Deutschland - Saudi Arabien 8:0 (Gruppe E) Testbericht

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Erfahrungsbericht von nikita1

Deutschland siegt und Kamerun gegen Irland nru remi

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Deutschland gewinnt 8:0 gegen die Saudis

Die Mannschaft von Rudi Völler:

01.06.02: Deutschland - Saudi-Arabien 8:0 Deutschland: Kahn (Bayern München/32 Jahre/46 Länderspiele) - Linke (Bayern München/32/35), Ramelow (Bayer Leverkusen/28/26 - 46. Jeremies/Bayern München/28/34), Metzelder (Borussia Dortmund/21/7) - Frings (Werder Bremen/25/9), Schneider (Bayer Leverkusen/27/10), Hamann (FC Liverpool/28/41), Ballack (Bayer Leverkusen/25/23), Ziege (Tottenham Hotspur/30/67) - Jancker (Bayern München/27/27 - 67. Bierhoff/AS Monaco/34/66), Klose (1. FC Kaiserslautern/23/13 - 77. Neuville/Bayer Leverkusen/28/31)

Die Mannschaft von Saudi Arabien :

Saudi-Arabien: Al-Deayea (Al-Hilal/29/169) - Dokhy (Al- Hilal/25/48), Suliman (Al-Ahli/28/116), Tukar (Al-Shabab/26/6), Sulaimani (Al-Ahli/25/81) - Noor (Al-Ittihad/24/30), Al-Owairan (Al Ittihad/28/77 - 46. Al-Shahrani/Al-Ahli/27/9), Al-Waked (Al Shabab/26/5) - Al-Temyat (Al-Hilal/25/49 - 46. Al-Khathran/Al- Shabab/28/1), Al-Jaber (Al-Hilal/29/149) - Al-Hassan (Al- Ittihad/29/19 - 77. Gaman/Al-Hilal/24/7)

Der Schiedsrichter war Aquino aus Paraguay

Gespielt wurde in Sapporo vor 42.000 Zuschauer

Die Torfolge können sie hier sehen:

Tore: 1:0 Klose (20.), 2:0 Klose (25.), 3:0 Ballack (40.), 4:0 Jancker (45.), 5:0 Klose (69.), 6:0 Linke (73.), 7:0 Bierhoff (83.), 8:0 Schneider (90.) Gelbe Karten: Ziege, Hamann / Noor


Deutschland hat sehr diszipliniert gespielt, ist agessiv und schnörkellos zu Werke gegangen. Die Mannschaft hat von ihrer physischen und taktischen Überlegenheit profitiert. Sie hat sehr konzentriert agiert, hat dem Gegner so gut wie keine Chancen gegeben, um ins Spiel zu finden.

Entscheidend für das Spiel waren die zwei schnellen Tore von Klose in der 20. und 25. Minute. Danach musste Saudi-Arabien sich entscheiden, ob es nur noch verteidigt, oder ob man stürmen und etwas riskieren wollte. Vielleicht wollten sie zeigen, dass sie Fussball spielen können. Sie hatten durchaus zwei, drei Chancen für ein paar schöne Kopfbälle, ohne jedoch ein Tor zu machen. Letzlich waren sie aber klar die schwächere Mannschaft.

Ich denke jedoch nicht, dass Deutschland nach einem solchen Sieg feiern kann. Das Erfolgsrezept war ein schnelles und gradliniges Spiel. Die Deutschen gingen das ganze Spiel über sehr konzentriert zur Sache, daraus resultierte dann fast immer ein Tor. Aber noch einmal: Die nächsten Spiele werden sicher schwerer werden.

Das Spiel Kamerun gegen Irland endete 1:1 das ist eine gute Ausgangsposition für Deutschland damit sind sie erster in der Tabelle und ich bin mir sicher das Saudi Arabien letzer wird.

Aber letztlich gelang es nur Patrick Mboma für Kamerun (39.) und Matt Holland für die Iren (52.), das Leder im Netz zu versenken.

Unter den Augen von 42.301 Zuschauern, darunter viele Fans aus beiden Ländern, bot sich ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften. Die „Unbezähmbaren Löwen“ aus Afrika dominierten die ersten 45 Minuten, während Irland, auch ohne seinen Kapitän Roy Keane, in der zweiten Halbzeit das Spiel machte.

Kamerun dominiert die erste Halbzeit
Beide Mannschaften begannen recht verhalten. In der 7. Minute stieg der Ire Matt Holland hart gegen Marc-Vivien Foe ein, wobei er zwar den Ball, aber auch das Knie des Kameruner Mittelfeldspielers erwischte. Nach diesem Zusammenprall schienen die Afrikaner aufzuwachen und eroberten sich im Mittelfeld mehr Ballbesitz und eine leichte Überlegenheit.
Folgerichtig hatten sie auch ide erste Chance des Spiels.

Nach schönem Doppelpass mit Patrick M’boma stürmte Samuel Eto’o allein auf das irische Tor zu, aber Torwart Shay Given war auf dem Posten und verkürzte geschickt den Winkel (19.). Wenig später war es ernuet Eto’o, dem sich eine gute Chance bot. Doch sein Heber über Given ging am Tor vorbei (32.).
Superstar Patrick Mboma bringt Kamerun in Führung
Eto’o wurde in der Folgezeit immer gefährlicher und war auch am Führungstor der Afrikaner beteiligt: Er setzte sich an der Grundlinie auf der rechten Seite gegen einen irischen Abwehrspieler durch und spielte zu Mboma, der keine Mühe hatte, den Ball einzuschieben (0:1, 39. Min.).

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit schlug Ian Harte einen Freistoß in den Kameruner Strafraum, der von Rigobert Song unglücklich in Richtung eigenes Tor abgefälscht wurde, aber Torhüter Boukar Alioum bekam das Leder zu fassen und verhinderte so das erste Eigentor des Turniers. Kamerun ging mit einer verdienten 1:0-Führung in die Halbzeitpause.
Schneller Ausgleich durch Holland

Wie verwandelt kam die irische Mannschaft aus der Kabine: Mit viel Kampfgeist drängten die Iren auf ein schnelles Ausgleichstor. Fast wäre es bereits in der 49. Minute gefallen, aber ein Kopfball von Kevin Kilbane nach Flanke von Ian Harte ging knapp am langen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite verfehlte auch Geremi das Tor knapp, nachdem er sich den Ball tief in der irischen Hälfte erkämpft hatte.
Doch bereits wenige Minuten später fiel der verdiente Ausgleich für die Iren durch Matt Holland. Eine von Kilbane von links herein gegebene Flanke konnte die Kameruner Abwehr nicht richtig klären, und so kam Holland aus 25 Metern zum Schuss: sein Kracher passte genau ins linke untere Eck (1:1, 52. Min.).

Robbie Keane trifft nur den Pfosten
Das Tor beflügelte die Iren nun noch mehr, und fast wäre in der 63. Minute auch der Führungstreffer gelungen: Ein vor das Tor gespielter Ball, der eigentlich für Robbie Keane bestimmt war, wurde von Rigobert Song in Richtung Tor abgelenkt, und nur dem verzweifelten Einsatz von Torhüter Boukar Alioum war es zu verdanken, dass der Spielstand weiterhin 1:1 lautete.

Es gelang in der zweiten Halbzeit keiner der beiden Mannschaften, das Spiel fest in den Griff zu bekommen. In der Schlussphase allerdings spürten die Iren, dass für sie sogar noch ein Sieg möglich war, und so erhöhten sie den Druck noch weiter. Robbie Keane hatte nach einem der zahlreichen Abwehrfehler der Kameruner Hintermannschaft den Siegtreffer auf dem Fuß.

Er fing in der 84. Minute an der Strafraumgrenze einen schwach geklärten Ball ab und zog sofort mit rechts ab, traf jedoch nur den Pfosten. Kurz vor dem Abpfiff dann noch eine gute Gelegenheit für die Iren, aber der mächtig getretene Freistoß von Steven Reid wurde vom Kameruner Torhüter Alioum über die Latte gelenkt. So blieb es letztendlich bei der gerechten Punkteteilung, mit der beide Mannschaften zufrieden sein können.

Es werden noch zwei harte Spiele für Deutschland aber ich wünsche ihnen viel Glück.

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