Der Insektensammler (Taschenbuch) / Jeffrey Deaver Testbericht
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Erfahrungsbericht von T_Goose
Was krabbelt denn da?
Pro:
hohe Spannung, sehr gute Schreibweise, viele Informationen, überraschende Wendungen
Kontra:
teilweise wiederholend
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser. Heute ist es mal wieder an der Zeit, über ein tolles Buch zu schreiben, welches ich gerade gelesen habe. Es handelt sich dabei um „Der Insektensammler“ von Jeffery Deaver. Auch wenn es mich überall anfängt zu jucken, wenn ich Spinnen oder andere Insekten sehe, so geht es doch sicherlich vielen von uns, so fand ich das Buch doch sehr interessant. Ich bin schon vor einiger Zeit darauf aufmerksam geworden, aber es gab bisher nur die gebundene Ausgabe. Die wollte ich aber nicht haben da sie mir zum einen zu teuer war und zum anderen ist ein gebundenes Buch nichts für unterwegs. Deswegen war ich sehr erfreut, dass das Buch im Mai diesen Jahres endlich als Taschebuch erschienen ist. Endlich konnte auch ich diesen tollen Krimi lesen und wünsche euch nun viel Spaß beim meinem Bericht darüber.
Die Story :
########
Lyncoln Rhyme, ein querschnittsgelähmter Ermittler aus New York möchte sich in North Carolnia einer neuen Operationsmethode unterziehen, bei der die Hoffnung besteht, dass er wieder normal laufen kann. Zusammen mit seiner Partnerin Amelia Sachs und seinem Pfleger macht er sich auf den Weg in die Klinik. Doch anstatt zur Operation zu kommen, wartet Sheriff Bell im Krankenhaus auf ihn und berichtet ihm von einen komplizierten Entführungsfall. Garrett Hanlon, ein 16 jähriger Junge der auch der Insektensammler genannt wird, soll zwei Frauen entführt und einen Mann umgebracht haben. Da die hiesige Polizei vollkommen überfordert ist, sollen Rhyme und Sachs in diesem Fall Amtshilfe leisten, da ihnen ihr guter Ruf bereits vorausgeeilt ist.
Rhyme und Sachs machen sich an die Arbeit und stellen auch sogleich fest, dass bei der Tatortarbeit sehr schlampig gearbeitet wurde. Doch für den Sheriff scheint dies nicht weiter schlimm zu sein, denn für ihn steht Garrett, der Insektensammler, bereits als eindeutiger Täter fest. Immerhin ist er bei der Entführung von Lydia von einem Deputy gesehen worden. Und dieser wurde vom Insektensammler mit einem Hornissennest angegriffen, worauf der Deputy an zahlreichen Stichen starb...
Doch Rhyme und Sachs beginnen ganz von vorne. Dabei ist Rhyme wegen seiner Querschnittslähmung im Labor tätig und ist auf die Arbeit von seiner Partnerin Sachs angewiesen. Dank der guten kriminalistischen Zusammenarbeit, kommen sie Garrett schnell auf die Spuren und können ihn schließlich dem Haftrichter vorführen. Als Sachs ihn im Gefängnis noch einmal verhören möchte, kommt es zu einer unglaublichen Wendung.
Sie ist plötzlich von Garretts Unschuld überzeugt und verhilft ihm zur Flucht. Sie will mit ihm gemeinsam zu dem letzten Entführungsopfer, dass Garrett angeblich vor einem Mann mit blauer Latzhose schützen will. Die Zeit läuft den beiden davon. Zum einen, weil das Entführungsopfer schon lange Zeit ohne jegliche Verpflegung ist und zum anderen, weil der Sheriff mit seinen Mannen die beiden gnadenlos Jagd und sie zur Strecke bringen möchte...
Hauptpersonen :
###########
Lincoln Rhyme
Er ist ein genialer Ermittler aus New York. Sein einziges Problem, er ist Querschnittsgelähmt. Doch dank seiner hervorragenden Partnerin Amelia Sachs, ist er nach wie vor noch einer der besten Ermittler. Er wird zufällig zu dem Fall hinzugezogen und steht schon bald zwischen den Fronten. Er weiß nicht mehr, wem und was er trauen soll. Seine Rolle finde ich absolut hochklassig. Ich bewundere ihn, wie er trotz seiner Behinderung einen so guten Ermittler abgeben kann. Auch wenn er hin und wieder ganz schön störrisch ist, habe ich ihn schnell ins Herz geschlossen.
Amelia Sachs
Sie ist die Partnerin von Rhyme und dabei für ihn das, was er braucht – Beine, Augen, Hände, einfach dass, was er am Tatort nicht mehr so einsetzen kann. Sachs arbeitet gern mit ihm zusammen und es sickert auch ein wenig durch, dass er für sie wohl mehr ist, als nur ein Arbeitskollege. Sie ist die einzige, die von der Unschuld von Garrett überzeugt ist und versucht alles, diese auch zu beweisen. Doch dabei gerät sie in große Schwierigkeiten...
Garrett Hanlon
Dies ist die Rolle des Insektensammlers. Diesen Namen hat Garrett, da er etwas sonderbar ist und sehr viel über Insekten weiß und auch viel zeit mit ihnen verbringt. Es sind seine einzigen wahren Freunde, doch für viele Bewohner deutet diese Abnormalität schnell darauf hin, dass er der Sündenbock für alles ist. Ist er nun ein eiskalter Killer oder doch nur ein missverstandener Junge...?
Meinung :
#######
Ich fand das Buch gelungen und sehr reizvoll. Nach der kurzen Einleitung war so sofort gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hatte ständig das Verlangen zu wissen, wie es denn nun weitergeht. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, was das Lesen sehr einfach macht. Hin und wieder kommt eine gehörige Portion Sarkasmus dazu, die aber hauptsächlich von Rhyme ausgehen. Die Personen werden alle sehr gut in die Geschichte eingeführt und man weiß schnell, wie man sie sich vorzustellen hat.
Das Buch ist einfach geschrieben und wenn einmal ein technisches Gerät eingebracht wird, wird einem der Sinn und Zweck und die Funktion davon erklärt, so dass man immer weiß, worum es geht. Auch wenn Garrett, der Insektensammler, etwas von Insekten erzählt, warum sie diese und jene Eigenschaft haben und wie sie es schaffen, größere Feinde in die Flucht zu schlagen, ist dies plausibel und absolut verstehend beschrieben. So hatte ich nie das Gefühl, dass ich nicht wüsste, worum es geht.
Sehr gut fand ich auch noch, dass man immer selbst ein wenig mitfiebern konnte und nie so genau wusste, wer denn nun auf der richtigen Spur ist. Dabei gab es in den Buch zahlreiche Wendungen, dass ich gegen Ende nicht mehr so genau wusste, wer denn nun auf welcher Seite steht. Das machte es zum einen zwar etwas schwierig zu folgen, aber auf der andere auch super interessant, da immer und überall wieder ein kleine Falle lauern konnte.
Daten :
#####
Autor : Jeffery Deaver
Übersetzung : Hans-Peter Kraft
Titel : Der Insektensammler ( Original : The Empty Chair )
Erscheinungsdatum : 2001, Taschenbuch Mai 2003
ISBN : 3-442-35905-8
Seiten : 476
Verlag : Blanvalet
Preis : 8,90 €
Fazit :
#####
Ich war von dem Buch einfach begeistert. Die Spannung war das gesamte Buch über vorhanden und mir wurde zu keiner Zeit langweilig. Alles wurde super gut beschrieben, so dass ich immer wusste, worum es geht. Empfehlen würde ich es für Leser ab 16 Jahren, da ansonsten einige Schritte sicherlich nicht nachvollzogen werden können. Dieser Kriminalroman ist von meiner Seite her nur zu Empfehlen. Wer beim Lesen gerne etwas geschockt werden möchte, ist hier vollkommen richtig. Daher vergebe ich für das Buch auch die Note 1.
Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Ciao T_Goose
Die Story :
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Lyncoln Rhyme, ein querschnittsgelähmter Ermittler aus New York möchte sich in North Carolnia einer neuen Operationsmethode unterziehen, bei der die Hoffnung besteht, dass er wieder normal laufen kann. Zusammen mit seiner Partnerin Amelia Sachs und seinem Pfleger macht er sich auf den Weg in die Klinik. Doch anstatt zur Operation zu kommen, wartet Sheriff Bell im Krankenhaus auf ihn und berichtet ihm von einen komplizierten Entführungsfall. Garrett Hanlon, ein 16 jähriger Junge der auch der Insektensammler genannt wird, soll zwei Frauen entführt und einen Mann umgebracht haben. Da die hiesige Polizei vollkommen überfordert ist, sollen Rhyme und Sachs in diesem Fall Amtshilfe leisten, da ihnen ihr guter Ruf bereits vorausgeeilt ist.
Rhyme und Sachs machen sich an die Arbeit und stellen auch sogleich fest, dass bei der Tatortarbeit sehr schlampig gearbeitet wurde. Doch für den Sheriff scheint dies nicht weiter schlimm zu sein, denn für ihn steht Garrett, der Insektensammler, bereits als eindeutiger Täter fest. Immerhin ist er bei der Entführung von Lydia von einem Deputy gesehen worden. Und dieser wurde vom Insektensammler mit einem Hornissennest angegriffen, worauf der Deputy an zahlreichen Stichen starb...
Doch Rhyme und Sachs beginnen ganz von vorne. Dabei ist Rhyme wegen seiner Querschnittslähmung im Labor tätig und ist auf die Arbeit von seiner Partnerin Sachs angewiesen. Dank der guten kriminalistischen Zusammenarbeit, kommen sie Garrett schnell auf die Spuren und können ihn schließlich dem Haftrichter vorführen. Als Sachs ihn im Gefängnis noch einmal verhören möchte, kommt es zu einer unglaublichen Wendung.
Sie ist plötzlich von Garretts Unschuld überzeugt und verhilft ihm zur Flucht. Sie will mit ihm gemeinsam zu dem letzten Entführungsopfer, dass Garrett angeblich vor einem Mann mit blauer Latzhose schützen will. Die Zeit läuft den beiden davon. Zum einen, weil das Entführungsopfer schon lange Zeit ohne jegliche Verpflegung ist und zum anderen, weil der Sheriff mit seinen Mannen die beiden gnadenlos Jagd und sie zur Strecke bringen möchte...
Hauptpersonen :
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Lincoln Rhyme
Er ist ein genialer Ermittler aus New York. Sein einziges Problem, er ist Querschnittsgelähmt. Doch dank seiner hervorragenden Partnerin Amelia Sachs, ist er nach wie vor noch einer der besten Ermittler. Er wird zufällig zu dem Fall hinzugezogen und steht schon bald zwischen den Fronten. Er weiß nicht mehr, wem und was er trauen soll. Seine Rolle finde ich absolut hochklassig. Ich bewundere ihn, wie er trotz seiner Behinderung einen so guten Ermittler abgeben kann. Auch wenn er hin und wieder ganz schön störrisch ist, habe ich ihn schnell ins Herz geschlossen.
Amelia Sachs
Sie ist die Partnerin von Rhyme und dabei für ihn das, was er braucht – Beine, Augen, Hände, einfach dass, was er am Tatort nicht mehr so einsetzen kann. Sachs arbeitet gern mit ihm zusammen und es sickert auch ein wenig durch, dass er für sie wohl mehr ist, als nur ein Arbeitskollege. Sie ist die einzige, die von der Unschuld von Garrett überzeugt ist und versucht alles, diese auch zu beweisen. Doch dabei gerät sie in große Schwierigkeiten...
Garrett Hanlon
Dies ist die Rolle des Insektensammlers. Diesen Namen hat Garrett, da er etwas sonderbar ist und sehr viel über Insekten weiß und auch viel zeit mit ihnen verbringt. Es sind seine einzigen wahren Freunde, doch für viele Bewohner deutet diese Abnormalität schnell darauf hin, dass er der Sündenbock für alles ist. Ist er nun ein eiskalter Killer oder doch nur ein missverstandener Junge...?
Meinung :
#######
Ich fand das Buch gelungen und sehr reizvoll. Nach der kurzen Einleitung war so sofort gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hatte ständig das Verlangen zu wissen, wie es denn nun weitergeht. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, was das Lesen sehr einfach macht. Hin und wieder kommt eine gehörige Portion Sarkasmus dazu, die aber hauptsächlich von Rhyme ausgehen. Die Personen werden alle sehr gut in die Geschichte eingeführt und man weiß schnell, wie man sie sich vorzustellen hat.
Das Buch ist einfach geschrieben und wenn einmal ein technisches Gerät eingebracht wird, wird einem der Sinn und Zweck und die Funktion davon erklärt, so dass man immer weiß, worum es geht. Auch wenn Garrett, der Insektensammler, etwas von Insekten erzählt, warum sie diese und jene Eigenschaft haben und wie sie es schaffen, größere Feinde in die Flucht zu schlagen, ist dies plausibel und absolut verstehend beschrieben. So hatte ich nie das Gefühl, dass ich nicht wüsste, worum es geht.
Sehr gut fand ich auch noch, dass man immer selbst ein wenig mitfiebern konnte und nie so genau wusste, wer denn nun auf der richtigen Spur ist. Dabei gab es in den Buch zahlreiche Wendungen, dass ich gegen Ende nicht mehr so genau wusste, wer denn nun auf welcher Seite steht. Das machte es zum einen zwar etwas schwierig zu folgen, aber auf der andere auch super interessant, da immer und überall wieder ein kleine Falle lauern konnte.
Daten :
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Autor : Jeffery Deaver
Übersetzung : Hans-Peter Kraft
Titel : Der Insektensammler ( Original : The Empty Chair )
Erscheinungsdatum : 2001, Taschenbuch Mai 2003
ISBN : 3-442-35905-8
Seiten : 476
Verlag : Blanvalet
Preis : 8,90 €
Fazit :
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Ich war von dem Buch einfach begeistert. Die Spannung war das gesamte Buch über vorhanden und mir wurde zu keiner Zeit langweilig. Alles wurde super gut beschrieben, so dass ich immer wusste, worum es geht. Empfehlen würde ich es für Leser ab 16 Jahren, da ansonsten einige Schritte sicherlich nicht nachvollzogen werden können. Dieser Kriminalroman ist von meiner Seite her nur zu Empfehlen. Wer beim Lesen gerne etwas geschockt werden möchte, ist hier vollkommen richtig. Daher vergebe ich für das Buch auch die Note 1.
Ich danke euch allen fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Ciao T_Goose
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