Crowne Plaza City Center Testbericht

Crowne-plaza-city-center
ab 12,20
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Erfahrungsbericht von stern.schnuppe

Ein Hauch von Luxus im Herzen Berlins

Pro:

alles Ausprobierte ;)

Kontra:

Preise für \"Normalsterbliche\"

Empfehlung:

Ja

Anfang Dezember 2003 war es, da ich zwei Tage und zwei Nächte lang Berlin unsicher machen durfte. Untergebracht war ich im ****


__________CROWNE PLAZA – BERLIN CITY CENTRE__________,


das ich Euch ein wenig näher bringen möchte.


[UMGEBUNG]

Das Hotel befindet sich in zentraler Lage in der Nürnberger Straße 65, 10787 Berlin.

Vom Flughafen Tegel brauchten wir mit dem Bus (Shuttle-Service zu mehreren Hotels) ca. eine halbe Stunde, die eigentliche Fahrzeit wird also entsprechend kürzer sein. Ganz in der Nähe befindet sich der Bahnhof Zoo, der doch den meisten ein Begriff sein dürfte.

Für Shoppingjunkies sei erwähnt, dass der Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße mitsamt KaDeWe und NikeTown gleich um die Ecke sind ;) Das ist ein echter Vorteil, wenn man nur so wenig Zeit hat, sag ich Euch!


[AN- UND ABFAHRT]

Wie erwähnt, nutzte ich den Shuttle-Service vom Flughafen zum Hotel, der allerdings nicht zum Hotelservice gehörte sondern zu der Veranstaltung, die ich besuchte.

Das Hotel bietet auf Anfrage einen Limousinenservice, hat (lt. Information) einen eigenen Parkplatz sowie eine Tiefgarage und einen nahgelegenen Busparkplatz.

Für Reisende mit öffentlichen Verkehrsmitteln besteht zusätzlich zum Bahnhof Zoo Anbindung an mehrere U-Bahnstationen in der Nähe.

Mietwagenfahrer kommen ebenfalls nicht zu kurz, direkt neben dem Hotel befindet sich eine SIXT-Filiale.


[EMPFANG]

Den Gast erwartet eine einladende Empfangshalle, in der sich Sitzgelegenheiten finden, die Zugänge zu Serviceangeboten, Fahrstühlen etc., der Zugang ins Restaurant sowie die Cocktailbar und natürlich die Rezeption.

An dieser bin ich jederzeit sehr freundlich und zuvorkommend behandelt worden. Das Personal hat nahezu immer ein Lächeln auf den Lippen und heißt so jeden Gast willkommen. Besonders angetan war ich Naschkatze wieder einmal von den großen gefüllten Bonbonschalen, die ganz persönlich hallo zu mir sagen wollten ;)

Alles in allem ein gelungener erster Eindruck! Mit meinem Schlüssel, besser gesagt meiner Schlüsselkarte bewaffnet machte ich mich auf den Weg in mein


[ZIMMER].

Ich war seit Ewigkeiten nicht mehr im Hotel und schaute mich erst mal gründlich um.

Aus „buchungstechnischen Gründen“ hatte ich ein Doppelzimmer für mich allein. Für zwei Personen fand ich das Zimmer fast ein wenig zu klein. Auch standen die Betten auseinander, was mich als Pärchenteil gestört hätte. Von Kollegen hörte ich, dass sich die Betten nur mehr oder weniger zusammenschieben lassen, sie stehen dann halb im Raum. Doch das sollte mich nicht stören... Der erste Sitztest auf dem Bett ließ erahnen, dass es viel zu weich sein wird. Dem war Gott sei Dank nicht so, ich habe herrlich geschlafen.

Neben dem Bett befand sich ein Schreibtisch, ausgestattet mit Telefon, Internetanschluss und jeder Menge Informationsmaterial zum Hotel. Den Internetanschluss benötigte ich nicht in der Zeit, jedoch wäre dieser günstig gelegen (sprich vom Bett aus erreichbar). Das Infomaterial war sehr ausführlich und gut, ich habe alles gleich gefunden.

Zwei weitere kleinere Tische, Sitzgelegenheiten und eine Kommode befanden sich im Zimmer, alles hübsch anzusehen, sauber und gepflegt.

Selbstverständlich durfte die Minibar nicht fehlen, auch wenn ich sie ebenfalls nicht ausprobiert habe. Zusätzlich zur Minibar gab es einen Wasserkocher sowie kostenlos Kaffee und Tee, ein netter Zusatz, wie ich finde.

Keine besondere Aufmerksamkeit galt dem Fernseher, dafür hatte ich kaum Zeit. Ich weiß nur, dass Kabelprogramme empfangen werden, Videotext zur Verfügung gestellt ist, Pay-TV buchbar ist und – ab sofort ganz wichtig für mich – er hat eine Alarmfunktion. Diese habe ich am zweiten Abend entdeckt und spaßenshalber ausprobiert. Ich kann Euch sagen – ich saß am nächsten Morgen im Bett. Mich würde es nicht wundern, wenn ich die Gäste aus den Nachbarzimmern auch geweckt habe ;) Eine sehr sinn- und wirkungsvolle Einrichtung nach einer kurzen Nacht!

Auf dem Weg ins Bad fand ich noch den hinter Schiebetüren versteckten Kleiderschrank, geräumig genug für einen längeren Aufenthalt, und einen Hosenbügler.

Besonders gefreut habe ich mich bereits tagelang vorher auf das Bad! Nicht lachen, ich meine natürlich speziell ein Bad in der Badewanne, dass mir in München leider nicht vergönnt ist. Selbstverständlich habe ich das Bad gleich mitinspiziert! Hell und freundlich ist es, sauber auch, geräumig und warm – was will ich mehr. Zu den vielen vielen vielen Handtüchern (ich hab noch nie so viele Handtücher in einem Hotel bekommen – ist das normal?), Fön und Kosmetikspiegel gab es noch ein Duschgel, ein Haarshampoo und eine Bodylotion extra. Diese wurden morgens auch wieder aufgefüllt, so dass ich jetzt (mit Spenden von den Kollegen) ein hübsches Arsenal von diesen Proben besitze. Einmal wurde die Neubestückung übrigens vergessen bei mir. Keine zwei Minuten, nachdem ich an der Rezeption Bescheid sagte, stand der Zimmerservice vor der Tür! Gut, oder?!

Die bis hierher beschriebene Ausstattung entspricht der Ausstattung eines Standard-Doppelzimmers, die lt. Hotelbeschreibung den “Erwartungen eines First-Class-Superior-Hotels entsprechen”. Ganz ehrlich hatte ich auch mit einem solchen Zimmer gerechnet, doch ich sollte mich wundern...

Ganz entsprechend der Beschreibung für Komfortzimmer erhielt ich zur Begrüßung ein kleines Mineralwasser, neben jedem Bett lag ein kleines Stück Schokolade. Da wird einem doch gleich warm ums Herz – fern der Heimat... Außerdem fand ich im Kleiderschrank die dicksten und kuscheligsten Bademäntel überhaupt, noch dazu ein Extrabügeleisen und es gab eine Klimaanlage.

Das heißt entweder, ich habe tatsächlich ein Komfortzimmer erhalten, das allerdings nicht den Bildern im Internet entspricht, oder aber die Standardzimmer wurden entsprechend aufgewertet, womit die Internetbeschreibung nicht mehr stimmt. Ich konnte nicht umhin und habe mal in das Zimmer meiner Kollegen gelugt und siehe da, es war nicht gleich! Mein Schreibtisch war größer, ihrer stand auch nicht am Bett usw. Trotzdem habe ich mir darüber nicht den Kopf zerbrochen sondern einfach nur die Zeit genossen.

Und wie kann man den späten Abend genussvoll ausklingen lassen? An der


[KEMMONS BAR]

natürlich, die ab 18.00 Uhr geöffnet hat und bis in die Nacht hinein ein Plätzchen bietet. Man gelangt direkt durch die Eingangshalle in die Bar, die recht gemütlich eingerichtet ist. Zunächst wunderte ich mich, wie eine derart kleine Hotelbar mit einer derart großen Anzahl an Hotelgästen zurechtkommt. Das war nicht schwer heraus zu finden – nämlich eher nicht. Da viele Gäste in diesen Tagen zu der gleichen Veranstaltung gehörten, traf sich quasi Hinz und Kunz an der Bar. Somit war diese recht schnell voll und der Service kam in Zeitnot. Zu keinem Zeitpunkt allerdings wirkten die Kellner unfreundlich oder gar hektisch. Es hat einfach alles nur länger gedauert. Am zweiten Abend war es wesentlich leerer und somit noch gemütlicher.

Das Angebot der Bar ist klein aber fein, Cocktails gibt es ebenso wie einen guten Whisky. So kam es, dass ich viel länger als gewollt in der Bar blieb ;) und am Ende todmüde ins Bett fiel. Wen wundert es da, dass mein Körper am nächsten Tag nach Kaffee und Frühstück gierte? Also frisch geduscht zu


[WILSONS].

Zu Wilsons Restaurant kommt man ebenfalls durch die Empfangshalle. Der Frühstücksbereich ist aufgeteilt in einen vorderen Raum (Nichtraucher) und eine Art Wintergarten im hinteren Bereich. Dieser ist für Raucher gedacht, ist aber viel einladender als der vordere Teil!

Ich war gegen acht essen, was zwei Stunden nach Frühstücksbeginn ist und fand ein großartiges Angebot vor – kein leergegrastes Buffett.

Vor mir lagen verschiedene Brotsorten, Semmeln, Butter, Konfitüre, diverse Wurst- und Käsesorten, Schinken, Lachs, Eier in verschiedenen Variationen, Waffeln zum Selbstbacken, Obst, Müsli, Säfte, Kaffee, Tee und und und... Mir fällt jetzt gar nicht mehr alles ein! Es war jedenfalls groß aufgefahren und für alle Sinne ein Fest ;)


[SONSTIGES]

Klar, dass man in so kurzer Zeit nicht alles ausprobieren kann. Deshalb seien hier noch erwähnt:
è Die Pinte – „Erleben Sie typisches Berliner Flair in unserer Bierstube. Von der Schmalzstulle über die Bulette bis hin zur Kalbsleber und dem frisch gezapften Bier, gibt es alles, was das Herz begehrt.
è Das Konferenzcenter für Konferenzen bis zu 600 Teilnehmern oder Empfängen bis zu 1000 Personen.
è der Wellness-Club mit Sauna, Solarium, Massage, Fitnesstraining.

[PREISE]

Hach ja, soviel Gutes kann nicht kostenlos sein... Die Preise habe ich größtenteils aus Flyern bzw. aus dem Internet, da mich die Übernachtung nichts kostete.

- Einzelzimmer von € 135,00 - € 265,00
- Doppelzimmer von € 165,00 - € 295,00
- Suiten ab € 300,00
- Frühstück € 17,00

Kein Pappenstiel also so eine Übernachtung im Crowne Plaza. In den Kleiderschränken hängt auch meist eine Preistafel, da standen sogar knappe € 400 drauf, was allerdings schon happig wäre für das Zimmer.

Dies ist auch der Grund, warum ein privater Aufenthalt wohl kaum in Frage kommt. Nicht nur diese Preise sind recht hoch, in der Hinsicht ist auch die Kemmons Bar eine Apotheke. Elf Euro für einen Cocktail finde ich schon arg teuer, auch als Münchenerin!


[FAZIT – HOME SWEET HOME]

Wenn das kleine Wörtchen wenn nicht wäre, ja dann…

... ist das Crowne Plaza ein sehr empfehlenswertes Hotel. Ich habe nichts vermisst, konnte gut schlafen, habe mich sehr wohl gefühlt und jederzeit betreut und gut aufgehoben.

Es lohnt nicht einmal, eine +/- Liste aufzuführen, da auf der Negativseite ohnehin nur ein Punkt stehen würde – der finanzielle.

Wer gern weitere Informationen haben möchte oder Bilder sehen mag, schaue bitte selbst unter http://www.crowneplaza.de.

Eure stern.schnuppe am 16.12.03
für ciao u.a.

PS: Zur Behindertenfreundlichkeit kann ich überhaupt nichts sagen, hab ich nämlich nicht drauf geachtet *schäm*! Ich gehe mal davon aus, dass sie i.O. ist... Belehrt mich eines Besseren, wenn es falsch ist.

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