Das magische Schwert - Die Legende von Camelot (VHS) Testbericht

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ab 7,43
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

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Erfahrungsbericht von Myhnegon

Edle Ritter, singende Drachen und mutierte Waffen

Pro:

Musik, überwiegend die Zeichnungen, lustig

Kontra:

einige lächerliche Figuren

Empfehlung:

Ja

Heute möchte ich mich mal wieder an einen Film versuchen, zu dem ich Euch vor einiger Zeit schon mal die DVD vorgestellt habe...

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Die Story
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Jahre nachdem Kayleys Vater, welcher ein Ritter der Tafelrunde war, von einem Verräter namens Lord Ruber getötet wurde, kehrt ebendieser zurück, um seinen damals vereitelten Plan – nämlich Artus zu töten und selbst König zu werden – doch noch in die Tat umzusetzen. Zu diesem Zwecke lässt er seinen etwas vertrottelten Greif (eine Mischung aus Löwe und Adler) das Schwert Excalibur stehlen, welches dieser jedoch in den verwunschenen Wald fallen lässt. Trotzdem will Lord Ruber seinen Plan umsetzen, wozu er Kayleys Mutter gefangen nimmt, welche ihm Eintritt in Camelot verschaffen soll.

Kayley kann jedoch entkommen und will nun endlich beweisen, dass sie das Zeug zum Ritter hat, indem sie das Schwert findet und zurück nach Camelot bringt. Auf ihrem Weg findet sie in dem blinden Garrett sowie in dem doppelköpfigen Drachen Feuer & Flamme zum Teil etwas unfreiwillige Freunde und Helfer, die ihr jedoch schnell ans Herz wachsen. Beinahe scheint es ihnen dann auch zu gelingen, Camelot mit Excalibur zu erreichen, doch dann holt Lord Ruber mit seiner Armee Mutierter sie doch noch ein...

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Weitere Infos
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Der 1998 von Warner Bros. produzierte Film ist etwa 83 Minuten lang und ohne Altersbeschränkung freigegeben. Die DVD kostet bei Amazon € 14,99, während das Video dort für € 8,99 zu bekommen ist. Die Singstimmen bekamen die Figuren übrigens von solchen Größen wie Nena sowie Wigald Boning und Olli Dittrich („Die Doofen“) geliehen.

Regie................Frederik Du Chau
Musik..............Patrick, Doyle, David Foster
Buch................Vera Chapman

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Meine Meinung
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Die Zeichnungen sind zum Teil sehr gelungen, d.h. die wichtigsten Figuren sind schön rund und ansehnlich gezeichnet, doch sobald Lord Ruber oder seine Untergebenen zu sehen sind, wirkt alles total surreal, um nicht zu sagen lächerlich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass diese Untergebenen eine Mischung aus Mensch und Waffe sind, was ziemlich bescheuert aussieht – lediglich der mutierte Hahn mit dem Axtschnabel ist ganz lustig. Auch die Landschaften sind in den meisten Fällen lebendig und mit schönen Farben versehen, aber einige Standbilder wirken ein bisschen hingeschmiert, ja fast verschwommen.

Obwohl ich nicht gerade ein Nena-Fan bin, muss ich sagen, dass sie es schafft, die Lieder so zu singen, dass sie einem wirklich nahe gehen, was aber auch an den dazu erklingenden, absolut fantastischen Melodien liegt. Überhaupt ist die Musik immer sehr passend gewählt und untermalt so die jeweils angesprochenen Stimmungen, weshalb ich sagen würde, dass sie sich nicht im mindesten hinter den Vorbildern aus den Disney-Filmen verstecken muss. Das gilt übrigens auch für die „Solo“nummer von Feuer & Flamme, die einfach nur lustig ist. Selbst die Synchronisation ist einigermaßen in Ordnung.

Die Story ist nicht unbedingt einfallsreich, zumal nicht mal die obligatorische Lovestory fehlt, aber es ist doch (fast) alles so niedlich gemacht und es sind so viele Gags untergebracht, dass man sich den Film immer mal wieder anschauen kann. Für Kinder ist er überwiegend auch sehr schön, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich ihn ohne Altersbeschränkung freigegeben hätte, da Lord Ruber doch ziemlich verrückt ist und seine Mutierten ziemlich brutal sind, andersrum wirken sie aber auch so lächerlich, dass das wohl okay ist. Bleibt mir nur noch zusagen, dass es an der Regie nichts wesentliches auszusetzen gibt.

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Fazit
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Da die Zeichnungen überwiegend sehr schön ist, mir die Musik sehr gut gefällt und der Film auch sehr gut für Kinder geeignet ist, bekommt er schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da ich Lord Rubers Mutierte absolut lächerlich finde und sie mir dementsprechend schnell auf die Nerven gehen, „nur“ vier Sterne.

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • hjid55

    09.03.2007, 20:05 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sh & lg Sarah