Die Braut, die sich nicht traut (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von LilithIbi
Kann es je zu spät sein, um "nein" zu sagen?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Meiner Meinung nach kaum - aber erst recht nicht, wenn es um den Vollzug der Ehe geht. Zwar erweckt es den Anschein, als könnte man während der Zeremonie nicht mehr "zurück" - aber wie auch Julia Roberts als Maggie in dem Film "Die Braut, die sich nicht traut" beweist, ist selbst dies möglich.
Und nur mal so am Rande - wozu kann man sich scheiden lassen....?
//DIE STORY//
Doch soweit "bringt" es Maggie im Filmgeschehen nicht - denn sie ergreift regelmässig in allerletzter Minute die Flucht.
Da dies nicht nur einmal geschieht, wird bald auch ein Journalist namens Ike auf diese "besondere Frau" aufmerksam - und da dies natürlich eine interessante "story" darbietet, fährt er sogleich in den Wohnort Maggie's, um sie persönlich kennenzulernen.
Zwar gibt sich der Autor Mühe, den Artikel richtig aufzupeppen, indem er Maggie in seinem Artikel ziemlich herunterputzt - jedoch geht dieser Schuss nach hinten los.
Sein Chef findet dies nämlich gar nicht so witzig, und feuert Ike kurzerhand.
Doch auch das kennenlernen hinterliess seine Spuren - denn Ike hat sich schließlich in die Hauptdarstellerin seines Artikels, als er diesen noch mal neu recherchieren und überarbeiten will, verliebt.
Das Maggie bereits wieder verlobt ist, als Ike zurückkehrt, stört diesen nicht sonderlich - denn es wäre ja nicht das erste mal, dass sie ihre Hochzeit "platzen" lässt....
//DIE UMSETZUNG//
Eigentlich war das ja eine ganz nette Idee - jedoch haben mir diese 122 Minunten nicht sonderlich gefallen.
Wie das für Liebesfilme so üblich ist, wirkt die Handlung einfach zu vorraussehbar; die Gags gehen aufgrund der Wiederholungsfälle ein wenig unter und die Konstellation Roberts / Gere habe ich ebenfalls noch nie sonderlich zu schätzen gewusst.
Aufgewertet wird der Film durch die recht gute schauspielerische Leistungen beinahe aller Beteiligten sowie einer schönen Bilder-Atmosphäre - aber da dies lediglich der "Beigeschmack" bzw. Nebeneffekt eines Filmes sein kann ist dies hier auch nicht sonderlich dienenswert.
Ich für meinen Teil würde "Die Braut, die sich nicht traut" nur sehr bedingt empfehlen - und zwar an die, die absolute Romantik-fans und auch gegenüber Komödien nicht abgeneigt sind.
//DAS BESONDERE//
Eigentlich ärgert es mich ja schon ein wenig, dass so eine gute Idee so mieserabel umgesetzt wurde.
Gut, ganz ernsthaft hätte der Film evt. auch daneben wirken können - aber ein wenig mehr Dramatik und ein wenig weniger Spass hätte vermutlich Wunder gewirkt.
Auch wenn "Die Braut, die sich nicht traut" definitiv nicht mein Fall ist - die Gedanken, die ich mir dabei gemacht habe, sind es zumindest wert gewesen, gedacht zu werden.
Denn lustig ist das Geschehen des Streifens sicherlich nicht - dass der Bräutigam, der sich der Liebe seiner Braut sicher war, kurz vor der Vermählung sitzen gelassen wird.
Und ganz bestimmt nicht zuletzt sollte man auch an die Braut denken - was mag in ihr vor gehen, dass sie sich aufeinmal ihrer Gefühle nicht mehr sicher ist?
Oder an den Gefühlen, die ihr angeblich entgegengebracht werden?
Was mag geschehen sein?
Ist sie enttäuscht worden?
Ist sie ausgelacht, betrogen, hintergangen worden?
Oder ist sie letztendlich vor sich selbst geflohen?
Wollte sie dem Mann, den sie von Herzen liebte, ein Zusammenleben mit sich nicht zumuten?
Wollte sie Platz machen, für die Frau, die ihr Verlobter in Wahrheit liebt?
Hatte sie Angst, ihr Mann könnte diesen Schritt eines Tages bereuen?
Wollte sie ganz einfach sein Leben nicht zerstören?
Was?
- Dies wird letztendlich nur die Braut selbst wissen. Denn auch wenn sie ihrem Fast-Bräutigam gesagt hätte, was los ist, ihm ihre Ängste mitgeteilt hätte - hätte er sie wirklich verstanden?
Und nur mal so am Rande - wozu kann man sich scheiden lassen....?
//DIE STORY//
Doch soweit "bringt" es Maggie im Filmgeschehen nicht - denn sie ergreift regelmässig in allerletzter Minute die Flucht.
Da dies nicht nur einmal geschieht, wird bald auch ein Journalist namens Ike auf diese "besondere Frau" aufmerksam - und da dies natürlich eine interessante "story" darbietet, fährt er sogleich in den Wohnort Maggie's, um sie persönlich kennenzulernen.
Zwar gibt sich der Autor Mühe, den Artikel richtig aufzupeppen, indem er Maggie in seinem Artikel ziemlich herunterputzt - jedoch geht dieser Schuss nach hinten los.
Sein Chef findet dies nämlich gar nicht so witzig, und feuert Ike kurzerhand.
Doch auch das kennenlernen hinterliess seine Spuren - denn Ike hat sich schließlich in die Hauptdarstellerin seines Artikels, als er diesen noch mal neu recherchieren und überarbeiten will, verliebt.
Das Maggie bereits wieder verlobt ist, als Ike zurückkehrt, stört diesen nicht sonderlich - denn es wäre ja nicht das erste mal, dass sie ihre Hochzeit "platzen" lässt....
//DIE UMSETZUNG//
Eigentlich war das ja eine ganz nette Idee - jedoch haben mir diese 122 Minunten nicht sonderlich gefallen.
Wie das für Liebesfilme so üblich ist, wirkt die Handlung einfach zu vorraussehbar; die Gags gehen aufgrund der Wiederholungsfälle ein wenig unter und die Konstellation Roberts / Gere habe ich ebenfalls noch nie sonderlich zu schätzen gewusst.
Aufgewertet wird der Film durch die recht gute schauspielerische Leistungen beinahe aller Beteiligten sowie einer schönen Bilder-Atmosphäre - aber da dies lediglich der "Beigeschmack" bzw. Nebeneffekt eines Filmes sein kann ist dies hier auch nicht sonderlich dienenswert.
Ich für meinen Teil würde "Die Braut, die sich nicht traut" nur sehr bedingt empfehlen - und zwar an die, die absolute Romantik-fans und auch gegenüber Komödien nicht abgeneigt sind.
//DAS BESONDERE//
Eigentlich ärgert es mich ja schon ein wenig, dass so eine gute Idee so mieserabel umgesetzt wurde.
Gut, ganz ernsthaft hätte der Film evt. auch daneben wirken können - aber ein wenig mehr Dramatik und ein wenig weniger Spass hätte vermutlich Wunder gewirkt.
Auch wenn "Die Braut, die sich nicht traut" definitiv nicht mein Fall ist - die Gedanken, die ich mir dabei gemacht habe, sind es zumindest wert gewesen, gedacht zu werden.
Denn lustig ist das Geschehen des Streifens sicherlich nicht - dass der Bräutigam, der sich der Liebe seiner Braut sicher war, kurz vor der Vermählung sitzen gelassen wird.
Und ganz bestimmt nicht zuletzt sollte man auch an die Braut denken - was mag in ihr vor gehen, dass sie sich aufeinmal ihrer Gefühle nicht mehr sicher ist?
Oder an den Gefühlen, die ihr angeblich entgegengebracht werden?
Was mag geschehen sein?
Ist sie enttäuscht worden?
Ist sie ausgelacht, betrogen, hintergangen worden?
Oder ist sie letztendlich vor sich selbst geflohen?
Wollte sie dem Mann, den sie von Herzen liebte, ein Zusammenleben mit sich nicht zumuten?
Wollte sie Platz machen, für die Frau, die ihr Verlobter in Wahrheit liebt?
Hatte sie Angst, ihr Mann könnte diesen Schritt eines Tages bereuen?
Wollte sie ganz einfach sein Leben nicht zerstören?
Was?
- Dies wird letztendlich nur die Braut selbst wissen. Denn auch wenn sie ihrem Fast-Bräutigam gesagt hätte, was los ist, ihm ihre Ängste mitgeteilt hätte - hätte er sie wirklich verstanden?
8 Bewertungen, 2 Kommentare
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26.08.2006, 18:03 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh von mir für dich :) grüßle
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24.08.2006, 13:15 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreich~~ Sh. Gruß, Ralf ~~
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