Der Pferdeflüsterer (VHS) Testbericht

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Erfahrungsbericht von cybermanu01

Ein weiteres Werk von Oscar Preisträger Robert Redford

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben,

vor Weihnachten gab´s zum ersten Mal im TV "Der Pferdepflüsterer" und da ich ihn noch nie gesehen hatte, habe ich ihn mir natürlich angeschaut. Heute will ich euch nun was von meiner Meinung zum Film "Der Pferdeflüsterer" mit Robert Redford und Kristin Scott Thomas erzählen

Bevor ich meinen Senf zu diesem Film abgebe möchte ich euch zunächst einiges über den Inhalt des Streifens schreiben.

Grace (Scarlett Johansson)& Judith (Catherine Bosworth) gehen an einem verschneiten Wintermorgen reiten, für sie gehört das Reiten zu ihrem Leben und ist praktisch ihr größter Lebensinhalt. Während sich die beiden über Jungs unterhalten, passiert plötzlich das Unglaubliche, Judith gerät mit ihrem Pferd ins Trudeln, es tritt auf eine Eisplatte.
Judith stürzt von Pferd, hängt aber mit einem Fuss noch im Steigbügel. Grace will ihr helfen, doch sie schafft es nicht. Die beiden bemerken in dem Ganzen Chaos nicht, dass sie auf die Strasse gelangen und ein Truck immer näher kommt.
Der Trucker kommt immer näher und kann nicht mehr rechtzeitig bremsen.
Judith stirbt bei diesem Unfall, Grace wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr muss ein Bein amputiert werden.
In Selbstmitleid versunken hat Grace keine Lust mehr irgendetwas zu tun. Ihre Eltern Annie (Kristin Scott-Thomas) und Robert MacLean (Sam Neill) wollen jedoch trotz der Amputation das Pferd von Grace Pilgrim nicht einschläfern lassen. Obwohl es wegen starker Verletzungen sehr stark leidet und teilweise ruhigestellt werden muss.
Irgendwann kann es Annie nicht mehr mit ansehen, sie beschäftigt sich mehr mit dem Thema Pferde und findet heraus, dass es Menschen gibt, die das Talent haben mit Pferden Zwiesprache zu halten. Sie setzt sich mit Tom Booker (Robert Redford) in Verbindung, doch der sogenannte Pferdeflüsterer blockt zunächst ab.
Doch wie eine ehrgeizige New Yorkerin so ist, lässt sie das nicht auf sich sitzen. Sie schnappt sich ihre Tochter samt Pferd und fährt nach Montana zu Booker.

Dort lernt Annie, was es heisst richtig zu lieben. Bei der Arbeit mit Tom bemerkt sie, wie gefühlvoll er ist.
Denn Pilgrim lässt keinen an sich heran, außer Tom. Er bringt auch Grace bei, wie sie sich verhalten muss, weil Pilgrim Angst hat. Denn er konnte sie nicht richtig beschützen!

Doch nach einiger Zeit kommen sich nicht nur Pilgrim und Grace wieder näher, sondern auch Tom und Annie.
Am Ende sind Grace & Pilgrim von ihrer Angst geheilt und Grace macht es nichts aus zu reiten, obwohl sie eine Prothese hat.

Annie hat die Liebe ihres Lebens gefunden, doch sie entscheidet sich für die Familie. Denn was sie für das Leben mit Tom aufgeben muss, kann selbst er ihr nicht wiedergeben.

Mitwirkende:
Robert Redford, Kristin Scott-Thomas, Sam Neill, Dianne Wiest, Scarlett Johansson, Chris Cooper, Cherry Jones, Ty Hillman, Catherine Bosworth
Regie:
Robert Redford

Meine Meinung:

Also ich finde den Film sehr romantisch und verträumt. Aber mit seinen schlappen 162 Minuten ist er einfach etwas zu lang. Jedoch muss man sagen, dass nicht nur Pferdefans auf ihre Kosten kommen, denn landschaftlich ist der Film wirklich ein Genuss.
Ich finde auch die ganze Story, die dahinter steckt sehr schön. Denn es ist doch oft so, dass man sich verliebt und genau weiss, dass es die grosse Liebe ist, aber man die Familie nicht aufgeben will. Aber viel zu selten findet man die grosse Liebe und in so traumhafter Atmosphäre ist es noch unrealistischer.
Wie es tatsächlich mit den Pferdeflüsterern ausschaut kann ich euch leider nicht sagen, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es solche Menschen gibt, die diese Fähigkeit besitzen.

Also romantisch veranlagte werden diesen Film geniessen.
Liebe Grüße und eine gute Nacht
eure Manu


P.S.: Bei der diesjährigen 74. Oscar Verleihung hat Robert Redford den Oscar für seine Lebenswerk erhalten. Überreicht wurde es von einer seiner besten Freundinnen Barbra Streisand.