Deus Ex (Adventure PC Spiel) Testbericht

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ab 12,18
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Erfahrungsbericht von Oculus

Das Game aller Zeiten ??

Pro:

nahezu unbegrenzter Spielspass

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

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Story:
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In naher Zufunkt steht die Zivilisation kurz vor einem Zusammenbruch, Terror ist in an der Tagesordnung und die Wirtschaft stürzt allmählich ins Chaos. Eine tödliche Seuche, die als der graue Tod bezeichnet wird, bedroht die Menschheit und hat bereits zahlreiche Opfer gefordert.

J.C. Denton ist Agent für Anti-Terroreinsätze im Dienste der UNATCO. Während eines Einsatzes stößt er auf unglaubliche Hinweise. So soll bereits ein Serum existieren das lebensrettend für viele Menschen sein könnte. Allerdings soll es der breiten Masse der Bevölkerung absichtlich vorenthalten werden und stattdessen ganz bestimmten Personen aus Wirtschaft und Politik verabreicht werden.

Noch ist J.C. nicht davon überzeugt das die Gerüchte tatsächlich wahr sein könnten, aber er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an. Dabei kommt er einer Verschwörung von enormen Ausmaß auf die Schliche, ein Geheimbund der nach der Weltherrschaft trachtet.

Natürlich will J.C. Denton mehr über die Hindergründe herausfinden. Dabei entwickelt sich die Geschichte schließlich immer extremer, bald weiß er nicht mehr wem er noch vertrauen kann, selbst sein Bruder ist offensichtlich in die ganze Sache verwickelt.

Deus Ex erzählt eine extrem spannende Verschwörungsgeschichte, die von zahlreichen unvorhersehbaren Ereignissen geprägt ist. Nach Metal Gear Solid ist das für mich persönlich die beste Story in einem Spiel überhaupt.

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Systemanforderungen:
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Da es sich um ein älteres Spiel handelt, immerhin ist es ca. 4 Jahre her seit Deus Ex erschienen ist, sind die Systemvoraussetzungen nach heutigen Maßstäben natürlich relativ niedrig. So reicht bereits folgendes System aus um Deus Ex spielen zu können:

Windows 95/98
Pentium II mit 300MHz oder vergleichbarer Prozessor
64 MB RAM
DirectX 7 - kompatible Grafikkarte
DirectX 7 kompatible Soundkarte
DirectX 7.0a oder höher
4x CD-ROM Laufwerk
150 MB freier Festplattenspeicher
Maus und Tastatur als Eingabegeräte

Erfreulicherweise stellt auch Windows XP keine Hürde dar und das Spiel läuft hier ebenfalls ohne Einschränkungen, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Gespielt habe ich Deus Ex zuletzt auf einem Athlon64 3000+ mit einer Radeon 9600XT und 512 MB RAM, erwartungsgemäß sind damit die Ladezeiten sehr niedrig und das Spielgeschehen läuft auch mit sämtlichen Grafikdetails jederzeit flüssig. Probleme gibt es allerdings wenn cool `n`quiet aktiviert ist, dann läuft das Spiel nämlich zu schnell, daher sollte man es beim Spielen nicht aktiviert haben.

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Steuerung:
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Der Held des Spiels, J.C. Denton, wird ausschließlich in Ego-Perspektive durch die Level gesteuert, Bewegungen und der Umgang mit den verschiedenen Waffen entsprechen dabei der In Ego-Shootern gängigen Steuerung. Das Ganze funktioniert in der Kombination von Maus und Tastatur auch sehr gut.

Deus Ex ist aber nun mal kein gewöhnlicher Ego-Shooter im eigentlichen Sinn, daher ist es unumgänglich sich mit den einzelnen Optionen näher zu beschäftigen. Die Bildschirmmenüs sind jedoch sehr übersichtlich, ganz gleich ob es um den Gesundheitszustand von J.C. geht, das Fertigkeitssystem, Informationen zu den Aufträgen oder dem Inventar, man hat stets einen sehr guten Überblick.

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Grafik:
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Deus Ex ist bereits vor knapp 4 Jahren erschienen, daher muss man natürlich bei der Grafik einige Abstriche machen, wenngleich man auch sagen kann das schon damals die Grafik nicht so ganz überzeugen konnte.

Die Handlungsschauplätze sind in der Regel düster und farbarm, was aber sehr gut zum Spielgeschehen passt, sozusagen Endzeitstimmung die dem Spieler vermittelt wird. Die Texturqualität ist mitunter schwankend, denn es gibt sowohl Levelabschnitte die sehr schöne Texturen zu bieten haben, aber ebenso sehen einige Schauplätze sehr grobpixelig texturiert aus. Etwas hübscher hätten auch die Charaktere ausfallen können, denn die sind relativ eckig, ebenso sämtliche Objekte die man vorfindet. Und auch deren Bewegungen könnten etwas natürlicher sein.

Mit tollen Effekten glänzt Deus Ex zwar nicht gerade, aber ein paar optische Leckerbissen gibt es schon. So war ich von hübschen Spiegeleffekten auf dem Boden damals absolut beeindruckt und finde es auch heute noch sehr schön. Aber wie gesagt, es ist nicht zu vergleichen mit Grafikeffekten aktueller Spiele.

Die Spielabschnitte sind sehr groß und man bekommt tatsächlich das Gefühl durch eine reale Welt zu laufen, zwar gibt es öfters Nachladepausen, die sind aber gering und stören den Spielspaß nicht wirklich.

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Sound:
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Am Sound hingegen gibt es nichts auszusetzen, ganz im Gegenteil. Vor allem die musikalische Untermalung des Spielgeschehens ist einfach genial und stets passend zum Spielgeschehen.

Überzeugend sind auch die vielen Dialoge, allerdings nur in englischer Sprache - bei Bedarf mit deutschen Untertiteln. Auf jeden Fall passen die Sprecher sehr gut zum jeweiligen Charakter.

Überhaupt trägt der Sound sehr viel bei zur gelungen Atmosphäre, so kann man immer wieder Gesprächen anderer Personen lauschen, was die Spielewelt letztendlich auch lebendig und glaubhaft erscheinen lässt. Waffen- und Umgebungsgeräusche klingen ebenfalls sehr gut.

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Spielspass:
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Was bei Deus Ex ja immer wieder kritisiert wurde, nämlich der angeblich schwierige Einstieg, das kann ich nach meinen eigenen Erfahrungen nicht bestätigen. Es ist zweifellos ein sehr komplexes Spiel, aber gerade das macht auch den besonderen Reiz aus, der Mix aus verschiedenen Genres. Auf den ersten Blick sieht das Spiel aus wie ein Ego-Shooter, aber es steckt eben noch viel mehr drin als sich zunächst erahnen lässt.

Zunächst empfiehlt es sich das Tutorial zu spielen. Hier kann man sich sehr gut mit der Steuerung vertraut machen, bekommt aber auch einen Überblick wie bestimmte Spielsituationen gelöst werden können und wie Waffen oder sonstiges Inventar sinnvoll eingesetzt werden kann. Ich finde das Tutorial ist gut gemacht und durchaus eine Erleichterung für den Spieleinstieg.

Das Besondere an Deus Ex sind die vielen Möglichkeiten die dem Spieler geboten werden. Im Prinzip gibt es stets mehrere Lösungswege. Wer auf kompromisslose Action steht, der kann sich nach Herzenslust in Rambo-Manier austoben und alle Gegner mit Waffengewalt aus dem Weg räumen. Hierfür steht ein umfangreiches Waffenarsenal zur Verfügung. Allerdings muss man hierbei auch immer den Munitionsvorrat im Auge behalten, denn Munition ist mitunter sehr knapp und ein durchballern von Levelanfang bis Levelende wie in einem typischen Ego-Shooter ist auch sonst nicht generell möglich, da es Aufgaben gibt die nicht allein mit Waffengewalt zu lösen sind.

Falls man Probleme nicht mit Waffengewalt lösen will, dann stehen gleich mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So gibt es oftmals einen Weg Gegner zu umgehen indem man eine alternative Route einschlägt, etwa ein Lüftungsschacht oder die Kanalisation. Ebenso lassen sich Überwachungskameras oder sonstige Sicherheitsvorrichtungen deaktivieren um unbemerkt zu Werke gehen zu können.
Und durch den Einsatz sogenannter Körperimplantate, auf die ich noch näher eingehen werde, ergeben sich ebenfalls noch ein paar Möglichkeiten.

Deus Ex ist wie bereits angesprochen ein Mix aus mehreren Genres, so gibt es unter anderem ein Fertigkeitssystem, ganz im Stile eines Rollenspiels. Für erledigte Aufträge erhält man Erfahrungspunkte, für besondere Leistungen natürlich eine entsprechend höhere Anzahl. Diese Punkte kann man auf bestimmte Fertigkeiten verteilen und alle Fähigkeiten stufenweise weiter ausbauen.

Eine andere Art von Fähigkeiten kann man durch Implantate erhalten. Dabei handelt es sich um Microchips, die in den Körper implantiert werden. Über das ganze Spiel verteilt finden solche Implantate, allerdings muss man oft größere Umwege machen um sie zu finden, etwa Sekundäraufgaben erledigen.

Die Aufträge sind ebenso abwechslungsreich wie die Handlungsschauplätze. J.C. Denton begibt sich dabei unter anderem nach Hongkong, Paris, New York und sogar an Orte wie ein Unterwasserlabor oder Area 51. Seine Missionsziele reichen von Informationsbeschaffung und Geiselrettung bis hin zu Sabotageaktionen, wobei alles von der Vorgehensweise des Spielers abhängig ist. Es wird niemals langweilig, auch wenn sich manche Spielabschnitte doch ganz schön hinziehen, trotzdem ist es jederzeit spannend und atmosphärisch einfach genial. Will man sämtliche Sekundärziele erfüllen dann dauert das eben seine Zeit. Andererseits wird man als Spieler aber auch dafür belohnt, beispielsweise in Form von zusätzlichen Fertigkeitspunkten oder durch diverse Ausrüstungsgegenstände. Und man kann ohne Übertreibung sagen das jede Aktion des Spielers ganz bestimmte Konsequenzen nach sich zieht.

Auch die Palette der verschiedenen Gegnern ist recht groß, so bekommt es neben menschlichen Widersachern auch mit riesigen Kampfrobotern, genmanipulierten Tieren und sogar Außerirdischen Lebensformen zutun. Allerdings tauchen gerade die menschlichen Modelle immer wieder mit gleichen Aussehen auf, etwas mehr Abwechslung wäre hier wünschenswert gewesen.

Neben der fesselnden Story liegt der ganz besondere Reiz des Spiels meiner Meinung nach an der Vielfältigkeit. So kann jeder seinen Spielecharakter ganz individuell entwickeln, in sinnvoller Abwägung welche Fähigkeiten bei welcher Art der Vorgehensweise am Besten geeignet sind. Wer sich vor allem auf seine Waffen verlässt wird zunächst einmal dafür sorgen das erhaltene Fertigkeitspunkte hierfür verwendet werden, wobei es da nochmals zusätzliche Unterscheidungen gibt wie etwa der Umgang mit dem Scharfschützengewehr, schweren Waffen oder Granaten. Jede einzelne Fähigkeit kann hierbei stufenweise ausgebaut werden. Geht man lieber mit Bedacht zu Werke dann wird sich der Charakter wiederum ganz anders entwickeln, statt perfekter Umgang mit Waffen wird man wohl eher dafür sorgen J.C. im Umgang mit Elektronik und Computer zu trainieren, um sich in Systeme zu hacken und Sicherheitskameras zu deaktivieren oder Geschütze umzuprogrammieren und Schlösser schneller mit Dietrichen knacken zu können. Alles wirkt letztendlich realistisch, so ist es ohne den entsprechenden Skillwert für Fähigkeiten als Scharfschütze verdammt schwer einen gezielten Schuss abzugeben, als Anfänger in Sachen Computer dauert das Hacken sehr lang und die Gefahr der Entdeckung ist sehr groß, auch können nicht alle Aktionen ausgeführt werden. So ist ein umzuprogrammieren der Geschütze erst möglich wenn der Skill für Computer erhöht wurde. Aber es lässt sich niemals alles bis zur höchstmöglichen Stufe ausbauen, man also selbst wissen was man für wichtig erachtet.

Bei den Körperimplantaten kann man grundsätzlich nicht alle gleichzeitig verwenden bzw. weiter ausbauen. Aber auch hier wird jeder Spieler die Implantate nehmen, die für die jeweilige Spielweise den größten Nutzen bringen. Muss zum Beispiel die Entscheidung getroffen werden ein erhaltenes Implantat entweder in die Fähigkeit Schleichen zu investieren um sich lautlos bewegen zu können oder stattdessen in den Ausbau der Sprungkraft und der Fähigkeit schneller rennen und höher springen zu können, dann kommt es eben stets darauf an wie die eigene Spielsweise ist und was damit verbunden Sinn macht. Insgesamt gibt es 9 Implantate mit denen man seine Spielfigur aufrüsten kann, wobei jeweils ein stufenweißer Ausbau möglich ist, 3 Standardimplantate sind zusätzlich von Spielbeginn vorhanden.

Im Unterschied zu den Fähigkeiten die durch das Fertigkeitssystem ausgebaut werden, können spezielle Fähigkeiten dank Implantateinbau nicht uneingeschränkt genutzt werden, denn sie verbrauchen Energie. Um einen Überblick zu haben wie viel Energie noch zur Verfügung steht gibt es eine Anzeige die man im Auge behalten sollte, denn sobald die Energiereserven erschöpft sind wird die jeweilige Spezialfunktion deaktiviert. Auch ist es nicht möglich sofort nach Erhalt eines Implantates dieses nutzen zu können. Hierfür wird ein sogenannter Medibot benötigt, den man gelegentlich vorfindet. Praktischerweise ist dieser Medibot auch in der Lage die eigene Gesundheit quasi zu erneuern. Ein ähnlicher Helfer ist der Reparaturbot, der Energiereserven wieder auffüllen kann.

Was ich ebenfalls genial an diesem Spiel finde, das sind die Trefferzonen, die eine gewisse Realität vermitteln. So hat jede Verletzung ganz bestimmte Auswirkungen. Zum Beispiel fällt das Zielen bei Verletzungen an den Armen merklich schwerer, sind die Beine Verletzt ist nur noch langsames gehen möglich oder J.C, kann sich gar nur noch kriechend fortbewegen. Es wird hierbei unterschieden zwischen Torso, Kopf, linker und rechter Arm sowie linkes und rechtes Bein. Jede dieser Trefferzonen hat in der Gesundheitsanzeige ein separates Feld, welches den momentanen Zustand der jeweiligen Körperregion darstellt und mit einem Medipack kann man jede Zone separat geheilt werden, falls man das in einer bestimmten Situation vorzieht.

-KI-

Eigentlich gibt es ja kaum negative Kritikpunkte bei diesem Spiel, die künstliche Intelligenz ist aber leider einer. Nicht nur gelegentlich, sondern eher häufiger kann man regelrechte KI Aussetzer beobachten, das in einer Form die unweigerlich zu Lachern führt. So kommt es wiederholt vor das Gegner, die man angreift wie wild und völlig plan- und ziellos umherlaufen, was wirklich zum Schreien komisch aussieht.

Dafür sind die Gegner aber wiederum sehr geübt im Umgang mit Waffen und treffen ihr Ziel in der Regel außerordentlich gut, was offene Schusswechsel letztendlich nicht gerade einfach macht.

-Waffen-

Deus Ex hält eine Vielzahl von Waffen bereit, für jede Situation gibt es im Prinzip die passende Waffe. Wer es still und unauffällig mag kann beispielsweise auf Nahkampfwaffen wie Elektroschocker, Messer, Schlagstock oder Energieklinge zurückgreifen und Waffen wie Scharfschützengewehr oder Pistole mit Schalldämpfer ausstatten oder die Armbrust benutzen und Gegner beispielsweise mit KO-Pfeilen betäuben. Darüber hinaus gibt es natürlich auch noch jede Menge anderer Waffen, etwa Schroffflinte, schwere Waffen wie Raketenwerfer und diverse Granaten.

Oftmals steht man allerdings vor einer schweren Entscheidung, denn der Platz im Inventar ist nicht unbegrenzt und so kann nicht jede gefundene Waffe mitgeführt werden. Besonders schwere Waffen wie Plasmagewehr, Flammen- oder Raketenwerfer belegen gleich mehrere Plätze im Inventar, auch Sturmgewehr, Schrotflinte oder Scharfschützengewehr benötigen einiges an Platz, so wägt man schon oft ab wie groß der Nutzen ist einer bestimmten Waffe.

Für einige Waffen gibt es sogenannte Modifizierungen, die man mitunter von anderen Charakteren als Belohnung erhält oder die zum Kauf angeboten werden. Aber auch an ganz bestimmten Plätzen findet man sie während des Spiels, oft gut versteckt und nur zu entdecken wenn man Nebenaufgaben löst. Die Eigenschaften der jeweiligen Modifizierung kann über den Inventarbildschirm eingesehen werden, ebenso wird angezeigt für welche Waffe die Modifizierung genutzt werden kann. So gibt es zum Aufrüsten der Waffen Modifikationen wie Schalldämpfer, Zielfernroher, Magazin, Reichweite, Rückstoß, Nachladezeit und Präzision.

Darüber hinaus verfügen manche Waffen über 2 verschiedene Munitionstypen. Etwas unpraktisch ist hier allerdings das man diese nur über den Inventarbildschirm auswählen kann und das selbst keine automatische Umstellung erfolgt wenn mitten im Gefecht ein Munitionstyp ausgegangen ist.

-sonstige Gegenstände-

So komplex wie das Spiel ist, so groß ist auch die Liste der Gegenstände, die J.C. zur Verfügung stehen. Aber auch hier ist es nicht möglich alles gleichzeitig aufzunehmen, denn Waffen und andere Gegenstände liegen gemeinsam im Inventar und so muss man auch hier oft überlegen auf was man am ehesten verzichten kann, falls kein Platz mehr frei ist. Und diese Entscheinung ist verdammt schwer. So gibt es Dietriche und Multitools um verschlossene Türen zu öffnen oder Sicherheitssysteme abzuschalten, eigentlich sind beide nahezu unverzichtbar. Auch Medipacks hat man natürlich immer gern im Gepäck, wo bei es auch andere Dinge gibt die Lebensenergie spenden, dummerweise belegt aber jede Art davon einen eigenen Platz im Inventarbildschirm.

-Atmosphäre-

Die Spielatmosphäre ist nahezu einzigartig, eine superspannende Story, ausgeprägte und sehr interessante Charaktere, allen voran der Hauptakteur J.C.Denton, außerdem gelungene Dialoge und eine stimmungsvolle Soundkulisse, in Verbindung mit dem genialen Leveldesign - dieses Spiel zieht Einen sofort in seinen Bann. Die Endzeitstimmung kommt zudem sehr gut rüber.

-Schwierigkeit-

Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd, aber nie unfair. Mitunter benötigt man für eine Aufgabe auch mal mehrere Anläufe und muss sich alternative Lösungsmöglichkeiten für ein bestimmtes Problem einfallen lassen, aber gerade das macht die ganze Sache ja auch erst so richtig spannend. Zudem besteht die Möglichkeit jederzeit das Spiel zu speichern, somit kommen auch keine Frustmomente auf.

-Spielzeit-

Verglichen mit aktuelleren Spielen ist der Umfang von Deus Ex schlichtweg gigantisch, mindestens 30-40 Stunden benötigt man für das durchspielen, löst man noch sämtliche Nebenaufgaben kommt man locker auf eine Spielzeit von 50 Stunden. Außerdem ist der Wiederspielwert enorm hoch und auch beim 2. Oder 3. Mal entdeckt man noch viel Neues da Deus Ex dem Spieler in jeder Hinsicht Entscheidungsfreiheit gibt.

-Altersfreigabe-

Deus Ex hat eine USK - Einstufung ab 18 Jahren, was meiner Meinung nach auch vollkommen gerechtfertigt ist, denn der Grad der Gewalt ist zum Teil schon sehr
hoch. Allerdings kann bei Bedarf die Darstellung im Optionsmenü angepasst werden

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Preis:
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Das Spiel in der Originalverpackung zu bekommen dürfte sehr schwierig sein, zumindest kann ich mich nicht erinnern es in letzter Zeit irgendwo gesehen zu haben. Es existiert allerdings eine Classic Edition, die für rund 10,- Euro erhältlich ist.

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Fazit:
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Zugegeben, die Grafik ist veraltet und kann nicht annähernd mit aktuellen Spielen mithalten, aber wirklicher Spielspaß ist meiner Meinung nach nicht von der Optik abhängig. Eine solch komplexe Story, die jederzeit spannend bleibt und die mit ausgeprägten Charakteren aufwarten kann, ein nichtlineares Leveldesign das auch ein erneutes Durchspielen interessant bleiben lässt - all das findet man nicht so oft in Spielen. Hinzu kommt eine nahezu grenzenlose spielerische Freiheit und ein gelungener Mix aus verschiedenen Spielelementen, so was gibt es in dieser Form bei keinem anderen Spiel. Von meiner Seite aus gibt es daher natürlich eine klare Empfehlung für Deus Ex, denn auch heute noch zählt es meiner Meinung nach mit zu den besten Spielen die jemals veröffentlicht wurden.

Übrigens gibt es auch eine PS2 Fassung mit dem Namen Deus Ex: The Conspiracy, die inhaltlich gleich ist mit der PC Version, zumindest was die Story anbelangt.

Danke fürs Lesen!
Euer Matthias

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • glowhand

    17.03.2005, 21:49 Uhr von glowhand
    Bewertung: sehr hilfreich

    hi! gelungener bericht, gibt ein sehr nützlich von mir :o) ;)...! schönen gruß und viel spaß noch bei yopi. mfg, glowhand