Der Manchurian Kandidat (DVD) Testbericht
D
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2010
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Erfahrungsbericht von trampastheo
Mit Manipulation Planetarch werden
Pro:
Spannend, originelle Handlung, Denzel Washington, Meryl Streep, Jon Voight, Liev Shriever, Making Of, Audiokommentar, Bildqualität der DVD
Kontra:
--
Empfehlung:
Ja
Es gibt kaum Filme mit Denzel Washington, die mir nicht gefallen. Wenn dann auch noch eine Meryl Streep und ein Jon Voight zusammen mit dem Oskarpreisträger aus dem Jahre 2002 (Training Day) vor der Kamera stehen, sollte eigentlich kaum etwas schief gehen können. Der Manchurian Kandidat, der vor wenigen Tagen auf DVD erschienen ist, bekommt den Stempel des Polit-Thrillers ab - einem ganz besonders interessanten Filmgenre, wie ich zumindest immer fand.
Handlung
Der Golfkrieg ist schon lange vorbei, doch Major Ben Marco (gespielt von Denzel Washington) wird ständig von Alpträumen geplagt. Als auch ein weiterer Mann von seiner damaligen Einheit zu ihm kommt und ähnliche schreckliche Träume von jener Nacht, als man in einen Hinterhalt der Iraker geraten war, beschreibt, beginnt Marco unruhig zu werden. Gleichzeitig wird ein ehemaliger Kollege von ihm, Reymond Shaw (gespielt von Liev Shriever) für das Amt der Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Er war damals der Held der Truppe, als er fast alle Männer retten konnte. Dafür bekam er sogar die Ehrenmedaille. Die Wahlen stehen bald an und die Mutter der Kandidaten, die Senatorin Cleanor Shaw (gespielt von Meryl Streep) will ihren Jungen unbedingt zu diesem großartigen Amt führen - mit allen Mitteln. Sie selbst ist mit dem Manchurian Globe Clan verbunden, einem Unternehmen, welches Hilfsgüter wie Plasma für die amerikanischen Soldaten in Kriegszeiten überliefert. Marco tritt in Kontakt mit Reymond und versucht herauszubekommen, ob auch er von jener Nacht träumt. Immer mehr wird Marco vom Gedanken geplagt, dass sich an jedem Abend die Geschehnisse anderes abgespielt haben, als sie präsentiert werden. Was ist in jener Nacht in Kuwait-Irak wirklich passiert? Und warum haben alle Männer, sogar der kandidierende Reymond Shaw, fürchterliche Alpträume, von jener Nacht?
Filmkritik
Der Manchurian Kandidat hat mich, wie selten ein Polit-Thriller, so mitgenommen. Die ganze Story ist so originell und vor allem die Entwicklung der Geschichte, dass man wirklich fasziniert sein wird. So spannend kann man einen Polit-Thriller eigentlich kaum machen. Die kriminellen Machenschaften eines Riesenunternehmens, dem Manchurian Global, sorgen dafür, dass ihr Auserwählter bald den zweitwichtigsten politischen Posten der Welt einnehmen kann. Wie ihnen das gelingt? Das beschreibt der ganze Film in seinen 141 Minuten. Wenn die Manipulation eines Menschen durch ein eingeführtes Implantat so weit gehen kann, dann sollte man eigentlich von Science Fiction reden. Ist aber der Gedanke so weit hergeholt in unserer Zeit? Man kann jederzeit damit rechnen, dass irgendwann ein Chip im Kopf des Menschen dafür sorgen wird, dass dieser Mensch ein Instrument dunkler Hintermänner werden kann. Vor allem bei einem so wichtigen Posten wie dem des Präsidenten-Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten ist der Gedanke schon verheerend. Ich hoffe so etwas wird nie funktionieren, denn ansonsten werden wir wieder die Atombombe fliegen hören. Der Manchurian Kandidat kann durch das unverbrauchte Material einer Hightech Manipulation eines zukünftigen Machtpolitikers beeindrucken. Für den Rest sorgen die Darsteller.
Über die Besetzung des Films gibt es so viel zu sagen. Denzel Washington brilliert wieder einmal - wie war es auch anders zu erwarten. Manchmal frage ich mich, wie er jedes Mal von Film zu Film besser wird. In John Q. war er einzigartig, in Training Day sensationell und in Dämon war er ebenfalls hervorragend. Und all das hat er meiner Whitney Houston zu verdanken, mit der er Anfang der 90er in Waiting vor Mr. Right die Ehre hatte zu drehen. Spaß beiseite. Denzel ist einzigartig und die Rolle des Majors, bei dem man anfangs nicht weiß, ob er am Golfsyndrom leidet oder ob seine Alpträume tiefere Hintergründe haben, steht im gut. Er überzeugt voll und ganz. Seine Rolle war diesmal nicht einfach, denn auch er scheint ein Teil der Manipulation zu sein, welche ihm durch diese Implantat zugefügt wurde. Meryl Streep hatte bis heute eigentlich seltenst Rollen, wo man sie richtig gehasst hat. In diesem Film wird man das tun, denn hinter der außen liebenswürdig wirkenden Senatorin, verbirgt sich ein Monster, welches mit allen Mitteln dafür kämpfen wird, an Macht zu gelangen. Einer meiner Lieblingsdarsteller - Jon Voight (Anakonda, Mission Impossible) - hält auch eine sehr interessante Rolle inne, die zu ihm auch im wahren Leben perfekt passen würde: die des Politikers. Liev Shriever, der als kandidierender Kandidat (Manchurian-Kandidat) auftritt und mit Denzel eigentlich die Protagonistenrolle teilt, hat sich ebenfalls in diesem Film hervorragend entwickelt, wenn man sich an seine einstigen Billigrollen in Horrorstreifen wie Scream zurückerinnert. Für Werbung sorgen im Film Olymps (Diktiergeräte) und Dell-Computer.
DVD
Studio: Paramount Pictures
Laufzeit: ca. 141 Minuten
Freigegeben: ab 12 Jahren
Bildformat: 16:9
Sprachformat: Englisch und Deutsch auf Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch.
In 141 Minuten ist mir kein einziges Mal etwas Negatives zum Bild aufgefallen. Im Gegensatz: die kräftigen Farben und die Klarheit verschaffen ein wunderschönes Filmfeeling. Die besonderen Lichteffekte, wie z.B. als Shaw sein Hotelzimmer in Richtung eines Labors, welches sich daneben befindet, verlässt, sorgen für eine noch illusionstarke Vertiefung in den Polit-Thriller. Der Ton fasziniert, vor allem bei den Szenen, wo die Versammlungen stattfinden, in denen der zukünftige Vizepräsident auftritt. Es mangelt dem Film lediglich etwas an Musik, was aber oftmals bei einem Polit-Thriller vorkommt.
Besonders angetan war ich vom Making Of der DVD. Die Tochter von Frank Sinatra, Tina Sinatra, hat vor über 10 Jahren die Rechte zum Manchurian Kandidat, einem Film, in dem der verstorbene Sänger und Darsteller, sowie Angela Landsbury in den 60ern mitgespielt hatten, gekauft. Im Making Of wird ein Vergleich zum Buch und dem damaligen Film angestellt. Eine Sequenz zu den Darstellern wird ebenfalls angeboten. In insgesamt 12 Minuten wird die ganze Besetzung des Films unter die Lupe genommen. Regisseur und Produzent Jonathan Demma beschreibt die einzigartige Rolle von Ben Marco. Der Mann, der Marco spielt, also Denzel Washington selbst, gibt sich über den Charakter des Protagonisten sehr emotional. Zu Wort kommen danach auch der einmalige Jon Voight und die außerordentlich gute Meryl Streep.
Eine gute DVD bietet auf ihrem Bonusmaterial meistens einen Audiokommentar an. Das gilt auch hier. Regisseur Jonathan Demma und Drehbuch Co-Autor Daniel sprechen über ihren Film und dabei erfährt man einiges zu Hintergrundinfos, die beide Männer hatten, um den Film in die Richtung der Alpträume, der Implantate und der Manipulation zu führen. Die DVD bietet im Bonusmaterial dazu fünf zusätzliche Szenen, zwei geschnittene Szenen, Probeaufnahmen mit Liev Schreiber und eine Sequenz mit den politischen Gedanken mancher, für uns unbekannter, Darsteller, an.
Fazit
Der Manchurian Kandidat gehört zu den interessantesten Polit-Thrillern der letzten Jahre. Regisseur Jonathan Demma konnte eine wirklich ausgezeichnete Idee gut umsetzen. Die Welt der Politik, die oftmals mit vielen schmutzigen Tricks arbeitet, die Globalisierung unseres Planeten und die enorme Macht, die ein amerikanischer Präsident mittlerweile hat (und die jeder gerne für sich manipulieren würde), sind die Gesichtspunkte einer sehr spannenden Handlung. Darstellerisch ist der Film perfekt besetzt worden. Die Extras der DVD sind mehr als befriedigend, vor allem dank des interessanten Making Of. Somit haben sich die 20 Euro, die ich bei www.computer-universe.net für den Kauf der DVD bezahlt habe, gelohnt.
Handlung
Der Golfkrieg ist schon lange vorbei, doch Major Ben Marco (gespielt von Denzel Washington) wird ständig von Alpträumen geplagt. Als auch ein weiterer Mann von seiner damaligen Einheit zu ihm kommt und ähnliche schreckliche Träume von jener Nacht, als man in einen Hinterhalt der Iraker geraten war, beschreibt, beginnt Marco unruhig zu werden. Gleichzeitig wird ein ehemaliger Kollege von ihm, Reymond Shaw (gespielt von Liev Shriever) für das Amt der Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten vorgeschlagen. Er war damals der Held der Truppe, als er fast alle Männer retten konnte. Dafür bekam er sogar die Ehrenmedaille. Die Wahlen stehen bald an und die Mutter der Kandidaten, die Senatorin Cleanor Shaw (gespielt von Meryl Streep) will ihren Jungen unbedingt zu diesem großartigen Amt führen - mit allen Mitteln. Sie selbst ist mit dem Manchurian Globe Clan verbunden, einem Unternehmen, welches Hilfsgüter wie Plasma für die amerikanischen Soldaten in Kriegszeiten überliefert. Marco tritt in Kontakt mit Reymond und versucht herauszubekommen, ob auch er von jener Nacht träumt. Immer mehr wird Marco vom Gedanken geplagt, dass sich an jedem Abend die Geschehnisse anderes abgespielt haben, als sie präsentiert werden. Was ist in jener Nacht in Kuwait-Irak wirklich passiert? Und warum haben alle Männer, sogar der kandidierende Reymond Shaw, fürchterliche Alpträume, von jener Nacht?
Filmkritik
Der Manchurian Kandidat hat mich, wie selten ein Polit-Thriller, so mitgenommen. Die ganze Story ist so originell und vor allem die Entwicklung der Geschichte, dass man wirklich fasziniert sein wird. So spannend kann man einen Polit-Thriller eigentlich kaum machen. Die kriminellen Machenschaften eines Riesenunternehmens, dem Manchurian Global, sorgen dafür, dass ihr Auserwählter bald den zweitwichtigsten politischen Posten der Welt einnehmen kann. Wie ihnen das gelingt? Das beschreibt der ganze Film in seinen 141 Minuten. Wenn die Manipulation eines Menschen durch ein eingeführtes Implantat so weit gehen kann, dann sollte man eigentlich von Science Fiction reden. Ist aber der Gedanke so weit hergeholt in unserer Zeit? Man kann jederzeit damit rechnen, dass irgendwann ein Chip im Kopf des Menschen dafür sorgen wird, dass dieser Mensch ein Instrument dunkler Hintermänner werden kann. Vor allem bei einem so wichtigen Posten wie dem des Präsidenten-Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten ist der Gedanke schon verheerend. Ich hoffe so etwas wird nie funktionieren, denn ansonsten werden wir wieder die Atombombe fliegen hören. Der Manchurian Kandidat kann durch das unverbrauchte Material einer Hightech Manipulation eines zukünftigen Machtpolitikers beeindrucken. Für den Rest sorgen die Darsteller.
Über die Besetzung des Films gibt es so viel zu sagen. Denzel Washington brilliert wieder einmal - wie war es auch anders zu erwarten. Manchmal frage ich mich, wie er jedes Mal von Film zu Film besser wird. In John Q. war er einzigartig, in Training Day sensationell und in Dämon war er ebenfalls hervorragend. Und all das hat er meiner Whitney Houston zu verdanken, mit der er Anfang der 90er in Waiting vor Mr. Right die Ehre hatte zu drehen. Spaß beiseite. Denzel ist einzigartig und die Rolle des Majors, bei dem man anfangs nicht weiß, ob er am Golfsyndrom leidet oder ob seine Alpträume tiefere Hintergründe haben, steht im gut. Er überzeugt voll und ganz. Seine Rolle war diesmal nicht einfach, denn auch er scheint ein Teil der Manipulation zu sein, welche ihm durch diese Implantat zugefügt wurde. Meryl Streep hatte bis heute eigentlich seltenst Rollen, wo man sie richtig gehasst hat. In diesem Film wird man das tun, denn hinter der außen liebenswürdig wirkenden Senatorin, verbirgt sich ein Monster, welches mit allen Mitteln dafür kämpfen wird, an Macht zu gelangen. Einer meiner Lieblingsdarsteller - Jon Voight (Anakonda, Mission Impossible) - hält auch eine sehr interessante Rolle inne, die zu ihm auch im wahren Leben perfekt passen würde: die des Politikers. Liev Shriever, der als kandidierender Kandidat (Manchurian-Kandidat) auftritt und mit Denzel eigentlich die Protagonistenrolle teilt, hat sich ebenfalls in diesem Film hervorragend entwickelt, wenn man sich an seine einstigen Billigrollen in Horrorstreifen wie Scream zurückerinnert. Für Werbung sorgen im Film Olymps (Diktiergeräte) und Dell-Computer.
DVD
Studio: Paramount Pictures
Laufzeit: ca. 141 Minuten
Freigegeben: ab 12 Jahren
Bildformat: 16:9
Sprachformat: Englisch und Deutsch auf Dolby Digital 5.1
Untertitel: Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch.
In 141 Minuten ist mir kein einziges Mal etwas Negatives zum Bild aufgefallen. Im Gegensatz: die kräftigen Farben und die Klarheit verschaffen ein wunderschönes Filmfeeling. Die besonderen Lichteffekte, wie z.B. als Shaw sein Hotelzimmer in Richtung eines Labors, welches sich daneben befindet, verlässt, sorgen für eine noch illusionstarke Vertiefung in den Polit-Thriller. Der Ton fasziniert, vor allem bei den Szenen, wo die Versammlungen stattfinden, in denen der zukünftige Vizepräsident auftritt. Es mangelt dem Film lediglich etwas an Musik, was aber oftmals bei einem Polit-Thriller vorkommt.
Besonders angetan war ich vom Making Of der DVD. Die Tochter von Frank Sinatra, Tina Sinatra, hat vor über 10 Jahren die Rechte zum Manchurian Kandidat, einem Film, in dem der verstorbene Sänger und Darsteller, sowie Angela Landsbury in den 60ern mitgespielt hatten, gekauft. Im Making Of wird ein Vergleich zum Buch und dem damaligen Film angestellt. Eine Sequenz zu den Darstellern wird ebenfalls angeboten. In insgesamt 12 Minuten wird die ganze Besetzung des Films unter die Lupe genommen. Regisseur und Produzent Jonathan Demma beschreibt die einzigartige Rolle von Ben Marco. Der Mann, der Marco spielt, also Denzel Washington selbst, gibt sich über den Charakter des Protagonisten sehr emotional. Zu Wort kommen danach auch der einmalige Jon Voight und die außerordentlich gute Meryl Streep.
Eine gute DVD bietet auf ihrem Bonusmaterial meistens einen Audiokommentar an. Das gilt auch hier. Regisseur Jonathan Demma und Drehbuch Co-Autor Daniel sprechen über ihren Film und dabei erfährt man einiges zu Hintergrundinfos, die beide Männer hatten, um den Film in die Richtung der Alpträume, der Implantate und der Manipulation zu führen. Die DVD bietet im Bonusmaterial dazu fünf zusätzliche Szenen, zwei geschnittene Szenen, Probeaufnahmen mit Liev Schreiber und eine Sequenz mit den politischen Gedanken mancher, für uns unbekannter, Darsteller, an.
Fazit
Der Manchurian Kandidat gehört zu den interessantesten Polit-Thrillern der letzten Jahre. Regisseur Jonathan Demma konnte eine wirklich ausgezeichnete Idee gut umsetzen. Die Welt der Politik, die oftmals mit vielen schmutzigen Tricks arbeitet, die Globalisierung unseres Planeten und die enorme Macht, die ein amerikanischer Präsident mittlerweile hat (und die jeder gerne für sich manipulieren würde), sind die Gesichtspunkte einer sehr spannenden Handlung. Darstellerisch ist der Film perfekt besetzt worden. Die Extras der DVD sind mehr als befriedigend, vor allem dank des interessanten Making Of. Somit haben sich die 20 Euro, die ich bei www.computer-universe.net für den Kauf der DVD bezahlt habe, gelohnt.
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