEED hieß das ganze und alles was ich in meiner Erschöpfung lesen konnte war das Wort \"Blåsor\" was ich mit BLASEN assoziierte. Also war das Zeug gekauft.
Auf der nächsten Parkbank dann verarztete ich meine Füße und war vollkommen \"von den Socken\" als bereits der erste Schritt MIT Pflastern fast vollkommen und der zweite vollkommen schmerzlos war. Und das obwohl ich zwei riesige offene Blasen an den Fersen hatte die jeweils etwa einen Durchmesser von 7 cm hatten. Da die Pflaster lange am Fuß halten und das auch in Stiefeln, hatte ich keine Probleme mehr. Nach 24 Jahren des Schmerzes hat endlich jemand sowas erfunden und das hatte mir den kompletten Urlaub gerettet.
Aber hierzu die Fakten:
Verpackung:
türkisgrünes kleines Kästchen, mit 5 Fersenpflastern Inhalt.
Pflaster:
Ovales, weiß/durchsichtiges knetfähiges etwas dickliches \"Ding\" das mich von der Konsistenz her sehr entfernt an die Haut vom \"Baby-Bel\" erinnert hat.
Ein jedes Pflaster hat auf der Oberseite eine Schutzfolie und auf der klebenden Rückseite ein geteiltes Schutzpapier, das das aufkleben erleichtert.
Preis:
in Schweden etwa 56 SEK, was ungefähr 5,50 Euro entspricht. Genausoviel kostet die Packung in deutschen Apotheken - wo das Produkt etwas später eingeführt wurde als in Schweden - in der Regel auch.
Variationen:
die Pflaster gibt es für den gleichen Preis auch für Hühneraugen, für kleinere Blasen, als komplettes Fersenpflaster usw. - da bin ich aber über die Mengen in den Packungen nicht informiert.
Anwendung:
Man entfernt die Schutzfolie auf der Oberfläche und dann das erste Papierchen auf der Rückseite. Die Haut (Ferse) sollte trocken und vor allem fettfrei sein. Dann klebt man das Pflaster auf - egal ob die Blase nun offen ist oder nicht, einfach draufkleben - entfernt das Schutzpapier komplett und streicht den Rand schön glatt.
Am empfehlenswertesten ist meiner Ansicht nach, danach eine feste Socke über den Fuß samt Pflaster zu ziehen.
Wirkungsweise:
Das Pflaster besteht aus - bei Erwärmung - knetfähigem Material und passt sich perfekt an die Fußform an. Durch die Struktur des \"Gels\" (der \"Knete\") wird wahrscheinlich nicht besonders viel Luft hindurch gelassen, dadurch kann auch die Feuchtigkeit von innen nicht heraus - man schwitzt ja auch etwas. Dadurch weicht die Haut auf. Das Pflaster selbst wird mit irgendwelchen Substanzen versetzt sein, die bewirken, dass die Wunde sicher und schnell abheilt.
Ausserdem bildet das Pflaster durch das Gelmaterial ein Polster, auf dem man problemlos laufen kann und das die Reibung am Schuh nimmt.
Vorsicht:
Ich habe bei meinem ersten Pflaster versucht es zu entfernen weil ich duschen wollte um danach ein neues auf meinen frisch gewaschenen Fuß aufzubringen. Das war ein Fehler, denn das Pflaster hatte sich mit der losen Haut verbunden. Beim Abreissen des Pflasters habe ich also auch die Haut abgerissen und das war unglaublich schmerzhaft. Nur wenn das Pflaster einmal lose ist muss es eben ganz ab. Daher rate ich dringend davon ab ein solches Pflaster zu lösen bevor es sich von selbst löst!!!!!!!
Was ich zu diesem Zeitpunkt natürlich auch noch nicht wußte ist, dass Compeed Blasenpflaster auch beim Duschen problemlos haften bleiben.
Man bekommt bislang Compeed Blasepflaster (von Johnson & Johnson) ausschliesslich in Apotheken. Ich habe nach meiner Rückkehr aus Schweden an die Firma direkt geschrieben, wo man mich auch darüber informierte, dass man die Pflaster bald in Deutschland bekommen wird. Wenn eine Apotheke sie nicht führe - so sagte man mir - könne man sie dort wie normale Medikamente einfach bestellen.
Ich für meinen Teil werde wahrscheinlich keinen Schritt mehr ohne meine Pflaster im Gepäck tun. Kein Festival, kein Urlaub, kein Stadtbummel... (->ich habe einen Bericht über Yves Rocher Fußcreme geschrieben, wer den gelesen hat weiß was ich für \"tolle\" Füße habe ... daher sind diese Pflaster für mich wirklich die perfekte Hilfe).
Wer 5,50 Euro für eine Packung für teuer hält sollte sich überlegen, welchen Nutzen diese Pflaster haben. Für mich selbst ist das auch nicht wenig Geld, aber die Wirkungsweise der Pflaster zählt für mich deutlich mehr. Für mich persönlich wäre es sprichwörtlich \"am falschen Ende gespart\".
(Aviculariayopi; Avicularia666dooyoo; Aviculariaciao)
Aus irgendeinem Impuls heraus waren mein Freund und ich über Silvester in Göteborg/Schweden.
Dank einer bekannten Billigfluggesellschaft wars erschwinglich, aber als Student muss man sparen, und so dachten wir, sparen wir uns doch einfach zwei Übernachtungen von vier und machen die Nächte durch.
Aber wie man ahnt war das weniger sinnvoll als geplant. Unser Gepäck in Bahnhofsschliessfächern verstaut machten wir uns auf den Weg zur angestrebten Rockbar. Mein Erinnerungsvermögen brachte uns gleich da hin - aber der Laden war zu. Die nächsten drei ebenso. Wie kann man auch ahnen dass in Göteborg fast alles Sonntag abends geschlossen ist?
Wir irrten also kreuz und quer durch Göteborg und meine Füße taten weh und weher bis ich nach etwa 6 Stunden des Umherirrens und zwei drei Getränken irgendwo aufgab. \"Lass mich hier sitzen und sterben. Du kommst alleine besser voran.\" ...oder so ähnlich zumindest.
Die Entdeckung:
Mit dem Wunsch nach einem Bett quälten wir uns des Morgends ins erste erreichbare Einkaufszentrum und ich hatte mich bereits mit einem total misslungenen Ausflug abgefunden als ich jene türkisgrünen Päckchen in der Apotheke an einem Haken baumeln sah.
COMPEED hieß das ganze und alles was ich in meiner Erschöpfung lesen konnte war das Wort \"Blåsor\" was ich mit BLASEN assoziierte. Also war das Zeug gekauft.
Auf der nächsten Parkbank dann verarztete ich meine Füße und war vollkommen \"von den Socken\" als bereits der erste Schritt MIT Pflastern fast vollkommen und der zweite vollkommen schmerzlos war. Und das obwohl ich zwei riesige offene Blasen an den Fersen hatte die jeweils etwa einen Durchmesser von 7 cm hatten. Da die Pflaster lange am Fuß halten und das auch in Stiefeln, hatte ich keine Probleme mehr. Nach 24 Jahren des Schmerzes hat endlich jemand sowas erfunden und das hatte mir den kompletten Urlaub gerettet.
Aber hierzu die Fakten:
Verpackung:
türkisgrünes kleines Kästchen, mit 5 Fersenpflastern Inhalt.
Pflaster:
Ovales, weiß/durchsichtiges knetfähiges etwas dickliches \"Ding\" das mich von der Konsistenz her sehr entfernt an die Haut vom \"Baby-Bel\" erinnert hat.
Ein jedes Pflaster hat auf der Oberseite eine Schutzfolie und auf der klebenden Rückseite ein geteiltes Schutzpapier, das das aufkleben erleichtert.
Preis:
in Schweden etwa 56 SEK, was ungefähr 5,50 Euro entspricht. Genausoviel kostet die Packung in deutschen Apotheken - wo das Produkt etwas später eingeführt wurde als in Schweden - in der Regel auch.
Variationen:
die Pflaster gibt es für den gleichen Preis auch für Hühneraugen, für kleinere Blasen, als komplettes Fersenpflaster usw. - da bin ich aber über die Mengen in den Packungen nicht informiert.
Anwendung:
Man entfernt die Schutzfolie auf der Oberfläche und dann das erste Papierchen auf der Rückseite. Die Haut (Ferse) sollte trocken und vor allem fettfrei sein. Dann klebt man das Pflaster auf - egal ob die Blase nun offen ist oder nicht, einfach draufkleben - entfernt das Schutzpapier komplett und streicht den Rand schön glatt.
Am empfehlenswertesten ist meiner Ansicht nach, danach eine feste Socke über den Fuß samt Pflaster zu ziehen.
Wirkungsweise:
Das Pflaster besteht aus - bei Erwärmung - knetfähigem Material und passt sich perfekt an die Fußform an. Durch die Struktur des \"Gels\" (der \"Knete\") wird wahrscheinlich nicht besonders viel Luft hindurch gelassen, dadurch kann auch die Feuchtigkeit von innen nicht heraus - man schwitzt ja auch etwas. Dadurch weicht die Haut auf. Das Pflaster selbst wird mit irgendwelchen Substanzen versetzt sein, die bewirken, dass die Wunde sicher und schnell abheilt.
Ausserdem bildet das Pflaster durch das Gelmaterial ein Polster, auf dem man problemlos laufen kann und das die Reibung am Schuh nimmt.
Vorsicht:
Ich habe bei meinem ersten Pflaster versucht es zu entfernen weil ich duschen wollte um danach ein neues auf meinen frisch gewaschenen Fuß aufzubringen. Das war ein Fehler, denn das Pflaster hatte sich mit der losen Haut verbunden. Beim Abreissen des Pflasters habe ich also auch die Haut abgerissen und das war unglaublich schmerzhaft. Nur wenn das Pflaster einmal lose ist muss es eben ganz ab. Daher rate ich dringend davon ab ein solches Pflaster zu lösen bevor es sich von selbst löst!!!!!!!
Was ich zu diesem Zeitpunkt natürlich auch noch nicht wußte ist, dass Compeed Blasenpflaster auch beim Duschen problemlos haften bleiben.
Man bekommt bislang Compeed Blasepflaster (von Johnson & Johnson) ausschliesslich in Apotheken. Ich habe nach meiner Rückkehr aus Schweden an die Firma direkt geschrieben, wo man mich auch darüber informierte, dass man die Pflaster bald in Deutschland bekommen wird. Wenn eine Apotheke sie nicht führe - so sagte man mir - könne man sie dort wie normale Medikamente einfach bestellen.
Ich für meinen Teil werde wahrscheinlich keinen Schritt mehr ohne meine Pflaster im Gepäck tun. Kein Festival, kein Urlaub, kein Stadtbummel... (->ich habe einen Bericht über Yves Rocher Fußcreme geschrieben, wer den gelesen hat weiß was ich für \"tolle\" Füße habe ... daher sind diese Pflaster für mich wirklich die perfekte Hilfe).
Wer 5,50 Euro für eine Packung für teuer hält sollte sich überlegen, welchen Nutzen diese Pflaster haben. Für mich selbst ist das auch nicht wenig Geld, aber die Wirkungsweise der Pflaster zählt für mich deutlich mehr. Für mich persönlich wäre es sprichwörtlich \"am falschen Ende gespart\".
(Aviculariayopi; Avicularia666dooyoo; Aviculariaciao)
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