Das Schwarze Auge: Verschollen in Al'Anfa Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Aufmachung:
- Spielwelt:
- Karten & Spielhilfen:
Erfahrungsbericht von orlan
Toll angefangen, dann aber stark nachgelassen
Pro:
Gute Abenteueridee
Kontra:
Schwaches Ende
Empfehlung:
Ja
"Verschollen in Al´Anfa" oder "Die Gefangenen der Sklavenhändler" ist ein Gruppenabenteuer von Ulrich Kiesow und Werner Fuchs für 3-5 Helden der Erfahrungsstufen 10-14. Es ist in der DSA-Abenteuerreihe als Abenteuer 5 erschienen.
Story
*****
Das Abenteuer gliedert sich in zwei Teile.
1. Die Sklavenhändler
Zu Beginn des Abenteuers werden die Helden von Gesandten des albernischen Fürsten Cuanu ui Bennain angeheuert, um die Organisation des Sklavenhändlers Pokallos zu zerschlagen. Dafür sollen sie sich auf dem Sklavenmarkt von Al´Anfa als Sklaven an Pokallos verkaufen lassen, um so dessen Transportwege und Organisation auskundschaften zu können.
Aber es kommt alles anders als erwartet. Die Helden werden nicht von Pokallos ersteigert, sondern von einer Gruppe Schwarzoger, die die Helden auf ein Schloß im südaventurischen Dschungel verschleppen. Dort werden sie gezwungen, Naftan zu ernten, eine Pflanze, aus deren Saft das Kontaktgift Goldleim hergestellt wird. Über kurz oder lang wird diese Arbeit zum Tod der Helden führen, da sie natürlich häufig mit der giftigen Pflanze in Kontakt kommen. Also müssen die sie wohl oder übel versuchen zu fliehen.
2. N´hatoep
Ein Fluchtversuch der Helden ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Helden werden gefangengenommen und in einem Labyrinth unter dem Schloß eingesperrt. Hier gilt es nun, die richtigen Hinweise zu finden, um den eigentlichen Endgegner diese Abenteuers - das Wesen N´hatoep - besiegen zu können, und danach glücklich (und lebend) aus der Gefangenschaft zu entfliehen.
Belohnung
*********
Für das bestehen des Abenteuers winken pro Spieler satte 1000 Abenteuerpunkte. Dukaten sind allerdings keine zu holen.
Ausstattung
**********
Im Anhang sind alle im Abenteuer vorkommende Wesen und Personen beschrieben und erklärt.
Karten:
1. Karte der Naftanplantage
2. Karte der Sklavenquartiere auf dem Schloß
3. 7 Karten der Räume unter dem Schloß
Atmosphäre
**********
"Verschollen in Al´Anfa" hat sich - zumindest zum Teil - beim Spielen als äußerst spannendes Abenteuer herausgestellt. Insbesondere im ersten Teil war die Anspannung aller förmlich zu spüren.
Dies ließ allerdings stark nach, nachdem die Helden erst einmal im Labyrinth unter dem Schloß gefangen waren. Zu diesem Zeitpunkt war irgendwie die Luft aus dem Abenteuer heraus.
Meister
*******
Die verschiedenen Teile den Abenteuers stellen unterschiedliche Anforderungen an den Meister.
Der erste Teil fordert dem Meister einiges ab. Zum einen spielt dieser Teil natürlich unter freiem Himmel, was die Handlungsmöglichkeiten der Helden schon beträchtlich ausweitet, zum anderen ist der Verlauf des Abenteuers – zumindest nach der Ankunft auf dem Schloß - nicht linear vorgegeben. Auch könnte es einige Anstrengung kosten, die Spieler zu überzeugen, nicht über den Meister herzufallen, wenn sie auf dem Sklavenmarkt nicht von Pokallos gekauft werden, und sie somit ihren eigentlichen Auftrag nicht mehr erfüllen können.
Der zweite Teil in den Räumen unter dem Schloß gleicht einem ganz normalen Dungeonabenteuer. Der Aufbau dieses Abenteuerabschnittes ist sehr linear und dürfte dem Meister keine Schwierigkeiten bereiten.
Spieler
******
Für die Spieler dürfte insbesondere der erste Teil des Abenteuers interessant sein, denn sie lassen sich sicher nicht jeden Tag als Sklaven verkaufen (insbesondere für stolze Krieger könnte dies eine Demütigung sein). Aber dann auch noch an den Falschen verschachert zu werden, das ging einigen in unserer Abenteuergruppe dann doch zu weit ;-))))
Im Gegensatz zum zweiten Teil, der den Spieler nicht sonderlich viel abverlangt, haben sie im ersten Teil durchaus die Möglichkeit rollenspielerisch zu glänzen, insbesondere auf dem Sklavenmarkt und im Umgang mit den anderen Gefangenen auf dem Schloß der Schwarzoger.
Dauer
******
„Verschollen in Al´Anfa“ ist ein Abenteuer, daß mit Sicherheit einen langen Spieleabend dauern wird.
Fazit
*****
Insgesamt gesehen ist „Verschollen in Al´Anfa“ sicherlich nur ein durchschnittliches Abenteuer des Scharzen Auges.
Leider haben es die Autoren nicht verstanden, nach dem tollen Beginn mit dem Verkauf an den falschen Interessenten und der Sklavenarbeit der Helden das Abenteuer weiterhin spannend zu halten. So verpufft eine tolle Abenteueridee fast vollständig, indem die Helden zum Schluß einfach in ein Dungeon gesteckt werden, um zuguterletzt ein übermenschliches Wesen zu besiegen.
Auch die Belohnung von 1000 Abenteuerpunkten für das Bestehen dieses Abenteuers erscheint mir etwas zu hoch gegriffen.
Story
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Das Abenteuer gliedert sich in zwei Teile.
1. Die Sklavenhändler
Zu Beginn des Abenteuers werden die Helden von Gesandten des albernischen Fürsten Cuanu ui Bennain angeheuert, um die Organisation des Sklavenhändlers Pokallos zu zerschlagen. Dafür sollen sie sich auf dem Sklavenmarkt von Al´Anfa als Sklaven an Pokallos verkaufen lassen, um so dessen Transportwege und Organisation auskundschaften zu können.
Aber es kommt alles anders als erwartet. Die Helden werden nicht von Pokallos ersteigert, sondern von einer Gruppe Schwarzoger, die die Helden auf ein Schloß im südaventurischen Dschungel verschleppen. Dort werden sie gezwungen, Naftan zu ernten, eine Pflanze, aus deren Saft das Kontaktgift Goldleim hergestellt wird. Über kurz oder lang wird diese Arbeit zum Tod der Helden führen, da sie natürlich häufig mit der giftigen Pflanze in Kontakt kommen. Also müssen die sie wohl oder übel versuchen zu fliehen.
2. N´hatoep
Ein Fluchtversuch der Helden ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Helden werden gefangengenommen und in einem Labyrinth unter dem Schloß eingesperrt. Hier gilt es nun, die richtigen Hinweise zu finden, um den eigentlichen Endgegner diese Abenteuers - das Wesen N´hatoep - besiegen zu können, und danach glücklich (und lebend) aus der Gefangenschaft zu entfliehen.
Belohnung
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Für das bestehen des Abenteuers winken pro Spieler satte 1000 Abenteuerpunkte. Dukaten sind allerdings keine zu holen.
Ausstattung
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Im Anhang sind alle im Abenteuer vorkommende Wesen und Personen beschrieben und erklärt.
Karten:
1. Karte der Naftanplantage
2. Karte der Sklavenquartiere auf dem Schloß
3. 7 Karten der Räume unter dem Schloß
Atmosphäre
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"Verschollen in Al´Anfa" hat sich - zumindest zum Teil - beim Spielen als äußerst spannendes Abenteuer herausgestellt. Insbesondere im ersten Teil war die Anspannung aller förmlich zu spüren.
Dies ließ allerdings stark nach, nachdem die Helden erst einmal im Labyrinth unter dem Schloß gefangen waren. Zu diesem Zeitpunkt war irgendwie die Luft aus dem Abenteuer heraus.
Meister
*******
Die verschiedenen Teile den Abenteuers stellen unterschiedliche Anforderungen an den Meister.
Der erste Teil fordert dem Meister einiges ab. Zum einen spielt dieser Teil natürlich unter freiem Himmel, was die Handlungsmöglichkeiten der Helden schon beträchtlich ausweitet, zum anderen ist der Verlauf des Abenteuers – zumindest nach der Ankunft auf dem Schloß - nicht linear vorgegeben. Auch könnte es einige Anstrengung kosten, die Spieler zu überzeugen, nicht über den Meister herzufallen, wenn sie auf dem Sklavenmarkt nicht von Pokallos gekauft werden, und sie somit ihren eigentlichen Auftrag nicht mehr erfüllen können.
Der zweite Teil in den Räumen unter dem Schloß gleicht einem ganz normalen Dungeonabenteuer. Der Aufbau dieses Abenteuerabschnittes ist sehr linear und dürfte dem Meister keine Schwierigkeiten bereiten.
Spieler
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Für die Spieler dürfte insbesondere der erste Teil des Abenteuers interessant sein, denn sie lassen sich sicher nicht jeden Tag als Sklaven verkaufen (insbesondere für stolze Krieger könnte dies eine Demütigung sein). Aber dann auch noch an den Falschen verschachert zu werden, das ging einigen in unserer Abenteuergruppe dann doch zu weit ;-))))
Im Gegensatz zum zweiten Teil, der den Spieler nicht sonderlich viel abverlangt, haben sie im ersten Teil durchaus die Möglichkeit rollenspielerisch zu glänzen, insbesondere auf dem Sklavenmarkt und im Umgang mit den anderen Gefangenen auf dem Schloß der Schwarzoger.
Dauer
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„Verschollen in Al´Anfa“ ist ein Abenteuer, daß mit Sicherheit einen langen Spieleabend dauern wird.
Fazit
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Insgesamt gesehen ist „Verschollen in Al´Anfa“ sicherlich nur ein durchschnittliches Abenteuer des Scharzen Auges.
Leider haben es die Autoren nicht verstanden, nach dem tollen Beginn mit dem Verkauf an den falschen Interessenten und der Sklavenarbeit der Helden das Abenteuer weiterhin spannend zu halten. So verpufft eine tolle Abenteueridee fast vollständig, indem die Helden zum Schluß einfach in ein Dungeon gesteckt werden, um zuguterletzt ein übermenschliches Wesen zu besiegen.
Auch die Belohnung von 1000 Abenteuerpunkten für das Bestehen dieses Abenteuers erscheint mir etwas zu hoch gegriffen.
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