Der Pferdeflüsterer (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Myhnegon
So schnell kann sich alles ändern...
Pro:
die Schauspieler, die Landschaftsaufnahmen, die Regie
Kontra:
der Lovestory-Anteil
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich Euch einen Film vorstellen, den ich erstmals im Kino sah...
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Die Story
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Nachdem Annie McLeans Tochter Grace einen schweren Reitunfall hatte, bei dem sie nicht nur ein Bein sondern auch ihre beste Freundin Judith verlor, sind alle der Meinung, dass Grace’ Pferd Pilgrim nur noch geholfen werden kann, indem es eingeschläfert wird. Annie kommt jedoch zu der Überzeugung, dass Grace’ Heilung nahezu zwangsläufig mit der des Pferdes Hand in Hand gehen muss.
Kurz entschlossen liest sie alles, was sie über Pferde in die Finger kriegen kann und stößt schließlich auf Tom Booker, welcher als Pferdeflüsterer bekannt ist, also als jemand, der sich besser als gewöhnliche Menschen auf den Umgang mit und die Heilung von Pferden versteht. Dieser ist zwar alles andere als versessen darauf zu helfen, doch als Annie, Grace und Pilgrim erst mal vor der Tür stehen, merkt er bald, dass es hier um sehr viel mehr als nur um den Unfall und seine Folgen geht...
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Weitere Infos
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Der 1998 produzierte Film ist etwa 163 Minuten lang und ab 6 Jahren freigegeben. Die DVD kostet bei Amazon derzeit € 15,99, während das Video dort für € 7,99 zu bekommen ist. Als Vorlage für den Film diente der gleichnamige Roman von Nicholas Evans.
Tom Booker..................Robert Redford
Annie McLean...............Kristin Scott Thomas
Grace McLean...............Scarlett Johansson
Robert McLean.............Sam Neill
Regie.....................Robert Redford
Musik......................Thomas Newman
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Meine Meinung
============
Gleich am Anfang erbringen Regie und Kameraführung eine regelrechte Meisterleistung, indem sie zunächst eine völlig alltägliche, um nicht zu sagen harmonische Szene zeigen und einem dann klarmachen, wie sich von einer Sekunde auf die andere alles vollkommen verändern kann. Eben trafen sich noch zwei fröhliche Freundinnen, um auszureiten und dann ist die eine tot, die andere hat ein Bein verloren und ihr Pferd ist nicht nur schwer verletzt sondern auch ansonsten völlig verändert. Das ist wirklich schrecklich und trotzdem auf eine seltsame Weise perfekt rübergebracht. Immer dazu passend ist auch die Musik, die sich durch den ganzen Film zieht, wobei mir einfällt, dass es auch an der Synchronisation nichts auszusetzen gibt..
Einen nicht unwesentlichen Teil zum Gelingen dieses Umschwungs hat natürlich Scarlett Johansson beigetragen, der zuzusehen trotz der schrecklichen Ereignisse am Anfang durchgängig Spaß macht, da sie sowohl die fröhliche, wie auch die verstörte/bockige und dennoch durch ihren Sarkasmus lustige Grace immer perfekt rüberbringt. Ebenso faszinierend finde ich Kristin Scott Thomas’ Darstellung der nach außen so starken, um nicht zu sagen hart und kalt wirkenden und innerlich doch so verletzlichen Annie. Auch Robert Redford ist wie immer wunderbar anzusehen, zumal er wie gewohnt hervorragende Arbeit geleistet hat und das nicht nur als Schauspieler. Etwas überrascht war ich dagegen, Sam Neill in diesem Film zu sehen, zumal ich ihn nicht wirklich mag, aber dennoch passt er irgendwie in seine Rolle.
Besonders gut haben mir die Landschaftsaufnahmen gefallen, denn das weite, scheinbar menschenleere Land, in dem Tom Booker lebt, wirkt mit einer ganz eigenen Faszination auf mich, ebenso wie Pferde und alles was mit ihnen zusammenhängt es schon immer getan haben. Überdies ist auch die Story ausgesprochen packend, zumal es vermieden wurde, das Ganze zu melodramatisch erscheinen zu lassen, wenn man vielleicht mal von dem Ende absieht, das nicht unbedingt meinem Geschmack entspricht. Überhaupt hätte ich gut auf den Lovestory-Anteil verzichten können, da die Geschichte auch so das Zeug hat, einen in seinen Bann zu schlagen, da man natürlich wissen will, ob und wie die Hauptpersonen sich von ihren jeweiligen Problemen befreien und wieder zu einem „normalen“ Leben zurückfinden.
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Fazit
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Da sowohl die Schauspieler wie auch Kameraführung und Regie ganze Arbeit leisten und überdies wunderschöne Landschaftsaufnahmen und eine sehr interessante Grundstory enthalten sind, bekommt der Film schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da ich auf den Lovestory-Anteil gut verzichten könnte, „nur“ vier Sterne.
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Februar 2004
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Die Story
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Nachdem Annie McLeans Tochter Grace einen schweren Reitunfall hatte, bei dem sie nicht nur ein Bein sondern auch ihre beste Freundin Judith verlor, sind alle der Meinung, dass Grace’ Pferd Pilgrim nur noch geholfen werden kann, indem es eingeschläfert wird. Annie kommt jedoch zu der Überzeugung, dass Grace’ Heilung nahezu zwangsläufig mit der des Pferdes Hand in Hand gehen muss.
Kurz entschlossen liest sie alles, was sie über Pferde in die Finger kriegen kann und stößt schließlich auf Tom Booker, welcher als Pferdeflüsterer bekannt ist, also als jemand, der sich besser als gewöhnliche Menschen auf den Umgang mit und die Heilung von Pferden versteht. Dieser ist zwar alles andere als versessen darauf zu helfen, doch als Annie, Grace und Pilgrim erst mal vor der Tür stehen, merkt er bald, dass es hier um sehr viel mehr als nur um den Unfall und seine Folgen geht...
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Weitere Infos
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Der 1998 produzierte Film ist etwa 163 Minuten lang und ab 6 Jahren freigegeben. Die DVD kostet bei Amazon derzeit € 15,99, während das Video dort für € 7,99 zu bekommen ist. Als Vorlage für den Film diente der gleichnamige Roman von Nicholas Evans.
Tom Booker..................Robert Redford
Annie McLean...............Kristin Scott Thomas
Grace McLean...............Scarlett Johansson
Robert McLean.............Sam Neill
Regie.....................Robert Redford
Musik......................Thomas Newman
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Meine Meinung
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Gleich am Anfang erbringen Regie und Kameraführung eine regelrechte Meisterleistung, indem sie zunächst eine völlig alltägliche, um nicht zu sagen harmonische Szene zeigen und einem dann klarmachen, wie sich von einer Sekunde auf die andere alles vollkommen verändern kann. Eben trafen sich noch zwei fröhliche Freundinnen, um auszureiten und dann ist die eine tot, die andere hat ein Bein verloren und ihr Pferd ist nicht nur schwer verletzt sondern auch ansonsten völlig verändert. Das ist wirklich schrecklich und trotzdem auf eine seltsame Weise perfekt rübergebracht. Immer dazu passend ist auch die Musik, die sich durch den ganzen Film zieht, wobei mir einfällt, dass es auch an der Synchronisation nichts auszusetzen gibt..
Einen nicht unwesentlichen Teil zum Gelingen dieses Umschwungs hat natürlich Scarlett Johansson beigetragen, der zuzusehen trotz der schrecklichen Ereignisse am Anfang durchgängig Spaß macht, da sie sowohl die fröhliche, wie auch die verstörte/bockige und dennoch durch ihren Sarkasmus lustige Grace immer perfekt rüberbringt. Ebenso faszinierend finde ich Kristin Scott Thomas’ Darstellung der nach außen so starken, um nicht zu sagen hart und kalt wirkenden und innerlich doch so verletzlichen Annie. Auch Robert Redford ist wie immer wunderbar anzusehen, zumal er wie gewohnt hervorragende Arbeit geleistet hat und das nicht nur als Schauspieler. Etwas überrascht war ich dagegen, Sam Neill in diesem Film zu sehen, zumal ich ihn nicht wirklich mag, aber dennoch passt er irgendwie in seine Rolle.
Besonders gut haben mir die Landschaftsaufnahmen gefallen, denn das weite, scheinbar menschenleere Land, in dem Tom Booker lebt, wirkt mit einer ganz eigenen Faszination auf mich, ebenso wie Pferde und alles was mit ihnen zusammenhängt es schon immer getan haben. Überdies ist auch die Story ausgesprochen packend, zumal es vermieden wurde, das Ganze zu melodramatisch erscheinen zu lassen, wenn man vielleicht mal von dem Ende absieht, das nicht unbedingt meinem Geschmack entspricht. Überhaupt hätte ich gut auf den Lovestory-Anteil verzichten können, da die Geschichte auch so das Zeug hat, einen in seinen Bann zu schlagen, da man natürlich wissen will, ob und wie die Hauptpersonen sich von ihren jeweiligen Problemen befreien und wieder zu einem „normalen“ Leben zurückfinden.
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Fazit
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Da sowohl die Schauspieler wie auch Kameraführung und Regie ganze Arbeit leisten und überdies wunderschöne Landschaftsaufnahmen und eine sehr interessante Grundstory enthalten sind, bekommt der Film schon mal ein klares Empfehlenswert, aber da ich auf den Lovestory-Anteil gut verzichten könnte, „nur“ vier Sterne.
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Februar 2004
22 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.03.2007, 20:15 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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