Das Mädchen mit dem Perlenohrring (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2011
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Erfahrungsbericht von w.gruentjens
Ein wunderschönes Kunstwerk
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem meine Frau und ich von dem Film \"Untergang\" noch ganz gerädert waren, mussten wir uns danach etwas Aufbauendes anschauen. Unsere Wahl fiel auf \"Das Mädchen mit dem Perlohrring\" nach einem Gemälde von Johann(Jan) Vermeer van Delft und einer Novelle.
In unserer Nähe wurde der Film nur in Bonn und Mainz gegeben. Als wir aber nach einer Stunde Fahrt nach Bonn kamen und uns in 50 m Schlange einreihten, stellte sich bald heraus, dass ausverkauft war und die Schlange sich auflöste. Zufällig waren dann doch noch die zwei schlechtesten Plätze frei, und wir erlebten einen wunderbaren Film, für den sich auch eine Fahrt von 2 Stunden gelohnt hätte.
Wir tauchen zunächst ein in die Zeit von 1665 und in die Stadt van Delft, erleben, wie dort gelebt und gearbeitet wird. Überall laufen Hühner herum, die Wäsche wird umständlich in Bottichen gestampft und geschrubbt, auf den Märkten wird ungekühltes Fleisch angeboten und Pinkeleimer werden schon mal auf die Staße geleert.
Das junge Mädchen Griet (Scarlett Johannson: toll) kommt als Magd in das Haus Vermeers, des Malers (Colin Firth). Er lebt auf großem Fuß, vor allem seine Frau will immer die höchsten Ansprüche befriedigt haben, aber nicht mit Geldsorgen behelligt werden. Sie ist ständig schwanger - naja, 2 Monate Pause können schon mal zwischen zwei Schwangerschaften liegen - und führt ein großes Haus. So sieht man, wie bei einer Geburt unzählige Silberschüsseln und goldenes Besteck für -zig Personen aufgefahren werden.
Dafür, dass dies alles bezahlbar ist, sorgt nicht nur die Kunst Vermeers, denn sein Hauptkunde und Mäzen Peter van Ruijven (Tom Wilkinson) lässt ihn immer wieder seine Abhängigkeit spüren: Nein, es sorgt auch die strenge Schwiegermutter Maria (Judy Parfitt) dafür, dass das Geld fließt. Sie umschmeichelt den Mäzen bis hin zur Unerträglichkeit.
Als Griet auf den Markt geht und verdorbenes Fleisch zurückweist, wird der Sohn des Metzgers auf sie aufmerksam. Sie kommen ins Gespräch, und es werden Treffen daraus ...
Griet gefällt aber nicht nur dem jungen Mann; sie gefällt auch dem Mäzen. Als sie ihm einen Brief bestellt, zeigt er ihm ein Bild, auf dem er mit einer jungen Frau abgebildet ist - und er weist sie darauf hin, wie die Seide den Busen bespannt und sich um die Schenkel schmiegt. Kurz: Sie hat es ihm so angetan, dass er, der alte Bock, der schon die Magd auf dem Bild ins Unglück getrieben hat, von ihr nicht mehr lassen kann.
Das letzte Bild wird ausgehändigt, und ein Thema wird für ein neues gesucht. Aber der Mäzen will sich nicht äußern, denn er hat schon ein Thema, das er der Herrin des Hauses nicht verraten will: Es ist die schöne Griet. Sie will er gemalt haben; und seine schmutzige Phantasie wird beflügelt von den Vorstellungen von Dingen, die zwischen einem Maler und seinem Modell, wenn sie nachts heimlich malen, passieren könnten.
Griet begegnet Vermeer aber nicht erst jetzt. Er merkt sehr schnell, dass sie etwas hat, was ich den \"künstlerischen Blick\" nennen möchte. Sie erkennt sofort an einem Bild, wenn die Farben nicht stimmen, wenn die Komposition unausgewogen ist oder wenn das Bild Gefühle auslöst, die nicht dahingehören. So wird sie sehr bald auch die Assistentin Vermeers, hilft ihm beim Anrühren der Farben und berät ihn bei der Komposition der Bilder, ja, sie ändert sogar schließlich selbständig Anordnungen von aufgestellten Gegenständen, die gemalt werden sollen, - und Vermeer muss erkennen, dass sie immer Recht hat. Als er schließlich vor der gesamten Familie eine Bemerkung zu Griet über Schatten, Licht und Wirkung macht, reagiert die Familie natürlich sauer.
Als Vermeers Frau Perlenohrringe trägt, erkennt dieser, dass genau ein solcher Ohrring DAS ist, was ihm noch zu einer ausgewogenen Komposition in Griets Portrait fehlt. So werden mit Hilfe der schwiegermütterlichen Managerin die Ohrringe besorgt und im Bild verwendet.
Die vielen Stunden allein zu zweit bringen natürlich auch mal unwillkürliche Nähe mit sich. Ob sich die Finger bei der Übergabe eines Gefäßes berühren, ob die Hand geführt wird, wenn das Anrühren gezeigt wird, ob man zu zweit unter einer Decke in die Camera obscura sieht: Immer gibt es ein Knistern, das der Zuschauer deutlich spürt, ohne dass die Grenze, die zwischen einem Maler und seinem Modell, zwischen einem Herrn und seiner Magd steht, überschritten würde. Allerdings fahren sie manchmal schon hart an der Grenze entlang.
Mehr will ich nicht erzählen: Dass ein Knistern, dass eine echte Liebesgeschichte, dass ein geiler alter Bock, von dem man abhängig ist, und dass eine eifersüchtige Ehefrau noch Dramatik in das Geschehen bringen können, liegt auf der Hand.
Sicher sind diese Figuren auch klischeehaft - das sind sie ja bei Shakespeare schon -, aber die Klischees werden nicht benutzt, um uns zu unterhalten oder zum Lachen zu bringen (wie bei \"Lost in Translation\", in dem Scarlett Johannson schon ausgezeichnet spielte, die Lacher aber peinlich waren); sie dienen nur dazu, eine Konstellation zu erzeugen, die viele Möglichkeiten der Dramatik enthält.
Außer der schönen und gut entwickelten Geschichte des Films ergeben sich auch viele Nachdenklichkeiten über das Verhältnis von Mann und Frau, von Herrn und Untergebenem, von Freiberufler und zahlenden Kunden.
Warum bin ich nun so von dem Film begeistert? Es ist nicht nur die schöne Hauptdarstellerin, deren Schönheit übrigens darin besteht, dass sie nicht makellos ist; denn wenn es das wäre, würde ich Lost in Translation nicht viel weniger gut finden als diesen Film. Nein: Es ist einfach so, dass der Film stimmig ist. Er führt uns mit der Regie von Peter Webber in ruhigen, impressionistisch-schönen und expressionistisch-ausdruckvollen Bildern, von denen man fast jedes an die Wand hängen könnte, durch eine Welt des 17. Jahrhunderts und durch eine Geschichte, die glaubhaft ist, ruhig bleibt und nie lachhaft, satirisch, tragisch überspitzt wird. Hier wird nicht mit Lachern, Effekten oder überspitzten Handlungssträngen gearbeitet. Der Film bleibt vielmehr sich selbst und seiner guten Novellenvorlage treu.
Die Story, die ja von der Novelle stammt, ist schon einmal stimmig und glaubhaft; die Regie setzt dieses meisterhaft um. Die Kamera ist besonders zu erwähnen, denn sie zeigt die Ausschnitte immer genau so, wie es benötigt wird. Die Nahaufnahmen bringen Nähe, wo Nähe gewünscht ist; die Kamera entfernt sich wieder, wenn der Gesamtzusammenhang in den Vordergrund gerückt werden soll. Nicht umsonst wurde die Kamera für den Oscar nominiert.
Die Schauspieler machen ihre Sache allesamt gut, wenn man auch finden könnte, dass die Schwiegermutter zu streng, die Ehefrau zu egoistisch, der junge Liebhaber zu schön und lieb und die Magd Griet zu idealisiert dargestellt werden. Scarlett Johannson jedenfalls hat sich hier selbst übertroffen.
Die Musik hält sich sehr zurück, spielt nie in Gesprochenes hinein, sondern unterstreicht nur in langen oder langsamen Szenen die vorherrschende oder gerade entstehende Stimmung.
Etwas allerdings hat wirklich gestört, und das ist die Synchronisation. Wenn man schon nicht weiß, wie die niederländischen Wörter mevrouw und meneer ausgesprochen werden, dann wird es in einem Film über Vermeer sehr peinlich, wenn dieser als Wärr-mehr ausgesprochen wird. Das darf wirklich nicht sein. Ich empfehle deshalb, den Film demnächst, wenn er auf DVD erscheint, in der Originalsprache (englisch) zu sehen. Darauf bezieht sich meine Empfehlung ganz besonders.
Wer Lacher, Action, Spannung und Unterhaltung sucht, der wird hier nicht fündig werden. Wer einen ruhigen Film, der selbst ein Kunstwerk ist - vielleicht sogar meisterhafte Züge trägt -, zu schätzen weiß, dem kann ich diesen Film in der Originalsprache wärmstens empfehlen. Er ist nicht nur ein Kunstgenuss, er tut auch der Seele gut.
Warum yopi dem Filmtitel den Vornamen \"Concorde\" gegeben hat, weiß ich nicht.
In unserer Nähe wurde der Film nur in Bonn und Mainz gegeben. Als wir aber nach einer Stunde Fahrt nach Bonn kamen und uns in 50 m Schlange einreihten, stellte sich bald heraus, dass ausverkauft war und die Schlange sich auflöste. Zufällig waren dann doch noch die zwei schlechtesten Plätze frei, und wir erlebten einen wunderbaren Film, für den sich auch eine Fahrt von 2 Stunden gelohnt hätte.
Wir tauchen zunächst ein in die Zeit von 1665 und in die Stadt van Delft, erleben, wie dort gelebt und gearbeitet wird. Überall laufen Hühner herum, die Wäsche wird umständlich in Bottichen gestampft und geschrubbt, auf den Märkten wird ungekühltes Fleisch angeboten und Pinkeleimer werden schon mal auf die Staße geleert.
Das junge Mädchen Griet (Scarlett Johannson: toll) kommt als Magd in das Haus Vermeers, des Malers (Colin Firth). Er lebt auf großem Fuß, vor allem seine Frau will immer die höchsten Ansprüche befriedigt haben, aber nicht mit Geldsorgen behelligt werden. Sie ist ständig schwanger - naja, 2 Monate Pause können schon mal zwischen zwei Schwangerschaften liegen - und führt ein großes Haus. So sieht man, wie bei einer Geburt unzählige Silberschüsseln und goldenes Besteck für -zig Personen aufgefahren werden.
Dafür, dass dies alles bezahlbar ist, sorgt nicht nur die Kunst Vermeers, denn sein Hauptkunde und Mäzen Peter van Ruijven (Tom Wilkinson) lässt ihn immer wieder seine Abhängigkeit spüren: Nein, es sorgt auch die strenge Schwiegermutter Maria (Judy Parfitt) dafür, dass das Geld fließt. Sie umschmeichelt den Mäzen bis hin zur Unerträglichkeit.
Als Griet auf den Markt geht und verdorbenes Fleisch zurückweist, wird der Sohn des Metzgers auf sie aufmerksam. Sie kommen ins Gespräch, und es werden Treffen daraus ...
Griet gefällt aber nicht nur dem jungen Mann; sie gefällt auch dem Mäzen. Als sie ihm einen Brief bestellt, zeigt er ihm ein Bild, auf dem er mit einer jungen Frau abgebildet ist - und er weist sie darauf hin, wie die Seide den Busen bespannt und sich um die Schenkel schmiegt. Kurz: Sie hat es ihm so angetan, dass er, der alte Bock, der schon die Magd auf dem Bild ins Unglück getrieben hat, von ihr nicht mehr lassen kann.
Das letzte Bild wird ausgehändigt, und ein Thema wird für ein neues gesucht. Aber der Mäzen will sich nicht äußern, denn er hat schon ein Thema, das er der Herrin des Hauses nicht verraten will: Es ist die schöne Griet. Sie will er gemalt haben; und seine schmutzige Phantasie wird beflügelt von den Vorstellungen von Dingen, die zwischen einem Maler und seinem Modell, wenn sie nachts heimlich malen, passieren könnten.
Griet begegnet Vermeer aber nicht erst jetzt. Er merkt sehr schnell, dass sie etwas hat, was ich den \"künstlerischen Blick\" nennen möchte. Sie erkennt sofort an einem Bild, wenn die Farben nicht stimmen, wenn die Komposition unausgewogen ist oder wenn das Bild Gefühle auslöst, die nicht dahingehören. So wird sie sehr bald auch die Assistentin Vermeers, hilft ihm beim Anrühren der Farben und berät ihn bei der Komposition der Bilder, ja, sie ändert sogar schließlich selbständig Anordnungen von aufgestellten Gegenständen, die gemalt werden sollen, - und Vermeer muss erkennen, dass sie immer Recht hat. Als er schließlich vor der gesamten Familie eine Bemerkung zu Griet über Schatten, Licht und Wirkung macht, reagiert die Familie natürlich sauer.
Als Vermeers Frau Perlenohrringe trägt, erkennt dieser, dass genau ein solcher Ohrring DAS ist, was ihm noch zu einer ausgewogenen Komposition in Griets Portrait fehlt. So werden mit Hilfe der schwiegermütterlichen Managerin die Ohrringe besorgt und im Bild verwendet.
Die vielen Stunden allein zu zweit bringen natürlich auch mal unwillkürliche Nähe mit sich. Ob sich die Finger bei der Übergabe eines Gefäßes berühren, ob die Hand geführt wird, wenn das Anrühren gezeigt wird, ob man zu zweit unter einer Decke in die Camera obscura sieht: Immer gibt es ein Knistern, das der Zuschauer deutlich spürt, ohne dass die Grenze, die zwischen einem Maler und seinem Modell, zwischen einem Herrn und seiner Magd steht, überschritten würde. Allerdings fahren sie manchmal schon hart an der Grenze entlang.
Mehr will ich nicht erzählen: Dass ein Knistern, dass eine echte Liebesgeschichte, dass ein geiler alter Bock, von dem man abhängig ist, und dass eine eifersüchtige Ehefrau noch Dramatik in das Geschehen bringen können, liegt auf der Hand.
Sicher sind diese Figuren auch klischeehaft - das sind sie ja bei Shakespeare schon -, aber die Klischees werden nicht benutzt, um uns zu unterhalten oder zum Lachen zu bringen (wie bei \"Lost in Translation\", in dem Scarlett Johannson schon ausgezeichnet spielte, die Lacher aber peinlich waren); sie dienen nur dazu, eine Konstellation zu erzeugen, die viele Möglichkeiten der Dramatik enthält.
Außer der schönen und gut entwickelten Geschichte des Films ergeben sich auch viele Nachdenklichkeiten über das Verhältnis von Mann und Frau, von Herrn und Untergebenem, von Freiberufler und zahlenden Kunden.
Warum bin ich nun so von dem Film begeistert? Es ist nicht nur die schöne Hauptdarstellerin, deren Schönheit übrigens darin besteht, dass sie nicht makellos ist; denn wenn es das wäre, würde ich Lost in Translation nicht viel weniger gut finden als diesen Film. Nein: Es ist einfach so, dass der Film stimmig ist. Er führt uns mit der Regie von Peter Webber in ruhigen, impressionistisch-schönen und expressionistisch-ausdruckvollen Bildern, von denen man fast jedes an die Wand hängen könnte, durch eine Welt des 17. Jahrhunderts und durch eine Geschichte, die glaubhaft ist, ruhig bleibt und nie lachhaft, satirisch, tragisch überspitzt wird. Hier wird nicht mit Lachern, Effekten oder überspitzten Handlungssträngen gearbeitet. Der Film bleibt vielmehr sich selbst und seiner guten Novellenvorlage treu.
Die Story, die ja von der Novelle stammt, ist schon einmal stimmig und glaubhaft; die Regie setzt dieses meisterhaft um. Die Kamera ist besonders zu erwähnen, denn sie zeigt die Ausschnitte immer genau so, wie es benötigt wird. Die Nahaufnahmen bringen Nähe, wo Nähe gewünscht ist; die Kamera entfernt sich wieder, wenn der Gesamtzusammenhang in den Vordergrund gerückt werden soll. Nicht umsonst wurde die Kamera für den Oscar nominiert.
Die Schauspieler machen ihre Sache allesamt gut, wenn man auch finden könnte, dass die Schwiegermutter zu streng, die Ehefrau zu egoistisch, der junge Liebhaber zu schön und lieb und die Magd Griet zu idealisiert dargestellt werden. Scarlett Johannson jedenfalls hat sich hier selbst übertroffen.
Die Musik hält sich sehr zurück, spielt nie in Gesprochenes hinein, sondern unterstreicht nur in langen oder langsamen Szenen die vorherrschende oder gerade entstehende Stimmung.
Etwas allerdings hat wirklich gestört, und das ist die Synchronisation. Wenn man schon nicht weiß, wie die niederländischen Wörter mevrouw und meneer ausgesprochen werden, dann wird es in einem Film über Vermeer sehr peinlich, wenn dieser als Wärr-mehr ausgesprochen wird. Das darf wirklich nicht sein. Ich empfehle deshalb, den Film demnächst, wenn er auf DVD erscheint, in der Originalsprache (englisch) zu sehen. Darauf bezieht sich meine Empfehlung ganz besonders.
Wer Lacher, Action, Spannung und Unterhaltung sucht, der wird hier nicht fündig werden. Wer einen ruhigen Film, der selbst ein Kunstwerk ist - vielleicht sogar meisterhafte Züge trägt -, zu schätzen weiß, dem kann ich diesen Film in der Originalsprache wärmstens empfehlen. Er ist nicht nur ein Kunstgenuss, er tut auch der Seele gut.
Warum yopi dem Filmtitel den Vornamen \"Concorde\" gegeben hat, weiß ich nicht.
38 Bewertungen, 1 Kommentar
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03.10.2004, 12:22 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichist für Yopi der "Hersteller", in Wahrheit aber nur der Verleih;-) +++ Erstklassiger Bericht, vielleicht etwas zu ausführl. Inhaltsangabe. VG, mima
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