Cossacks: Back To War (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 15,70
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Erfahrungsbericht von kami9

Attacke!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ja ich gebe es ja zu, ich gehöre zu der Gemeinde der PC-Spieler. Wenn ich nur ganz selten dazu komme, doch hin und wieder ein Spielchen, da kann man so schön die Seele baumeln lassen.

Ich möchte euch nun über meine neueste Errungenschaft berichten. Cossacks back to war. Für ganze 29 Euro kann man dieses Spiel nun erwerben. Nun werden sicherlich einige sagen, das ist doch nur ein Add-on, also ein Spiel für das man die Originalversion noch braucht. Dem ist hier aber nicht so, dieses Add-on ist spielbar auch ohne eine Vorgängerversion zu besitzen.

~~~~~ Worum geht es denn hier ~~~~~

Cossacks ist ein Strategiespiel. Wie bei den Strategiespielen, ist es auch hier wichtig eine Übermacht zu gewinnen und somit das Spiel als Sieger zu beenden.
Das ganze spielt sich im 17. Und 18. Jahrhundert in Europa und in den Ländern am Mittelmeer ab. Das bedeutet auch, das hier mit Pikenieren,, Musketieren, Kürassieren, usw. gespielt wird. Also mit Fußvolk und Reitern. Hinzu kommen auch noch Kanonen und Türme. Da es sich auch noch auf dem Wasser abspielt, findet man logischerweise auch Schiffe in den unterschiedlichsten Ausführungen. Vom Fischerboot bis zum Schlachtschiff ist alles vorhanden.
Um sich das ganze jedoch leisten zu können, braucht man Energien und Geld, hat man davon genug, ist fast alles möglich.

~~~~ Welche Spielformen gibt es ~~~~~~

a, Einzelmissionen

In diesem Modus gibt es folgende Auswahl:
Die Einzelmissionen, in denen man eine Aufgabe gestellt bekommt, die man dann erfüllen muss. Zum Beispiel: Sie sind auf der Seite der Dänen, gegen Sie sind die Türken, Preußen und Österreicher, um zu gewinnen müssen Sie alle Rathäuser der Länder vernichten. In diesem Modus kann man die Spielstärke einstellen, wie auch bei den anderen Modi. Leider ist es so, das manche Missionen total langweilig sind, weil der Gegner einfach kaum Reaktionen zeigt. Man muss im Endeffekt nur genügend Soldaten und Reiter haben. Während man wiederum bei anderen auch in der zweitleichtesten Einstellung überhaupt keine Chance hat. Da hier die Gegner so massiv, zum Teil von drei Seiten angreifen das man überhaupt nicht zum aufbauen einer Armee kommt. Das ist für mich ein ganz klarer Negativpunkt.

B, Kampagnen:

Eine Kampagne besteht aus lauter Einzelmissionen, die hintereinander gespielt werden. Die Missionen in einer Kampagne werden immer schwieriger, je weiter man in der Kampagne kommt.
Leider gibt es in Back to war nur eine einzelnen Kampagne, und das ist die Einleitung zum Spiel. Hier lernt man die verschiedenen Truppenteile kennen und wie man zu Energie und Geld kommt. Schade eigentlich denn auf der Verpackung steht das alle Teile von den Vorgängerversionen enthalten sei. Und die Kampagnen waren eigentlich für mich ind er Vorgängerversion, die ich manchmal bei einem Bekannten gespielt habe das Salz in der Suppe

C, Zufallskarte:

In der Zufallskarte bestimmt der Spieler selbst welches Spiel er spielen möchte:
Z.B. wie groß die Karte sein soll, ob mit einer Armee gestartet wird oder nur mit ein paar Bauern. Wie viele Gegner er hat, die Spielstärke des Gegners und ob er Bündnisse mit anderen Computergegnern eingehen möchte.
Letztendlich läuft es jedoch immer nach dem gleichen Schema ab. Man muss frühzeitig Truppen in andere Dörfer schicken, dann hat man so gut wie gewonnen. Und wenn nicht, dann gibt es eine Massenschlacht. Doch wenn man genügend Verteidigungstürme hat Versucht der Gegner diese immer mittels seiner Artillerie zu zerstören. Bevor er angreift. Also relativ einfallslos. Ich kenne andere Spiel die bei denen der Gegner so etwas bemerkt und dann seine Strategie ändert. Für mich also ein weiter Minuspunkt.

D: Mods

In diesem Sektor, wurde von den Programmieren etwas in das spiel eingebaut, was eigentlich von anderen Programmieren entworfen wurde. Hauptsächlich sind die Einheitsstärken verändert worden, so das es zu einem besseren faireren Spiel kommt. Da ich die Mods jedoch noch nicht gespielt habe, kann ich noch nicht mehr dazu sagen.
Ein dementsprechende Update wird folgen.
E, Multiplayermodus.

Auch über diesen Modus kann ich noch nicht viel sagen, da ich bist jetzt nur immer im Singleplayermodus gespielt habe.
Ein Update wird aber folgen sobald ich mir eine Meinung darüber gemacht habe.


~~~~ Welche Arten von Energie gibt es und wie komme ich daran ~~~~~~~~

Einer der wichtigsten Punkte ist der Nachschub. Denn ohne Brot wird nicht gekämpft. Wie im richtigen Leben auch.

A, Nahrung:

Um an Nahrung zu kommen gibt es Möglichkeiten. Man baut eine Mühle und lässt Bauern das Korn ernten. Zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich dann wenn die meisten Gebäudevarianten gebaut sind, kann man eine Werft bauen. In der Werft werden Fischerboote produziert und die liefern ebenfalls Nahrung ab. Ein Fischerboot ist dabei wesentlich effizienter als ein Bauer.

B, Gold, Kohle, Eisen

Auf dem Land sind verschieden Bodenschätze auf denen man eine Mine bauen kann. Ein positiver Unterschied zu der ersten Version besteht darin, das die Bauern, wenn sie eine Mine gebaut haben auch selbständig in diese reingehen und das entsprechende Erz abbauen.

C, Holz, Stein

Wenn man einen Bauern ausgewählt hat und dann auf einen Baum oder auf Steine mit der rechten Maustaste klickt, wird dieser sofort anfangen Holz zu fällen oder Stein abzubauen.

D, Umtausch

Es kann natürlich sein, das man von einer Sorte viel zu viel gefördert hat aber von einer anderen Sorte mehr benötigt. Dann kommt der Warenmarkt ins Spiel, denn hier kann problemlos umtauschen. Dies geschieht jedoch nicht im Faktor eins zu eins. Sondern zu einem Umtauschkurs. Dieser verändert sich jedoch immer. Beim zweiten umtausch der gleichen Ware bekommt man schon deutlich weniger dafür.

~~~~~~ Kann man die Truppen stärker machen oder den Abbau von Energie beschleunigen ~~~~~~

Ja natürlich geht das, hierbei wird sogar über Sieg oder Niederlage entschieden. Nur einmal die falsche Entwicklung gewählt, schon hat man keine Chance mehr zu gewinnen.
Es können alle Soldaten und berittenen Truppen entwickelt werden. Je mehr man entwickelt desto teuerer wird es. Während z.b. die erste Entwicklungsstufe noch für 50 Gold und ein 100 Eisen durch zu führen ist, braucht man für die letzte Stufe schon deutlich mehr. Z.B. 20.000 Gold.
Das gleich gilt auch für die Weiterentwicklung der Wehrtürme, Schiffe und Minen.

Es gibt auch noch eine Akademie in der man verschiedene Evolutionen entwickeln kann. Z.B. verbessertes Schiesspulver, bessere Weizenkulturen, verbesserte Haltbarkeit der Gebäude usw.

~~~~~~ Grafik ~~~~~~

Die Grafik hat sich im Gegensatz zu der Urvision vor allem im Detail verändert. Sie macht einen wirklich guten Eindruck auf mich, man fühlt sich fast in diese Zeit zurückversetzt. Absolute Spitzenklasse.


~~~~ Völker ~~~~~~~


Über die verschiednen Völker möchte ich nichts schreiben, denn einen gewissen Aha Effekt soll doch jeder haben der sich das Spiel kauft. Nur soviel es sind 18 verschiedene Nationen, von denen jede seine Stärke und seine Schwächen hat. Darin liegt auch der Reiz des Spiels. Denn es heißt nicht nur besser aufrüsten und mehr Kämpfer zu haben als der Gegner, sondern genau die richtigen Soldaten und Reiter zu haben, die auf den anderen Gegner zugeschnitten sind.




~~~~~~~~ Fazit ~~~~~~

Wie ihr aus den vorherigen Punkten erahnen könnt, handelt es sich um ein vielseitiges Spiel, das auch nach längerem Spielen nicht langweilig wird. Ich kann es trotz der kleinen Schwächen die es hat auf jeden Fall empfehlen. Denn der Strategiefaktor kommt auf keinen fall zu kurz. Das ganze aber mindestens ab einem 1 Ghz Prozessor und einer guten Grafikkarte, mindestens eine Gforce 2Mx400 sollte schon sein. Dann steht einem ungetrübten Spielespass nichts entgegen.

10 Bewertungen