Diamant Pizza-Teig Italiano Testbericht

Diamant-pizza-teig-italiano
ab 7,88
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5 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von togri

Wie? Die ist selbstgemacht?

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

-

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Auf unserem letzten Weiberabend wollten wir nicht schon wieder Spaghetti machen, also entschieden wir uns für Pizza, aber bloß keine aus der Tiefkühlung. Vom Italiener war es uns zu teuer, deshalb wollten wir sie selber machen. Die beiden, die eingekauft haben, brachten dann für den Teig den
~°~ Diamant Italiano Pizza-Teig ~°~
mit und als wir die fertige Pizza vor uns stehen hatten waren wir einfach nur begeistert.



~°~ Verpackung ~°~
Vorne auf der weißen Verpackung sieht man ein Blech mit Pizza. Darüber steht der Produktname. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Pizza-Sauce schon dabei ist.
Auf einer Seite findet man die Zutaten und auf der anderen Werbung für andere Produkte von Diamant.
Auf der Rückseite sieht man die bebilderte Zubereitung und ein alternatives Rezept.



~°~ Inhalt und Preis ~°~
Für eine Packung bezahlt man bei Kaiser’s 0,99€ und Kaiser’s gehört zu den teureren Supermärkten...
In einer Packung ist die Grundmischung für den Teig und die Grundmischung für die Sauce. Beides reicht für ein ganzes Blech oder zwei große runde Pizzen.



~°~ Was braucht man noch? ~°~
Um den Teig und die Soße fertig zustellen braucht man nur noch Wasser, kein Öl, kein Mehl, gar nichts. Ansonsten braucht man die üblichen Küchenutensilien, also Schüsseln, Gabel, Rührgerät und Ofen. Um den Teig auszurollen braucht man allerdings noch ein wenig Mehl und evtl. ein Nudelholz.



~°~ Zubereitung ~°~
* Teig: In eine Schüssel gibt man die Grundmischung. Dazu kommen 225ml lauwarmes Wasser. Mit dem Handrührgerät soll nun laut Verpackung der Teig auf höchster Stufe glatt geknetet werden. Das ist aber unmöglich! Sobald Grundmischung und Wasser vermengt sind bildet sich ein großer Teigknubbel an den Knethaken, der sich einfach nicht mehr kneten lässt. Weil es aber mit den Finger eine große Schweinerei ist Grundmischung und Teig zu vermischen, vermischen wir es zuerst immer mit dem Handrührgerät. Dann holen wir den Teig aus der Schüssel und kneten ihn auf einer, mit Mehl bestäubten, Arbeitsfläche noch mal mit der Hand gut durch. Das geht einfach und der Teig bleibt auch nicht (mehr) an den Fingern kleben. Ist der Teig gut durchgeknetet wird er mit einem Nudelholz ausgerollt. Auch das geht einfach. Hat der Teig die Größe des Backblechs (so eckig kriegen wir ihn nie hin, aber das ist ja auch nicht schlimm) wird er auf das Backblech gelegt und mit einer Gabel wird er mehrmals eingestochen. Dann bilden sich keine Blasen beim Backen.

* Soße: Die Soßenmischung wird in eine Schüssel gegeben und mit 150 ml kaltem Wasser glatt gerührt. Danach wird die Süße gleichmäßig auf dem Teig verteilt.

* Belag: Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob Ananas, Artischocken, Salami, frische Tomaten, Mais, Thunfisch oder sonst irgendwas. Belegen kann man die Pizza mit allem was man mag!

* Käse: Am einfachsten ist es natürlich wenn man fertig gehobelten Käse nimmt. Bei ALDI z.B. kostet eine Tüte 0,89€ und mit einer Tüte kann man ein Backblech dick mit Käse belegen. Welchen Käse man aber nimmt ist natürlich jedem selber überlassen.

* Backen: Hat man die Pizza fertig belegt kommt sie in den vorgeheizten Backofen und wird 15-20 Minuten gebacken. Beim E-Herd bei 225°, beim Heißluftherd bei 200° und bei einem Gasherd auf Stufe 4-5. Die genaue Backzeit kann man nicht angeben, aber 15-20 Minuten haut hin. Ich hab noch nie die Zeit gestoppt, sondern bin zwischendurch immer mal gucken gegangen und meistens war die Pizza nach etwa 18 Minuten fertig.



~°~ Das Ergebnis ~°~
Der Teig schmeckt wie vom Italiener. Je nachdem, wie lange man die Pizza im Ofen gelassen hat ist er, besonders außen, natürlich kross. Dick ist der Teig nie, denn ein Paket reicht immer genau für ein Backblech. Ich finde, dass die „Stärke“ genau richtig ist. Der Teig wird nie feucht, wie man es beim Italiener schon mal erlebt. Auch wenn man z.B. frische Tomaten nimmt, die ja schon „wässern“, der Teig bleibt trocken.
Die Soße ist ganz gut gewürzt, aber für meinen Geschmack ein wenig zu süß. Man braucht die Pizza nicht mehr nachzuwürzen, z.B. mit Oregano, aber als sonderlich pikant, wie auf der Verpackung angepriesen, würde ich die Soße nicht bezeichnen. Wer es etwas gewürzter mag kann ja beim Zubereiten z.B. schon ein wenig Tabasco hinzugeben, aber probiert es erst mal so aus.



~°~ alternativer Verwendungszwecke ~°~
Mit der Grundmischung für den Teig kann man auch leicht Pizzabrötchen selber machen. Nach dem Kneten formt man einfach kleine Bällchen statt den Teig auszurollen. Diese verteilt man dann auf einem Backblech womit das Backblech dann fast voll ist und bäckt sie. Eine genaue Zeit kann ich euch leider nicht sagen, aber man sieht ja wenn sie gut sind. Es werden etwa 25 Brötchen, je nach Größe, die genauso gut schmecken wie vom Italiener.
Die Soße, die man ja dann über hat, kann man als Nudelsoße verwenden oder auch als Dip für die Brötchen.
Auf der Packung ist noch ein Rezept, das sehr lecker klingt, das ich aber selber noch nicht ausprobiert habe: Toskanische Kräuter-Schiffchen. Für 4-6 Schiffchen braucht man Olivenöl, grobes Meersalz, kleingehackte italienische Kräuter (z.B. Rosmarin, Thymian und Oregano) und ca. 100g Pinienkerne. Der Teig wird wieder normal zubereitet, aber anstatt ihn auszurollen teilt man ihn in 4-6 etwa gleich große Stücke. Diese rollt man dann zu sehr flachen ovalen Schiffen aus. Die Schiffe legt man auf ein Backblech und bestreicht jedes mit 1-2 El Olivenöl. Dann verteilt man das Salz, die Kräuter und die Pinienkerne darauf und bäckt sie 15-20 Minuten bei 200°. Die Kräuter-Schiffchen sollen auch lecker zu einem Salat sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie lecker sind. Vielleicht probiere ich sie bei Gelegenheit mal aus.



~°~ Fazit ~°~
Schon am Weiberabend waren wir von der Pizza begeistert. Ich habe sie mittlerweile noch mehrfach gemacht und meine Mom ist so begeistert, dass wir jetzt immer ein paar Pakete im Haus haben. Sie hat auch die Pizzabrötchen als erste ausprobiert.
Die Pizza ist lecker und leicht zuzubereiten. Außerdem kostet ein Paket nicht viel und für unter 2€ hat man so schon ein ganzes Blech Margarita.


P.S.: Den Pizza-Teig gibt es auch für American Pizza, deshalb wundert es mich, dass Ciao nur eine Kategorie hat, aber ich denk mal, dass die Zubereitung soweit gleich ist.

15 Bewertungen