Diablo II (PC Rollenspiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von FoXx27
Diablo II - immer noch eine Klasse für sich
Pro:
langer Spielspaß, enormer Spielumfang
Kontra:
geringe Auflösung
Empfehlung:
Ja
In meinem Erfahrungsbericht möchte ich euch über meinen Favoriten im Rollenspiel-Genre erzählen.
Viele Freunde haben mir damals erzählt, wie toll sie Diablo II finden. Bis dahin hatte ich noch so gut wie nichts mit Rollenspielen am Hut und hatte einige Vorurteile (langweilig, langwierig). Also ging ich zu einem Freund und spielte es kurz an – ich war fasziniert.
Am nächsten Tag stürmte ich ins Karstadt und ergatterte es und bis heute läst es mich nicht los.
Charaktere:
Der Start ist recht einfach, denn hier gilt es nur zwischen 4 Spielcharakteren zu wählen. Zur Auswahl stehen Amazone, Barbar, Paladin Totenbeschwörer und Zauberin. Nun möchte ich euch die einzelnen Typen vorstellen:
Die Amazone: Bevorzugt mit Bogen und Speer ausgestattet gehört die Amazone zu den Fernkämpfern. Ihre verbesserbaren Fähigkeiten beziehen sich auf ihre Pfeil- und Speerangriffe, so kann sie mit Hilfe von Mana z.B. ihre Geschosse verdoppeln oder explodieren lassen. Außerdem kann sie noch passive (Verteidigung) und aktive (Angriff) Auren erlernen, welche z.B. Verteidigungs- bzw. Angriffswert erhöhen.
Für Einsteiger ist die Amazone jedoch nicht zu empfehlen, da sie anfangs noch recht anfällig ist. Bei ihr sollte man steht die Vitalität erhöhen, da man mit ihr besser auf Distanz zum Gegner gehen sollte.
Der Barbar ist ein klassischer Kämpfer. Er kann eigentlich mit fast allen Waffen optimal umgehen und eignet sich aufgrund seiner Angriffs- und Verteidigungswerte für Anfänger. Im Nahkampf ist der Barbar eine Klasse für sich und kann ab einer gewissen Erfahrung sogar mit zwei Waffen gleichzeitig kämpfen. Seine Fähigkeiten beziehen sich auf den Umgang bestimmter Waffentypen (Äxte, Schwerter, Knüppel, etc.) und Angriffstechniken z.B. den Sprungangriff. Auch er kann ebenfalls passive und aktive Auren einsetzen.
Der Paladin vereinigt sowohl den Kämpfer als auch den Magier und ist somit der ausgewogenste Charakter. Wie der Barbar ist er geschickt im Umgang mit Waffen und kann im Kampf unterstützend Magie nutzen. Neben den Auren verfügt er über Heilzauber und Angriffszauber. Er stellt mit seinen Fähigkeiten ebenfalls einen guten Startcharakter dar.
Der Totenbeschwörer ist ein mäßiger Kämpfer, dafür lässt er lieber Skelette, Skelettmagier und Golems für sich kämpfen. Neben Beschwörungszauber besitzt er noch Schutz- und Angriffssprüche. Ein recht passiver Charakter, dem seine beschworenen Gehilfen die Drecksarbeit abnehmen. Bei ihm sollte man auf einen gefüllten Manavorrat achten.
Der letzte Charakter ist die Zauberin, die allein mit ihrer Magie Gegenerscharen plättet. Im Nahkampf ist sie so gut wie chancenlos und ist eher ein Charakter für Fortgeschrittene. Sie verfügt über eine Vielzahl von erlernbaren Zaubersprüchen. Ihre magischen Angriffe lassen den Bildschirm bunt und die Gegner alt aussehen. Um mit ihr das Spiel zu bestreiten, sollte man viel Zeit in ihre Entwicklung stecken.
Jeder Gegner den man tötet läst die Erfahrung steigen und wenn ein bestimmter Wert erreicht ist, steigt der Charakter ein Level auf. Bei jedem Aufstieg kann man 5 Punkte auf Stärke, Verteidigung, Vitalität u.ä. verteilen. Darüber hinaus gibt’s einen Fertigkeitspunkt, den man in neue Auren oder andere Fertigkeiten investieren kann.
Das Spiel:
I. Akt:
Nach Auswahl des beliebten Typs beginnt das Spiel mit einem kurzen Sequenz, die in das Spielgeschehen einführt. Den ersten Auftrag bekommt nachdem man im Lager der Jägerinnen mit den dort ansässigen Personen geredet hat. Nun geht’s erst mal zum Eingewöhnen in eine kleine Höhle, wo man alle Monster ausräuchert. Gesagt, getan – der Quest ist geschafft und man bekommt den nächsten. Zwischen den Quests geht’s zum Schmied und zu den Händlern, bei denen man seine Ausrüstung aufbessert. Die getöteten Gegner hinterlassen ebenfalls nützliche Gegenstände, Heil- und Manatränke. Die Quests führen den Spieler langsam zum eigentlichen Ziel im ersten Akt. Im alten Kloster hat sich ein Monster breit gemacht, das es zu besiegen gilt, wenn man den nächsten Akt betreten will. Die Gegner werden mit zunehmendem Vorankommen stärker und treten in größeren Scharen auf.
II. Akt:
Wieder gibt es eine sehenswerte Sequenz, die die Geschichte weiter erzählt.
Der zweite Akt spielt in einer Wüste, in der es viele Gräber mit Skeletten und Insektenlöcher gibt. Wie schon im ersten Abschnitt bekommt man die Aufträge in der Stadt und zieht dann systematisch in der Umgebung umher, um sie zu lösen. Erst säubert man die Kanalisation, findet verschiedene Teile eines geheimnisvollen Stabes, erkundet das Entstehen einer Finsternis und sucht einen Magier im Untergrund. Zum Schluss öffnet man mit Hilfe des zuvor erschaffenen Stabes einen Zugang zum Endgegner und besiegt diesen.
III. Akt:
Nach einer weiteren Sequenz geht’s in die Dschungelwelt.
Die Umgebung stellt sich ziemlich kompliziert dar, da die Quests an sehr unterschiedlichen Stellen stattfinden, die schwer zu finden sind. Außerdem wimmelt es in diesem Akt von Gegner, die einem das Leben schwer machen. Die Gegner bestehen überwiegend aus Buschmenschen und Sumpfbewohnern. Ausgestattet mit einer starken Ausrüstung macht man die Höhlen und die restliche Umgebung unsicher. Auch hier erfüllt man die Quests der Dorfbewohner, die zum 3. Endgegner führen. Der Weg zum letzten Teil ist frei.
VI. Akt:
Die Handlung wird durch die Sequenz vorangetrieben und der Letzte Akt wird eingeläutet.
Der letzte Handlungsteil spielt in der Unterwelt – Diablos Reich. Die Gegner sind Gestalten die der Art der Umgebung entsprechen wie z.B. Geister, fliegende Ungetüme, etc..
In dem Akt gibt es nicht viele Quests, denn es geht zielstrebig dem Bossgegner entgegen. Unzählige Monster später aktiviert man ein paar Portale und Diablo erscheint. Ist der Charakter stark genug, sollte man den Kampf leicht für sich entscheiden.
Abschließend gibt’s noch die Endsequenz und das Spiel ist geschafft.
Graphik:
Die Graphik ist relativ gut gelungen, kann aber mit den heutigen neuen Rollenspielen nicht wirklich mithalten. Leider ist die höchste wählbare Auflösung 800x600. Umso beeindruckender sind dafür die sehr guten Zwischensequenzen, auf die mich nach jedem Akt freue. Die Gegner sind gut animiert, was man auch von der Umgebung sagen kann.
Bewertung:
Pro: langer Spielspaß, großer Spielumfang, viel Variabilität
Kontra: keine hohe Auflösung
Fazit:
Ein Spiel was nie langweilig wird und das man unbedingt gespielt haben sollte. Mit „Lord of Destruction“ wird noch ein V. Akt spendiert –auch dieser Kauf lohnt sich.
Preis:
Der jetzige Preis liegt bei ca. 25€ und das Preisleistungsverhältnis ist mehr als gut.
Systemanforderungen:
Pentium 233 MHz
Direct 3D opt. Grafikkarte
32 MB RAM
4-fach CD-ROM/DVD-ROM Laufwerk
Viele Freunde haben mir damals erzählt, wie toll sie Diablo II finden. Bis dahin hatte ich noch so gut wie nichts mit Rollenspielen am Hut und hatte einige Vorurteile (langweilig, langwierig). Also ging ich zu einem Freund und spielte es kurz an – ich war fasziniert.
Am nächsten Tag stürmte ich ins Karstadt und ergatterte es und bis heute läst es mich nicht los.
Charaktere:
Der Start ist recht einfach, denn hier gilt es nur zwischen 4 Spielcharakteren zu wählen. Zur Auswahl stehen Amazone, Barbar, Paladin Totenbeschwörer und Zauberin. Nun möchte ich euch die einzelnen Typen vorstellen:
Die Amazone: Bevorzugt mit Bogen und Speer ausgestattet gehört die Amazone zu den Fernkämpfern. Ihre verbesserbaren Fähigkeiten beziehen sich auf ihre Pfeil- und Speerangriffe, so kann sie mit Hilfe von Mana z.B. ihre Geschosse verdoppeln oder explodieren lassen. Außerdem kann sie noch passive (Verteidigung) und aktive (Angriff) Auren erlernen, welche z.B. Verteidigungs- bzw. Angriffswert erhöhen.
Für Einsteiger ist die Amazone jedoch nicht zu empfehlen, da sie anfangs noch recht anfällig ist. Bei ihr sollte man steht die Vitalität erhöhen, da man mit ihr besser auf Distanz zum Gegner gehen sollte.
Der Barbar ist ein klassischer Kämpfer. Er kann eigentlich mit fast allen Waffen optimal umgehen und eignet sich aufgrund seiner Angriffs- und Verteidigungswerte für Anfänger. Im Nahkampf ist der Barbar eine Klasse für sich und kann ab einer gewissen Erfahrung sogar mit zwei Waffen gleichzeitig kämpfen. Seine Fähigkeiten beziehen sich auf den Umgang bestimmter Waffentypen (Äxte, Schwerter, Knüppel, etc.) und Angriffstechniken z.B. den Sprungangriff. Auch er kann ebenfalls passive und aktive Auren einsetzen.
Der Paladin vereinigt sowohl den Kämpfer als auch den Magier und ist somit der ausgewogenste Charakter. Wie der Barbar ist er geschickt im Umgang mit Waffen und kann im Kampf unterstützend Magie nutzen. Neben den Auren verfügt er über Heilzauber und Angriffszauber. Er stellt mit seinen Fähigkeiten ebenfalls einen guten Startcharakter dar.
Der Totenbeschwörer ist ein mäßiger Kämpfer, dafür lässt er lieber Skelette, Skelettmagier und Golems für sich kämpfen. Neben Beschwörungszauber besitzt er noch Schutz- und Angriffssprüche. Ein recht passiver Charakter, dem seine beschworenen Gehilfen die Drecksarbeit abnehmen. Bei ihm sollte man auf einen gefüllten Manavorrat achten.
Der letzte Charakter ist die Zauberin, die allein mit ihrer Magie Gegenerscharen plättet. Im Nahkampf ist sie so gut wie chancenlos und ist eher ein Charakter für Fortgeschrittene. Sie verfügt über eine Vielzahl von erlernbaren Zaubersprüchen. Ihre magischen Angriffe lassen den Bildschirm bunt und die Gegner alt aussehen. Um mit ihr das Spiel zu bestreiten, sollte man viel Zeit in ihre Entwicklung stecken.
Jeder Gegner den man tötet läst die Erfahrung steigen und wenn ein bestimmter Wert erreicht ist, steigt der Charakter ein Level auf. Bei jedem Aufstieg kann man 5 Punkte auf Stärke, Verteidigung, Vitalität u.ä. verteilen. Darüber hinaus gibt’s einen Fertigkeitspunkt, den man in neue Auren oder andere Fertigkeiten investieren kann.
Das Spiel:
I. Akt:
Nach Auswahl des beliebten Typs beginnt das Spiel mit einem kurzen Sequenz, die in das Spielgeschehen einführt. Den ersten Auftrag bekommt nachdem man im Lager der Jägerinnen mit den dort ansässigen Personen geredet hat. Nun geht’s erst mal zum Eingewöhnen in eine kleine Höhle, wo man alle Monster ausräuchert. Gesagt, getan – der Quest ist geschafft und man bekommt den nächsten. Zwischen den Quests geht’s zum Schmied und zu den Händlern, bei denen man seine Ausrüstung aufbessert. Die getöteten Gegner hinterlassen ebenfalls nützliche Gegenstände, Heil- und Manatränke. Die Quests führen den Spieler langsam zum eigentlichen Ziel im ersten Akt. Im alten Kloster hat sich ein Monster breit gemacht, das es zu besiegen gilt, wenn man den nächsten Akt betreten will. Die Gegner werden mit zunehmendem Vorankommen stärker und treten in größeren Scharen auf.
II. Akt:
Wieder gibt es eine sehenswerte Sequenz, die die Geschichte weiter erzählt.
Der zweite Akt spielt in einer Wüste, in der es viele Gräber mit Skeletten und Insektenlöcher gibt. Wie schon im ersten Abschnitt bekommt man die Aufträge in der Stadt und zieht dann systematisch in der Umgebung umher, um sie zu lösen. Erst säubert man die Kanalisation, findet verschiedene Teile eines geheimnisvollen Stabes, erkundet das Entstehen einer Finsternis und sucht einen Magier im Untergrund. Zum Schluss öffnet man mit Hilfe des zuvor erschaffenen Stabes einen Zugang zum Endgegner und besiegt diesen.
III. Akt:
Nach einer weiteren Sequenz geht’s in die Dschungelwelt.
Die Umgebung stellt sich ziemlich kompliziert dar, da die Quests an sehr unterschiedlichen Stellen stattfinden, die schwer zu finden sind. Außerdem wimmelt es in diesem Akt von Gegner, die einem das Leben schwer machen. Die Gegner bestehen überwiegend aus Buschmenschen und Sumpfbewohnern. Ausgestattet mit einer starken Ausrüstung macht man die Höhlen und die restliche Umgebung unsicher. Auch hier erfüllt man die Quests der Dorfbewohner, die zum 3. Endgegner führen. Der Weg zum letzten Teil ist frei.
VI. Akt:
Die Handlung wird durch die Sequenz vorangetrieben und der Letzte Akt wird eingeläutet.
Der letzte Handlungsteil spielt in der Unterwelt – Diablos Reich. Die Gegner sind Gestalten die der Art der Umgebung entsprechen wie z.B. Geister, fliegende Ungetüme, etc..
In dem Akt gibt es nicht viele Quests, denn es geht zielstrebig dem Bossgegner entgegen. Unzählige Monster später aktiviert man ein paar Portale und Diablo erscheint. Ist der Charakter stark genug, sollte man den Kampf leicht für sich entscheiden.
Abschließend gibt’s noch die Endsequenz und das Spiel ist geschafft.
Graphik:
Die Graphik ist relativ gut gelungen, kann aber mit den heutigen neuen Rollenspielen nicht wirklich mithalten. Leider ist die höchste wählbare Auflösung 800x600. Umso beeindruckender sind dafür die sehr guten Zwischensequenzen, auf die mich nach jedem Akt freue. Die Gegner sind gut animiert, was man auch von der Umgebung sagen kann.
Bewertung:
Pro: langer Spielspaß, großer Spielumfang, viel Variabilität
Kontra: keine hohe Auflösung
Fazit:
Ein Spiel was nie langweilig wird und das man unbedingt gespielt haben sollte. Mit „Lord of Destruction“ wird noch ein V. Akt spendiert –auch dieser Kauf lohnt sich.
Preis:
Der jetzige Preis liegt bei ca. 25€ und das Preisleistungsverhältnis ist mehr als gut.
Systemanforderungen:
Pentium 233 MHz
Direct 3D opt. Grafikkarte
32 MB RAM
4-fach CD-ROM/DVD-ROM Laufwerk
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