Der Club der toten Dichter (VHS) Testbericht
ab 12,84 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von Fascio
...und das ist also Kult...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorab
Also ganz ehrlich: Mit Literatur habe ich rein gar nichts am Hut. Lesen ja, aber interessante Sachen, keine Romane oder sowas.
Deshalb muss ich an dieser Stelle zugeben, dass mir in einigen Belangen der nötige Einblick fehlt, um den tieferen Sinn in einigen Szenen des Films erkannt zu haben. Aber auch für den weniger an Literatur interessierten Zuschauer hat dieser Film was zu bieten.
Es ist also kein großes Hintergrundwissen über Weltliteratur erforderlich, um an dem Film gefallen zu finden.
Die Story
Das einleitende Schema ist das aus zig Filmen bekannte: Junge Menschen, die so gut es geht gegen bestehende Regeln und Grenzen rebellieren.
In diesem Fall handelt es sich um eine Gruppe von Schülern in einem Internat. Der Name dieser Institution ist Welton und es ist eines der berüchtigten britischen Schulen mit ihrer großen Tradition.
Natürlich kommt da nicht jeder rein, vor allem nicht durch erbrachte Leistung, sondern versnobbte Eltern stecken ihre Sprösslinge für teures Geld in den Laden, damit sie dort den von den Eltern vorherbestimmten Weg einschlagen können.
Dies wird im Film durch verschiedene Aufeinandertreffen von Eltern und Schülern deutlich. Wie nicht anders zu erwarten ziehen alle Verantwortlichen der Schule, also die Lehrer und Direktor Nolan, an einem Strang, um dem Ruf der Institution alle Ehre zu machen und sorgen für eine möglichst strenge, disziplin-, traditions- und leistungsorientierte Erziehung.
Der Wille der Schüler spielt weder für die Eltern noch für die Lehrer eine Rolle. Nur untereinander können sie sich offen unterhalten. Im Film wird das anhand einer Gruppierung von 5 Schülern näher beleuchtet.
Der einzige, der gegen dieses System ernsthaft aufbegehrt in seinen Unterichtsmethoden ist der neue Englisch-Lehrer Mr. Keating. Wie sich herausstellt, war dieser ebenfalls Schüler an Welton und hatte seinerzeit durch seine Mitgliedschaft im \"Club der toten Dichter\" für Aufsehen gesorgt.
Nachdem sich seine Schüler über Sinn und Zweck dieses Clubs informiert haben, beschließen sie selbst in dieser Hinsicht aktiv zu werden.
Das durch Mr. Keating geweckte Interesse an Literatur wird nun in nächtlichen Sitzungen gegenseitig ausgelebt. Sie lesen, schreiben und unterhalten sich darüber.
Das hört sich flach an, aber durch dieses Verhalten scheinen die Schüler neuen Mut zu fassen, mit der für sie nicht zufriedenstellenden Situation fertig zu werden und sie gewinnen an Selbstvertrauen.
Klar, dass dadurch Konflikte entstehen. Einmal trauen sich die Schüler nun öfters mitzuteilen und ihre Meinung zu sagen, was natürlich bei Eltern und Lehrern höchst verpöhnt ist!
Aber auch untereinander gibt es die ein oder anderen Diskussion über die Rolle der reinkarnierten Vereinigung.
Höhepunkt des Filmes ist dann die Häufung der Anzahl und Steigerung der Intensität dieser Streitigkeiten bis die Lage außer Kontrolle gerät...
Darsteller
Also ganz ehrlich, außer Robin Williams ist mir keiner geläufig. Ethan Hawke schonmal gehört, aber erkennen würde ich den nicht.
Ich liste einfach mal die am meisten in Erscheinung tretenden Darsteller auf:
- Robin Williams
- Ethan Hawke
- Robert Sean Leonard
- Josh Charles
- Gale Hansen
Zugegeben, ist nur von der Hülle abgeschrieben und da ich die nicht zuordnen kann, werde ich auch keine Einzelkritik abgeben.
Es fällt zwar niemand negativ auf, aber es ist auch nicht wirklich einer dabei, dem man irgendwas ernsthaft abnehmen würde, was er da von sich gibt. Es besteht also keine Gefahr, dass man Film und Realität nicht mehr auseinander halten könnte.
Fazit
Ja, der Film ist nicht schlecht. Aber das große Trara in dem Stil \"Wer den Film nicht gesehen, der hat nicht gelebt\", das halte ich für Blödsinn.
Man kann den Film sich anschauen und wahrscheinlich finden ihn auch einige wirklich klasse, aber ich würde dafür selber kein Geld ausgeben und so mitreisend ist er nicht.
Und von wegen \"Seitdem ich den Film gesehen nehme ich regelmäßig an Buchbesprechnungen teil\" *hust* Will ja da niemanden diskriminieren, aber da muss man schon sehr leicht zu beeindrucken sein, vor allem, weil ich den Film wie gesagt keineswegs irgendwie mitreisend fand.
Ich hoffe Ihnen ein wenig weitergeholfen zu haben!
Also ganz ehrlich: Mit Literatur habe ich rein gar nichts am Hut. Lesen ja, aber interessante Sachen, keine Romane oder sowas.
Deshalb muss ich an dieser Stelle zugeben, dass mir in einigen Belangen der nötige Einblick fehlt, um den tieferen Sinn in einigen Szenen des Films erkannt zu haben. Aber auch für den weniger an Literatur interessierten Zuschauer hat dieser Film was zu bieten.
Es ist also kein großes Hintergrundwissen über Weltliteratur erforderlich, um an dem Film gefallen zu finden.
Die Story
Das einleitende Schema ist das aus zig Filmen bekannte: Junge Menschen, die so gut es geht gegen bestehende Regeln und Grenzen rebellieren.
In diesem Fall handelt es sich um eine Gruppe von Schülern in einem Internat. Der Name dieser Institution ist Welton und es ist eines der berüchtigten britischen Schulen mit ihrer großen Tradition.
Natürlich kommt da nicht jeder rein, vor allem nicht durch erbrachte Leistung, sondern versnobbte Eltern stecken ihre Sprösslinge für teures Geld in den Laden, damit sie dort den von den Eltern vorherbestimmten Weg einschlagen können.
Dies wird im Film durch verschiedene Aufeinandertreffen von Eltern und Schülern deutlich. Wie nicht anders zu erwarten ziehen alle Verantwortlichen der Schule, also die Lehrer und Direktor Nolan, an einem Strang, um dem Ruf der Institution alle Ehre zu machen und sorgen für eine möglichst strenge, disziplin-, traditions- und leistungsorientierte Erziehung.
Der Wille der Schüler spielt weder für die Eltern noch für die Lehrer eine Rolle. Nur untereinander können sie sich offen unterhalten. Im Film wird das anhand einer Gruppierung von 5 Schülern näher beleuchtet.
Der einzige, der gegen dieses System ernsthaft aufbegehrt in seinen Unterichtsmethoden ist der neue Englisch-Lehrer Mr. Keating. Wie sich herausstellt, war dieser ebenfalls Schüler an Welton und hatte seinerzeit durch seine Mitgliedschaft im \"Club der toten Dichter\" für Aufsehen gesorgt.
Nachdem sich seine Schüler über Sinn und Zweck dieses Clubs informiert haben, beschließen sie selbst in dieser Hinsicht aktiv zu werden.
Das durch Mr. Keating geweckte Interesse an Literatur wird nun in nächtlichen Sitzungen gegenseitig ausgelebt. Sie lesen, schreiben und unterhalten sich darüber.
Das hört sich flach an, aber durch dieses Verhalten scheinen die Schüler neuen Mut zu fassen, mit der für sie nicht zufriedenstellenden Situation fertig zu werden und sie gewinnen an Selbstvertrauen.
Klar, dass dadurch Konflikte entstehen. Einmal trauen sich die Schüler nun öfters mitzuteilen und ihre Meinung zu sagen, was natürlich bei Eltern und Lehrern höchst verpöhnt ist!
Aber auch untereinander gibt es die ein oder anderen Diskussion über die Rolle der reinkarnierten Vereinigung.
Höhepunkt des Filmes ist dann die Häufung der Anzahl und Steigerung der Intensität dieser Streitigkeiten bis die Lage außer Kontrolle gerät...
Darsteller
Also ganz ehrlich, außer Robin Williams ist mir keiner geläufig. Ethan Hawke schonmal gehört, aber erkennen würde ich den nicht.
Ich liste einfach mal die am meisten in Erscheinung tretenden Darsteller auf:
- Robin Williams
- Ethan Hawke
- Robert Sean Leonard
- Josh Charles
- Gale Hansen
Zugegeben, ist nur von der Hülle abgeschrieben und da ich die nicht zuordnen kann, werde ich auch keine Einzelkritik abgeben.
Es fällt zwar niemand negativ auf, aber es ist auch nicht wirklich einer dabei, dem man irgendwas ernsthaft abnehmen würde, was er da von sich gibt. Es besteht also keine Gefahr, dass man Film und Realität nicht mehr auseinander halten könnte.
Fazit
Ja, der Film ist nicht schlecht. Aber das große Trara in dem Stil \"Wer den Film nicht gesehen, der hat nicht gelebt\", das halte ich für Blödsinn.
Man kann den Film sich anschauen und wahrscheinlich finden ihn auch einige wirklich klasse, aber ich würde dafür selber kein Geld ausgeben und so mitreisend ist er nicht.
Und von wegen \"Seitdem ich den Film gesehen nehme ich regelmäßig an Buchbesprechnungen teil\" *hust* Will ja da niemanden diskriminieren, aber da muss man schon sehr leicht zu beeindrucken sein, vor allem, weil ich den Film wie gesagt keineswegs irgendwie mitreisend fand.
Ich hoffe Ihnen ein wenig weitergeholfen zu haben!
Bewerten / Kommentar schreiben