Das Mädchen mit dem Perlenohrring (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2011
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Erfahrungsbericht von Krawuzikabuzi
Nicht schlecht
Pro:
Komplexes Thema
Kontra:
Schauspielerische Leistung könnte besser sein.
Empfehlung:
Ja
Erfundene Geschichten um große Künstler und die Entstehung großer Kunstwerke sind stets hart am Rande zum Kitsch (weil zumeist nur alte Klischees mit übermenschlichen, abnormalen, höchst sympathischen etc. Meistern aufgetischt werden).
Dieser Film geht nicht in diese Falle, obwohl das Ganze pure Fiktion ist.
Denn klugerweise hat man sich dafür entschlossen, keine tränentriefende Herz-Schmerz-Schmonzette - garniert mit viel Schmalz -zu servieren. Sondern es wird eine Möglichkeit gezeigt, wie das Bild, das diesem Film seinen Titel gibt, entstanden sein könnte.
Und vor allem zielt man auf eine Schilderung von Vermeers Zeit, die Lebensumstände damaliger Menschen, die sozialen Schranken, die Abhängigkeit der Künstler von Mäzenen und das andere Verhältnis zwischen Mann und Frau ab.
Da wirkt dann das Durchstechen eines Ohrs mit heraustretendem Blut fast schon wie eine Defloration.
Klug auch die Entscheidung, das berühmte Licht Vermeers hier zu rekonstruieren. Das führt dann immer wieder zu schönen Bildern.
Scarlett Johannson hat mich offen gesagt nicht allzusehr beeindruckt. Sie macht ihre Sache gut, kein Zweifel, aber an ihre Leistung in LOST IN TRANSLATION ist dabei nicht zu denken.
Etwa weniger nervöse Schüchternheit, die sie schon in Redfords HORSE WHISPERER vorgeführt hat, wäre besser gewesen.
Das Ende ist intelligent:
Die Muse bzw. Inspiration für ein später berühmtes Gemälde geht davon, verschwindet.
Das Leben und die Menschen vergänglich, die Kunst dagegen bleibt.
Ars longa, vita brevis
Dieser Film geht nicht in diese Falle, obwohl das Ganze pure Fiktion ist.
Denn klugerweise hat man sich dafür entschlossen, keine tränentriefende Herz-Schmerz-Schmonzette - garniert mit viel Schmalz -zu servieren. Sondern es wird eine Möglichkeit gezeigt, wie das Bild, das diesem Film seinen Titel gibt, entstanden sein könnte.
Und vor allem zielt man auf eine Schilderung von Vermeers Zeit, die Lebensumstände damaliger Menschen, die sozialen Schranken, die Abhängigkeit der Künstler von Mäzenen und das andere Verhältnis zwischen Mann und Frau ab.
Da wirkt dann das Durchstechen eines Ohrs mit heraustretendem Blut fast schon wie eine Defloration.
Klug auch die Entscheidung, das berühmte Licht Vermeers hier zu rekonstruieren. Das führt dann immer wieder zu schönen Bildern.
Scarlett Johannson hat mich offen gesagt nicht allzusehr beeindruckt. Sie macht ihre Sache gut, kein Zweifel, aber an ihre Leistung in LOST IN TRANSLATION ist dabei nicht zu denken.
Etwa weniger nervöse Schüchternheit, die sie schon in Redfords HORSE WHISPERER vorgeführt hat, wäre besser gewesen.
Das Ende ist intelligent:
Die Muse bzw. Inspiration für ein später berühmtes Gemälde geht davon, verschwindet.
Das Leben und die Menschen vergänglich, die Kunst dagegen bleibt.
Ars longa, vita brevis
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