Degussa (WKN542190) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von heisswiekalt
Erfolgreicher Umbau eines Traditionsunternehmens
Pro:
Erfolgreiche Umstrukturierung Margenstarkes Spezialchemiegeschäft
Kontra:
Charttechnik
Empfehlung:
Ja
Unternehmensporträt
Die heutige Degussa AG ist Obergesellschaft eines von Grund auf neu firmierten, weltweit operierenden Konzerns, der konsequent auf die renditestarke Spezialchemie ausgerichtet ist. Im Jahr 2002 wurden Degussa-Produkte an mehr als 200 Standorten in mehr als 50 Ländern hergestellt und in über 100 Ländern vertrieben. Das dezentral organisierte operative Geschäft ist in die sechs Unternehmensbereiche Gesundheit & Ernährung, Bauchemie, Fein- & Industriechemie, Performance Chemie, Coatings & Füllstoffsysteme sowie Spezialkunststoffe mit insgesamt 23 Geschäftsbereichen untergliedert. Das Corporate Center in Düsseldorf mit dem Vorstand an der Spitze konzentriert sich auf strategische Aufgaben.
2001 und 2002 waren für die Degussa entscheidende Jahre in Richtung Festigung der neuen Unternehmensstruktur. So wurde die rechtliche und organisatorische Integration zur neuen Degussa zügig vorangetrieben. Das angekündigte Programm zur Veräußerung von Nicht-Kernaktivitäten habe per Jahresende 2002 weitgehend abgeschlossen werden können, wird betont. Gleichzeitig wurde durch gezielte Investitionen das Kerngeschäft Spezialchemie entscheidend ausgebaut. Im Mittelpunkt stand dabei die Übernahme und Einbeziehung der britischen Laporte zum Jahreswechsel 2000/2001. Der gesamte Kaufpreis für Laporte vor Abzug der liquiden Mittel wird auf rund 2,2 Mrd. Euro beziffert, davon entfielen rund 1,8 Mrd. Euro auf 2001.
(weiteres: www.comdirect.de, www.wallstreet-online.de, www.ariva.de, www.finance-online.de)
aktuelle Zahlen:
wegen Abschreibungen ist degussa im dritten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht und rechnet für 2003 mit einem Fehlbetrag. Das Quartalsminus liege bei 349 Millionen Euro nach einem Gewinn von 67 Millionen Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen vorletzte Woche mit. Durch die Wertberichtigungen werde unter dem Strich voraussichtlich ein Fehlbetrag von gut 100 Millionen Euro anfallen, sagte Konzernchef Utz-Hellmuth Felcht. Seine Dividenden-Fähigkeit sieht Degussa dennoch nicht gefährdet. Wie jedes Jahr würden Vorstand und Hauptversammlung zu gegebener Zeit über die Höhe der Dividende entscheiden, sagte Felcht. 2002 hatte die Degussa AG ihren Aktionären 1,10 Euro je Aktie gezahlt.Im dritten Quartal sank das EBIT auf 238 (Vorjahr: 272) Millionen Euro und der Umsatz auf 2,85 (2,97) Milliarden Euro.
Im dritten Quartal fiel eine Wertberichtigung in Höhe von 500 Millionen Euro auf Feinchemie-Aktivitäten an. \"Auch im Gesamtjahr 2003 wird das Konzernergebnis durch diesen einmaligen Sondereffekt einen Verlust ausweisen\", hieß es. Die Abschreibungen hatte Degussa bereits angekündigt.
(weiteres: www.comdirect.de, www.wallstreet-online.de, www.ariva.de, www.finance-online.de)
Charttechnik
Ist wie immer ein fragwürdiges Thema, da jeder Analyst unterschiedlich interpretiert. Meine Einschätzung:
Seit Beginn des Jahres bewegt sich der Kurs im Wesentlichen in der Spanne von 22 bis 28 Euro. Damit hinkt der Aktienkurs dem M-Dax deutlich hinterher. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs gut 30% schlechter entwickelt als der Benchmark.
Die Unterstützung sollte bei 22/23 halten, d.h. nach unten ist der Kurs gut abgesichert. Ausbruch nach oben eher unwahrscheinlich.
Meine Urteil:
Degussa ist mit dem Umbau zum reinen Spezialchemie-Unternehmen schon weit gekommen. Die einmaligen Belastungen werden zukünftig nicht mehr so hoch ausfallen wie in der Vergangenheit. Daher bin ich für die Aktie zuversichtlich, enorme positive Überaschungen erwarte ich nicht, auch ist die Aktie fundamental recht fair bewertet.
Fazit: Mit dieser Aktie kann man nicht viel falsch machen, es gibt aber spannendere Aktien
Die heutige Degussa AG ist Obergesellschaft eines von Grund auf neu firmierten, weltweit operierenden Konzerns, der konsequent auf die renditestarke Spezialchemie ausgerichtet ist. Im Jahr 2002 wurden Degussa-Produkte an mehr als 200 Standorten in mehr als 50 Ländern hergestellt und in über 100 Ländern vertrieben. Das dezentral organisierte operative Geschäft ist in die sechs Unternehmensbereiche Gesundheit & Ernährung, Bauchemie, Fein- & Industriechemie, Performance Chemie, Coatings & Füllstoffsysteme sowie Spezialkunststoffe mit insgesamt 23 Geschäftsbereichen untergliedert. Das Corporate Center in Düsseldorf mit dem Vorstand an der Spitze konzentriert sich auf strategische Aufgaben.
2001 und 2002 waren für die Degussa entscheidende Jahre in Richtung Festigung der neuen Unternehmensstruktur. So wurde die rechtliche und organisatorische Integration zur neuen Degussa zügig vorangetrieben. Das angekündigte Programm zur Veräußerung von Nicht-Kernaktivitäten habe per Jahresende 2002 weitgehend abgeschlossen werden können, wird betont. Gleichzeitig wurde durch gezielte Investitionen das Kerngeschäft Spezialchemie entscheidend ausgebaut. Im Mittelpunkt stand dabei die Übernahme und Einbeziehung der britischen Laporte zum Jahreswechsel 2000/2001. Der gesamte Kaufpreis für Laporte vor Abzug der liquiden Mittel wird auf rund 2,2 Mrd. Euro beziffert, davon entfielen rund 1,8 Mrd. Euro auf 2001.
(weiteres: www.comdirect.de, www.wallstreet-online.de, www.ariva.de, www.finance-online.de)
aktuelle Zahlen:
wegen Abschreibungen ist degussa im dritten Quartal tief in die Verlustzone gerutscht und rechnet für 2003 mit einem Fehlbetrag. Das Quartalsminus liege bei 349 Millionen Euro nach einem Gewinn von 67 Millionen Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen vorletzte Woche mit. Durch die Wertberichtigungen werde unter dem Strich voraussichtlich ein Fehlbetrag von gut 100 Millionen Euro anfallen, sagte Konzernchef Utz-Hellmuth Felcht. Seine Dividenden-Fähigkeit sieht Degussa dennoch nicht gefährdet. Wie jedes Jahr würden Vorstand und Hauptversammlung zu gegebener Zeit über die Höhe der Dividende entscheiden, sagte Felcht. 2002 hatte die Degussa AG ihren Aktionären 1,10 Euro je Aktie gezahlt.Im dritten Quartal sank das EBIT auf 238 (Vorjahr: 272) Millionen Euro und der Umsatz auf 2,85 (2,97) Milliarden Euro.
Im dritten Quartal fiel eine Wertberichtigung in Höhe von 500 Millionen Euro auf Feinchemie-Aktivitäten an. \"Auch im Gesamtjahr 2003 wird das Konzernergebnis durch diesen einmaligen Sondereffekt einen Verlust ausweisen\", hieß es. Die Abschreibungen hatte Degussa bereits angekündigt.
(weiteres: www.comdirect.de, www.wallstreet-online.de, www.ariva.de, www.finance-online.de)
Charttechnik
Ist wie immer ein fragwürdiges Thema, da jeder Analyst unterschiedlich interpretiert. Meine Einschätzung:
Seit Beginn des Jahres bewegt sich der Kurs im Wesentlichen in der Spanne von 22 bis 28 Euro. Damit hinkt der Aktienkurs dem M-Dax deutlich hinterher. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs gut 30% schlechter entwickelt als der Benchmark.
Die Unterstützung sollte bei 22/23 halten, d.h. nach unten ist der Kurs gut abgesichert. Ausbruch nach oben eher unwahrscheinlich.
Meine Urteil:
Degussa ist mit dem Umbau zum reinen Spezialchemie-Unternehmen schon weit gekommen. Die einmaligen Belastungen werden zukünftig nicht mehr so hoch ausfallen wie in der Vergangenheit. Daher bin ich für die Aktie zuversichtlich, enorme positive Überaschungen erwarte ich nicht, auch ist die Aktie fundamental recht fair bewertet.
Fazit: Mit dieser Aktie kann man nicht viel falsch machen, es gibt aber spannendere Aktien
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