Deus Ex (Adventure PC Spiel) Testbericht

Deus-ex-adventure-pc-spiel
ab 12,18
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 05/2005

5 Sterne
(26)
4 Sterne
(2)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von danny44

Würde es keinen Gott geben, so würde man ihn erfinden

Pro:

Non-Lineare Handlung, man kann Narben, Kabel und Tätowierungen der Menschen erkennen, realistische Umgebungsgrafik, einfache Bedienung

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:
Wir befinden uns in einer dunklen Zukunft, der Terrorismus nimmt weiter zu. Und nur durch die Hilfe der Illuminatoren, einer Bürokartengruppe könnte die Welt mit Computerprogrammen überwacht werden. Zu dieser Zeit lebten auch Organisationen wie UNATCO auf. Gegen die Terroristen wurden Agenten in den Kampf geschickt mit mechanischen Implantaten und langsam schien es wieder bergauf zu gehen. Bis die Illuminatoren sich teilten und die graue Seuche ausbrach. Wenige Jahre später treten sie ihren Job an als Agent der UNATCO an. Diese überwacht die Auslieferung des Ambrosia, des einzigen bekannten Impfstoffes gegen den grauen Tod. Jedoch leidet mittlerweile fast die ganze Bevölkerung darunter und es gibt kaum Impfstoff und selbst dieser hält nur wenige Wochen an. Die Stimmung in dieser Zeit ist dunkel, es gibt 2500 bekannte Terroristengruppen und die arme Bevölkerung glaubt, dass der graue Tod gezielt eingesetzt wird von der Regierung um die Überbevölkerung zu stoppen. Allein an ihnen hängt es als Agent der UNATCO ab, das Ambrosia zu beschützen und die Bevölkerung zu besänftigen. Dazu stehen ihnen Nato-Implantate zu Verfügung und ihre Kollegen aus der Agency.

Spielprinzip:
Einzigartig ist die Story des Spiels, die eine fesselt. Während sie Anfangs glauben für das Gute zu kämpfen, kommen sie Verschwörungen immer mehr auf die Spur. Dazu ist die Story zwar ein linearer Faden, jedoch verläuft die Handlung nie linear. So gibt es vier verschiedene Enden und nur an ihnen liegt, wie es weitergeht mit der Menschheit.
Die Handlung variiert hauptsächlich über das Multichoice-Menü, in dem sie zwischen Antworten, Fragen und Forderung unterscheiden können. Allein durch diese variierende Handlung fesselt einen das Spiel und selbst ich habe das Spiel mittlerweile 3mal durchgespielt und war immer wieder fasziniert von der Handlung, die immer anders verlief.

Zudem können sie auch ihren Charakter variieren. Wollen sie Rambo sein oder ein Hackgenie. Durch knifflige Aufgaben oder Erfüllung von Missionszielen erhalten sie Fertigkeitspunkte, die sie auf verschiedene Attribute verteilen können (u.a: Computer-, Elektronik-, Granaten-, Sturmwaffenfähigkeiten). Auch variiert ihr Agent durch die Auswahl der Implantate, 18 stehen ihnen zur Verfügung und 9 können sie sich einsetzen. Wollen sie sich Sichtunsichtbar oder Radarunsichtbar machen. Beides hat Vor- und Nachteile.
Neu für ein Ego-Shooter ist auch das Inventar. So können sie nur eine bestimmte Masse an Gegenständen und Waffen mitnehmen. Jedoch bleibt ihnen im Spiel die Möglichkeit durch Waffenmodifikationen, die sie finden und kaufen können, ihre Waffe aufzuwerten und so selbst aus der Dienstpistole ein Scharfschützengewehr mit Laserpointer zu machen.

Fantastisch ist auch die Grafik, ihre Umgebung ist düster, auf den Straßen wehen Blatter von Zeitungen umher, die Menschen sind sehr realistisch und man erkennt selbst die Tätowierungen und Narben der Menschen. Besonders auf die Agenten muss man achten, man erkennt die leuchtenden Nanoaugen, die ersetzten Arme und Beine und jedes Kabel auf dem Körper. Wenn die Figuren reden bewegt sich sehr realistisch die Mimik dazu und die großen Roboter schwanken beim gegen umher, um nicht umzufallen.
Die Sprache im ganzen Spiel ist in Originalvertonung die zu Realismus beiträgt. Für die, die nicht jedes Wort verstehen, ist alles was sie in Zeitungen lesen und ihr Inventar alles in Deutsch übersetzt und in Gesprächen stehen ihnen Untertitel zur Verfügung.

Zusammenfassung:

Sound: sehr gut (spannende Musik)
Grafik: sehr gut (man kann selbst Narben, Kabel und Tätowierungen erkennen)
Spieltiefe: sehr gut (die Non-Lineare Story fesselt)
Bedienung: sehr gut (sehr einfach durch Inventar)
Spielzeit: sehr gut (man spielt das Spiel meist mehrfach durch, ca. 30-40h)

Kurzinfo:
Entwickler: Eidos, Ion Strom
Genre: Mischung aus Action und Rollenspiel
Anspruch: Anfänger bis Profi
Sprache: Englisch mit deutschen Untertitel

Optimale Vorraussetzungen:
Pentium II
1,00 GHz
64 MByte RAM
3D-Karte (8MB)

6 Bewertungen