Der Insektensammler (Taschenbuch) / Jeffrey Deaver Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2004
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Erfahrungsbericht von Gering
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite
Pro:
s.o
Kontra:
s.o
Empfehlung:
Ja
Der Name Jeffery Deaver ist Garant für atemberaubenden Lesespaß, freilich angenommen, dass man für das Genre des Thrillers einiges übrig an. Und die Namen Lincoln Rhymes und Amelia Sachs werden nicht nur Leseratten bekannt sein, sondern auch den „Sehern“ des Kinofilms „Knochenjäger“, der die Verfilmung des Deaver – Buches „Die Assistentin“ darstellt.
Mit „Der Insektensammler“ hat Deaver nun einen Nachfolger aufgelegt, der sich vor dem Vorläufer und dem Kinofilmvorleger nicht verstecken braucht.
Lincoln Rhymes ist, wie der Leser sicher weiß, seit einem Unfall von den Schultern abwärts gelähmt, was nur Finger der rechten Hand nicht betrifft. Trotz dieses Handicaps, dass ihn zwar zynisch und im Umgang mit anderen Menschen oft rau gemacht hat, ist er der gefragtester Kriminologe in der Gegen New Yorks. Und an seiner Seite befindet sich Amalia Sachs, ihrerseits Polizisten, die ihm bei seinen Fällen beisteht, und das schon lange nicht mehr als verlängerte Sinnesorgane Rhymes, sondern als eigenständig denkender Tel eines Teams. Das zwischen beiden auch eine Liaison besteht sei am Rande erwähnt.
Lincoln kämpft mit seiner Krankheit und deshalb hat er sich entschlossen, sich in Avery, North Carolina, operieren zu lassen mit der Hoffnung, mehr Kontrolle über seinen Körper zu erhalten.
Zwei Tage vor der OP spricht ihn aber Jim Bell, Sheriff von Tanner´s Corner an und bittet ihn, der Polizei bei einem Entführungsfall zu helfen.
Die Polizei verdächtigt ´den 16 jährigen Garrett Hanlon, ein gleichaltriges Mädchen sowie einen Krankenschwester entführt und einen Jungen des Ortes mit einer Schaufel erschlagen zu haben. Zudem bringt man ihn in Zusammenhang mit ungeklärten bzw. mysteriösen Todesfällen in den letzten Jahren. Der Junge trägt den Spitznamen Insektensammler, weil er sich seit dem Tod seiner Eltern vor allem mit den Sechsbeinlern beschäftigt hat.
Da die Polizei davon ausgeht, dass beide Frauen noch leben, sie aber keinen Anhaltspunkt hat, wo Garrett sie versteckt hält, holt man Lincoln zu Hilfe.
Gemeinsam mit seiner Assistentin gelingt es ihm, zumindest Garrett und die entführte Krankenschwester ausfindig zu machen. Und das natürlich nur durch die Tatortspuren, die Lincoln verraten, wo sich Garrett bewegt und wohin er mit seinem letzten Opfer unterwegs ist. Garrett wird festgenommen und verhört, doch Amalia ist sich sicher, dass dem jungen die Morde nicht zur last gelegt werden können.
Scheinbar in einem Anfall von Geistesschwäche befreit die abgebrühte Polizisten Garrett und macht sich auf die Suche nach dem vermissten Mädchen, die Polizei im Nacken, geführt von Lincoln Rhymes.
Hoffnungslos wird die Flucht, als bei der Verfolgung ein Polizist von Amalia erschossen wird….
Doch es wird sich bald schon herausstellen, dass Tanner`s Corner viel gravierender Geheimnisse birgt, als nur den Tod einiger weniger Menschen…..
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Meinung
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Nichts ist so einfach, wie es scheint. Dieses Motto liegt den Deaver – Romanen allemal zu Grunde und wird von ihm meisterhaft in Szene gesetzt. So sieht es auch bei diesem Roman aus, bei dem es augenscheinlich um die Entführung zweier Frauen durch eine Geisteskraken geht, tiefgründiger aber ein böses Geheimnis das leben der Gemeinschaft wie ein Damokles Schwert überschattet.
Zunächst läuft die Handlung still und einfach vor sich hin, geführt von einem gnadenlos sicher schließenden und analysierenden Rhymes, diesem fast schon seebärartig bissigen Menschen, um dann im letzten Drittel überraschend und spannend zugleich sich in eine ganz andere Richtung zu wenden.
Überzeugend werden die Figuren der Handlung wie auch diese selbst entwickelt, aufgebaut, um dann in einer actionreichen Kaskade am Ende des Buches den Leser überrascht und begeistert zu verabschieden.
Bisher habe ich kaum nennenswerte Schwächen in den Büchern Deavers erlesen, dieses Buch besitzt zweifelsohne keine.
Mit „Der Insektensammler“ hat Deaver nun einen Nachfolger aufgelegt, der sich vor dem Vorläufer und dem Kinofilmvorleger nicht verstecken braucht.
Lincoln Rhymes ist, wie der Leser sicher weiß, seit einem Unfall von den Schultern abwärts gelähmt, was nur Finger der rechten Hand nicht betrifft. Trotz dieses Handicaps, dass ihn zwar zynisch und im Umgang mit anderen Menschen oft rau gemacht hat, ist er der gefragtester Kriminologe in der Gegen New Yorks. Und an seiner Seite befindet sich Amalia Sachs, ihrerseits Polizisten, die ihm bei seinen Fällen beisteht, und das schon lange nicht mehr als verlängerte Sinnesorgane Rhymes, sondern als eigenständig denkender Tel eines Teams. Das zwischen beiden auch eine Liaison besteht sei am Rande erwähnt.
Lincoln kämpft mit seiner Krankheit und deshalb hat er sich entschlossen, sich in Avery, North Carolina, operieren zu lassen mit der Hoffnung, mehr Kontrolle über seinen Körper zu erhalten.
Zwei Tage vor der OP spricht ihn aber Jim Bell, Sheriff von Tanner´s Corner an und bittet ihn, der Polizei bei einem Entführungsfall zu helfen.
Die Polizei verdächtigt ´den 16 jährigen Garrett Hanlon, ein gleichaltriges Mädchen sowie einen Krankenschwester entführt und einen Jungen des Ortes mit einer Schaufel erschlagen zu haben. Zudem bringt man ihn in Zusammenhang mit ungeklärten bzw. mysteriösen Todesfällen in den letzten Jahren. Der Junge trägt den Spitznamen Insektensammler, weil er sich seit dem Tod seiner Eltern vor allem mit den Sechsbeinlern beschäftigt hat.
Da die Polizei davon ausgeht, dass beide Frauen noch leben, sie aber keinen Anhaltspunkt hat, wo Garrett sie versteckt hält, holt man Lincoln zu Hilfe.
Gemeinsam mit seiner Assistentin gelingt es ihm, zumindest Garrett und die entführte Krankenschwester ausfindig zu machen. Und das natürlich nur durch die Tatortspuren, die Lincoln verraten, wo sich Garrett bewegt und wohin er mit seinem letzten Opfer unterwegs ist. Garrett wird festgenommen und verhört, doch Amalia ist sich sicher, dass dem jungen die Morde nicht zur last gelegt werden können.
Scheinbar in einem Anfall von Geistesschwäche befreit die abgebrühte Polizisten Garrett und macht sich auf die Suche nach dem vermissten Mädchen, die Polizei im Nacken, geführt von Lincoln Rhymes.
Hoffnungslos wird die Flucht, als bei der Verfolgung ein Polizist von Amalia erschossen wird….
Doch es wird sich bald schon herausstellen, dass Tanner`s Corner viel gravierender Geheimnisse birgt, als nur den Tod einiger weniger Menschen…..
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Meinung
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Nichts ist so einfach, wie es scheint. Dieses Motto liegt den Deaver – Romanen allemal zu Grunde und wird von ihm meisterhaft in Szene gesetzt. So sieht es auch bei diesem Roman aus, bei dem es augenscheinlich um die Entführung zweier Frauen durch eine Geisteskraken geht, tiefgründiger aber ein böses Geheimnis das leben der Gemeinschaft wie ein Damokles Schwert überschattet.
Zunächst läuft die Handlung still und einfach vor sich hin, geführt von einem gnadenlos sicher schließenden und analysierenden Rhymes, diesem fast schon seebärartig bissigen Menschen, um dann im letzten Drittel überraschend und spannend zugleich sich in eine ganz andere Richtung zu wenden.
Überzeugend werden die Figuren der Handlung wie auch diese selbst entwickelt, aufgebaut, um dann in einer actionreichen Kaskade am Ende des Buches den Leser überrascht und begeistert zu verabschieden.
Bisher habe ich kaum nennenswerte Schwächen in den Büchern Deavers erlesen, dieses Buch besitzt zweifelsohne keine.
14 Bewertungen, 1 Kommentar
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10.07.2008, 15:40 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER
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