Erfahrungsbericht von vampire-lady
Sonja flieg doch tiefer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wo ich heute schon bei Nervensägen (DeMol) bin, kann ich auch gleich noch die Sonja Zietlow mitabhaken: Merke: rote Haare (Marke Duracel mit dem Kupferkopf), ein tiefer Ausschnitt und schwarze Klamotten machen noch keine Domina aus – zur robotierenden Expilotin reicht es aber gerade noch. Kein Wunder, daß sie den Job gewechselt hat, wären ihr doch die Passagiere vor Schwäche aus dem Flugzeug gesprungen.
Eine miese Moderatorin macht ein mieses Quiz auch nicht besser. Wo andere ins segensreiche Nirwana gekegelt werden, wurde uns Sonja nun ins späte RTLsche Abendprogramm strafversetzt. Wo liegt da der Sinn? Nun ganz einfach: Leute, die tatsächlich samstags um 23.15 Uhr noch vor der Glotze sitzen, sollen aggressiv hinaus ins Nachtleben getrieben werden.
Das Spiel: zunächst müssen sich 9 arme Schweine, auch Kandidaten genannt, finden Diese spielen scheinbar miteinander. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit werden reihum Fragen beantwortet. Mit jeder richtig beantworteten Frage steigt das Punkte-Konto. Je mehr Fragen in Folge beantwortet werden, desto mehr Punkte bekommt man pro Frage. Bei einer falschen Antwort ist das Geld futsch, die Fragen wieder punktarm. Um einen Grundpunktestand zu erhalten, kann aber zwischendurch gebunkert werden. Allerdings bleibt dadurch der Punktewert der Fragen gering, weil auch hier jeweils auf den geringsten Wert zurückgeschraubt wird.
Nach jeder Spielrunde müssen die armen Schweine den miesesten Mitspieler auswählen und dieser hat das „Team“ zu verlassen.
Genau an diesem Punkt wird das eigentlich harmlose Frage und Antwortspiel ätzend – muß doch jeder Sonjalein nun Rede und Antwort stehen, warum man nun den und den herausgewählt hat und ob man denn nicht findet, daß man selbst sich viel dämlicher angestellt hätte, weil statIstisch gesehen, ist der und der doch viel besser gewesen als die und die... Alleine wie Sonjalein „statIstisch“ ausspricht, mit so einer Art hoher C Betonung auf dem ersten I, also ich könnte......... §%$!&@!!!!!! Ähnlich schlimm ist, wie sie richtig beantwortete Fragen mit einem KORREKT quittiert. Das einzige Wort im deutschen Sprachgebrauch, daß anscheinend mit einem 13fachen R geschrieben wird.
Nebenbei müssen sich die armen Schweine u. a. aber auch noch vorhalten lassen, was sie etwa nicht gewußt haben – und dies teilweise auf eine Art, wie es sich kein Schulkind heutzutage mehr von einem Pauker bieten lassen müßte. Das ganze wickelt die Moderatorin mit dem Gesicht einer Oberschwester ab, die ein Opfer für einen dreifachen Blasenkatheter in Verbindung mit einem Kräutereinlauf gefunden hat.
Auf jeden Fall muß einer raus, ist der Schwächste, er fliegt und tschüß. Derjenige welcher darf dann noch mal draußen seinen Frust per Kamera an die Nation ablassen – was zu tiefsten Selbsteinsichten ob der eigenen Blödheit (=Teilnahme an dieser Sendung), aber auch zu tiefschürfenden Deklarationen über die Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit der Welt führt.
Besonders zum Ende hin arten die Diskussionen zwischen Sonjalein und den übrig gebliebenen armen Schweinen besonders aus, denn nun ist es taktisch klug, nicht die Schwächsten zu kegeln, sondern die Stärksten. Schließlich will man ja selbst ins Finale und dort gegen einen Dummerjan zocken, gelle?! Auch wenn Sonjalein das statIstisch ganz ganz anders sieht. Zwar heuchelt das Spielprinzip kameradschaftliche Gemeinsamkeit, am Ende erkennt man aber Teamwork, wie im Kollegenkreis auf der Arbeit. Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr.
Am Ende spielen dann noch zwei arme Schweine um das verdreifachte erspielte meist recht magere Kapital.
Bleibt nur zu hoffen, daß eines Tages ein Kandidat erscheint, der Sonjalein mal ganz krass-KORREKT erklärt, was eine Harke ist und zwar so, daß sie statIstisch gesehen, die erste Moderatorin ist, die mit nervenzusammenbruchartigen Schwächeanfällen aus dem Studio fliegt.
Eine miese Moderatorin macht ein mieses Quiz auch nicht besser. Wo andere ins segensreiche Nirwana gekegelt werden, wurde uns Sonja nun ins späte RTLsche Abendprogramm strafversetzt. Wo liegt da der Sinn? Nun ganz einfach: Leute, die tatsächlich samstags um 23.15 Uhr noch vor der Glotze sitzen, sollen aggressiv hinaus ins Nachtleben getrieben werden.
Das Spiel: zunächst müssen sich 9 arme Schweine, auch Kandidaten genannt, finden Diese spielen scheinbar miteinander. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit werden reihum Fragen beantwortet. Mit jeder richtig beantworteten Frage steigt das Punkte-Konto. Je mehr Fragen in Folge beantwortet werden, desto mehr Punkte bekommt man pro Frage. Bei einer falschen Antwort ist das Geld futsch, die Fragen wieder punktarm. Um einen Grundpunktestand zu erhalten, kann aber zwischendurch gebunkert werden. Allerdings bleibt dadurch der Punktewert der Fragen gering, weil auch hier jeweils auf den geringsten Wert zurückgeschraubt wird.
Nach jeder Spielrunde müssen die armen Schweine den miesesten Mitspieler auswählen und dieser hat das „Team“ zu verlassen.
Genau an diesem Punkt wird das eigentlich harmlose Frage und Antwortspiel ätzend – muß doch jeder Sonjalein nun Rede und Antwort stehen, warum man nun den und den herausgewählt hat und ob man denn nicht findet, daß man selbst sich viel dämlicher angestellt hätte, weil statIstisch gesehen, ist der und der doch viel besser gewesen als die und die... Alleine wie Sonjalein „statIstisch“ ausspricht, mit so einer Art hoher C Betonung auf dem ersten I, also ich könnte......... §%$!&@!!!!!! Ähnlich schlimm ist, wie sie richtig beantwortete Fragen mit einem KORREKT quittiert. Das einzige Wort im deutschen Sprachgebrauch, daß anscheinend mit einem 13fachen R geschrieben wird.
Nebenbei müssen sich die armen Schweine u. a. aber auch noch vorhalten lassen, was sie etwa nicht gewußt haben – und dies teilweise auf eine Art, wie es sich kein Schulkind heutzutage mehr von einem Pauker bieten lassen müßte. Das ganze wickelt die Moderatorin mit dem Gesicht einer Oberschwester ab, die ein Opfer für einen dreifachen Blasenkatheter in Verbindung mit einem Kräutereinlauf gefunden hat.
Auf jeden Fall muß einer raus, ist der Schwächste, er fliegt und tschüß. Derjenige welcher darf dann noch mal draußen seinen Frust per Kamera an die Nation ablassen – was zu tiefsten Selbsteinsichten ob der eigenen Blödheit (=Teilnahme an dieser Sendung), aber auch zu tiefschürfenden Deklarationen über die Schlechtigkeit und Ungerechtigkeit der Welt führt.
Besonders zum Ende hin arten die Diskussionen zwischen Sonjalein und den übrig gebliebenen armen Schweinen besonders aus, denn nun ist es taktisch klug, nicht die Schwächsten zu kegeln, sondern die Stärksten. Schließlich will man ja selbst ins Finale und dort gegen einen Dummerjan zocken, gelle?! Auch wenn Sonjalein das statIstisch ganz ganz anders sieht. Zwar heuchelt das Spielprinzip kameradschaftliche Gemeinsamkeit, am Ende erkennt man aber Teamwork, wie im Kollegenkreis auf der Arbeit. Wer Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr.
Am Ende spielen dann noch zwei arme Schweine um das verdreifachte erspielte meist recht magere Kapital.
Bleibt nur zu hoffen, daß eines Tages ein Kandidat erscheint, der Sonjalein mal ganz krass-KORREKT erklärt, was eine Harke ist und zwar so, daß sie statIstisch gesehen, die erste Moderatorin ist, die mit nervenzusammenbruchartigen Schwächeanfällen aus dem Studio fliegt.
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