Der Manchurian Kandidat (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von Marc12
Ein etwas anderer Kandidat
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tagsüber berichtet US-Major Bennett Marco über einen Hinterhalt in der kuwaitischen Wüste. Aus diesem Einsatz ist seine Einheit nur durch das heldenhafte eingreifen von Sergeant Raymond Shaw heraus gekommen. Für diese Rettung wurde Shaw mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet.
Nachts kann Bennett Marco kaum schlafen, denn immer wenn er schläft bekommt er traumatische Erinnerungen an die Zeit in der Wüste. Diese Alpträume schütteln ihn Nacht für Nacht. Marco beginnt daran zu zweifeln, dass Shaw wirklich der strahlende Held ist, für den ihn alle halten.
Shaws Mutter, die ehrgeizige Senatorin Eleanor Prentiss Shaw versucht alles, um ihren Sohn in das Amt des Vizepräsidenten zu bekommen. Als Marco davon hört, sieht er sich gezwungen endlich heraus zu finden, was wirklich hinter seinen Alpträumen steckt. Er muss sich nun Gehör verschaffen.
Marco wird schnell aus unzurechnungsfähig abgestempelt und das Sicherheitsnetz um Shaw legt sich eng um ihn, doch als der Präsidentschaftskandidat ums Leben kommt und nun Shaw für dieses Amt vorgeschlagen wird, bleibt Marco nicht mehr viel Zeit, um das Weiße Haus zu vor einem gefährlichen neuen Eigentümer zu retten.
*** Darsteller ***
Denzel Washington - Marco Bennett
Meryl Streep - Eleanor Prentiss Shaw
Liev Schreiber - Raymond Shaw
Jon Voight - Thomas Jordan
Kimberly Elise – Rosie
Jeffrey Wright - Al Melvin
Bruno Ganz - Richard Delp
*** Filmstab ***
Regie: Jonathan Demme
Produktion: Scott Rudin, Tina Sinatra, Ilona Herzberg, Jonathan Demme
Drehbuch: Daniel Pyne, Dean Geogaris
Filmmusik: Rachel Portman, Wyclef Jean
*** Weitere Infos ***
US-Titel: The Manchurian Candidate
Genre: Thriller
Land: USA
Jahr: 2004
Länge: 129 Minuten
FSK ab 12 Jahren
Studio: Paramount Pictures
*** Meine Meinung ***
Was hat Frank Sinatra, Laurence Harvey und der Korea Krieg mit diesem Film zu tun? Mit diesem nicht all zu viel, aber mit der Vorlage. „Der Manchurian Kandidat“ sind ein auf die heutige Zeit getrimmtes Remake von 1962. Wie auch im guten alten Film, wird auch hier mit der Angst der Amerikaner gespielt den falschen Mann ins Weiße Haus zu holen.
Dieser Film besteht aus zwei großen Handlungssträngen, die im Laufe des Films immer mehr vermengt werden und schließlich ineinander verlaufen. Da haben wir die Figur des Major Benett Marco, der Golfkriegsveteran, der immer wieder von Alpträumen heimgesucht wird. Diese Alpträume werden auch uns Zuschauern immer wieder unvorbereitet serviert. Marco wird von Danzel Washington gespielt und man hätte wohl kaum einen besseren Schauspieler für diese Rolle finden können. Er ist alles andere als ein typischer Filmheld und passt somit sehr gut zum Charakter des Benett Marco. Washington schafft es eine Person, die nicht mehr rational und voraussehbar handelt etwas liebenswertes abzugewinnen.
Der zweite Handlungsstrang beschäftigt sich mit dem aufpolierten Wahlkampf der Familie Shaw. Mutter Eleanor versucht ihren Sohn Raymond mit allen Mitteln einen Posten im Weißen Haus zu verschaffen. Meryl Streep und Liev Schreiber spielen diese Rollen recht gut.
Dieses Remake besitzt eine recht ansprechende Story, weltklasse Schauspieler und eine ganz geschickte Umsetzung in die heutige Zeit. Viel zu kritisieren sollte da nicht sein. Doch sind es mal wieder die Kleinigkeiten, die diesen Film in der Bewertung nach unten ziehen. Als erstes ist zu kritisieren, dass dieser Film zu viele Wendung beinhaltet. Zwar ergeben sich somit recht viele Überraschungen für den Zuschauer, doch macht dies den ganzen Film immer mehr unglaubwürdig. Viel schlimmer erscheint mir aber der sehr inkonsequente Schlussakt. Dieser hinterlässt einen absoluten Wehrmutstropfen.
Somit ist dieses Remake zwar sicherlich gelungen, aber man hätte weitaus mehr daraus machen können. Ab und zu ist man einfach etwas zu weit über das Ziel heraus geschossen. Die politische Aussage dieses Film geht zwar nicht ganz verloren, doch bleibt sie durch den Schluss etwas auf der Strecke. In diesem Film heißt es: Wir können diese Welt nicht mit dreckigen Händen säubern. Genau das trifft auch auf den Film zu.
35 Bewertungen, 8 Kommentare
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21.10.2006, 14:26 Uhr von indie_hh
Bewertung: sehr hilfreichhab ich auch gesehen ;-) lg
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06.10.2006, 10:27 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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06.10.2006, 09:54 Uhr von papaonline
Bewertung: sehr hilfreichsh :-)
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06.10.2006, 06:03 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich***SH und LG***
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06.10.2006, 02:48 Uhr von Gozo-Bernie
Bewertung: sehr hilfreichGruss aus Sizilien - bernie
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06.10.2006, 01:42 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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06.10.2006, 00:59 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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06.10.2006, 00:38 Uhr von sindimindi
Bewertung: sehr hilfreichRemakes von erfolgreichen Filmen sollten besser unterbleiben...;-) VG, Roland
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