Diablo II (PC Rollenspiel) Testbericht

Diablo-ii-pc-rollenspiel
ab 11,30
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Erfahrungsbericht von Amana_Blech_Blech

diablo 2 - das beste rollenspiel für deinen PC !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vorwort:
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Diablo zwei ist ein typisches Rollenspiel das fast jeder schon einmal gespielt hat oder man hat zumindest schon mal was davon gehört. Es ist zwar nicht mehr auf dem neusten Stand was Grafik oder so angeht, macht aber trotzdem noch einen höllischen Spaß. Ich besitze diesen Spiel schon eine Weile und kann trotzdem nicht genug bekomme. Dank des Addon ist noch ein fünfter Akt dazu gekommen aber das ist ein anderes Thema (ich red hier schließlich über Diablo 2).

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Warum sich das Spielen lohnen kann:
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Neulich habe ich gehört das man bei eBay Gegenstände und Charaktere von Diablo 2 verkaufen kann. Z.B. hat schon ein Freak 2000 DM für einen Bogen bezahlt, der allerdings auch sehr schwer zu finden ist und die Chance das man ihn findet liegt bei 1 zu 1000000.
Auch hochgespielte Charaktere können Bares ins Haus bringen, also ist hier noch mal ein anreiz Diablo 2 zu spielen, für die Jenigen die es nicht spielen.
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Die Story:
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Um euch in das Spiel einzuführen erzähl ich euch erst einmal worum es überhaupt geht.

Die drei großen Übel Diablo, der Herr des Schreckens, Baal, der Herr der Zerstörung und Mephisto, der Herr des Hasses, wollen Schrecken über die Welt bringen und deshalb wurden sie vor langer Zeit einmal in drei so genannte Seelensteine eingesperrt. Leider gab es da einen ganz doofen Menschen der Diablo aus seinen Seelenstein befreit hat. Nun ging das Gemetzel los, aber im ersten Teil von Diablo schaffte es ein tapferer Krieger ihn zu vernichten. Leider lebte Diablo in seinem Bezwinger weiter und versucht nun die anderen beiden Übel zu befreien. Und wie du dir sicher schon denken kannst ist es deine Aufgabe das zu verhindern.

So das muss erst mal als Einführung reichen. Die Story finde ich eigentlich sehr einfallsreich, aber was hat man da auch anderes erwartet, als das man wieder gegen den Fürsten der Hölle antreten muss. Das Spiel schließt also richtig an die Story an, aber für “Newbies“ ist hier trotzdem ein guter Einstieg gegeben. Also muss man den ersten Teil nicht unbedingt gespielt haben.

Das Spiel:
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Die Schwierigkeitsgrade:
Im Spiel gibt es drei Schwierigkeitsgrade die man sich erst frei spielen muss.
Da gibt es zum einen den Schwierigkeitsgrad Normal. Das ist der in dem du das Spiel startest. Ich finde ihn ziemlich einfach. Er wird erst gegen Akt 4 ein bisschen haarig, aber das bekommt man mit etwas Übung auch hin. Diablo, der Endgegner, ist die einzige Schwierigkeit, dazu braucht man nämlich einen halbwegs gut entwickelten Charakter (Auf Charakterentwicklung komm ich später noch zurück).
Viel Glück.

Der zweite Schwierigkeitsgrad ist Alptraum. Er ist schon viel schwieriger weil nicht nur deine Gegner stärker sind, sondern auch du 50% deiner Elementarschadenresistenz verlierst. Das kann dich in echte Probleme bringen. Wenn du hier bis zu Diablo kommst bist schon sehr gut. Diesen Schwierigkeitsgrad habe ich selbst noch nicht durchgespielt und daher ist mein Charakter auch nicht gerade der beste (hab ja auch mit Addon neu angefangen).

Der dritte und letzte Schwierigkeitsgrad ist nur für Profis ab Level 60 gedacht, aber bis dahin ist es ein langer Weg. Die Grad heißt Hölle und das zurecht. Wie gesagt schwerere Gegner, und Elementarschadenresistenz um 100 % runter gesetzt. Mehr kann ich aber leider auch nicht sagen, außer VIEL SPASS.


Zu den Spielcharakteren:
Mein Liebling ist ja der Druide, den gibt es hier aber noch nicht, deshalb erkläre und bewerte ich auch nur Paladin, Barbar, Amazone, Totembeschwörer und Zauberin.

Der Paladin: Er ist ein starker Nahkämpfer und ein heiliger Krieger. und hat sich für sein ganzes Leben der guten Seite versprochen. Er kann Auren beschwören die seine eigenen Eigenschaften bzw. die der Partymitglieder im Multiplayermodus verbessern. Meine Meinung über den Paladin ist recht gut und ich finde, jeder hat gerne eine Paladin in seinen Team. Ich persönlich würde aber keinen solchen spielen da ich lieber defensiv kämpfe. Der Paladin sieht aus wie ein Ritter. Meistens in Körperfüllenden Rüstungen.

Der Barbar: Der Barbar ist der mächtigste Nahkämpfer und ist so stark das er sogar zwei Schwerter tragen kann. Dafür kann der Barbar so gut wie gar nicht zaubern. Ein Barbar muss immer auf seine Energie achten, da er immer der erste ist der angegriffen wird (steht nämlich am dichtesten am Feind). Ich finde ein Barbar darf in keiner Gilde (Diablo 2 Spielergruppe) fehlen, da er immer für den Nahkampf gut ist. Ich würde ihn aber auch nicht spielen (siehe oben). Jeder erkennt einen Barbar vom aussehen her auf anhieb da er überall mit Muskeln bepackt ist und damit auf mich ziemlich breit wirk.

Die Amazone: Sie ist auf Fernkampf ausgerichtet, da ihre Standardwaffe Pfeil und Bogen ist. Diese richten zwar nicht viel Schaden an sind aber in Zusammenarbeit mit einen ihrer Pfeilverzauberungen eine echte Gefahr. Ich würde mit einer Amazone nie das Spiel durchspielen weil man als so eine immer auf Distanz zum Gegner bleiben muss. Gefällt mir nicht besonders aber wer es mag.

Der Totembeschwörer: Mein erster Charakter war ein Totembeschwörer. Er kann wie es der Name schon sagt Tote auferstehen und für sich kämpfen lassen. Er darf auf keinen Fall in einer Party fehlen, denn durch seine mächtigen Angriffszaubern und seinen Flüchen haben Feinde keine Chance.

Die Zauberin: Die Zauberin ist wie es der Name schon sagt aufs zaubern ausgelegt. Mit ein bisschen Training kann sie zu einer der stärksten Charaktere werden. Sie sollte ebenfalls auf Distanz bleiben, da sie im Nahkampf nichts zu suchen hat. Als Zauberin kann man drei verschiedene Arten von Zaubern anwenden, Eis-, Feuer- und Blitzzauber.

Zu einer guten Diablo 2 Gilde gehören natürlich alle diese Charaktere und das ist gar nicht so einfach so viele zusammen zu bekommen. Alle Charaktere zusammen sind nämlich so gut wie unbesiegbar.

Der Multiplayermodus:
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Meiner Meinung nach ist das dass beste am Spiel, denn hier kann man alle vie Akte mit Freunden und Unbekannten durchspielen. Das heißt, das Spiel durchspielen und nebenbei auch noch Chatten (eine süchtig machende Mischung, wenn ihr mich fragt). Du kannst Diablo 2 über LAN (=LocalAreaNetwork) oder im Battle.net noch einmal durch zocken. Im Battle.net spielst du im Internet, was ich wesentlich interessanter finde, denn dort findest du, dir Unbekannte, gleichgesinnte Spieler. Wohin gegen du im LAN “nur“ mit deinen Freunden Spielen kannst die unmittelbar neben dir sitzen. Im Battle.net musst du dir allerdings vorher noch einen Account einrichten lassen. Aber keine Sorge nicht schon wieder so was wo man Namen und Adresse angeben muss und wo man Angst hat das diese Daten irgendwie missbraucht werden. Hier musst du nur einen Accountnamen wählen und ein Passwort. Das kommt daher das Battle.net die Spielcharaktere im Internet speichert und du irgendeinen Nachweiß brauchst das dass auch dein Charakter ist. Dort logst du dich dann in eine der Welten ein, damit du so ungefähr weißt welche Sprache dort gesprochen wird (z.B. Europa: Englisch, Deutsch, Spanisch u.s.w.). Das ist auch gut so, denn wenn du beispielsweise mit einen Chinesen in einem Spiel bist müsstest du fließend Chinesisch sprechen können, da das chatten einen Großteil des Spielspaßes ausmacht.

Die Steuerung:
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Die Steuerung ist eigentlich schnell erklärt und selbst Kleinkind könnte das Spiel steuern und so soll es doch auch sein. Eine einfache Steuerung verbessert jedes Spiel.

Hier das Grundprinzip: Du klickst mit der Maus auf eine Fläche am Boden und dein Charakter läuft dort hin. Du klickst auf einen Feind und der wird angegriffen. Das war es.

Das ist aber noch nicht alles. Eingespielte Spieler benutzen dann noch Hotkeys um schneller ihr Menü zu öffnen. Solche Hotkeys sollte man sich schell merken, denn es ist vorteilhaft im Kampf u.s.w. . So Das war es dann auch zur Steuerung. Einfach was? So muss es sein.

Die Grafik:
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Die Grafik hat schon viele Leute die ich kenne davon abgehalten sich dieses Spiel zu leisten. Mit einer Auflösung von 640x480 ist ihnen das auch nicht zu verübeln. Das sieht zwar nicht gut aus aber Falls es jemanden extrem stört sollte er sich das Addon noch zusätzlich Leisten, denn dort wird es auf 800x600 erhöht. Das Spiel ist in 2D gehalten und somit gut überschaubar. In 3D wie z.B. Gothic oder so würde es bei diesen Gegnerscharen auch total unübersichtlich, was wiederum einen Einbruch des Spielspaßes zur Folge hat und das ist eins der wichtigsten Kriterien in einen solchen Spiel.
Die Grafik in den Zwischensequenzen ist wie gewohnt in jedem Spiel besser als die Spielgrafik selbst. Bei Diablo merkt man den Unterschied aber richtig krass.

Spiel= 2D, 640x480 Auflösung
Zwischensequenz= 3D, gerendert einfach geil

Die Zwischensequenzen kommen vor jedem Akt, das heißt es gibt insgesamt 4. Diese Zwischensequenzen sind im Vergleich zu anderen Spielen ziemlich lang, dafür kommen aber auch schließlich nicht so viele.

Der Charakterlevel:
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Mit jedem getöteten Gegner steigt deine Erfahrung an und wenn du davon eine bestimmte Anzahl erreicht hast steigst du im Level auf. Nun bleibt erst mal alles beim alten wie in Diablo 1. Du verteilst Punkte auf Stärke, Vitalität, Energie und Ausdauer. Du darfst insgesamt 5 Punkte pro Level verteilen und nun kommt das Neue. Jeder Charakter hat einen verschiedenen Fertigkeitsbaum, so das jede Charakterklasse eigene Fertigkeiten lernen kann. Du bekommst pro Level einen Fertigkeitspunkt den du verteilen kannst. So wirst du immer stärker. Ich finde das ganz gut, da es jetzt auch Unterschiede gibt wenn man z.B. Zauberer oder Barbar nimmt. Nicht so wie in Diablo 1 wo jeder den selben Zauber lernen kann.

Fazit:
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Diablo ist eins der Spiele die am süchtigsten machen. Es macht im Multiplayermodus am meisten Spaß und wer sich noch nicht anstecken lassen hat und auch nicht will. Der sollte um jedes Spiel einen großen Bogen gehen, da er sonst in ernsthafter Gefahr ist infiziert zu werden. Selbst jetzt noch, obwohl dieses Spiel schon etwas älter ist, ist das Spiel eines der meistgespielten Spiele. Das Spiel überzeugt zwar nicht durch Grafik aber durch Spaß und die Zwischensequenzen sind echt gut und führen die Story schön weiter.

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