Das Fest (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Nicatlon
Wenn die heile Fassade bröckelt...
Pro:
schwierige Thematik brillant umgesetzt
Kontra:
Dogma 95-Stil ist gewöhnungsbedürftig
Empfehlung:
Ja
Inhalt
Der erfolgreiche Hotelier Helge Klingenfeldt-Hansen lädt anlässlich seines 60. Geburtstags zu einem großen Fest auf sein Anwesen ein. Die ganze Familie, die inzwischen in alle Lande verstreut lebt, findet sich auf dem elterlichen Gut ein. Die ganze Familie? Nein; die älteste Tochter fehlt. Sie hat wenige Monate vorher Selbstmord begangen. Ihr Zwillingsbruder Christian erscheint allein zum Fest, sein jüngerer Bruder Mikael mit Frau und Kindern und ihre Schwester Helen lebt noch auf dem elterlichen Anwesen und hilft, das Hotel zu führen. Bereits zu Beginn fällt dem Zuschauer die seltsam angespannte Stimmung auf, die allgegenwärtig über den Vorbereitungen zur Feier liegt. Beispielsweise hat Mikael regelrecht Angst davor, seine schwarzen Schuhe vergessen zu haben, da er meint seinem "Vater nicht ohne schwarze Schuhe unter die Augen treten zu können". Doch noch lässt sich der Grund für diese Anspannung vom Zuschauer nicht wirklich fassen.
Und so beginnt das Fest und Christian wird aufgefordert, eine Tischrede zu halten. Er lässt seinen Vater zwischen zwei Umschlägen wählen und hält dann seine "Wahrheitsrede" mit dem Titel "Wenn Papa badete". Der Inhalt: Sein Vater habe ihn und seine inzwischen tote Zwillingsschwester als Kinder sexuell missbraucht! Nachdem diese Bombe geplatzt ist, herrscht zunächst konsterniertes Schweigen, doch schon wenig später wird Christians Aussage als Spinnerei abgetan und man feiert ungestört weiter. Der junge Mann will abreisen, denn er glaubt, es würde sich ohnehin nichts mehr ändern; niemand würde ihm glauben... Doch er hat nicht mit dem couragierten Hotelpersonal - insbesondere dem Chefkoch; einem Freund aus Kindertagen - gerechnet. Sie überreden Christian, zu bleiben und sorgen auch dafür, dass keiner der Gäste abreist.
Und so taumelt der Abend einem unausweichlichen Ende entgegen, das dann jedoch so ganz anders ausfällt als erwartet.
Fazit
Der Film ist im Dogma 95-Stil gedreht, was zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist, schlussendlich jedoch perfekt zum Thema passt. Eine ach so heile Fassade wird systematisch und Stück für Stück demontiert.
Unbedingt anschauen!
22 Bewertungen, 7 Kommentare
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24.08.2010, 10:44 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen netten Dienstag
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24.08.2010, 00:19 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSchöne Grüsse, Talulah
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23.08.2010, 23:19 Uhr von goat
Bewertung: weniger hilfreichLeider besteht der Bericht nur aus einer Inhaltsangabe. Wenn Du den Bericht noch ein wenig umarbeitest und auch mehr von Deiner Meinung preisgibst, dann ändere ich meine Bewertung natürlich um. Kurze Nachricht genügt.
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23.08.2010, 23:17 Uhr von Lanch999
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht! LG von Lanch999
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23.08.2010, 22:27 Uhr von Manuela2205
Bewertung: weniger hilfreichaußer ein wenig zum Inhalt erfahre ich nichts. Dogma 95 Stil sagt mir nichts. Wie sind die Schauspieler, was deine Eindrücke?
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23.08.2010, 22:23 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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23.08.2010, 22:08 Uhr von juriS91
Bewertung: sehr hilfreichToller Bericht! Freue mich über Gegenlesung
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