Crush - Bon Jovi Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Music-King

Let\'s Crush!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Bon Jovi konnten im neuen Millennium fast unerwartet große Erfolge einheimsen. Im Jahr 2000 veröffentlichten Bon Jovi ihr 7. Studio-Album \"Crush\". 5 Jahre mußten die Fans auf dieses Album warten. 5 lange Jahre in denen niemand mußte ob sie jemals musikalisch den Anschluß an die guten alte Zeit schaffen oder da weitermachen wo \"These days\" (siehe meinen Bericht!) aufhörte. 1999 trafen sich die Jungs, um dieses Album zu planen. Jon hatte bereits 30 Songs geschrieben. Zusammen mit Richie entstanden weitere 30 Songs. Keine leichte Aufgabe aus 60 Track die 13 besten für\'s Album auszuwählen. Eigentlich wollten sie für das Album den Produzenten Bruce Fairbairn verpflichten, der Produzent der bereits die Alben \"Slippery When Wet\" und \"New Jersey\" produzierte. Doch Fairbairn starb ganz unerwartet im Frühling 1999. Man mußte sich um einen neuen Producer umschauen und so wurde man bei dem Newcomer Luke Ebbin fündig. Das komplette Album wurde im neu gebauten, hochmodernen \"Sanctuary Sound II\"- Studio aufgenommen – in Jon\'s ureigenem Aufnahmestudio. Es war das erste Album daß zu Hause in New Jersey eingespielt wurde und auch das erste Album bei dem die Fans den Aufnahme-Prozeß live im Internet mitverfolgen konnten.

Das Album wurde fertig und als erste Single wurde \"It\'s My Life\" ausgekoppelt und wurde europaweit die meistverkaufte Single im Jahr 2000! In insgesamt 16 Ländern erhielt das Album Platin, in immerhin 11 Ländern Gold! Was der CD fehlt sind die Texte im Booklet, denn dort befinden sich nur noch weitere Fotos der Jungs, wie sie schon auf dem Cover zu sehen sind. Das Booklet ist gewissermaßen eine kleine Fotogallerie von Bon Jovi, wahrscheinlich sehr zur Freude der weiblichen Fans;-) Genug der langen Vorrede, betrachten wir uns die einzelnen Tracks genauer:

1. It\'s my Life:
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Eröffnet wird die CD mit der ersten Singleauskopplung \"It\'s my Life\", einem der besten Tracks auf dem Album. Es ist ein richtiger Stadion-Kracher der mich etwas an \"Larger than Life\" von den Backstreet Boys erinnert. Kein Wunder, denn der Backstreet Boys Produzent Max Martin hat an diesem Song mitgeschrieben. Musikalisch ist der Song eher zäh und schleppend, aber voller Energie! Sehr auffallend die wiederbelebte Talkbox von Richie und die dominierende Keyboard-Begleitung. In 8 Ländern wurde die Single mit Platin ausgezeichnet und war die meistverkaufte Single Europas im Jahr 2000.
Fazit: Note 1


2. Say it isn\'t so:
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Dieser Song ist ein sehr rockiger Titel. Er lebt von Richies Gitarren-Riff und dem harten Drum von Tico. Dennoch zählt er nicht zu den ganz harten Titeln der CD, denn auch dieser hier ist eher Midtempo und die musikalische Begleitung der Strophen wirken sehr abgehackt und ein wenig zäh - ein Gute Laune-Macher ist es aber allemal. Jons Stimme wurde leider elektronisch ewtas verzerrt, was dem Song einen etwas negatives Touch gibt. Die Stimme ertönt nicht in reiner Qualität und man wartet vergeblich das sich das ändert. Diese zweite Single wurde zwar in den USA nie veröffentlicht, daß Video schaffte es aber dennoch auf die Rotationsliste des amerikanischen Musiksenders VH-1.
Fazit: Note 1-


3. Thank you for loving me:
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Die erste Ballade und dritte Singleauskopplung auf dem Album. Die erste Strophe wird hauptsächlich von Jons Stimme getragen. An Instrumenten ist nur die Klavierbegleitung zu hören und ein paar kurze Gitarrenakkorde. Zum Refrain setzt dann noch zusätzlich der Bass ein. In der zweiten Strophe kommt noch Schlagzeug und im Hintergrund dezente Streicher zum Einsatz. Jon setzt die ganze Emotion, die ganze Leidenschaft in seine Stimme, er singt den Song nicht, er durchlebt ihn! Zählt auf jeden Fall zu den besten Songs auf dem Album, und Bon Jovi beweisen mal wieder eindrucksstark daß sie die ungeschlagenen Kings of Ballads sind. Der Song entwickelte sich mehr und mehr zum Lieblingssong der Fans und mehr als geeignet für den Valentinstag:-)
Fazit: Note 1


4. Two story town:
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Song Nummer 4 ist eine Up-Tempo Nummer die man stilistisch evtl. mit \"Jeanny don\'t you take your love to town\" von Jon\'s Soloalbum \"Destination anywhere\" vergleichen kann. Es ist ein rockiger Popsong würd ich sagen, er geht zwar melodisch ins Ohr geht, ist jedoch nichts Besonderes. Es ist eher ein Song zum Nebenbei hören, als musikalischer Füllstoff damit es nicht so still ist. Es fehlen die rockigen Elemente, es ist wie weichgespülter Rock.
Fazit: Note 2-


5. Next 100 years:
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Immer lauter werdende Drums, dazu ein anwachsende Gitarre die plötzlich anfängt ein Riff zu spielen. Hier bereits werden die ersten elektronischen Spielereien bemerkbar. Der ganze Track ist ziemlich schleppend, die Strophen genau wie zuvor wirken wie weichgespült. Es fehlen auch hier die Rock-Elemente um es ruhigen Gewissens Rock nennen zu können. Der Chorus rockt dagegen schon etwas mehr ab, von einem richtigen Rocksong jedoch noch ein ganzes Stück entfernt! Erst der Schlußteil, der Teil nach dem letzten Refrain bringt etwas Leben in den Track. Es wird zwar erstmal einige Mal ein und die selbe Melodie-Zeile wiederholt, doch langsam (fast zu langsam) aber sicher kommt die Hinführung auf das Schlußsolo. Gegen Ende der Hinführung kommen sogar Bläser ins Spiel und man merkt es brodelt. Vergleichbar ist das Ganz mit einem Vulkanausbruch. Erst brodelt\'s immer mehr und mehr bis es schließlich zur Explosion kommt! Jetzt erst wird der Track schnell und man kann von einem Rocksong sprechen. Richtig geiles Solo was Richie und David da hinlegen, der Track kommt richtig in Schwung - jetzt am Schluß!:-/ Nach diesem Ausbruch kommt dann noch völlig sanft und bedächtig die letzte Textzeile und beendet diesen Song. (© by Music-King)
Fazit: Note 1-2


6. Just older:
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Das Rockniveau wird hier gehalten, wenngleich der Popsound wieder mehr hervorkommt. Bei den einzelnen Strophen hört man eher schleppenden Gitarrensound, der Refrain wird lauter, kräftiger und etwas schneller gespielt und gesungen. Das Solo im Mittelteil ist wieder phänomenal - kräftige heulende Gitarre. Nach dem Solo wird eine Textzeile nur in langsamer Klavierbegleitung gesungen bis es kräftig zur Sache geht. Das ist ein Song wie man ihn von den Jungs gewohnt ist, erinnert mich sofort an die Zeit von \"Keep the Faith\". Dennoch sind mir die Popeinflüsse in den Strophen zu groß, deshalb Punktabzu.
Fazit: Note 1-


7. Mystery train:
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Ein schmalzig angehauchter Song wie ich finde. Ein Midtempo-Song, der lange nicht so abrockt wie die Songs zuvor, aber trotzdem ein Stück entfernt von einer Ballade ist. Flotte Gitarren-Begleitung und Drumbeats begleiten diesen Song. In meinen Augen nichts Besonders und er wäre besser auf Jon\'s Soloalbum aufgehoben. Ein ziemlich lascher Song den man eigentlich vergessen kann...
Fazit: Note 3


8. Save the world:
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Die zweite Ballade auf dem Album, aber eine ziemlich schlechte wie ich finde. Ich persönlich finde ihn nicht besonders gut, langsame und dezente Schlagzeug- und Gitarrenbegleitung und sanfte Streicher im Hintergrund bestimmen den Song. Positiv ist Jon\'s Stimme hervorzuheben, der dem Song eine besondere Note verleiht. Alles in allem aber laaaagweiiilig!
Fazit: Note 3-4


9. Captain Crash & the beauty Queen from Mars:
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Ein sehr erfrischender Sound, der sich Live sehr gut macht. Er verleitet direkt zum Abrocken und rumhüpfen. Das ist Bon Jovi im neuen Jahrtausend. Der Titel und die Lyrics sind zwar etwas seltsam und spaßig, lassen auch auf den ersten Blick einen schrägen Track vermuten. Stimmt aber nicht, die Nummer rockt ab. Er hebt sich von allen anderen Songs ab und ich vergleiche ihn mit einem Frühlingswind der das Verstaubte einfach wegfegt. Der Song bringt Schwung und gute Laune mit sich, was nicht zuletzt auch am Gitarrenriff liegt das sich während des ganzen Songs durchzieht.
Fazit: Note 1


10. She\'s a mystery:
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Schlimmer als \"Save the world\". Begleitet wird der Song von langen Baßchords, einzelnen Gitarren-Akkorden und ganz sanften Schlagzeug. Durch das sehr langsame Tempo der Nummer und der kargen Begleitung kann es schon mal passieren, daß man beim Anhören (während man auf dem Kuschelbett liegt) einschläft. Also wirklich Jungs, habt Ihr wirklich nix besseres zustande gebracht? Mir kommt der Track vor wie in Zeitlupe gespielt. Der Text langgezogen vorgetragen und man ist immer bemüht irgendwo das Normaltempo einzustellen? Kennt wer noch die alten Plattenspieler? Da mußte man immer die Geschwindigkeit einstellen und wenn man die falsche erwischt hat wurde die LP oder Single (je nachdem) in Zeitraffer bzw. Zeitlupe abgespielt. Nur kann man hier leider nicht die Geschwindigkeit ändern...
Fazit: Note 4


11. I got the girl:
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Track Nummer 11 (ein Song über seine Tochter Stephanie) wieder eine schnellere Nummer, wenngleich die erste Strophe sehr Bassbetont und eher langsamen Tempos ist. Doch der Refrain wird schneller und ein schnelles Schlagzeug bringen die müden Knochen wieder etwas in Schwung. Die zweite Strophe ist nur etwas langsamer als der Refrain, das Schlagzeug spielt weiterhin kräftig weiter. Dennoch kann dieser Track nicht wirklich überzeugen, auch wenn die Lyrics wirklich toll sind...
Note: 2


12. One wild night:
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Der beste Track auf dem Album! Die ersten 18 Sekunden beginnen sehr strange. Das Keyboard spielt eine Melodie ganz im Stil der 20er Jahre. \"Oh Gott, was ist DAS denn?!\" war mein erster Gedanke, aber nach diesem seltsamen Intro geht\'s richtig ab und es wird losgerockt das die Bude wackelt! Die Strophen werden von kräftigen Drum-Beats, Baß und hartem Saitenanschlag der Gitarre bestimmt. Jon\'s rockige Stimme dazu macht diesen Song zum absoluten Stadionknaller und bringt jede Party zum überkochen. Der Song handelt natürlich ganz klar vom Party machen, eben von einer wilden Nacht!
Fazit: Note 1+


13. I could make a living without loving you:
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Der Bonustrack für alle europäischen Fans. Beginnt erstmal sehr seltsam. Erst mal hört man Richie\'s sagen: \"Ladys and Gentleman, I\'m here to talk about James Brown. James were here and be ahead\" Dann ist lange Zeit Funkstille. Erst nach 48 Sekunden geht\'s los - und wie. Konstante Drum-Beats, kurze immer wieder aufheulende Gitarre und wieder mal Jon\'s Stimme... Der Song ist blütenreiner Bluesrock vom feinsten. Stilistisch mit ZZ-Top zu vergleichen jedoch etwas kräftiger und härter.
Fazit: Note 1


Bon Jovi haben mit ihrem aktuellen Werk bewiesen daß sie auch im neuen Jahrtausend begehrt sind und rocken können, auch wenn die CD nicht das hält was die erste Single \"It\'s my Life\" versprach. Das wilde und ungezähmte von früher fehlt! Natürlich erwarte ich keine Kopie ihrer alten Alben und Veränderung und Fortschritt ist auf jeden Fall wünschenswert. Aber hier finden sich einige Songs oben die einfach nicht zu Bon Jovi passen, die zu fremd klingen. \"Neurotica\" zum Beispiel, der Bonustrack auf er Japan-Editon, ist ein genialer Rocksong und würde 100x besser auf das Album passen als Tracks wie \"She\'s a mystery\" oder auch \"Save the world\". Sicherlich ist es ein ganz brauchbares Rockalbum geworden und immerhin das zweitmeistverkaufte Album 2000 in Deutschland! Für alle Bon Jovi-Fans ein Muß, aber auch für Neueinsteiger bestens geeignet.

Euer König:-)
->Music is my message

46 Bewertungen, 7 Kommentare

  • andrea30b

    17.09.2008, 14:29 Uhr von andrea30b
    Bewertung: sehr hilfreich

    viele Grüße andrea30b

  • frankensteins

    18.08.2008, 22:56 Uhr von frankensteins
    Bewertung: sehr hilfreich

    oha, harte Worte für meinem Lieblingssänger lg

  • Striker1981

    18.08.2008, 17:05 Uhr von Striker1981
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und Liebe Grüße vom STRIKER

  • anonym

    22.05.2008, 14:15 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe gruesse rettchen

  • mrwong

    07.05.2008, 21:04 Uhr von mrwong
    Bewertung: sehr hilfreich

    s.h. liebe grüße felix ;-)

  • Baby1

    31.07.2007, 22:35 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.

  • hjid55

    03.06.2007, 18:43 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah