Das schwarze Auge: Durch das Tor der Welten Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Aufmachung:  gut
  • Spielwelt:  gut ausgearbeitet
  • Karten & Spielhilfen:  gut

Erfahrungsbericht von moev02

Helden auf Sternenreise

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ein weiteres Abenteuer, das in der DSA-Spielwelt Aventurien aus der Rolle fällt, ist sicherlich DURCH DAS TOR DER WELTEN.

Doch anders als das Einzelabenteuer BORBARADS FLUCH, in dem es sich um Außerirdische und einem Ufo handelt, verschlägt es die Helden auf eine weit entfernte Welt:Ras Tabor.

>>Wenn ihr jetzt gar nichts mehr versteht und denkt, das ich fantasiere oder von Dämonen befallen bin, dann lest in den Kategorien \\\"DSA Allgemein und was sin Rollenspiele\\\" nach und ihr werdet verstehen..<<


Die Geschichte
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In der Wüste Khom liegt das Kloster einer Sekte, die das Götzenbild des Orcus anbeten und vergöttern. Genau dort hin verschlägt es die Helden, denn sie haben gehört, das es dort unsagbare Schätze geben soll. Und genau das ist Medizin für die permanent leeren Geldbeuteln unserer Recken.

Im Kloster angekommen finden sie zwar einige Dinge von Wert, doch sie werden von den Sektenmitgliedern gefangengenommen. Die Helden kommen ihnen gerade recht und deshalb werden sie auch dem Götzen, dessen Statue mit weit geöffnetem Mund im Kloster steht, geopfert indem sie in den Rachen geworfen werden.

Als sie wieder das Licht der Welt erblicken müssen sie feststellen, das es nicht mehr ihre eigene ist. Die Helden befinden sich auf einen riesigen, über 500 Meter, großen Baum, der mit allerlei sonderbarem Getier bevölkert wird.

Was die Helden nicht wissen, und eigentlich auch nicht begreifen dürften ist, das sie durch einen transmitter auf eine ferne Welt \\\"gebeamt\\\" wurden. Dieser Transmitter wurde von Sternenreisende erbaut, die verschiedene Planeten bereist habenl, wie der Planet Dere (Auf dem Aventurien liegt) und der Planet Ras Tabor.

Auf der Suche nach einem weiteren Transmitter, der die Recken wieder nach hause schickt, müssen sie erst einmal den Baum hinab klettern, was auch keine leichte Aufgabe ist, um danach in dieser sonderlichen, fremden Welt nach hause zu finden.

Was gefällt mir an diesem Abenteuer?
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Dieses Thema ist etwas \\\"realistischer\\\" für Rollenspieler als die Geschichte mit Borbarad. Eigentlich halte ich nicht viel vom Vermischen der Genre, doch die Autoren haben sich mit der Geschichte sehr viel Mühe gegeben und sie ist doch sehr gut gelungen.

Es gibt mehrere Pläne, die dem Meister eine genaue Übersicht der Orte vermitteln, damit er nicht ins Trudeln kommt. Diese Pläne sind zwar, wie immer, recht einfach gehalten, doch es spiegelt die Welt wider, in dem die Abenteuer spielen.

Einfach ist es nicht (3. - 8. Stufe). Für einen Helden der 3. Stufe schon fast zu schwer, doch es ist eine willkommende Herausforderung. Weiterhin ist es eine (Für damals) recht gelungende Kombination von Dungeon (Im Kloster) und Wildnisabenteuer.


Was gefällt mir nicht?
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Wie gesagt, Abenteuer in denen S/F vorkommt finde ich nicht unbedingt sehr spielenswert. Doch bis auf den TTransmitter gibt es nicht allzuviele technische Gerätschaften, die einem den Spielspaß verderben könnten.


Fazit
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Viele DSA Spieler halten nichts von diesem Abenteuer, auch ich war Anfangs sehr sehr skeptisch. Doch der Flair, auf der fremden Welt diesen riesigen Baum zu bezwingen und auf der Suche nach einer Gerätschaft zu sein, die man nicht versteht, bringen genügend Spielspaß in das Abenteuer. Natürlich muss die Gruppe stimmen und die Spieler müssen überzeugend Unwissenheit vermitteln (Was auch nicht immer leicht ist.)

Für Spieler und Liebhaber des DSA ist dieses Abenteuer doch recht empfehlenswert. Doch die Beschaffung könnte Schwierigkeiten machen. Schaut doch mal auf Flohmärkten oder Online-Auktionshäusern vorbei.

Einen schönen Tag noch

Matthias

13 Bewertungen