Der Schatzplanet (VHS) Testbericht

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ab 8,49
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2004

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Erfahrungsbericht von Marc12

Von der Karibik ins All

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

- - - Z u m F i l m - - -

Jim Hawkins träumt schon seit seiner Kindheit von dem sagenumwobenen Planet, auf welchem ein geheimnisvoller Satz von Pirat Flint versteckt worden sollte. Durch einen Zufall kommt Jim in den Besitz einer Schatzkarte. Das größte Abenteuer des Universums kann beginnen. Denn Jim ist sich sicher, dass diese Schatzkarte ihn zum Schatzplaneten führt.
Auf der Weltraumgaleone Legacy bricht er mit seiner Mannschaft auf. Zu seiner Truppe gehören der Astronom Dr. Doppler, der Schiffskoch John Silver, der ein Cyborg ist, also halb Mensch, halb Maschine und einem Morph, welches ein hyperaktiver Formwandler ist.
Im laufe der Reise übernimmt Silver aus Kommando auf der Legacy, denn er will den Schatz für sich allein haben. Jim trifft zum Glück auf B.E.N., einem liebenswerten Androiden, der leider nicht mehr alle Chips auf der Festplatte zu schein hat. Doch obwohl er leicht durchgeknallt ist, hilft er Jim bei seinem Abenteuer. Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.

- - - F i g u r e n & i h r e S t i m m e n - - -

Arrow - Roscoe Lee Browne / Wolfgang Hess
Jim Hawkins - Joseph Gordon-Levitt / Robert Stadlober
Dr. Doppler - David Hyde Pierce / Thomas Fritsch
John Silver - Brian Murray / Jochen Striebeck
B.E.N. - Martin Short / Mirco Nontschew
Captain Amelia - Emma Thompson / Suzanne von Borsody
Skroopf - Michael Wincott / Oliver Stritzel

- - - F i l m s t a b - - -

Regie: Ron Clements, John Musker
Produzent: Roy Conli
Drehbuch: Rob Edwards, Ken Harsha, Kaan Kalyon, Mark Kennedy
Vorlage: Roman "Der Schatzplanet" von Robert Louis Stevenson
Filmmusik: James Newton Howard

- - - w e i t e r e I n f o s - - -

US-Titel: Treasure Planet
Genre: Zeichentrick
Land: USA
Jahr: 2001
Länge: 95 Minuten
FSK: o. A.
Studio: Walt Disney

- - - M e i n e M e i n u n g - - -

„Der Schatzplanet“ an was erinnert mich der Titel nur? Gab es da nicht ein Erfolgsroman von Robert Louis Stevenson nahmens „Die Schatzinsel“? Ganz genau. Die kreativen Köpfe von Disney haben sich dieses Buch wohl mal wieder angesehen und die Geschichte neumodisch von der Karibik in den Weltraum verfrachtet.
Jim Hawkins hat man im Grunde in seiner alten Rolle belassen, nur das er nicht mehr die Weltmeere bereist, sondern den Weltraum. Aus dem Schiffskoch John Silver, der in seiner Urform noch mit Holzbein und Haken an der Hand vorhanden war, wurde ein Halb-Cyborg mit multifunktionalen Gliedmaßen, die wie ein Schweizer Taschenmesser funktionieren. Der in der Romanvorlage zurückgelassene Matrose Ben wurde zu einem Roboter namens B.E.N. Das Schiff gerät nicht wie in der original Fassung in einen gefährlichen Sturm, sondern in eine Supernova. So zieht sich das durch den ganzen Film. Man hat sich bei Disney also wirklich einige Gedanken gemacht, um die Romanvorlage umzuschreiben.
Was hat dies alles aber dem Film gebracht? Okay, ein paar rasante Actioneinlagen konnten so in den Film untergebracht werden, doch an machen Sachen in diesem Film sieht man, das es den Machern nicht ganz gelungen ist die Geschichte in den Weltraum zu versetzen. Das Jim immer noch mit einem Dreimaster mit Sonnensegel durchs Universum gleitet, passt nicht ganz in die Geschichte. Etwas unlogisch ist wahrscheinlich auch, dass das Deck selbst im All noch geschrubbt werden muss.
In manchen Einzelheiten dieses Film erinnert mach sich an den Fox-Studios Film „Titan A.E.“. Versuchte Disney mit „Der Schatzplanet“ einfach nur der Konkurenz zu zeigen, dass sie so was auch können? Die Space-Szenarien und der Zeichenstil der Figuren erinnern doch mächtig an den Fox-Film. Selbst bei der Musik, in diesem Fall von dem Goo Goo Dolls Sänger Johnny Rzeznik, hat man mit der Rockmusik auf den Fox-Film geachtet.
Leider hat man es in der deutschen Fassung mal wieder versäumt den grandios und eleganten Sprachwitz mit rüber zu bekommen. Im Original sind gerade die Stimmen von David Hyde Pierce als Dr. Doppler und Emma Thompson als Amidala absolut genial.
Das Disney gern mal einen alten Roman etwas umschreibt, daran haben wir uns wohl alle langsam aber sicher gewöhnt. Das Disney jetzt aber schon bei den anderen Studios abschaut, ist doch etwas neuer. Das Disney aber immer noch geniale Filme macht, ist uns allen doch wohl bekannt, auch wenn sie hier und da abschreiben. Von Disney kenne ich wirklich keinen Film, der absolut durchfällt. Dieser Film gehört zwar nicht zu den Filmen, die man unbedingt mal sehen muss, doch kann man sich diesen Film wahrlich mal ansehen, wenn man alle anderen schon durch hat und mal wieder Lust auf was Neues. Auch für die Kleinen ist dieser Film etwas. Auch wenn ich die Altersbeschränkung doch auf 6 Jahre legen würde. Vorher glaube ich nicht, dass ein Kind diesen Streifen versteht.

29 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Igelfan

    16.01.2005, 16:22 Uhr von Igelfan
    Bewertung: sehr hilfreich

    Würd mich auch über einen Besuch freuen