Deutsche Strom AG (nicht mehr aktiv) Testbericht

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Erfahrungsbericht von mariokoehler

DSA - Der Kunde ist die "D"umme "SA"u.

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Bin ich glücklich, diesen Bericht schreiben zu können. So sicher war das auch gar nicht, denn man hatte mir sogar damit gedroht, den Strom abzustellen.
Also werde ich mal eben ein paar Zeilen verfassen, wer weiß, wann die Lichter bei mir ausgehen.

Angefangen hat alles im September 2000. Damals ließen wir uns durch eine nicht gerade unbekannte Stromseite fehlberaten. Wir griffen zum weltbekannten Anbieter \"TIK\", der so schnell pleite ging, wie der Name ausgesprochen ist. Aber vorher haben wir natürlich 99DM Aufnahmegebühr bezahlt und die Zusicherung erhalten, eine Rabattkarte zu bekommen, die es ermöglicht, billiger Benzin zu tanken und in vielen Geschäften günstiger einzukaufen. Wie selten blöd und leichtgläubig wir doch waren.

Na ja. Auf jeden Fall wurden wir von einem nicht minder bekannten Stromanbieter aufgenommen, der StromZweitausend AG. Hier hatten wir zwar nicht einmal eine Kundennummer, aber bezahlen mußten wir auch nichts. Von allen Stromanbietern ist mir dieser noch der sympathischste, da dieser uns kein Geld abgeknöpft hat. Vielleicht ist er deshalb auch pleite gegangen.

Unser neuer Stromanbieter sollte ab sofort DSA heißen. Dieser hat anscheinend alle StromZweitausend Kunden gekauft. Und eine Kundennummer hatten wir auch... nach telefonischer Nachfrage.

Auf die Frage hin, ob DSA vielleicht nicht auch bald pleite gehen könnte, kamen seitens des Kundenbetreuers Referenzen wie \"SAT.1\" oder \"n-tv\". OK, DSA schien also gut zu sein.

Unser regionaler Strombetreiber envia schien von Anfang an nicht so richtig damit warm zu werden, uns als Kunden verloren zu haben. Sie sagten sogar, DSA würde nicht zahlen wollen und demzufolge auch den Verpflichtungen nicht nachkommen. Welch eine bösartige Behauptung von envia.

Bei einem Anruf bei der Kundenbetreuung wurde mir von der DSA mitgeteilt, daß NUR envia Probleme machen würde. Die kleben nämlich an ihren Kunden wie eine gut gekochte Spaghetti an der Wand.

Zwischenzeitlich kam sogar ein envia Brief, in dem stand, daß wir den Zählerstand an envia übermitteln sollten, da wir wieder Kunde dort seien. Aber das konnte doch gar nicht möglich sein? DSA war es doch, die schon seit Monaten alle möglichen Geldbeträge abbuchten.

Letztendlich schickte envia im April wieder einen Brief, in dem sie uns als neuen alten Kunden begrüßte. DSA war nämlich mit den Durchleistungsgebühren von envia nicht einverstanden und zog es vor, nichts zu zahlen.

Fazit: DSA scheint eine ganz schön gemeine Schweinebande zu sein. Wenn sie mit Durchleitungsgebühren regionaler Anbieter nicht zufrieden sind, zahlen sie lieber gar nichts. Finger weg!

Tipp: Entweder gar nicht erst zur DSA wechseln, oder bereits abgebuchte Beträge so weit wie möglich zurückbuchen lassen. Die envia war recht kulant - wir müssen nur ab dem Zeitpunkt des gewonnenen Gerichtsstreits den Strom an envia nachzahlen.
Wenn man nicht die überlaufene 0180-5 Nummer anrufen will, tut es auch die 040 Nummer auf der Fußzeile jedes DSA-Schreibens. Hier kommt man ebenso bei der Kundenbetreuung raus und hat immer eine freie Leitung, um sich zu beschweren.