Erfahrungsbericht von Marc-Gonzo
amis eben :-) aber dennoch sehr gut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
In diesem Bericht möchte ich meine Meinunge über den "Patriot" geben und ich muß gleich am Anfagn sagen, dass das Buch (wie eigentlich fast immer) besser ist, als der Film.
Worum handelt es sich bei diesem Buch(Film)?
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Es ist ca. 1776, in den amerikanischen Kolonien Englands wird das Bestreben nach Unabhängigkeit immer größer. Überall ist die Luft von Schießpulver und Kanonendonner erfüllt.
Benjamin Martin (Hauptrolle) hat genug von Kriegen und als Veteran der grausamen Auseinandersetzungen zwischen Franzosen und Indianer hat er sich geschworen, nie wieder an irgendeinem Krieg teilzunehmen. Er lebt mit seinen Kinder (seine Frau ist bereits frühzeitig gestorben)auf einer Farm und versucht diese in Frieden aufzuziehen.
Doch auch an diesem Fleckchen Erden, die er für sicher befand, holt ihn der Krieg ein und nimmt alles was ihm lieb und tuer ist.
So greift er gezwungen wieder zur Waffe und zieht in den Krieg. Seine Aufgagbe ist es eine Armee aus tapferen Farmern und Handwerkern gegen einen unbarmherzigen und überlegenden Gegner anzuführen.
Zum Stil des Buches
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Dieses Buch ist sehr leicht geschrieben, d.h. der Autor versuchte hier einfach und verständliche Wörter zu benutzen. Die, die sich nicht umschreiben liessen wurden natürlich als Fremdwörter dargestellt, jedoch ausgiebig und verständlich im laufe des Lesens erklärt.
Es gelingt dem Autor hier wirklich sehr Bildhaft zu schreiben. So fällt es einem beim Lesen sehr leicht sich alles sehr lebhaft, natürlich und echt vorzustellen.
Es gibt wenige, wenn überhaupt Passagen, die einem beim Lesen langweilig vorkommen (wie es manchmal der Fall beim Stephan King ist). Es wird alles sachlich und kurz gehalten, eben alles was wichtig ist wird genannt.
An einigen Stellen fand ich, dass der Autor da ein bisschen übertrieben hat mit seinen Beschreibungen diverse Kämpfe zum Beispiel, aber das ist nun normal schätze ich. Es gibt keinen realistischen Roman.
Botschaften
***********
Auf den wenigen Hundert Seiten werden einige Botschaften an den Leser weiter vermittelt. D.h. es geht hier nicht nur um Krieg und sinnloses gemetzel. Man kann hier deutlich folgende Splitterung erkennen:
1.) Auf jeden Fall geht es hier um Amerika. Bei solchen Büchern sind die Amis toll, sie sind die Besten und einfach nur super. Sie sind mutig, stark,intelligent, kämpfen bis zum Schluß usw. ..... Soll heißen, wie der Name schon sagt "DER PATRIOT" so wird hier Amerika dargestellt.
Benjamin Martin spielt zum Teil eine RAMBO rolle. Alleine besiegt er dutzende von Rotröcken und ist fast unsterblich.
Stolz und das Sterben fürs Vatterland sind hier selbstverständlich.
Auch wenn dies schon übertrieben ist, ist es eben die Art und Weise, wie die Amis ihre Kriegsgeschichten schreiben.
2.) Benjamin Martin spielt aber auch gleichzeitig die Rolle eines Vatters, der versucht seine Kinder in Frieden und ohne Gewalt aufzuziehen. Leider kommt der Tag X an dem seine eigenen Kinder erleben, welches Potential ihr Vatter im Gegensatz hat (...aber hier breche ich ab, ihr solltet selber lesen, sonst verrate ich zu viel :-) ...)
An dieser Stelle kann man gut sehen und das auch noch in der heutigen Zeit (wenn man es auf andere Sachen bezieht) dass man alles mögliche veruchen kann, um in diesem Beispiel halt, Frieden zu erzwingen, seinen Kinder sagen, dass alles andere total falsch ist, dann aber, weil es gar nicht anders geht, genau das Gegenteil vorführen muß.
Somit findet sich hier ein ziemlich nachdenklicher Teil für den Leser.
3.) Trotz des ganzen Patriotismus ist der Schreiber auf dem Boden der Tatsachen geblieben und beschreibt hier das absolute Elend der Soldaten, der Verletzten, den allgemeinen Lebenszustand der Patrioten damals und zeigt dies an der Familie von Benjamin Martin deutlich.
Soll heißen, es gibt nicht nur Freude bei unserem Helden sondern auch bittere Trauer (aber selber lesen)
4.)Ja und was wäre Amerika ohne der Franzosen. Nachdem es in der Vorgeschichte (vor 1776) viele Auseinandersetzungen, Kämpfe und Hass zwischen amerkanischen Kolonien und den Franzosen gab, wird unsere Held, der vorher gegen die Franzosen gekämpft hat, nun von der französischen Armee sehr unterstützt. Er kämpft sogar Seite an Seite mit einem Franzosen.
Spannung
********
Auch wenn das Buch nicht besondern viele Seite hat im Vergleich zum King, fehlt es hier an Spannung gar nicht. Dem Autor gelingt es immer wieder den Leser aufs Neue zu überraschen und jede Handlung bis auf das letzte Detail spannend zu halten
Bildung
*******
Wer in Geschichte nicht aufgepasst hat, als es um diese Unabhängigkeitskriege ging, der kann hier alles nachholen. Ohne dass der Autor hier vom Thema abschweifft, kann man immer wieder in kurzen Passagen wichtiges über diese Schlachten, ihre Ideen und Führungen erfahren.
Fim schon gesehen!
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Das macht überhaupt nichts. Auch wenn es heißt man sollte zuerst das Buch lesen und dann den Film sehen macht man hier nichts verkehrt, wenn man es umgekehrt macht. Denn das Buch vertieft sich da, wo die Kamera es nicht aufnehmen kann und der Zuschauer auf Vieles verzichten muß.
Es ist sage ich mal einfach so eine super Ergänzung zum Buch.
Fazit
*****
Wie man wahrscheinlich schon rauslesen kann, kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Es wird Einiges geboten. Es ist einfach nur super. Leicht zu lesen, verständlich und interessant.
Daten
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ISBN: 3-404-14429-5
Preis: 14,90
Seiten: 332
Art: Taschenbuch
In diesem Sinne, viel Spass beim Lesen, Gruß MARC-GONZO
Worum handelt es sich bei diesem Buch(Film)?
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Es ist ca. 1776, in den amerikanischen Kolonien Englands wird das Bestreben nach Unabhängigkeit immer größer. Überall ist die Luft von Schießpulver und Kanonendonner erfüllt.
Benjamin Martin (Hauptrolle) hat genug von Kriegen und als Veteran der grausamen Auseinandersetzungen zwischen Franzosen und Indianer hat er sich geschworen, nie wieder an irgendeinem Krieg teilzunehmen. Er lebt mit seinen Kinder (seine Frau ist bereits frühzeitig gestorben)auf einer Farm und versucht diese in Frieden aufzuziehen.
Doch auch an diesem Fleckchen Erden, die er für sicher befand, holt ihn der Krieg ein und nimmt alles was ihm lieb und tuer ist.
So greift er gezwungen wieder zur Waffe und zieht in den Krieg. Seine Aufgagbe ist es eine Armee aus tapferen Farmern und Handwerkern gegen einen unbarmherzigen und überlegenden Gegner anzuführen.
Zum Stil des Buches
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Dieses Buch ist sehr leicht geschrieben, d.h. der Autor versuchte hier einfach und verständliche Wörter zu benutzen. Die, die sich nicht umschreiben liessen wurden natürlich als Fremdwörter dargestellt, jedoch ausgiebig und verständlich im laufe des Lesens erklärt.
Es gelingt dem Autor hier wirklich sehr Bildhaft zu schreiben. So fällt es einem beim Lesen sehr leicht sich alles sehr lebhaft, natürlich und echt vorzustellen.
Es gibt wenige, wenn überhaupt Passagen, die einem beim Lesen langweilig vorkommen (wie es manchmal der Fall beim Stephan King ist). Es wird alles sachlich und kurz gehalten, eben alles was wichtig ist wird genannt.
An einigen Stellen fand ich, dass der Autor da ein bisschen übertrieben hat mit seinen Beschreibungen diverse Kämpfe zum Beispiel, aber das ist nun normal schätze ich. Es gibt keinen realistischen Roman.
Botschaften
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Auf den wenigen Hundert Seiten werden einige Botschaften an den Leser weiter vermittelt. D.h. es geht hier nicht nur um Krieg und sinnloses gemetzel. Man kann hier deutlich folgende Splitterung erkennen:
1.) Auf jeden Fall geht es hier um Amerika. Bei solchen Büchern sind die Amis toll, sie sind die Besten und einfach nur super. Sie sind mutig, stark,intelligent, kämpfen bis zum Schluß usw. ..... Soll heißen, wie der Name schon sagt "DER PATRIOT" so wird hier Amerika dargestellt.
Benjamin Martin spielt zum Teil eine RAMBO rolle. Alleine besiegt er dutzende von Rotröcken und ist fast unsterblich.
Stolz und das Sterben fürs Vatterland sind hier selbstverständlich.
Auch wenn dies schon übertrieben ist, ist es eben die Art und Weise, wie die Amis ihre Kriegsgeschichten schreiben.
2.) Benjamin Martin spielt aber auch gleichzeitig die Rolle eines Vatters, der versucht seine Kinder in Frieden und ohne Gewalt aufzuziehen. Leider kommt der Tag X an dem seine eigenen Kinder erleben, welches Potential ihr Vatter im Gegensatz hat (...aber hier breche ich ab, ihr solltet selber lesen, sonst verrate ich zu viel :-) ...)
An dieser Stelle kann man gut sehen und das auch noch in der heutigen Zeit (wenn man es auf andere Sachen bezieht) dass man alles mögliche veruchen kann, um in diesem Beispiel halt, Frieden zu erzwingen, seinen Kinder sagen, dass alles andere total falsch ist, dann aber, weil es gar nicht anders geht, genau das Gegenteil vorführen muß.
Somit findet sich hier ein ziemlich nachdenklicher Teil für den Leser.
3.) Trotz des ganzen Patriotismus ist der Schreiber auf dem Boden der Tatsachen geblieben und beschreibt hier das absolute Elend der Soldaten, der Verletzten, den allgemeinen Lebenszustand der Patrioten damals und zeigt dies an der Familie von Benjamin Martin deutlich.
Soll heißen, es gibt nicht nur Freude bei unserem Helden sondern auch bittere Trauer (aber selber lesen)
4.)Ja und was wäre Amerika ohne der Franzosen. Nachdem es in der Vorgeschichte (vor 1776) viele Auseinandersetzungen, Kämpfe und Hass zwischen amerkanischen Kolonien und den Franzosen gab, wird unsere Held, der vorher gegen die Franzosen gekämpft hat, nun von der französischen Armee sehr unterstützt. Er kämpft sogar Seite an Seite mit einem Franzosen.
Spannung
********
Auch wenn das Buch nicht besondern viele Seite hat im Vergleich zum King, fehlt es hier an Spannung gar nicht. Dem Autor gelingt es immer wieder den Leser aufs Neue zu überraschen und jede Handlung bis auf das letzte Detail spannend zu halten
Bildung
*******
Wer in Geschichte nicht aufgepasst hat, als es um diese Unabhängigkeitskriege ging, der kann hier alles nachholen. Ohne dass der Autor hier vom Thema abschweifft, kann man immer wieder in kurzen Passagen wichtiges über diese Schlachten, ihre Ideen und Führungen erfahren.
Fim schon gesehen!
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Das macht überhaupt nichts. Auch wenn es heißt man sollte zuerst das Buch lesen und dann den Film sehen macht man hier nichts verkehrt, wenn man es umgekehrt macht. Denn das Buch vertieft sich da, wo die Kamera es nicht aufnehmen kann und der Zuschauer auf Vieles verzichten muß.
Es ist sage ich mal einfach so eine super Ergänzung zum Buch.
Fazit
*****
Wie man wahrscheinlich schon rauslesen kann, kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen. Es wird Einiges geboten. Es ist einfach nur super. Leicht zu lesen, verständlich und interessant.
Daten
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ISBN: 3-404-14429-5
Preis: 14,90
Seiten: 332
Art: Taschenbuch
In diesem Sinne, viel Spass beim Lesen, Gruß MARC-GONZO
9 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.02.2002, 00:36 Uhr von undertaker
Bewertung: sehr hilfreichnur ein nützlich, da es hier nicht um das Buch gehen sollte sondern um den Film, sorry
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