Diablo II (PC Rollenspiel) Testbericht

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ab 11,30
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Erfahrungsbericht von Eiswolf

immer noch ein legendäres Hammergame!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vor ungefähr vier Jahren veröffentlichte Blizzard das Rollenspiel des Jahres: Diablo. Der Spieler wählte aus einer von drei Charakterklassen aus und zog in den Kampf gegen Diablos Abkömmlinge und schließlich Obermotz Diablo selbst. Nun ist Diablo zurück, stärker als zuvor.

In Diablo II darf man nun als Zauberin, Barbar, Amazone, Paladin oder Totenbeschwörer in den Kampf gegen Diablo ziehen. Mit jedem dieser Figuren spielt sich das Spiel völlig anders. Mit dem Barbar ist es am einfachsten, er verzichtet auf Magie, schlägt dafür aber um so härter zu. Mit ihm ist unkompliziertes Monsterschlachten möglich. Er lernt später Kampfschreie und offensive Schläge. Beim Paladin sieht das Ganze schon etwas anders aus. Er kann im Verlauf des Spiels auch auf Zauber zurückgreifen, allerdings nicht so mächtig wie etwa die Zauberin, schlägt dafür aber nicht ganz so kräftig zu wie der Barbar. Er ist ein guter All Round Kämpfer. Die Zauberin und der Totenbeschwörer verlassen sich fast gänzlich auf ihre Magie und greifen nur selten selbst in einen Nahkampf ein. Die Zauberin beherrscht viele Angriffs- und Abwehrzauber aus den Elementarbereichen Eis, Feuer und Blitz. Der Totenbeschwörer beschwört – wie der Name schon sagt – lieber Untote und Golems. Ihm stehen aber auch ein paar offensive und defensive Zauber und Flüche zur Verfügung. Die Amazone verlässt sich im Kampf auf ihre Schnelligkeit und ihre Fernkampfwaffen bzw. Speere. Sie lernt ihre Waffen noch schneller zu handhaben und etwa Feuerpfeile auf ihre Gegner zu schießen.

Für jeden umgebrachten Gegner und einige gelöste Quests gibt es Erfahrung. Wenn der Protagonist genügend Erfahrung gesammelt hat, steigt er einen Level auf, das Maximum beträgt 99. Bei jedem Levelanstieg erhält der Spieler fünf Statistikpunkte, die er frei auf seine Eigenschaften verteilen darf. Zusätzlich gibt es für jeden Aufstieg in ein höheres Level einen Fertigkeitspunkt. Diesen Punkt darf man je nach Höhe des Levels auf seine Charakter-spezifischen Fertigkeiten verteilen. Der Totenbeschwörer beispielsweise darf im zweiten Level gerade mal ein Skelett beschwören, während es auf höheren Levels Eisengolems werden. Wenn man seinen Fertigkeitspunkt nicht für eine neue Fertigkeit vergeben will, kann man ihn auch dazu einsetzen, die bereits erlernten zu verbessern. So kann man dann anstatt einem zwei Skelette beschwören.

Das Spiel beginnt im Lager der Jägerinnen. Ein NPC erklärt, dass seit einiger Zeit viele Monster die Gegend heimsuchen und dies seit ein mysteriöser Wanderer vorbeigekommen ist. Der Held soll nun die Monster in der Umgebung des Lagers vertreiben, sprich auslöschen. Von einer Frau im Lager erhält man seine erste Quest. Die Handlung in Diablo II ist in vier Akte unterteilt, jeder in etwa so umfangreich wie der Vorgänger Diablo. In jedem Akt gilt es sechs Quests zu lösen, die von den Rätseln her gar nicht so schwer sind, dafür aber kampflastiger sind. Hat man einen Akt geschafft, indem man den jeweiligen Boss besiegt hat, so erfährt man in einem hübschen Rendervideo, wie es weitergeht.

Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab. Per Klick auf einen Gegner wird dieser attackiert, hält man die Maustaste länger gedrückt, wird das Biest so lange angegriffen, bis man die Taste wieder loslässt. Im Vorgänger gab es diese Möglichkeit noch nicht, sodass Kämpfe in wahre Klickorgien ausarten konnten. Wenn in einem Kampf mal wieder Gegnerhorden auf den Helden einstürmen geht schon mal leicht die Übersicht verloren. Erlegte Gegner hinterlassen Waffen, Rüstungen, Geld oder selten Edelsteine. Die Waffen und Rüstungen können beim Händler verkauft oder aber behalten werden. Mit dem verdienten Geld können dann neue Rüstungen, Gürtel, Handschuhe, Stiefel, Ringe, Amulette oder einfach Waffen erworben werden. Diese gibt es zu erschwinglichen Preisen beim Schmied zu kaufen. Der Schmied bietet auch magische Gegenstände an, die besondere Eigenschaften haben, wie Stärkebonus, Erhöhung des Blitzschadens beim Angriff, schnellerer Angriff etc. . Diese magischen Attribute können auch Rüstungsteile haben, bei Ringen und Amuletten besonders ausgeprägt. Es kann vorkommen, dass einem ein Teil einer Rüstungssammlung in die Hände fällt, hat man alle Teile einer Sammlung, so werden die Wirkungen der einzelnen magischen Teile noch verstärkt. Dann gibt es noch einzigartige Gegenstände, diese gibt es im ganzen Spiel nur ein einziges mal, wohingegen magische Gegenstände auch öfters vorkommen. Zusätzlich haben die einzigartigen Gegenstände auch noch magische Attribute und sind beim Händler besonders viel Geld wert.

Die gefundenen Edelsteine kann man entweder verkaufen, was viel zu verschwenderisch wäre, oder besser in seiner privaten Schatztruhe aufheben und dann in einen gesockelten Gegenstand einsetzen. Gesockelte Gegenstände findet man nicht so häufig wie magische. Wenn man in ein gesockeltes Schwert beispielsweise einen Rubin einsetzt, erhöht sich der Feuerschaden, der mit der Waffe angerichtet wird. Je besser der Zustand des Edelsteins dabei ist, um so wirkungsvoller ist dann auch der Effekt, den er hervorruft. Im späteren Spiel findet man einen Würfel, in den man verschiedene Dinge reinpacken kann. Dann benutzt man den Würfel und man erhält einen komplett neuen Gegenstand. Wenn man ein paar magische Ringe und ein Schwert hineintut, so wird man wohl ein magisches Schwert erhalten. Gibt man allerdings ein paar Edelsteine gleichen Typs hinein, die nicht perfekt sind, so erhält man einen besseren.

Blizzard hat sich viel Mühe gegeben die wenigen Schwächen des Vorgängers auszubügeln und dabei das Spielvergnügen beizubehalten. Die Steuerung ist nun konfigurierbar, besonders praktisch mit einer Fünf-Tasten-Maus. Die Grafik sieht allerdings, wie bei Diablo I, nicht gerade überwältigend aus. Zwar bekommt man ein paar hübsche Effekte wie die Videos zu sehen, das allein überzeugt allerdings nicht. Der Sound ist gutes Mittelmaß. Aber am besten ist es, dass bei jedem Neustart des Spiels eine andere Welt erstellt wird, so sind keine zwei Spiele die gleichen.

25 Bewertungen, 2 Kommentare

  • anonym

    14.02.2002, 17:40 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich habe es eine Zeit lang mal gespielt und finde den Bericht hier sehr gut! Ich überlege, ob ich wieder damit anfangen sollte es zu spielen... :-)

  • Lyndemion

    12.02.2002, 03:43 Uhr von Lyndemion
    Bewertung: sehr hilfreich

    jip das spiel ich absolute Spitze