Der Club der toten Dichter (VHS) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Chekka25
Carpe diem! Nutze den Tag!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als ich vor kurzem durch die Stadtbücherei ging, fiel mir ein Film auf, den ich bisher noch nicht kannte, von dem ich auch also bisher noch nichts gehört hatte. Ich las mir die Rückseite der DVD-Hülle durch und ich dachte mir: \"Den schaust du dir mal an!\" Vor allem dachte ich mir, dass ein Film mit Robin Williams eigentlich nicht schlecht sein kann. Davon möchte ich euch nun berichten. Ich beziehe mich dabei auf die DVD-Version von 2002.
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Story
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Am kreuzkonservativen Internat Welton in Neuseeland, das total auf Tradition berufen ist, ist ein neuer Englischlehrer gesucht. John Keating (Robin Williams), der selbst früher zu den besten Schülern dieser Schule gehörte, wird eingestellt. Dieser wirft den gesamten bisherigen Lehrplan durcheinander. Seine erste Unterrichtsstunde hält er nicht wie alle anderen Lehrer in den Unterrichtsräumen, sondern geht in die Eingangshalle und bringt den Schülern seinen wichtigsten Lehrsatz bei: \"Carpe diem!\" (Nutze den Tag!) Durch seinen Unterricht entwickeln seine 17jährigen Schüler, die Hauptpersonen in diesem Film, Persönlichkeit und machen dadurch Dinge, die sie sonst nie gemacht hätten, wie zum Beispiel ein Mädchen ansprechen und ihm seine Liebe erklären. Aber nun zurück zur Haupgeschichte: Die Schüler, um die es hauptsächlich geht (Neal Perry, Todd Anderson), finden etwas über den \"Club der toten Dicher\" heraus, in dem auch Keating Mitglied war. Sie befragen Keating, der nur ungern etwas darüber erzählt, denn nach seiner Meinung würde das die Schulleitung nicht gerne sehen. Die zwei und deren Freunde beschließen, den Club neu zu gründen...
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Schauspieler
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Die Schauspieler überzeugen auf der ganzen Linie. Sie sind vortrefflich gewählt und bringen die ganze Geschichte realistisch rüber. Hier eine Liste der Mitspieler (in Klammer der Name des Schauspielers):
-John Keating (Robin Williams)
-Neil Perry (Robert Sean Leonard)
-Todd Anderson (Ethan Hawke)
-Charlie Dalton (Gale Hansen)
-Knox Overstreet (Josh Charles)
-Steven Meeks (Allelon Ruggiero)
-Richard Cameron (Dylan Kussman)
-Gerard Pitts (James Waterston)
-Mr. Nolan (Norman Lloyd)
-Mr. Perry (Kurtwood Smith)
-Chris Noel (Alexandra Powers)
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Regisseur
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Der Regisseur Peter Weir setzte das Drehbuch sehr gut um. Er animierte die Schauspieler, eigene Ideen umzusetzen, auch wenn sie etwas anders als das Drehbuch sind. Außerdem sollten Williams und die anderen Schauspieler selbst Gedichte vortragen und eigene Gedichte schreiben, damit es im Film scheint, als ob sie Gedichte wirklich gerne lesen. Sein erster Film war 1974 \"Die Autos, die Paris auffraßen\". Es folgten 1975 \"Picknick am Valentinstag\" und 1977 \"Die letzte Flut\", der sein erster großer Erfolg in Amerika wurde. Außerdem erhielt er drei Oscar-Nominierungen für \"Die Truman Show\" 1998, \"Der Club der toten Dichter\" 1989 und für \"Der einzige Zeuge\" 1985 und einen Oscar für \"Green Card - Scheinehe mit Hindernissen\" 1990.
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Das Drehbuch
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Das Drehbuch von Tom Schulman entstand aus einer 1985 von ihm geschriebenen Geschichte, in die er auch eigene Erfahrungen mit Internaten einbrachte. Wie gesagt wurde an dem Drehbuch während der Dreharbeiten mehrere Male herumgearbeitet, denn die Schauspieler versetzten sich so in ihre Charaktere hinein, dass sie merkten, wenn eine Szene nicht zu ihrem Charakter passte und diese dann umänderten.
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Musik
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Von der Musik her gesehen habe ich zuerst gedacht, dass der Film in Schottland spielt, denn Dudelsäcke gehören irgendwie schon nach Schottland. Erst Internetrecherchen belehrten mich eines besseren. Die Musik von Maurice Jarre passt sehr gut zu dem Film. Damit kommt richtig das konservative, traditionelle der Schule rüber.
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Extras
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Hier eine Liste der Extras, die auf der DVD enthalten sind:
-Hommage an Peter Weir (Meinung der Schauspieler zum Regisseur)
-Zusätzliche Szenen (zwei herausgeschnittene Szenen)
-P. Weir & D. Lynh zum Sounddesigner Alan Splet
-John Seale - Meisterklasse
-Audio Kommentar vom Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor (während dem Film als Untertitel)
-Kinotrailer (auf Englisch)
Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da ich selbst nicht alles gesehen habe.
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Sprachen & Untertitel
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Es sind drei verschiedene Sprachen wählbar: Deutsch, Englisch und Italienisch. Als Untertitel sind sogar 10 verschiedene Sprachen möglich: Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Hebräisch, Türkisch, Slovenisch, Griechisch, Kroatisch.
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Urteil
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Dieser Film regt sehr zum Nachdenken an. Ich fand ihn sehr gut und vor allem Robin Williams hat mal wieder sehr überzeugt. Die schauspielerische Leistung der für mich eher unbekannten Schauspieler war sehr realistisch. Peter Weir ist hier ein Meisterwerk gelungen und ich kann allen nur empfehlen, den Film anzuschauen. Achtung: Wer nah am Wasser gebaut hat, sollte von diesem Film Abstand nehmen, ebenso wie jene, die auf Action stehen.
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Story
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Am kreuzkonservativen Internat Welton in Neuseeland, das total auf Tradition berufen ist, ist ein neuer Englischlehrer gesucht. John Keating (Robin Williams), der selbst früher zu den besten Schülern dieser Schule gehörte, wird eingestellt. Dieser wirft den gesamten bisherigen Lehrplan durcheinander. Seine erste Unterrichtsstunde hält er nicht wie alle anderen Lehrer in den Unterrichtsräumen, sondern geht in die Eingangshalle und bringt den Schülern seinen wichtigsten Lehrsatz bei: \"Carpe diem!\" (Nutze den Tag!) Durch seinen Unterricht entwickeln seine 17jährigen Schüler, die Hauptpersonen in diesem Film, Persönlichkeit und machen dadurch Dinge, die sie sonst nie gemacht hätten, wie zum Beispiel ein Mädchen ansprechen und ihm seine Liebe erklären. Aber nun zurück zur Haupgeschichte: Die Schüler, um die es hauptsächlich geht (Neal Perry, Todd Anderson), finden etwas über den \"Club der toten Dicher\" heraus, in dem auch Keating Mitglied war. Sie befragen Keating, der nur ungern etwas darüber erzählt, denn nach seiner Meinung würde das die Schulleitung nicht gerne sehen. Die zwei und deren Freunde beschließen, den Club neu zu gründen...
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Schauspieler
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Die Schauspieler überzeugen auf der ganzen Linie. Sie sind vortrefflich gewählt und bringen die ganze Geschichte realistisch rüber. Hier eine Liste der Mitspieler (in Klammer der Name des Schauspielers):
-John Keating (Robin Williams)
-Neil Perry (Robert Sean Leonard)
-Todd Anderson (Ethan Hawke)
-Charlie Dalton (Gale Hansen)
-Knox Overstreet (Josh Charles)
-Steven Meeks (Allelon Ruggiero)
-Richard Cameron (Dylan Kussman)
-Gerard Pitts (James Waterston)
-Mr. Nolan (Norman Lloyd)
-Mr. Perry (Kurtwood Smith)
-Chris Noel (Alexandra Powers)
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Regisseur
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Der Regisseur Peter Weir setzte das Drehbuch sehr gut um. Er animierte die Schauspieler, eigene Ideen umzusetzen, auch wenn sie etwas anders als das Drehbuch sind. Außerdem sollten Williams und die anderen Schauspieler selbst Gedichte vortragen und eigene Gedichte schreiben, damit es im Film scheint, als ob sie Gedichte wirklich gerne lesen. Sein erster Film war 1974 \"Die Autos, die Paris auffraßen\". Es folgten 1975 \"Picknick am Valentinstag\" und 1977 \"Die letzte Flut\", der sein erster großer Erfolg in Amerika wurde. Außerdem erhielt er drei Oscar-Nominierungen für \"Die Truman Show\" 1998, \"Der Club der toten Dichter\" 1989 und für \"Der einzige Zeuge\" 1985 und einen Oscar für \"Green Card - Scheinehe mit Hindernissen\" 1990.
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Das Drehbuch
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Das Drehbuch von Tom Schulman entstand aus einer 1985 von ihm geschriebenen Geschichte, in die er auch eigene Erfahrungen mit Internaten einbrachte. Wie gesagt wurde an dem Drehbuch während der Dreharbeiten mehrere Male herumgearbeitet, denn die Schauspieler versetzten sich so in ihre Charaktere hinein, dass sie merkten, wenn eine Szene nicht zu ihrem Charakter passte und diese dann umänderten.
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Musik
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Von der Musik her gesehen habe ich zuerst gedacht, dass der Film in Schottland spielt, denn Dudelsäcke gehören irgendwie schon nach Schottland. Erst Internetrecherchen belehrten mich eines besseren. Die Musik von Maurice Jarre passt sehr gut zu dem Film. Damit kommt richtig das konservative, traditionelle der Schule rüber.
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Extras
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Hier eine Liste der Extras, die auf der DVD enthalten sind:
-Hommage an Peter Weir (Meinung der Schauspieler zum Regisseur)
-Zusätzliche Szenen (zwei herausgeschnittene Szenen)
-P. Weir & D. Lynh zum Sounddesigner Alan Splet
-John Seale - Meisterklasse
-Audio Kommentar vom Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor (während dem Film als Untertitel)
-Kinotrailer (auf Englisch)
Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da ich selbst nicht alles gesehen habe.
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Sprachen & Untertitel
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Es sind drei verschiedene Sprachen wählbar: Deutsch, Englisch und Italienisch. Als Untertitel sind sogar 10 verschiedene Sprachen möglich: Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Hebräisch, Türkisch, Slovenisch, Griechisch, Kroatisch.
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Urteil
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Dieser Film regt sehr zum Nachdenken an. Ich fand ihn sehr gut und vor allem Robin Williams hat mal wieder sehr überzeugt. Die schauspielerische Leistung der für mich eher unbekannten Schauspieler war sehr realistisch. Peter Weir ist hier ein Meisterwerk gelungen und ich kann allen nur empfehlen, den Film anzuschauen. Achtung: Wer nah am Wasser gebaut hat, sollte von diesem Film Abstand nehmen, ebenso wie jene, die auf Action stehen.
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