Erfahrungsbericht von Schneefalke
Ein Wechselbad der Gefühle
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieser Film mit Mel Gibson hat auf eine eigenartige Art und Weise in mir gearbeitet. Als er in den deutschen Kinos anlief, war ich Feuer und Flamme, mir diesen Film anzusehen. Mit Mel Gibson als Hauptdarsteller versprach ich mir einen Aktionreichen über den amerikanischen Unhabhängigkeitskrieg - Kriegsfilme, die ich mir gerne ansehe.
Als ich aus dem Kino wieder heraus kam, war ich eigentlich enttäuscht. Die erwartete Aktion um und mit Mel Gibson blieb aus. Es gab zwar Kampfzenen und Schlachten nach alter Kampfführung wurden gezeigt, aber es war nicht so aktiongeladen, wie ich es mir mir erhofft und eigentlich auch erwartet hatte.
Komischerweise arbeitete der Film weiterhin in mir - er liess mich einfach nicht los, so dass ich mir den Film und somit die Geschichte nochmals vor Augen führte. Mir wurde bewusst, dass ich mit völligst falschen Erwartungen ins Kino ging - es war kein Aktionfilm vom amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, sondern ein Familiendrama, das zu der Zeit spielte. Der Krieg an sich war nicht das Vordergründige, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen zu Familie und Freund; ja sogar zum Feind.
Unter diesem Aspekt ging ich wieder ins Kino. Diesmal nahm ich die Tragödie von Benjamin Martin (Mel Gibson) anders wahr. Als fürsorglicher Vater kümmert er sich seit dem Tod seiner Frau um seine zahlreichen Kinder. Bei der Rekrutierung von Soldaten meldet sich sein Sohn freiwillig. Nachdem er in den Kampf zieht, kehrt er eines Tages zu der Farm seines Vaters zurück. Dort wird er von der grausamen Kavalerie der Engländer gefunden, die ihn verhaftet und aufhängen will. Um seinen Bruder zu retten, stürzt sich der zweitälteste Sohn auf die Soldaten und wird erschossen.
Nachdem der älteste Sohn nun von den Engländern mitgenommen wird, gelingt es Mel Gibson etwas später ihn zu befreien. Die Art und Weise, wie er die Engländer überrümpelt und vernichtet bringt Angst und Schrecken in die feindlichen Reihen. Als erfahrener Kampfheld greift Mel selbst wieder zur Waffe (was er bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr machen wollte) und bekämpft die Engländer mit einer kleinen Gruppe von \"Untergrundkämpfer\" seinerseits die Engländer tagtäglich an und fügt ihnen vernichtene Schläge bei.
Nach und nach entwickelt sich die Geschichte zu einer Auseinandersetzung zwischen dieser Gruppe und der Kavalerie, die äusserst brutal vorgeht und nicht davor zurück schreckt, die Zivilbevölkerung auf grausamste Art zu töten. Das ganze spitzt sich immer mehr zu bis es zu einem Aufeinandertreffen kommt. (Möchte hier nicht zuviel verraten, da dies auch ein Teil der Dramatik ist, die eindrucksvoll umgesetzt wurde).
Der Film ist einfach packend. Ich war Ggefühlsmässig völligst von der Situation eingefangen, in der sich Mel und sein Sohn bewegt haben - Sequenzen mit sehr rührenden und teilweise auch romantischen Szenen waren einfach eindrucksvoll. Auch verstand dieser Film, amüsante Sequenzen einfliessen zu lassen, die dem Zuschauer kurze Zeit zum Atmen gab.
Es ist ein sehr gelungener Film, der die Grausamkeit der Schlachten und der einzelnen Menschen von einer warscheinlich sehr reallen Seite zeigt. Voller Spannung wird ein Drama gezeigt, dass auf jeden Fall sehenswert ist!
Als ich aus dem Kino wieder heraus kam, war ich eigentlich enttäuscht. Die erwartete Aktion um und mit Mel Gibson blieb aus. Es gab zwar Kampfzenen und Schlachten nach alter Kampfführung wurden gezeigt, aber es war nicht so aktiongeladen, wie ich es mir mir erhofft und eigentlich auch erwartet hatte.
Komischerweise arbeitete der Film weiterhin in mir - er liess mich einfach nicht los, so dass ich mir den Film und somit die Geschichte nochmals vor Augen führte. Mir wurde bewusst, dass ich mit völligst falschen Erwartungen ins Kino ging - es war kein Aktionfilm vom amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, sondern ein Familiendrama, das zu der Zeit spielte. Der Krieg an sich war nicht das Vordergründige, sondern die zwischenmenschlichen Beziehungen zu Familie und Freund; ja sogar zum Feind.
Unter diesem Aspekt ging ich wieder ins Kino. Diesmal nahm ich die Tragödie von Benjamin Martin (Mel Gibson) anders wahr. Als fürsorglicher Vater kümmert er sich seit dem Tod seiner Frau um seine zahlreichen Kinder. Bei der Rekrutierung von Soldaten meldet sich sein Sohn freiwillig. Nachdem er in den Kampf zieht, kehrt er eines Tages zu der Farm seines Vaters zurück. Dort wird er von der grausamen Kavalerie der Engländer gefunden, die ihn verhaftet und aufhängen will. Um seinen Bruder zu retten, stürzt sich der zweitälteste Sohn auf die Soldaten und wird erschossen.
Nachdem der älteste Sohn nun von den Engländern mitgenommen wird, gelingt es Mel Gibson etwas später ihn zu befreien. Die Art und Weise, wie er die Engländer überrümpelt und vernichtet bringt Angst und Schrecken in die feindlichen Reihen. Als erfahrener Kampfheld greift Mel selbst wieder zur Waffe (was er bis zu diesem Zeitpunkt nicht mehr machen wollte) und bekämpft die Engländer mit einer kleinen Gruppe von \"Untergrundkämpfer\" seinerseits die Engländer tagtäglich an und fügt ihnen vernichtene Schläge bei.
Nach und nach entwickelt sich die Geschichte zu einer Auseinandersetzung zwischen dieser Gruppe und der Kavalerie, die äusserst brutal vorgeht und nicht davor zurück schreckt, die Zivilbevölkerung auf grausamste Art zu töten. Das ganze spitzt sich immer mehr zu bis es zu einem Aufeinandertreffen kommt. (Möchte hier nicht zuviel verraten, da dies auch ein Teil der Dramatik ist, die eindrucksvoll umgesetzt wurde).
Der Film ist einfach packend. Ich war Ggefühlsmässig völligst von der Situation eingefangen, in der sich Mel und sein Sohn bewegt haben - Sequenzen mit sehr rührenden und teilweise auch romantischen Szenen waren einfach eindrucksvoll. Auch verstand dieser Film, amüsante Sequenzen einfliessen zu lassen, die dem Zuschauer kurze Zeit zum Atmen gab.
Es ist ein sehr gelungener Film, der die Grausamkeit der Schlachten und der einzelnen Menschen von einer warscheinlich sehr reallen Seite zeigt. Voller Spannung wird ein Drama gezeigt, dass auf jeden Fall sehenswert ist!
Bewerten / Kommentar schreiben